SAP Ariba hands-on kennenlernen
SAP QUIZ
SAP S/4HANA Prognosen zur Verbrauchs- und Absatzplanung
Die Prognoserechnung kann u. a. im Einkauf, in der Produktionsplanung, Ergebnis- und Marktsegmentrechnung zum Einsatz kommen. Aus Vergangenheitsdaten lassen sich damit zukünftige Bedarfe abschätzen. Für verbrauchsgesteuerte Dispositionsverfahren, wie z. B. die stochastische und rhythmische Disposition, ist vor der Materialbedarfsplanung die Durchführung der Prognose erforderlich. Auch bei der Bestellpunktdisposition kann die Prognose zur Berechnung des Meldebestands zum Einsatz kommen. Hier wird im Gegensatz zur Stücklistenauflösung (Ableitung aus Planprimärbedarfen) der zukünftige Bedarf anhand vergangener Komponentenverbräuche abgeleitet. Die Prognose kann aber auch den Planprimärbedarf beeinflussen, indem eine Prognose für die verkaufsfähigen Produkte durchgeführt wird. Für die Absatz- und Produktionsgrobplanung (Standard-SOP und flexible Planung) gibt es mittlerweile eine attraktivere Lösung aus der Cloud. Im Artikel „Interaged Business Planning“ können Sie sich gerne darüber informieren.
SAP Prognoseparameter
Neben den Vergangenheitsdaten benötigt man dazu diverse Prognoseparameter, die im Folgenden näher erläutert werden. Diese Parameter werden individuell pro Material im Materialstamm (MM02) in der Sicht „Prognose“ gepflegt bzw. in einem Prognoseprofile (MC96) im Customizing hinterlegt.
- Periodenkennzeichen: Granularität der Prognose (Monats-, Wochen- oder Tageswerte)
- Vergangenheitsperioden: So z. B. Prognose auf Basis der letzten 24 vergangenen Monate
- Prognoseperioden: So z. B. Vorhersage der nächsten 12 Monate
- Prognosemodell: Konstantmodell (D), Trendmodell (T), Saisonmodell (S), Trend-Saison-Modell (X) oder gleitender Mittelwert (G). Für die automatische Prognoseauswahl (Modellauswahl A und Modellauswahlverfahren 2) sind Vergangenheitsdaten erforderlich, was in einem S/4HANA Neueinführungsprojekt berücksichtigt werden muss.
SAP Prognosedurchführung
An dieser Stelle möchte es der Autor bei der Erläuterung der Grundeinstellungen belassen, um dem Leser einen ersten Überblick zu gewähren. Über die Drucktasten [Prognose durchführen], [Prognosewerte] und [Verbrauchswerte] können direkt aus dem Materialstamm Prognosen durchgeführt sowie die Vergangenheits- und Prognosewerte bearbeitet werden. Über die Transaktionen können ebenso Einzelprognosen (MP30, MP31 und MP32) bzw. Gesamtprognosen (MP38) angestoßen und bearbeitet werden. Letztere ermöglicht es zudem den Planungsumfang zu definieren (Werke, Materialien, ABC-Kennzeichen usw.). So lassen sich die besonders relevanten A-Materialien gemäß ABC-Kennzeichen regelmäßiger prognostizieren.
SAP Planungsebenen
Unternehmen mit einem weit gestreuten Produktspektrum stehen vor der Herausforderung den Absatz für eine Vielzahl von Produkten zu planen. Anstatt Einzelprodukte zu planen, kann es sich z. B. anbieten auf Ebene von Produktgruppen zu planen (so z. B. häufig in der Serienfertigung) bzw. auf Ebene häufig verwendeter Materialien. Die Prognose kann man dazu auf Basis von Lieferungen, Verkauf, Verbrauch, Zahlungseingängen usw. aufbauen. Innerhalb der Standard-SOP können also nicht nur Absatzmengen für Einzelmaterialien, sondern auch Produktgruppen prognostiziert werden. Es werden dabei Verbrauchswerte auf Produktgruppenebene aggregiert. Bei der flexiblen Planung können beliebige Kennzahlen im Customizing angelegt und genutzt werden. In einem Prognoseprofil (MC96) können für die Planung die nötigen Daten vorbelegt werden, welche sich interaktiv aber auch noch ändern lassen.
SAP Prognose des Absatzplans
- Absatzprognose erstellen, ggf. Parameter vorab anpassen und Ergebnisse danach anpassen (MC64 und MC65)
- Planungstypzuordnung (MC8B)
- Übergabe der Prognoseergebnisse an die Programmplanung bzgl. Standard-SOP (MC74 und MC75) bzw. bzgl. flexibler Planung (MC90)
Bei der Ergebniserstellung (MC64) definiert man den Ergebnistyp (kumulativ bzw. proportional), Ergebnisstatus (aktiv bzw. inaktiv), die Länge der Ergebnisperiode (z. B. 1 Monat) und ordnet eine passende Info-Struktur zu (z. B. S997). Die Planungstypzuordnung (MC8B) erfolgt über die Drucktaste [Ereignis] und den Radiobutton z. B. auf Ziellagerbestand. In dieser Kennzahl, der gewählten Info-Struktur, werden dann die Planungsergebnisse gespeichert.

