10 Gründe für den Handel auf SAP S/4HANA umzusteigen!

1. Eine Aktivierung dieser Branchenlösung ist nicht mehr erforderlich. SAP hat das Industriesystem mit dem Handelssystem verschmolzen. Somit können Sie weiterhin eine Branchenlösung Ihrer Wahl aktivieren. Außerdem fallen nun keine Funktionen mehr weg.

2. Das schlanke Datenmodell kommt besser mit den riesigen Datenmengen dieser Branche zurecht. Erfahren Sie mehr!

3. SAP S/4HANA dient als digitaler Kern, der Ihre Belegschaft, Lieferanten, Kunden und Geräte (Internet of Things) in Echtzeit verbindet und als intelligentes ERP-System viele neue Funktionen bietet; so z.B. Smart Store, Bedarfsvorhersagen, kundenorientierte Sortimentsplanung usw. Hier finden Sie die Details.

4. Neue Einkaufserfahrungen für Ihre Kunden und zwar Omnichannel- sei es nun z.B. online oder persönlich im Laden. Erfahren Sie im SAP Video, was das für Sie und Ihre Kunden bedeutet.

5. Zeitgewinn bei der Entscheidungsfindung. SAP Fiori vereinfacht die Informationsbereitstellung. Es wird rollenabhängig das eingeblendet, was wichtig ist. Darüber hinaus können sich Anwender individuelle Anzeigen und Informationen zusammenstellen; sei es nun in Reports, Grafiken, Tabellen oder Excel. Ein digitaler Guide unterstützt den Anwender zusätzlich. Wer die nötigen Informationen übersichtlich aufbereitet findet, kann auch schneller Entscheidungen treffen. Laut SAP geht damit eine Zeiteinsparung von durchschnittlich 30% einher. Mehr dazu finden Sie im SAP Blog von Jocelyn Dart.

6. Das vereinfachte Journal bietet einen verbesserten Blick auf die Bestandssituation und bietet proaktiv Entscheidungsunterstützung. Damit werden akkuratere Entscheidungen ermöglicht (angeblich um 40%; siehe SAP Quelle).

7. Kostenreduzierung der Lieferkettenplanung von angeblich 20%. Eine Workbench ermöglicht ein verbessertes Monitoring inkl. automatischer und manueller Eingriffe, der Integration von Labelling, Ticketing, Verpackung usw.

8. Reduzierung von nötigen Abverkaufsaktionen durch eine bessere Unterstützung bei der Auswahl- und Bereitstellung von Saisonwaren (SAP´s right mix of styles!). Weitere intelligente Technologien werden dazu hier erläutert. 

9. Kapitalbedarfsreduzierungen dank Vermeidung von unzutreffenden Prognosen und einer verbesserten Rechnungs- und Zahlungsbearbeitung. Details

10. Reduzierung von Umsatzverlusten von angeblich/durchschnittlich 5% durch eine verbesserte Fehlmengenvermeidung. Insgesamt können zudem die Logistikkosten (10%) und ein besserer Turnover (20%) durch das neue Replenishment (Wiederauffüllung der Bestände) erreicht werden. Einige Funktionen des aus APO bekannten „Global Available to Promise“ (gATPs) wurden zudem ins S/4HANA integrierte Advanced ATP (aATP) übernommen.

Retail-Stammdatenpflege mit Effizienz und Datenqualität!

SAP Vorlagemechanismen dienen mit Ihren Vorschlagswerten nicht nur der effizienten Datenpflege, sondern vermeiden zudem fehlende und falsche Eingaben. Für die Stammsätze gibt es eine Reihe von SAP Datenquellen, dank deren Einsatz weniger individuelle Arbeit erforderlich ist. Dies spart Zeit, vermeidet Eingabefehler und sorgt für umfassend gepflegte Stammdatensätze. Eine systemseitig festgelegte Priorisierung der Datenquellen stellt sicher, dass bei mehrfach vorhandenen Daten die beste Auswahl getroffen wird. Da es sich vielfach um reine Vorschlagswerte handelt, können diese Angaben individuell angepasst werden. Dank der Vorlagemechanismen ist zudem teilweise sogar eine nachträgliche Massenpflege mit geringem Aufwand möglich. Bei einigen Felder werden nämlich Änderung innerhalb der Vorlage weitergeben. Das System berücksichtigt dabei Ihre individuellen Änderungen als höherwertig und überschreibt diese daher nicht. Der Einsatz der Vorlagemechanismen garantiert eine hohe Datenqualität und reduziert gleichzeitig den Arbeitsaufwand.

Retail-Stammdatenpflege

Auf der folgenden Seite bekommen Sie einen Überblick über die

  • Artikelstämme
  • Betriebsstämme
  • Debitorenstämme
  • Kreditorenstämme

mit Ihren Vorlagedatenquellen, mit welcher Priorität diese vom System abgefragt werden und welche Felder dort vorbelegt werden können. Über den Hyperlink Vorlagedatenquellen gelangen Sie zum Überblick, mit dessen Hilfe Sie die weiteren Details im System selbständig analysieren können.

