10 Tipps für SAP Profis

  1. Änderungsbelege auswerten: Tabellenänderungen via Report (SA38) RKSE16N_CD_Display oder Objektänderungen via Report RSSCD100; beispielweise zu den Objektklassen Einkauf (EKBELEG) und Verkauf (VERKKBELEG) .
  2. Schlüssel in Dropdown-Listen anzeigen: Zum Beispiel damit nicht nur Terminauftrag, sondern auch TA angezeigt wird. In der SAP GUI „lokales Layout anpassen“ und Optionen wählen. Unter „Interaktionsdesign/Visualisierung 1, kann der Haken für die Schlüsselanzeige gesetzt werden.
  3. Periodenverschieber- und Buchungsperiodenpflege: MMPV ist der Periodenverschieber in MM, die Buchungsperiode wird in FI via OB52 und in CO via OKP1 geöffnet.
  4. Transaktion trotz fehlender Berechtigung starten: Oftmals kann man via SE16N und TSTC das Programm zur Transaktion ermitteln und in der SE38 lässt sich dieses dennoch ausführen. Übrigens finden Sie dort alle Transaktionen des SAP Systems; mittlerweile über 120000. Via SM01 können Sie teilweise auch selber Transaktionen entsperren.
  5. Unzulässige Passwörter ermitteln: Bei einigen Kunden müssen die Passwörter sehr regelmäßig geändert werden. Dann kann es durchaus helfen über die Tabelle USR40 zu ermitteln, welche Passwörter man nicht mehr vergeben darf.
  6. Arbeitserleichterung bei gleichbleibenden Feldeingaben: Gibt es Felder, die Sie ohnehin immer mit denselben Werten füllen, dann schauen Sie sich mal die technischen Informationen zum Feld (via F1) an. In den Felddaten findet man die Parameter-Id. Auf dem Startbildschirm im Menü System/Benutzervorgaben/Eigene Daten/Reiter: Parameter können Sie die Parameter ID in die Spalte SET/GET-Parameter-ID eintragen und in die Spalte Parameterwert Ihren üblichen Eintrag. Nachdem [Speichern] wird dieser Wert für Ihren User immer als änderbarer Eintrag vorbelegt.
  7. Starttransaktion festlegen: Prüfen Sie ohnehin jeden Morgen zum Beispiel zuerst die Jobs (SM37), so können Sie über das Menü (Zusätze/Starttransaktion) direkt festlegen, dass diese Transaktion beim Einloggen ausgeführt werden soll.
  8. Markieren und kopieren in einem Schritt: Über das lokale Layout in der Navigationsleiste, kann dazu „schnell ausschneiden und einfügen“ ausgewählt werden.
  9. Ermittlung wie aktuell das Kundensystem ist (EHP): Im Menüpunkt „Systeme“ unter dem Menüeintrag „Status“, findet man im Popup den Abschnitt SAP-Systemdaten und kann dort die Details öffnen. Im darauf folgendem Popup finden Sie im Reiter „Installierte Softwareversionen“ die aktuelle EHP-Version.
  10. Aktuell im System angemeldete User ermitteln: Üblicherweise wird dafür die SM04 aufgerufen, aber diese listet nur die Benutzer einer bestimmten Instanz auf. Da sich Berater oft im Testsystem aufhalten, erliegen Sie gerne dem Trugschluss, dass die SM04 mit der AL08 gleichzusetzen ist. Testsysteme haben nämlich oftmals nur eine Instanz. Im produktiven System erfolgt jedoch die Lastverteilung vielfach auf verschiedene Instanzen und dann kommt der Unterschied zum Tragen. Via AL08 können Sie eine systemweite Übersicht zu aktuell angemeldeten Usern aufrufen. Die Instanz können Sie übrigens via SM51 wechseln.

Die Übersicht zu den Kurzbefehlen, könnte für Sie ebenso interessant.

Whitepaper zum S/4HANA-Datenmodell und zur HANA-Datenbank

Im Whitepaper bekommen Sie einen Einblick in das neue SAP S/4HANA Datenmodell und die HANA Datenbank. Am Beispiel Bestandsführung (S/4HANA Inventory Management), wird die Vereinfachung des neuen Datenmodells veranschaulicht. Außerdem bekommen Sie einen Überblick über die existierenden SAP Tabellenbrowser sowie eine detaillierte Erläuterung des neuen SE16H-Tabellenbrowsers. Um eine bessere Abwärtskompatibilität sicherzustellen, wird die Zahl der Datenbankviews mit dem S/4HANA-Datenmodell deutlich zunehmen. Ein guter Grund deren Anzeige, Erstellung, Pflege und Analyse zu erläutern. Auf die Ermittlung, Pflege und Analyse von Tabellen wird ebenso eingegangen. Außerdem bekommen Sie einen Einblick, welche Erkenntnisse (zum Beispiel hinsichtlich des Customizings) auf Tabellenebene gewonnen werden können.  Via Klick können Sie das PDF öffnen:

Prozessautomatisierung und alles Wissenswerte über Batch Jobs

Über Jobs lassen sich viele Prozesse und regelmäßige Tätigkeiten automatisieren. Einerseits können die vielen von SAP bereitgestellten Programme und andererseits auch speziell entwickelte Kundeneigenentwicklungen ausgeführt werden. Es lassen sich widerkehrende Tätigkeiten vollständig automatisieren. Beispielsweise Idocs erneut verbuchen, fehlerhafte Stammdaten prüfen und ggf. eine E-Mail an zuständige Mitarbeiter senden, SE16N-Selektionen nachts im Hintergrund durchführen, Kundenaufträge beliefern oder den Periodenverschieber einplanen.  

Auf der Website „Batch Jobs“ finden Sie z.B. folgende Informationen:

  • Joberstellung und -pflege
  • Jobmonitoring und Fehleranalyse
  • Hilfsprogramme zu Jobs
  • Wartezeiten zwischen zwei Jobs
  • Sequenzielle und parallele Jobketten
  • Relevante Job-Tabellen
  • Job-Debugging und vieles mehr