Lessons Learned zum SAP S/4HANA Projektmanagement

SAP S/4HANA-Projekte gehen zumeist mit organisatorischen ร„nderungen einher. Neben der neuen Benutzeroberflรคche Fiori, werden Legacysysteme und Lรถsungen zurรผck in den Standard gefรผhrt bzw. durch neue Lรถsungen ersetzt und ganze Transformationen von Unternehmen realisiert (Zusammenlegung, Spin-off von Teilbereichen usw.). Nicht nur Prozesse und Arbeitsumfรคnge รคndern sich, sondern ggf. Verantwortlichkeiten. Eine Systemzusammenlegung (Merger) harmonisiert Prozesse im Konzern, geht jedoch in der Regel mit einer Zunahme an Entscheidungstrรคgern einher. Ein Grund, weshalb es auch gegenlรคufige Trends gibt. Als Strategieberatung betrachten wir daher SAP-Projekte auch im Kontext der Unternehmensentwicklung. Wรคhrend an dieser Stelle eher die allgemeinen Lessons Learned aufgefรผhrt werden, befinden sich spezifische Hinweise im Projektmanagement-Guide. Diese Plattform bietet die Mรถglichkeit kritische Rรผckmeldungen und Hinweise zu geben, ohne Kundenbeziehungen zu gefรคhrden und ist daher eines der vielen Argumente fรผr die Nutzung des SAP S/4HANA Guides.

  1. Unzureichendes Wissensmanagement: Etablieren Sie ein zukunftsfรคhiges Wissensmanagement durch Anerkennung und Einforderung. Dokumentation sollte ein iterativer Prozess sein, bis die relevanten Inhalte รผbrig bleiben. Eine Konfigurationsdokumentation sollte z. B. nicht nur aus Screenshots des Leitfadens (SPRO) bestehen, sondern kurz und knapp Begrรผndungen, Zusammenhรคnge und gelรถste Herausforderungen enthalten. Eine zielgruppengerechte Dokumentation, setzt z. B. die Fรคhigkeit, den Leitfaden zu รถffnen voraus, antizipiert Fragen und optimiert die schnelle Informationserfassung. Auch eine abschlieรŸende Projektdokumentation (basierend auf dem Project Charters), optimiert die Einarbeitung, Wiederverwendung, iterative Verbesserungsprozesse und Kosten. รœberwinden Sie die Herausforderung anfรคnglicher Mehraufwรคnde und vor allem schwindender Wissenssilos, um langfristig obige Potenziale und die aller Mitarbeiter ausschรถpfen zu kรถnnen. Ihre Mitarbeiter werden den durch die Replizierbarkeit verursachten Wertewandel erkennen, daher wird ein Teil des Widerstands nicht nur auf Mehraufwรคnde zurรผckzufรผhren sein. ย 
  2. Der Widerstand gegen ร„nderungen wird unterschรคtzt und nicht als Aufwand hinreichend eingeplant. Eine zielgruppenspezifische Kommunikationsstrategie (Detailtiefe & RegelmรครŸigkeit), das Hineintragen von ร„nderungen in den Konzern (Workshops & Schulungen) und weitere Details zum Change Management, finden Sie im Whitepaper. Das Durchsetzen (Empathie, Wissensaufbau & Konsequenz) der Rรผckfรผhrung in standardnahe Lรถsungen, wird sowohl die Einfรผhrungs- als auch Betriebskosten (zukรผnftige Projekte) erheblich reduzieren. Flexibilitรคt bzgl. der Projekttriangel (Zeit, Kosten und Inhalte), vermeidet teilweise Mehraufwรคnde aufgrund von Wiederholungen. Der Projektauftakt erfordert รผblicherweise eine optimistische Prognose. Erkennen Sie wann Konsequenz sinnvoll und wann teuer ist. Spรคtes Einlenken bewirkt nicht schnelleres Arbeiten, sondern unnรถtige Vorbereitungstรคtigkeiten, Notfalllรถsungen und Meetings zur รœberzeugung des Unvermeidlichen.
  3. Unzureichende Projektplanung und -vorbereitung. Unvollstรคndiger Projektumfang, Zustรคndigkeiten (Arbeitspakete und Entscheidungen) nicht hinreichend definiert, Teilprojekte nicht aufeinander abgestimmt und eine unzureichende Ressourcenplanung, sind รผbliche Optimierungsansatzpunkte (Lessons Learned). Oftmals wird z. B. kein Onboardingprozess geplant, sodass jeder Projektmitarbeiter sich mรผhevoll durchfragen und nรถtige Informationen zusammen suchen muss. Mitarbeiter sind parallel in zu vielen Projekten eingebunden. Abstimmungsaufwรคnde, Wechselkosten und die Effizienzsteigerung durch Fokus, werden dabei unterschรคtzt.