SAP SCM Quiz
SAP Query Quiz
SAP Quiz
SAP S/4HANA-Freiberufler ist offen für ein neues Projekt
Der Freiberufler Timo Götte ist bereits ab dem 11.7. wieder offen für neue Projekte. Seine S/4HANA-Schwerpunkte „Produktion und Logistik“, ergänzt er um ein modul- und systemübergreifendes Verständnis (Gesamtprozesse und Systemarchitekturen). Daneben zeichnen ihn seine sehr selbständige, systematische und professionelle Arbeitsweise aus.
SAP Logistics Quiz
SAP Logistics Quiz
Konfiguration der SAP S/4HANA Fabrikkalender

Die Konfiguration der Feiertage, Feiertags- und Fabrikkalender erfolgt über die Customizing-Transaktion SCAL.
Ablauf
– Pflege der Feiertage
– Zuordnung von Feiertagen zum Feiertagskalender
– Feiertagskalenderzuordnung zu Fabrikkalendern
– Ggf. Sonderregelpflege (z. B. Kurzarbeit)
– Fabrikkalenderzuordnung zum Werk (OX10)
Die Definition der Feiertage erlaubt auch komplexere Konstellationen (z. B. bestimmte Tage vor/nach Ostern) abzubilden oder z. B. freie Tage zu garantieren (Feiertag der auf ein Wochenende fällt, wird auf den nächsten Werktage verschoben). Sonderregeln erlauben es zudem z. B. Kurzarbeit oder Werkferien abzubilden.
Customizingtabellen (SE11)
– Fabrikkalender-Definition (TFACD)
– Fabrikkalendertexte (TFACT)
– Feiertagskalender (THOC)
– Feiertagsdefinitionen (THOCD)
– Feiertage (THOL)
– Feiertagstexte (THOLT)
SAP ERP MM Quiz
SAP S/4HANA Lieferplanabwicklung mit Lieferplanabrufen
Lieferpläne können auf Kontrakten oder anderen Einkaufsbelegen basieren und werden über die Transaktion ME31L angelegt (Fiori-App Lieferplan anlegen). Später kann innerhalb der Lieferpläne über die Transaktion ME33L oder die Fiori-App „Lieferplan anzeigen“, die Abrufdokumentation eingesehen werden. Dies setzt die Wahl einer passenden Vertragsart (Belegtypen siehe SM30 VV_T161_VL) voraus, die die Abrufdokumentation vorsieht. So können dann z. B. aktuelle Lieferplanabrufe mit vergangenen verglichen werden, um z. B. Mengenabweichungen zu analysieren. Neben den in Einkaufsbelegen üblichen Einträgen (Gültigkeit, Incoterms, Zahlungsbedingungen, Konditionen usw.) finden Sie auch Fixierungshorizonte. Mit deren Hilfe können Sie Verbindlichkeitsgrade pflegen sowie die automatischen Änderungen im Bedarfsplanungslauf aussteuern. Da es bei kurzfristigen Änderungen ggf. zu Produktions- und Materialerstattungsansprüchen seitens der Lieferanten kommen kann, werden automatische Änderungen von MRP im kurzfristigen Horizont bevorzugt ausgeschlossen.

