Was sind die Neuerungen in S/4HANA Finance?

Mittlerweile gibt es bereits über 700 Änderungen in SAP S/4HANA. Details finden Sie in der Simplification List. Über den Readness Check können Sie übrigens die für Sie relevanten Änderungen ermitteln. Zielsetzung dieser Übersicht ist es über die besonders relevanten Änderungen einen Überblick zu bieten und auf weiterführende Informationen hinzuweisen. So werden und wurden zu den einzelnen Themen bereits Artikel geschrieben, es gibt hilfreiche SAP Notes, Tutorials usw. Ziel ist es ein S/4HANA-Hub aufzubauen und schrittweise weiterzuentwickeln. Zu einem Thema sind ggf. mehrere Hyperlinks vorhanden, die Sie jeweils zu nützlichen Inhalten weiterleiten.

Konfiguration der S/4HANA Fabrikkalender

Die Konfiguration der Feiertage, Feiertags- und Fabrikkalender erfolgt über die Customoizing-Transaktion SCAL.

Ablauf
– Pflege der Feiertage
– Zuordnung von Feiertagen zum Feiertagskalender
– Feiertagskalenderzuordung zu Fabrikkalendern
– Ggf. Sonderregelpflege (z.B. Kurzarbeit)
– Fabrikkalenderzuordung zum Werk (OX10)

Die Definition der Feiertage erlaubt auch komplexere Konstellationen (z.B. bestimmte Tage vor/nach Ostern) abzubilden oder z.B. freie Tage zu garantieren (Feiertag der auf ein Wochenende fällt, wird auf den nächsten Werktage verschoben). Sonderregeln erlauben es zudem z.B. Kurzarbeit oder Werkferien abzubilden.

Customizingtabellen (SE11)
– Fabrikkalender-Definition (TFACD)
– Fabrikkalendertexte (TFACT)
– Feiertagskalender (THOC)
– Feiertagsdefinitionen (THOCD)
– Feiertage (THOL)
– Feiertagstexte (THOLT)

Wie lange dauert die S/4HANA-Einführung?

Üblicherweise dauern, im dynamischen Mittelstand mit kurzen Entscheidungswegen, Neueinführungen 6 bis 15 Monate und Systemkonvertierungen 4 bis 12 Monate. Großunternehmen müssen teilweise mehrere Jahre einplanen. Einflussfaktoren sind neben der Unternehmenskomplexität auch die Einführungsstrategie, das SAP-Team, verwendete Werkzeuge und ob der Kunde bereits SAP im Einsatz hatte. SAP-Neukunden aus dem Mittelstand haben z.B. oftmals weniger spezifische Anforderungen und diskutieren daher weniger. Man bleibt also üblicherweise näher an den SAP Best Practice-Prozessen (SAP Standard), das Template und Blueprint (Anforderungszusammenstellung) bleiben insgesamt übersichtlicher. Wenn die Backlog-Liste mit Delta-Anforderungen (nicht im Standard abbildbare Anforderungen) übersichtlich bleibt, kann dies einer kurzen Einführungszeit sehr zuträglich sein (Paretoprinzip). Viele Entscheidungsträger und kundenindividuelle Wünsche, lassen dagegen Projekte komplexer werden. Bei Neueinführungen ist die Datenaufbereitung sowie das Change-Management inkl. Mitarbeiterschulung aufwändiger. Handelt es sich bereits um einen SAP-Kunden, so verursachen die vorhandenen kundenindividuellen Entwicklungen (RICEFW) Aufwand. Change-Management bedeutet dann unter anderem auch dem Kunden SAP-Standardlösungen näher zu bringen.

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