  4. Fehlender รœberblick รผber existierende Projektbeschleuniger, Templates und kostenlose Softwarelรถsungen. Setzen Sie auf vorhandene Lรถsungen von SAP selbst und der SAP-Community, die bereits iterativ aufgewertet wurden und leicht Ihren eigenen Bedรผrfnissen angepasst werden kรถnnen. Unser digitaler SAP S/4HANA-Projektmanagement-Guide unterstรผtzt Sie dabei erheblich.
  5. Personalkosten werden nicht optimiert. Einsparpotenziale beim Einkauf von externem Personal bleiben unberรผcksichtigt, internes Personal ist parallel in zu vielen Projekten involviert und die Personalwechselkosten bleiben unberรผcksichtigt. Beschaffen Sie รผber uns kostengรผnstig zum planbaren Festpreis externes Personal und binden Sie dieses langfristig in Ihre Projekte ein, um gleichzeitig eine Effektivitรคtssteigerung und Kostenreduktion zu erreichen.
  6. Fehlende Top-Down-Unterstรผtzung der operativen Projektleiter und Entscheidungstrรคger, um zeitnah Entscheidungen durchzusetzen bzw. fehlende Entscheidungskompetenz auszugleichen. Durchsetzung erfordert Ressourcen (Kapital, Wissen, Personal und Entscheidungskompetenz), daher sind Entscheidungen und Politik interne Themen und vor allem auch Kosten (Interessenkonflikt). Stรคrken Sie zudem intern den Rรผcken Ihrer Manager, damit diese mit der nรถtigen Konsequenz fรผhren kรถnnen.  
  7. Unterschรคtzung der Relevanz des richtigen Personals. Personalwechsel ist teuer, die Arbeitsergebnisse kรถnnen รผberproportional zum Einkaufspreis steigen und interne Leistungs- und/oder Meinungstrรคger, werden Ihrem Projekt Flรผgel verleihen. Analysieren Sie die Gesamtausgaben fรผr externes Personal, kategorisieren Sie diese und leiten Sie daraus MaรŸnahmen fรผr Ihre Einkaufs- und Personalabteilungen ab. Ab einem Schwellenwert der Kategorie (z. B. SAP-Dienstleistungen), sind Beschaffungspreise zu optimieren (Transparenz & Vergleiche) und Eigenleistungen hochzufahren. Damit ist nicht unbedingt die Personalsuche gemeint, jedoch z. B. der Auswahlprozess und das externe Networking. Als Talentscouts mit diversen Servicemodellen, kรถnnen wir Ihren qualitativen, fachlichen und preislichen Anforderungen gerecht werden (Beratung im Partnernetzwerk, Outsourcing und Personalvermittlung) und Wรผnsche erfรผllen (z. B. Festpreise, Provision, Personaladministration etc.). Die richtigen Mitarbeiter sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor, deren Wertschรถpfung und Kosten, rechtfertigen deutlich mehr Eigenleistung im nachgelagerten Prozess. Zeigen Sie mehr Interesse am Menschen. Bspw. auch mal das Xing- und LinkedIn-Profil anzugucken oder die eigene Website des Freiberuflers, ist die Grundlage um Ihre Menschenkenntnis mit Informationen zu untermauern. Lernen Sie Ihre Mitarbeiter proaktiv kennen und รผbernehmen Sie das Steuer.
  8. Verwechslung von Bedenkentrรคgern mit Projektgegnern. Ein feines Gespรผr fรผr spรคter auftretende Herausforderungen und Projektverschiebungen, sollte nicht als stรถrend abgewertet werden. Persรถnliche Befindlichkeiten, d.h. Vorwรคnde, sollten eine andere Wertschรคtzung erfahren, als Einwรคnde. Vorwรคnde erfordern je nach Persรถnlichkeit Empathie oder Unterstรผtzung aus dem Topmanagement.
  9. Zielabweichungen werden zu spรคt korrigiert. Ein angemessenes Tracking und Test der Teilergebnisse (Work Packages & Items), Herausforderungen (WRICEF-Liste & Issues), Risiken sowie des Change-Managements (Auswirkung von spรคter erkannten ร„nderungen), sind nur die eine Seite der Medaille. Ganz wesentlich ist auch die Unternehmenskultur. Eine Atmosphรคre des Vertrauens und der Umgang mit Fehlern und Bedenkentrรคgern, trรคgt viel dazu bei frรผhzeitig Zielabweichungen zu identifizieren.  