Die Grafik veranschaulicht inwiefern der Disponent in den Prozess eingreifen muss bzw. kann (blau). Später kann fast alles im Hintergrund laufen (grau) und der Disponent muss sich nur noch um Ausnahmen kümmern. Die vier orangen Prozessschritte werden im Folgenden näher erläutert:
Einerseits können via ME38 manuell Einteilungen angelegt oder automatisch über die Fiori-App „MRP Live“ bzw. Transaktion MD01N angelegt werden. Der Bedarfsplanungslauf kann später via Job erfolgen, sodass Einteilungen automatisch erzeugt werden. Die Transaktion MD04 wurde in SAP S/4HANA um eine Fiori-App „Bedarfs-/Bestandsliste überwachen“ ergänzt. Mit deren Hilfe können die Einteilungen nicht nur überwacht, sondern auch direkt geändert werden.
Die direkte Übermittlung der Einteilungen an den Lieferanten ist eher unüblich, aber möglich. Es werden meist zusätzlich Lieferplanabrufe angelegt; manuell z. B. via ME84 oder via Fiori-App „Lieferplanabruf anlegen“. Die Ergänzung um stundengenaue Feinabrufe wäre auch noch möglich, soll hier aber nicht weiter betrachtet werden. Die automatische Erzeugung von Lieferplanabrufen kann später über einen Job (RM06EFLB) eingeplant werden. Die Einteilungen bleiben im vorgestellten Szenario also interne Belege und zur externen Kommunikation werden Lieferabrufe eingesetzt.
Für diese Lieferabrufe kann dann zusätzlich ein „Stopping“ implementiert werden (SM30: V_T163P). So kann bei großen Mengenabweichungen zu anderen Lieferplanabrufen, bei geändertem Revisionsstand des Materials oder Gültigwerden eines Nachfolgematerials ein sogenanntes „Stopping“ ausgelöst werden. Der Disponent muss dann über die Transaktion ME89 explizit eine Entscheidung (Freigabe) treffen. Dies ist der einzige Schritt, der später zwingend manuell durchgeführt werden muss.
Denn auch das Versenden des Lieferabrufs kann über einen Job (RM06ENDR_ALV) erfolgen. Manuell kann dies über die Fiori-App „Lieferplanabrufe drucken“ oder über die Transaktion ME9E veranlasst werden.
SAP SCM Quiz
Customer-Vendor-Integration (CVI) und SAP S/4HANA-Geschäftspartner
Geschäftspartnerstämme gab es bereits im ERP-System. Diese wurden für spezifische Anwendungen (z. B. FSCM) und Industrien verwendet. Für die Brownfield-Einführung des SAP S/4HANA-Systems müssen in SAP ERP alle Kunden und Lieferanten mit Geschäftspartnerstammsätzen verbunden werden. Im Rahmen des SAP Readiness Checks wird geprüft, wie viele Kunden und Lieferanten noch nicht synchronisiert wurden. Dies ist eine der Voraussetzungen, bevor man SAP ERP in ein SAP S/4HANA-System konvertieren kann.
Hilfreiche Reports
- Konsistenzprüfung (entspricht Readiness Check) z. B. bzgl. Bankdaten, PLZ, Steuerdaten usw. (CVI_MIGRATION_PRECHK)
- Zusammenstellung der wichtigsten SAP Notes via SAP TCI-Note 2820678
- Vollständigkeitsprüfung (CVI_COMPL_CHK)
- Überprüfung der CVI-Links und des Customizings insbesondere nach der Massenpflege oder kurz vor der Konvertierung (CVI_UPGRADE_CHECK_RESOLVE bzw. PB_CVI_IMG_CHK)
- CVI-Massensynchronisation (MDS_LOAD_COCKPIT)
- Die Vorprüfungen wurden von SAP im Cockpit zusammengeführt (CVI_Cockpit)

SAP SCM Quiz
SAP ABAP Quiz
SAPs User Experience am Beispiel Beschaffungsübersicht veranschaulicht!
Fiori-App: Beschaffungsübersicht
Anhand einer Fiori-App soll SAPs User Experience veranschaulicht werden. Die Fiori-App zur Beschaffungsübersicht bietet einen High-Level-Überblick zu allen Einkaufs-KPIs. Sie bekommen sowohl analytische als auch operative Informationen. SAP S/4HANA hilft dem Einkäufer den Blick auf das aktuell Relevante zu lenken und gleichzeitig einen Überblick zu bewahren. Im Beispiel beschränken wir uns auf die Warengruppe „Dienstleistungen“. Der Filter kann natürlich individuell via „Filter anpassen“ angepasst werden und man kann so ganz andere Betrachtungswinkel selektieren.

Nachdem Sie die Auswahl getroffen haben, bekommen Sie folgenden Überblick.

So erkennen Sie z. B. auf einen Blick:
- Kritische Dienstleistungskontrakte (Gültigkeit oder Zielwert/-menge)
- Laufende Ausschreibungsprozesse (Anfragen und Angebote)
- Offene Bestellanforderungs- und Bestellpositionen
- Eingegangene Lieferantenbestätigungen
- Lieferantenbewertungen/-leistungen
- Offene Aktivitäten
- Bestellausgaben
Via Klick auf eine Kachel gelangen Sie jeweils in die Detailansicht. Teilweise können Sie sogar die Gesamtübersicht (oranges Feld 1) oder Einzelübersicht (oranges Feld 2) wählen.

Klicken Sie z.B. in das Feld 1, so bekommen Sie diese Übersicht angezeigt:

Via Drilldown (Lieferant, Werk usw.) und Anzeigeeinstellungen (Kategorien, Achse 1 und Achse 2), können Sie die Anzeige und betrachteten Details ändern. Zudem kann die Sortierung und grafische Ausgabe (z. B. Balken-, Säulen- oder Kreisdiagramm) konfiguriert werden. Auch der Export in Excel oder das Öffnen einer Tabellenansicht innerhalb der Fiori-App ist möglich. Sie können sogar Benachrichtigungen abonnieren, Mini-Diagramme einblenden, auf die Säulen klicken und so in Detailansichten navigieren usw.
Wechseln Sie wieder zurück in die Cockpitübersicht, so können Sie via Klick auf das Feld 2 in die Einzelansicht zum Lieferanten (hier S4-Experts) navigieren.