Laden Betrieb SAP Store Point of Sale IS Retail SD

MM Modulintegration mit anderen ERP Modulen

Das Zusammenspiel der Module soll anhand des Moduls MM und der Komponente MM-SRV veranschaulicht werden. Es werden regelmäßig Dienstleistungen in Anspruch genommen. Für diesen Prozess bietet SAP im Modul MM ein umfassendes Werkzeug. Einerseits um wiederkehrende Tätigkeiten zu reduzieren und andererseits um den Prozess vom Ursprung, zum Beispiel einem Serviceauftrag oder Instandhaltungsauftrag, bis hin zur Abrechnung optimal ausgestalten zu können. Da diese Komponenten unberechtigterweise ein Schattendasein fristet, wurde bewusst dieses Beispiel aufgegriffen, um das Zusammenspiel der Module zu veranschaulichen.

Integration

Die Komponente Dienstleistung ist an die SAP-Module Kundenservice, Instandhaltung, Vertrieb, Projektsystem usw. gekoppelt. Dadurch ist es möglich, Bestellanforderungen für Dienstleistungen z.B. im Rahmen einer Instandhaltungsmaßnahme oder eines Projekts zu erstellen und dann dem Einkauf zu übermitteln; ohne zusätzliche Arbeit bei der Datenpflege. Das Zusammenspiel der Module MM, CS, SD, PS, PM, CO und FI spart Zeit, Aufwand und reduziert zudem die Fehlerhäufigkeit.

Modulintegration MM-CO

Ein Beispiel für die Integration zwischen MM und CO ist das Bestellobligo. Der erwartete Wert ungeplanter Leistungen sowie geplanter Dienstleistungen wird aus MM an CO übergeben, damit ein Bestellobligo aufgebaut und verwaltet werden kann. Dadurch kann das entsprechende Budget für Beschaffungsmaßnahmen rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden.

Modulintegration MM-PM

Für die Integration von MM-SRV und PM bietet SAP sowohl für die geplante, als auch für die ungeplante Instandhaltung Optimierungsmöglichkeiten. So gibt es zum Beispiel für beide Fälle Rahmenbestellungen, mit deren Hilfe sich der Aufwand innerhalb des Einkaufs reduzieren lässt. Zudem kann im Rahmen der geplanten Instandhaltung mit Wartungsplänen der manuelle Erfassungsaufwand zusätzlich reduziert werden.

Modulintegration MM-SD

Aus dem Vertrieb (SD) wäre z.B. eine Streckenbestellung denkbar, die z.B. eine Produktlieferung um sinnvolle Dienstleistungen Dritter ergänzt. Aus dem Projektstrukturplan eines Projektes und dem Kundenservice, können sich ebenso Dienstleistungsanforderungen ergeben. Die Dienstleistungsbeschreibung kann entweder direkt innerhalb dieser Belege bzw. bei der Bestellerzeugung genauer spezifiziert werden kann.

SAP Predictive Analytics (Big Data)-Einsatzmöglichkeiten am Beispiel Retail

SAP Predictive Analytics bieten Potential sowohl für den Großhandel, als auch für den Einzelhandel. Neue Tools helfen Ihnen dabei Ihre Daten effizient zu nutzen und Fehlerquellen zu minimieren. So können Sie ihre Prognosen überprüfen und gewonnen Erkenntnisse in zukünftige Prognosen einfließen lassen. Mit SAP Predictive Analytics ist es möglich auf SAP HANA Algorithmen zurückzugreifen und zudem Open-Source R-Funktionen zu nutzen.

Händler werden damit zukünftig in Ihren Vorhersagen besser unterstützt. Dies ermöglicht realistische Personaleinsatzpläne, reduziert Abschreibungskosten (insb. bei Frischware), optimiert allgemein die Logistik und die Bestandsführung im Speziellen. Große Datenmengen auszuwerten war bisher meist langwierig, was die neue SAP In-Memory-Technologie überwindet. Sie und weitere SAP Technologien ermöglichen es dem Einzelhandel in Echtzeit bessere Einblicke in die immer größer werdende Datenflut zu gewinnen. Dies erlaubt schnellere Entscheidungen, die Steigerung der Unternehmensleistung und Verbesserung der Kundenzufriedenheit. Davon profitieren nicht nur der Geschäftsführer, Geschäftsbereichsleiter, Filialleiter oder Verkäufer, sondern auch die Kunden selbst. Während der Handel durch eine optimierte Datenbasis besser unterstützt wird, können Kosteneinsparungen an Kunden weitergegeben werden und leere Regalfächer werden zu Relikten. Über diese Whitepaper können Sie tiefer in das Thema einsteigen.

 

Was ist neu im SAP S/4HANA Retailsystem?

In einem 18-Seitigen S4-Experts-Whitepaper bekommen Sie einen Überblick über die Neuerungen der IS Retail-Lösung. Der Autor Herr Götte arbeitet derzeit selbst in einem Retailprojekt und kennt daher die Herausforderungen der Handelsbranche. Während auf der Webseite viele Detailinformationen geboten werden, inklusive einem S/4HANA Retail Demosystem, interaktiven Schulungen und Videos, bekommen Sie im Whitepaper einen Überblick. Von den Organisationsstrukturen, Geschäftspartnern (Lieferanten und Kunden), Betriebstämmen, Artikelstämmen über Kontraktmanagement und Einkaufsanalysen bis hin zum Aufteiler (der Warenverteilung im Handel), werden die wesentlichen Änderungen aufgezeigt.

S/4HANA IS Retail