  10. Projektbรผrokratie: In ewigen Meetings โ€žWork Itemsโ€œ, Datenobjekte und „Issues“ durchzugehen, fรผhrt das agile Paradigma zunichte und beschleunigt deren Abarbeitung nicht (versprochen!). Konflikte/Hindernisse beseitigen (Entscheidungen & Verfรผgbarkeit) und empathisch fehlende Kompetenzen zu identifizieren und auszugleichen, sind Aufgaben des Managements. Fordern Sie konsequent Eigenverantwortung und bauen Sie so weit mรถglich Mikromanagement ab bzw. reflektieren Sie dessen Effektivitรคt. Benรถtigen alle Mitarbeiter dasselbe Fรผhrungsverhalten?  
  11. Fehlender Verhaltenskodex: Definieren Sie im Projekt bzw. bestenfalls auch darรผber hinaus faire Umgangsregeln. Fรผhlt sich jemand nicht hinreichend informiert bzw. hat etwas nicht verstanden, wird er in die Pflicht genommen. Verhindern Sie stockende Arbeitsablรคufe, derartige Begrรผndungen fรผr unbeantwortete E-Mails und Nรถrgelei. Fragen zu antizipieren ist aufwรคndiger, als diese zu stellen. Die Kommunikation bidirektional aufrechtzuerhalten ebenso. Es ist nur fรผr den einen Teil der Mitarbeiter bequem, wenn Ihnen die anderen hinterherlaufen. Kann jemand eine Aufgabe nicht fristgerecht erfรผllen, liegt hierarchieรผbergreifend die Verantwortung bei ihm. Hier hat Ihre Konsequenz mittelfristig groรŸe Einsparungseffekte. Und Sie binden die richtigen Mitarbeiter, durch ein faires Umfeld, an Ihr Unternehmen.
  12. Illusion der physischen Anwesenheit: Die Bequemlichkeit und Fehleinschรคtzung der einen Mitarbeiter, ist teuer und fรผr den anderen Teil der Mitarbeiter keineswegs bequem. Vergessene Sie, neben den Reisekosten, nicht die Opportunitรคtskosten. Stundensรคtze sind von Unternehmern entsprechend kalkuliert. Die Kommunikationslรถsungen sind ausgereift und Leistung lรคsst sich nicht durch physische Anwesenheit ableiten. Lassen Sie den richtigen Teil der Mitarbeiter, รผber die fรผr sie passenden Arbeitsbedingungen, entscheiden.
  13. Kommunikation: Ein gerne geรคuรŸerter Kritikpunkt, der aus Sicht des Autors falsch dargestellt wird. Selten fehlt es an Eloquenz und oftmals hรถren die Verantwortlichen sich sogar gerne selbst sprechen. Fรผhlt man sich nicht gut genug informiert, gilt es das eigene Engagement zu รผberdenken, Fragen zu stellen und Meetings zu organisieren. Die andere Hรคlfte der Kommunikation wird vielmehr vernachlรคssigt. Hรถren Sie empathisch zu und identifizieren Sie insbesondere diejenigen, welchen Sie zuhรถren sollten.
  14. Das Topmanagement sitzt im Elfenbeinturm. Ein gerne geรคuรŸerter Punkt, den der Autor nicht teilt. Motivation erreichen Sie nicht durch Sichtbarkeit, sondern durch gute Arbeitsbedingungen, Anerkennung und Unterstรผtzung. Zeigen Sie sich nahbar und menschlich- egal wo Sie sitzen.
  15. Fehlendes Bewusstsein fรผr Interessenkonflikte: In Ihren eigenen Lessons Learned werden Sie nicht alle relevanten Rรผckmeldungen erhalten. Setzen Sie ausgeprรคgte Konsequenz bei einem SAP-Experten nicht als inhรคrent voraus. Fรผr externes Personal verlรคngert sich sogar die Beauftragungsdauer im aktuellen Projekt durch herausgezรถgerte Entscheidungen, unbeantwortete E-Mails und ineffiziente Prozesse. Zudem optimiert dieses die Wahrscheinlichkeit fรผr zukรผnftige Beauftragungen und wird daher Harmonie bevorzugen. รœbernehmen Sie Verantwortung bzw. sogar Konfliktmanagement intern. Empathische Top-Performer gehen soziale Risiken ein und zeigen sich durch eine fordernde, gerechte und dennoch rรผcksichtsvolle Art menschlich. Durchbrechen Sie damit die Kette der Leisetreterei und Umlenkung von Verantwortung. Erfolg ist nicht immer bequem.