Klicken Sie z.B. auf „Ausgaben außerhalb des Kontrakts“, so können Sie die aktuelle Auswahl ändern:

Die Einstellungsmöglichkeiten sind sehr umfangreich, aber dank dieser intuitiven Konfigurationsmöglichkeiten dennoch einfach zu verstehen und anzuwenden. In einer anderen Kachel werden Ihnen z. B. Bestellanforderungspositionen ohne Bezugsquellenzuordnung angezeigt. Via Klick auf diese, können Sie in die Bestellanforderungsverwaltung navigieren und zum Beispiel einen Lieferanten zuordnen. In der Kontraktübersicht wird Ihnen zum Beispiel angezeigt, inwiefern ein Rahmenvertrag aufgebucht wurde (Wert-/Mengengrenze). So können Sie bereits vor Erreichung einer Wert- oder Mengengrenze die Nachverhandlung mit dem Lieferanten einleiten. Um solch ein Meeting mit einem Lieferanten vorzubereiten, reicht es diesen oben einzugeben:

So erhalten Sie alle Informationen zum Lieferanten auf einen Blick. Kontrakte, Ausgaben, offene Belege (hier unbeantwortete Anfragen) etc. Wäre zum Beispiel eine Lieferantenbewertung vorhanden, könnte man Erkenntnisse daraus auch in die Verhandlungen mit einbeziehen. So könnte man zum Beispiel zusätzlich die zuverlässigere Einhaltung von Lieferterminzusagen via Service Level Agreements anstreben. Für den betrachteten Lieferanten gibt es noch keine Lieferantenbewertung. Eine mögliche Übersicht bzgl. Preis, Menge, Termintreue und Qualität würde zum Beispiel folgendermaßen aussehen. Auch hier kann man die Darstellung konfigurieren.

SAPs „User Experience“ ist also kein leeres Versprechen geblieben. Hier hat sich das System weiterentwickelt und ist benutzerfreundlicher geworden. Diese App ist gleichzeitig ein sehr umfassendes Werkzeug und dennoch gut zu bedienen.
SAP ABAP Quiz
SAP S/4HANA Cloud 2011 – Sourcing and Procurement
SAP Logistics Quiz
SAP SCM Quiz
SAP ABAP Quiz
SAP ABAP Quiz
SAP ABAP Quiz
SAP Logistics Quiz
Fragenkataloge für SAP Zertifikate
Per Klick auf den Button gelangen Sie auf eine Übersicht mit verschiedenen Fragenkatalogen zur Vorbereitung auf SAP Zertifikatsprüfungen. Derzeit sind die ERP Module aufgeführt, aber SAP S/4HANA, SAP Ariba, SAP Fieldglass und Co. folgen später ebenso. Falls Ihnen andere Fragenkataloge bzw. ein weiteres SAP Quiz bekannt ist, wären wir über einen Hinweis dankbar. So können wir die besten Angebote zusammenführen.
SAP MM Quiz
Wie konfiguriert man die klassische SAP Verfügbarkeitsprüfung?
In diesem Artikel wird zunächst die klassische Verfügbarkeitsprüfung vorgestellt, um später die Neuerungen innerhalb von SAP S/4HANA vorstellen zu können. Die Verfügbarkeitsprüfung kann innerhalb verschiedener Geschäftsbereiche ausgeführt werden. Innerhalb der Produktion dient sie z. B. dazu sicherzustellen, dass alle für die Produktion benötigten Komponenten verfügbar sind. Anhand der Stückliste wird die Verfügbarkeit der Komponenten geprüft und ggf. eine Fehlteilliste für den Disponenten ausgegeben. Dieser kann geeignete Maßnahmen, wie die interne Produktion der Komponente oder der Baugruppe bzw. deren externe Beschaffung, wählen. Nachdem die Materialverfügbarkeitsprüfung für einen Produktionsauftrag durchgeführt wurde, ändert sich dessen Status von NMVP auf MABS (Material bestätigt) oder FMAT (fehlendes Material).
SAP Auswertung der Fehlteilsituation
Beim Status FMAT kann man sich einen Überblick über das Verfügbarkeitsprotokoll (Warnungen bzgl. Fehlteilen), die Fehlteilliste (fehlende Materialien inkl. Fehlmenge und ggf. verspäteten Bestätigungstermin), die Fehlteilübersicht und das Fehlteilinfosystem verschaffen. Letzteres wird via CO24 aufgerufen, wenn die Verfügbarkeitsprüfung im Hintergrund erfolgte bzw. z. B. eine Sammelverfügbarkeitsprüfung (COMAC) für viele Fertigungsaufträge durchgeführt wurde. Ansonsten bekommt man beim Ausführen der Verfügbarkeitsprüfung ein Popup-Fenster und kann zwischen den anderen drei genannten Auswertungsmöglichkeiten wählen. Die Fehlteilübersicht bietet dabei zusätzlich zur Fehlteilliste die Möglichkeit, detaillierte Informationen zum Produktionsauftrag, zur Verfügbarkeitssituation der Materialien und deren Bedarfsmengen zu erlangen.
Konfiguration der SAP Materialverfügbarkeitsprüfung

