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- In politisch schwierigen Zeiten hat sich der DGB für Kontinuität an der Spitze entschieden. Die amtierende Vorsitzende Yasmin Fahimi wurde für weitere vier Jahre gewählt. Sie übt sich in Beschwörungsformeln.
- Irankrieg, Energiekrise, Inflation, Schulden: Die geopolitischen Probleme türmen sich. Doch an den Börsen herrscht wieder mal ausgesprochen gute Stimmung. Wie passt das zusammen? Und wie lange hält es an?
- Die USA haben Europa deklassiert, sowohl mit Blick auf den Börsenwert ihrer Firmen als auch bei der Steigerung der Wirtschaftsleistung. Nun wächst die Hoffnung, dass Brüssel nach jahrelanger Schockstarre endlich ein paar Fesseln löst.
- In der Volksrepublik sind sowohl die Ex- als auch die Importe im Vergleich zum Vormonat zweistellig gestiegen. Auch mit den USA hat der Handel zugelegt – trotz des aktuellen Handelsstreits. Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Konflikts ruhen auf einem geplanten Treffen zwischen den beiden Präsidenten Donald Trump und Xi Jinping in der kommenden Woche.
- Volkswagen, Porsche, Conti, DeepL, Commerzbank, Biontech: Unternehmen in Deutschland gaben allein in dieser Woche den Abbau Tausender Stellen bekannt. Die Gründe sind unterschiedlich – doch das Gesamtbild dürfte sich weiter verdüstern.
- Der Bundesrat hat der geplanten Entlastungsprämie die Zustimmung verweigert. Die Länder kritisieren die Kosten, die sie und die Kommunen tragen müssten. Vertreter von Wirtschaftsverbänden wie die Präsidentin des Verbands der Familienunternehmer, begrüßen die Entscheidung.
- Bis zum 250. Geburtstag der USA am 4. Juli gibt US-Präsident Donald Trump der EU Zeit, den Zolldeal umzusetzen – andernfalls droht er mit höheren Sätzen. Vor einem US-Gericht erlitt Trumps Zollpolitik derweil einen neuen Rückschlag.
- Der deutsche Staat muss sich angesichts schwächerer Konjunkturaussichten wegen des Irankriegs auf deutlich sinkende Steuereinnahmen einstellen. Für 2027 allein dürfte das Minus bei mehr als 10 Milliarden Euro liegen.
- Jeannette zu Fürstenberg, Tom Enders, Nico Lange, René Obermann und Moritz Schularick: Fünf Prominente sprechen sich in Sachen Verteidigung für mehr Unabhängigkeit Europas aus – und glauben, dass das möglich sei. Kostenpunkt: etwa 500 Milliarden Euro in zehn Jahren.
- Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft ist für dieses Jahr noch etwas pessimistischer als die Bundesregierung. Das Wachstum könnte demnach sehr gering ausfallen.
- Der Tankrabatt kommt nur teilweise beim Verbraucher an. Verkehrsminister Patrick Schnieder verteidigt den Rabatt dennoch. Ein Tempolimit als Bremse für die Rekordpreise lehnt er ab.
- Nachdem Iran am Montag Öl-Anlagen in den Vereinigten Arabischen Emiraten angegriffen hat, wächst die Gefahr eines Wiederaufflammens des Kriegs. Trump droht dem Land erneut mit Vernichtung. Anleger weltweit reagieren zurückhaltend auf die Unsicherheit.
- Die USA wollen noch am heutigen Montag damit beginnen, blockierte Schiffe aus der Straße von Hormus zu befreien. US-Präsident Donald Trump kündigte dazu das sogenannte „Projekt Freedom“ an. Die Ölpreise bleiben dennoch hoch.
- Deutschland ist mit einer toxischen Kombination konfrontiert: stark steigende Schulden bei Nullwachstum. Was das bedeutet, ist bislang nicht ins Wachbewusstsein der Nation eingesickert. Zeit für eine realistische Abschätzung unserer Optionen.
- Nachdem Donald Trump eine Anhebung der Einfuhrzölle für Fahrzeuge aus der EU angekündigt hat, hagelt es Kritik an den Plänen des US-Präsidenten. Die EU-Kommission behält sich „alle Optionen vor, um die Interessen der EU zu schützen“.
- Die EU und die USA haben im September 2025 ein Handelsabkommen für zahlreiche Bereiche abgeschlossen. Nun wirft US-Präsident Donald Trump den Europäern vor, das „vollständig vereinbartes Handelsabkommen“ nicht eingehalten zu haben. Er erhöht die Zölle auf Pkw- und Lkw-Importe auf 25 Prozent.
- Die Rückgänge fallen deutlich geringer aus als der Tankrabatt von 16,7 Cent pro Liter. Politik und Verbraucherschützer fordern, dass die Tankstellen den Steuerrabatt bereits am Wochenende an die Verbraucher weitergeben. Ökonomen halten ihn dagegen für „die falsche Maßnahme“.
- Die Europäische Zentralbank hat die Leitzinsen vorerst bei 2 Prozent stabil gehalten. Bei steigenden Ölpreisen und anziehender Inflation rechnen Ökonomen im Laufe des Jahres dennoch mit höheren Zinsen – auch für eine Zinserhöhung im Juni ließ EZB-Präsidentin Lagarde die Tür offen.
- Am Donnerstagmittag stiegen die Preise für Diesel um 17,7 Cent pro Liter, bei Benzin etwas weniger. Damit ist der Steuerrabatt, der ab Mitternacht gilt, kurz vor dessen Start bereits egalisiert. Die Tankstellen sind auch nicht verpflichtet, den Rabatt weiterzugeben.
- Die deutsche Wirtschaft ist Anfang des Jahres etwas gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von Januar bis März um 0,3 Prozent zum Vergleichsquartal des Vorjahres, ein besseres Ergebnis, als Experten erwartet hatten.


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