  16. Kein Durchhaltevermรถgen bis zur Wertschรถpfung: Themen flammen im Projekt immer wieder auf, verursachen Aufwรคnde und bleiben mehrfach ohne Lรถsung bzw. Fortschritt. Agile Projekte greifen dies teilweise bereit gut auf, da diese die Definition von Verantwortlichen und ggf. die Zerlegung in Teilaspekte (Work Items) vorsehen. Viele Projekte werden jedoch nicht vollstรคndig agil geplant und sollten eine vergleichbare Ergebnisorientierung etablieren. Rรผcken Sie zusรคtzlich Qualitรคt und Vereinfachung in den Fokus. Teilweise kann z. B. ein 20-Seitiges Dokument auf eine Seite reduziert werden. Das ist geistige Arbeit und Ihre Leser werden es Ihnen danken. Analog gilt das fรผr viele Arbeitsergebnisse, wie z. B. Schulungen, Meetings, das Design von Programmen oder Arbeitsablรคufen. Entscheiden Sie u. a. anhand der Nutzeranzahl, welches Investment angemessen ist. Oft gilt: Wer etwas einfach darstellen kann, hat es verstanden. Auf dem Weg dahin lernen Sie viel.
  17. Unzureichendes Budgetmanagement: Wรคhrend die Investitionsgรผter- und Direktmaterialbeschaffung i.d.R. perfektioniert wurden, gibt es bzgl. Personal und Software Verbesserungspotenzial. Identifizieren Sie Ihre Ausgaben, kategorisieren Sie diese und passen Sie ihre Aufwรคnde entsprechend an. รœber SAP Fieldglass kรถnnen Sie z. B. Erkenntnisse รผber externes Personal festhalten, bei der Anbahnung mit einem SAP Freiberufler kann ein Besuch von Online-Prรคsenzen hilfreich sein usw. Bei wiederholter Beauftragung sollte eine Direktbeauftragung erfolgen bzw. zumindest auf unsere kostenbewusste Personalverwaltung ausgewichen werden. Lassen Sie sich nicht von Projektverschiebungen รผberraschen, erkennen Sie versteckte Kosten bei projektbezogener Softwarenutzung, Verhandlungsspielraum (Staffelpreise) und fehlende Transparenz. Der Einkaufspreis eines SAP-Freiberuflers verdoppelt sich teilweise durch die Personalbeschaffungskosten. Kรถnnen Sie diese Aussage widerlegen? Wir verstehen was von Vertrรคgen, preiswerter Personalbereitstellung und denken in SAP-Projekten an die Budgetoptimierung. Sprechen Sie uns an.
  18. Kein systematisches Stakeholder-Management: Verteilte Teams und die Anzahl der Stakeholder erfordern eine analytische und systematische Vorgehensweise. Identifizieren und dokumentieren Sie alle relevanten Rollen im Stakeholder-Register. Kategorisieren Sie die Eintrรคge, sodass Gruppen mit รคhnlichem Kommunikationsanspruch und รคhnlicher Prioritรคt (Einfluss bzw. Beitrag) gebildet werden kรถnnen. Die Kommunikationsplรคne sollten hinsichtlich Detailtiefe und RegelmรครŸigkeit รผbereinstimmen. Grundsรคtzlich ist eine bidirektionale Kommunikation effektiver, bei der Sie nicht nur Informationen verteilen, sondern auch Sichtweisen, Entscheidungen oder Arbeitsergebnisse einholen. Das Engagement kann durch Unterstรผtzung aus dem Topmanagement und eine Governance-Struktur weiter optimiert werden, sodass Sie Leistungen und Unterstรผtzung des Projekts konkreter sicherstellen. Stakeholder-Management ist zudem besonders effektiv, wenn langfristige Beziehungen das Fundament bilden und Divergenzen abfedern kรถnnen. Interne Meinungstrรคger sind daher als Unterstรผtzung besonders relevant und sollten zumindest einen Teil der Tรคtigkeit รผbernehmen.
10 Fehler im SAP S/4HANA Projektmanagement

Die รœbergรคnge, zwischen der Relevanz fรผr das Projektgeschรคft und der strategischen Neuausrichtung von Unternehmen, sind flieรŸend. Den Anspruch beiden Aspekten Rechnung zu tragen und gleichzeitig praktikable Umsetzbarkeit in den Fokus zu rรผcken, setzen wir mit dieser Aufteilung um.