Bis auf die Einstellungen innerhalb des Materialstamms, erfolgt die Konfiguration im Customizing-Leitfaden:
- Auftragsart: So z. B. die Fertigungsauftragsart PP01
- Verfügbarkeitsvorgang: Eröffnung oder Freigabe von Fertigungsaufträgen
- Prüfungssteuerung (OPJK): Die Auftragsart und der Verfügbarkeitsvorgang bestimmt pro Werk die Prüfungssteuerung. Diese bestimmt, ob und wie die Verfügbarkeitsprüfung erfolgt und zwar jeweils für die Verfügbarkeitsprüfung von Material (z. B. Prüfregel PP und Sammelumsetzung 2), Fertigungshilfsmitteln (z. B. Prüfregel 01 und Sammelumsetzung 2) und Kapazitäten (z. B. Gesamtprofil SAPSFCG013 und Sammelumsetzung 2). Die Sammelumsetzung definiert, ob bei Nichtverfügbarkeit dennoch eine Eröffnung erfolgt, keine Eröffnung erfolgt oder dies jeweils vom Anwender entschieden werden kann. Wählt man bei der Prüfungssteuerung den Vorgang „Prüfung für freigegebenen Auftrag“, so gibt es zusätzlich das Feld Statusprüfung. Setzt man dort einen Flag, so wird zunächst geprüft ob vorher bereits eine erfolgreiche Prüfung durchgeführt wurde und daher nicht erneut geprüft werden muss.
- Prüfregel: Legt (ggf. gemeinsam mit der Art der Komponentenprüfung) fest, wie die Materialverfügbarkeitsprüfung erfolgt. Die sogenannte ATP-Prüfung kann gegen Bestände (ggf. inkl. Zu-/Abgänge) oder gegen die Vorplanung erfolgen. Details siehe ATP-Prüfung. Da die Verfügbarkeitsprüfung nicht nur in Fertigungsaufträgen, sondern auch im Vertrieb oder der Materialwirtschaft erfolgt, können über Prüfregeln unterschiedliche Umfänge definiert werden.
- Materialstamm (MM02): Hier hinterlegt man im Reiter MRP3 und Feld Verfügbarkeitsprüfung eine Prüfgruppe.
- Prüfgruppe (OVZ2): Legt fest, ob Einzel- oder Sammelbedarfe geprüft werden, ob während der Prüfung das Material gesperrt ist, ob keine Materialverfügbarkeitsprüfung erfolgt und ob gegen die Vorplanung geprüft wird. Diese wird in MM02 MRP3 Feld Verfügbarkeitsprüfung zugeordnet.
- Prüfumfang (OPJJ): Der Prüfumfang ergibt sich aus der Prüfgruppe, die im Materialstamm eingetragen ist, und der Prüfregel, welche in der Prüfungssteuerung eingetragen ist. Hier wird definiert, welche Bestandsarten und Zugänge bzw. Abgänge einbezogen werden. So kann man z. B. festlegen, ob bereits die Termine und Zugangsmengen einer Bestellanforderung als hinreichend zuverlässig angesehen werden oder nicht. Oder ob der Sicherheitsbestand, Qualitätsprüfbestand usw. als Bestände berücksichtigt werden sollen oder nicht.
SAP ATP-Prüfung
Die aktuellen Bestände und geplanten Zugänge bilden die ATP-Menge, welche bei hinreichender Verfügbarkeit um die jeweilige Menge reduziert wird. So ist bei der nächsten ATP-Prüfung nur noch die verringerte Menge verfügbar. Etwas einfacher ist die Prüfung gegen die Vorplanung. Hier wird die benötigte Menge nicht mit dem aktuellen Bestand und Zugängen abgeglichen, sondern nur mit den in der Vorplanung ermittelten Planprimärbedarfsmengen. Diese schnelle Variante bietet sich an, wenn die Vorplanung fast immer genauso realisiert wird. Auch hier ist bei der nächsten Prüfung nur noch die verringerte Menge verfügbar.
SAP Experts Podcast
Was hat sich in SAP S/4HANA Sourcing and Procurement gegenüber SAP ERP MM geändert?
Die wesentlichen Änderungen im Sourcing and Procurement:
- Funktionen aus dem Supplier Relationship Management System (SRM) wurden und werden teilweise in das SAP S/4HANA-System überführt.
- Funktionen aus dem Supplier Lifecycle Management (SLC) werden und wurden unter dem Namen Lieferanten- und Kategoriemanagement in das SAP S/4HANA-System überführt. Statt der bekannten SLC-Hauptkategorien werden Warengruppen in Einkaufskategorien bereitgestellt.
- Die Außenhandelslösung aus dem MM- und SD-Modul wird auf Global Trade Services (GTS) vereinfacht, sodass es nur noch eine und zwar die bessere Lösung gibt. Die Intrastat-Funktionen gibt es aber immer noch im SAP S/4HANA-System.
- Tabellenanzahlreduzierung und das neue Datenmodell in der Bestandsführung. Die Tabelle MATDOC ersetzt nun viele Aggregationen, Indizetabellen und enthält alle Kopf- und Positionsdaten (statt MKPF & MSEG) sowie weitere Attribute. Damit ermöglicht sie ad-hoc Bestandsauswertungen (Aggregationstabellen daher unnötig), verringert Sperrkonflikte und ermöglicht eine einfache Berichterstattung, da in ihr fast alle Informationen gespeichert sind. Für die Abwärtskompatibilität gibt es übrigens Views (Core-Data-Services-Views), welche eine ad-hoc Aggregation ermöglichen und von Kundeneigenentwicklungen, wie die alten Tabellen aufgerufen werden können. Weitere Details zum IM-Datenmodell finden Sie im Artikel inkl. Video. Und falls Sie tiefer in die Thematik SAP HANA Datenbank und das neue Datenmodell einsteigen möchten, finden Sie dazu ebenso ein Whitepaper von Herrn Götte.
- Das jetzt obligatorische Material-Ledger ermöglicht als Nebenbuch die Materialbewertung in mehreren Währungen sowie die parallele Rechnungslegung. Außerdem ist es die grundlegende Voraussetzung für die optionale Istkalkulation, mit jener die Materialbestände, Ware in Arbeit und Selbstkosten mit gewichteten durchschnittlichen Kosten bewertet werden. Die empfohlene Deaktivierung des statistischen gleitenden Durchschnittspreises trägt ebenso erheblich dazu bei, den Durchsatz an Transaktionsdaten bei Warenbewegungen zu optimieren (Sperrkonflikte zu verringern). Nebeneffekt ist eine bessere Skalierbarkeit der Geschäftsprozesse sowie eine geringere Nutzung der Systemressourcen.
- Wegfall von Transaktionen: Die MIGO-Transaktion ersetzt die vielen obsoleten MB-Transaktionen (MB01, MB1A, MBST usw.). Auch die vielen Vorgängertransaktionen (ME21-ME27, ME53-ME54, ME59, MR01, MR1M) die bereits im ERP-System Nachfolgertransaktionen hatten (ME22N, ME52N etc.), wurden aus dem Support genommen. Eine lange Liste mit Transaktionen für den MM Außenhandel wurde ebenso obsolet; bis auf ein paar Ausnahmen. Neben den Nachfolgertransaktionen wurden und werden zudem Fiori-Apps und virtuelle Datenmodelle (VDM) bereitgestellt. Details via SAP Notes: Veraltete TCs zur Bestandsführung (2210569), 144081 veraltete Rechnungsprüfungstransaktion MR1M ersetzt MR01; 1803189 Support-Ende für ME21, ME51 usw.
- Wegfall von BAPIs: Genauso wie die Transaktionen (ME22, ME49, ME52 etc.) wurden nun auch die zugehörigen BAPIs für die Business-Objekte Bestellanforderung, Bestellung und Lieferantenrechnung obsolet. Details via SAP Note: 1803189
- Weitere Bewertungen z. B. zum Auftragsbestand, Projekteinzelbestand, Lieferantensonderbestand usw. wurden bereitgestellt.