  1. Silobildung: Ergreifen Sie MaรŸnahmen, um Wissenssilos zu reduzieren und รผberwinden Sie Herausforderungen bzgl. Silodenkweise. Setzen Sie nicht nur auf Wohlwollen, Altruismus und sich gegenseitig unterstรผtzende Netzwerke (vermeiden Sie Nepotismus), sondern รผberarbeiten Sie Erfolgsbeteiligungen, Wissenstransferrichtlinien, schaffen Sie finanzielle und damit effektive Anreize zur รผbergreifenden Zusammenarbeit. Bisher gibt es einen Ergebnis- und Erfolgsfokus bzgl. Kostenstelle, Abteilung, Projekt, Sektor oder Tochterunternehmen, der durch gute HR-Strategien beeinflusst werden kann. Der Erfolgsfaktor โ€žNetworking und Seilschaftenโ€œ wird damit selbstverstรคndlicher bzw. weniger erfolgskritisch und somit gewinnt der Erfolgsfaktor โ€žLeistung und Ergebnisseโ€œ an Bedeutung. Sie reduzieren Hรผrden und verbessern Erfolgsaussichten Ihrer Belegschaft. Wรคhrend Wissenssilos sich durch ein konsequentes Wissensmanagement (siehe Punkt 1) recht kurzfristig reduzieren lassen, ist zweiteres eine Herausforderung. ร„nderungen auf dieser โ€žEbeneโ€œ zu beeinflussen, ist ein langjรคhriger Prozess und erfordert strategische Talente. SAP-Projekte sind in der Regel als โ€žรผbergreifendโ€œ einzuordnen und wรผrden von dieser Entwicklung profitieren.
  2. Fehlende Courage: Drรผcken Sie im richtigen Moment das Auge zu, das wird gesehen, geschรคtzt, verbessert die Unternehmenskultur und Loyalitรคt. Schauen Sie genau hin, wenn es unfair wird und tragen Sie zu einem fairen Arbeitsumfeld bei. Werte, die vom Topmanagement, spรผrbar fรผr jeden Mitarbeiter, in alle Hierarchiestufen getragen werden sollten. Zunรคchst gilt es Erfolge zu erkennen. Beim Projekt mit Budgetรผberschreitung, hat der Projektleiter ggf. dennoch mit besten Kostenbewusstsein gearbeitet und es lag an den sportlichen Zielvorgaben. Analysieren Sie mit einem vergleichbaren Engagement Erfolge, wie Misserfolge, Fehler und Verursacher. Ein Teil Ihrer Mitarbeiter hat keine groรŸen Ellenbogen, mรถchte nur gute Arbeit leisten und sich nicht durchsetzen, um Anerkennung zu bekommen. Empathische Fรผhrung verschafft Ihnen die nรถtige Transparenz, damit Leistung oberster Erfolgsfaktor wird und nicht Selbstdarstellung oder Seilschaften. Im โ€žWar for Talentsโ€œ, haben Sie damit einen Wettbewerbsvorteil.
  3. Die groรŸe Potenzialverschwendung: Der Buchtitel des Autors Cawa Younosi, soll ein weiteres Optimierungspotenzial einleiten. Ihre Personalabteilungen haben die Verwaltung perfektioniert. Bei der Talentidentifizierung und Personalentwicklung, รผbertrifft Sie manch ein Kleinunternehmer. Sie kรถnnen die Suche bzw. Teilbereiche davon an uns auslagern. Letztlich wird eine Direktansprache jedoch deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen. Erheben Sie zusรคtzlich durch Mitarbeitergesprรคche, was Mitarbeiter als relevanter fรผr Ihre Karriere einstufen โ€žSeilschaftenโ€œ oder โ€žArbeitsergebnisseโ€œ. In vielen Unternehmen sind die Mitarbeiter der wichtigste Erfolgsfaktor und die Personalausgaben, die grรถรŸte Ausgabenkategorie. Eine strategische Neuausrichtung Ihrer Personalabteilungen, welche mehr Zeit fรผr den gesamten Hire-2-Retire-Prozess vorsieht, komplexere Beurteilungen und Beteiligungen abbildet, wird den tatsรคchlichen Werten gerechter. Identifizieren Sie intern und extern echte Talente, verhindern Sie Nepotismus, halten Sie Talente durch ein faires Umfeld und mehr Individualisierung. Werden Sie z. B. damit auch introvertierten und bescheidenen Talenten gerecht und binden Sie diese langfristig an Ihr Unternehmen. Wir beraten Sie gerne bzgl. konkreter MaรŸnahmen.
SAP S4HANA Teilprojektleiter Projektleiter Projektmanager Streamlead

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