- Weniger Datenbanksperren: Zum Beispiel, weil es weniger Bestandsführungstabellen gibt, Tabellenänderungen nur noch als neuer Eintrag vorgenommen werden (Datensätze werden nicht mehr gelöscht oder geändert), man den statistischen gleitenden Durchschnittspreis deaktivieren kann usw. Bei Warenbewegungen (z. B. morgens, wenn viele Lieferungen eintrafen) gab es z. B. bei Kunden zuvor regelmäßig Sperrkonflikte und Verzögerungen.
- Materialpreise in mehreren Währungen: Dank des obligatorischen Material-Ledgers wird die Materialbewertung in mehreren Währungen ermöglicht; d. h. in MM02 und MR21 können daher in mehreren Währungen Materialpreise eingegeben werden. Da in SAP S/4HANA Finance die Salden der Bestandskonten für jede Währung einzeln berechnet werden, wird eine konsistente Bewertung sichergestellt.
- Stammdaten: Geschäftspartnerstammsätze statt Lieferanten- und Kundenstammsätze, Materialnummern können von 18 auf 40 Stellen via SPRO erweitert werden, Fiori-Apps zur Massenpflege/Monitoring von Kontrakten, Infosätzen usw.
- Ariba-Integration: Zugriff auf viele Lieferanten/Kataloge, Ausschreibungsprozesse, Guided Buying usw. Der große Funktionsumfang kann hier nur angedeutet werden. Was SAP S/4HANA auszeichnet, ist die einfache Integration dieser und ähnlicher Cloud-Lösungen sowie die nahtlose grafische Bereitstellung, über die der Anwender überhaupt nicht mehr merkt, auf welchem System er gerade arbeitet.
- Die neue Benutzeroberfläche Fiori bietet mit vielen KPIs, Analysen und rollenbasierten, auf jedes Gerät anpassbaren Oberflächen einen systemübergreifenden und attraktiven Zugang für die Anwender.
- Ausgabemanagement und Nachrichtensteuerung: Statt der aus MM und SD bekannten Nachrichtenfindung NAST setzt SAP zukünftig auf das Business Rule Framework (BRF+). Details zur BRF+-Konfiguration finden Sie im SAP Note 2228611. Als Drucktechnologien werden Smart Forms und Adobe Forms (m/o Fragmenten) unterstützt. Im SAP Script Repository (SO10 und SE78) können Kunden auch weiterhin Texte und Logos zentral pflegen.
- Central Procurement, zentralisierter Bestellanforderungs-Hub, Kontraktverwaltungs-Hub usw.
- Predictive Contracts mit Hilfe von Machine Learning bezüglich Kontraktinanspruchnahme
- Workflows z. B. für den Genehmigungsprozess und viele weitere Prozesse, helfen dabei Prozesse zu beschleunigen und zu automatisieren.
- Preisfindung und Konditionstechnik: Nur die Tabelle KONV wurde durch PRCD_Elements ersetzt, um Preisinfos persistent zu speichern. Bezüglich Eigenentwicklungen können die SAP Notes 2220005 und 2189301 weiterhelfen; ansonsten ändert sich nicht viel.
- Sehr viele Auswertungsmöglichkeiten, vorbereitete Fact Sheets, KPIs, grafische Übersichten sowie leicht zu erstellende Auswertungen. So bekommt man z. B. einen Überblick, was noch freizugeben ist, welche Bestellanforderungen zu bearbeiten sind oder inwiefern ein Mengenkontrakt bereits ausgeschöpft wurde.
Die Liste ist bereits lang und übersteigt langsam den Umfang eines Artikels. In einem weiteren Artikel werden noch einmal die wesentlichen Änderungen, die in der Simplification List beschrieben werden, zusammengefasst. Ganz allgemein gilt, dass sich die ERP-Prozesse nicht wesentlich geändert haben. Aber es gibt neue Markttrends, wie die Benutzererfahrung, mobile Geräte, mehr Daten als Auswertungsgrundlage (Big Data, IoT, Sensoren etc.), eine Verlagerung der Aufgaben, Individualisierung via Standardlösungen usw., denen SAP mit all den neuen Produkten (SAP S/4HANA, SCP, SAP Leonardo, SAP Ariba, SAP Fieldglass usw.) Rechnung trägt.

SAP S/4HANA Simplification-Liste
Über die Simplification-Liste (Simplification List 2022) bekommen Sie einen Überblick über die Änderungen und Neuerungen, die sich durch die Umstellung von SAP ERP auf SAP S/4HANA ergeben. Damit ist es eines der wichtigsten Dokumente zur Vorbereitung der SAP S/4HANA-Umstellung. Man kann sie als eine Art Nachschlagewerk verstehen, um zu prüfen, ob Transaktionen, Modifikationen, Custom Code usw. noch (genauso) funktionieren. Sie bietet Input für die Projektplanung, Aufwandsschätzung und einen Überblick für die SAP S/4HANA-Anwenderunternehmen, was für sie mit der Systemkonvertierung einhergeht. Mit dem Tool „Readiness Check“ können die „Simplification Items“ automatisch mit dem SAP-Kundensystem abgeglichen werden, um nötige Anpassungsbedarfe direkt als Liste zu bekommen.
Struktur und Aufbau der SAP S/4HANA Simplification-Liste
Die Liste (Simplification List) wurde in Module, Stammdaten, Übergreifendes, länderspezifische Informationen und Industrielösungen derart untergliedert, sodass sich die Speziallisten auf ihren Zuständigkeitsbereich beschränken können. Betrachtet man wiederum einen dieser Teilbereiche, wie z. B. das Modul Procurement oder die Branche Automotive, so wird dieser erneut in Abschnitte untergliedert:
- neue Funktionen, Fiori Apps, Workflows, Templates etc.
- weggefallene Transaktionen, Funktionen usw. oder
- Änderungen hinsichtlich Funktionen, Rollen usw.
Die Abschnitte sind vielfach ähnlich aufgebaut; unterscheiden sich allerdings natürlich auch je nach Anforderung. Man findet dort folgende Informationen:
- Beschreibung der neuen Funktion, der Änderungen bzw. was genau obsolet geworden ist.
- Technische Details bieten einen Überblick, ob es sich um eine neue bzw. geänderte Funktion handelt, für welche Länder diese verfügbar ist, zu welchem Modul und welcher Komponente dieser Änderung gehört usw.
- Symptome: Mal steht einfach eine neue Funktion zur Verfügung, die z. B. einen weiteren Einblick (Cockpit, KPI, Fact Sheet etc.) gewährt oder bei der Automatisierung von Geschäftsprozessen hilft. Mal finden Sie hier aber auch eine lange Auflistung von Transaktionen, die zukünftig obsolet sind. So wurde z. B. die Modullösung aus MM und SD zum Außenhandel auf Global Trade Services (GTS) vereinfacht, weshalb viele Transaktionen wegfallen. Auch viele der ME-Transaktionen, wie ME21, ME53, ME43 usw., welche teilweise bereits unter SAP ERP durch neue Transaktionen (ME21N, ME53N usw.) bzw. jetzt durch Fiori-Apps ersetzt wurden, findet man in solch einer Liste. Und natürlich ebenso die vielen Transaktionen zum Lieferanten und Kunden, welche alle nun auf die Transaktion BP (Business Partner) umleiten. Ein anderes Mal finden Sie eine Auflistung von Berechtigungsobjekten usw.
- Gründe: Manchmal begründet SAP auch warum, diese Vereinfachung nötig war.
- Vorbedingungen und Lösungen: Mal sind z. B. Customizing- oder Stammdateneinstellungen erforderlich, dann findet man wieder SAP Notes für Conversion Pre-Checks, erforderliche Rollenänderungen oder Hinweise auf die Lösungen, die eine obsolete Lösung ablöst. Oft sind es auch Erweiterungen; z. B. die Erweiterung von OData APIs für die Integration externer Anwendungen. Eine detaillierte Beschreibung, wie die Konfigurationen etc. vorgenommen werden müssen, finden Sie hier allerdings nicht.
- Weiterführende Informationen: Um das ohnehin sehr umfangreiche Dokument nicht noch weiter aufzublähen, finden Sie oftmals Links z. B. zu SAP Help, SAP Notes usw., um sich tiefer in das jeweilige Thema einarbeiten zu können.
Umfang der SAP S/4HANA Simplification-Liste
Die Simplification List umfasst z. B. 1482 Seiten (Simplification List 2025). Als MM-Berater sollte man sich einen Überblick über die Einführung, anwendungsübergreifenden Themen und Stammdaten verschaffen (ca. 124 Seiten), danach kann man sich z. B. auf die Bestandsführung (MM-IM 43 Seiten), den Einkauf (MM-PUR 33 Seiten) und seine Branche (Automotive 24 Seiten) beschränken. Damit wird es übersichtlicher. Mit jedem Update, das Ihr Kunde im Lauf der Projekteinführung ebenso übernehmen möchte, müssen Sie auf eine aktuellere Liste zurückgreifen und sich ggf. erneut einen Überblick verschaffen. Wie gesagt, man kann diese Listen als Nachschlagewerk auffassen und relativ gut „überfliegen“. Der Aufbau und Umfang variiert etwas und es werden übrigens nicht grundsätzlich Englischkenntnisse vorausgesetzt, da es ebenso deutsche Versionen gibt. Manchmal ist auch ein Blick in die Vorgängerversionen der Simplification List interessant. Die aktuelle Liste können Sie über das Stichwort „Simplification“ (SNote 2313884) direkt bei SAP abrufen:

Hub und Buch zum SAP S/4HANA Projektmanagement

Als Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen SAP S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (SAP S/4HANA Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist.
SAP ABAP Quiz
Ist eine SAP S/4HANA-Beraterausbildung als Senior Consultant sinnvoll?
Diesmal wähle ich den Blog-Stil und möchte mit Euch/Ihnen einen Erfahrungsbericht zu meiner aktuell laufenden SAP S/4HANA-Ausbildung und meinen Beweggründen teilen. Man fühlt sich etwas an die alten Zeiten als Schüler und Student zurückversetzt. Ich lerne neue Leute kennen und es bildet sich über die Zeit hinweg eine richtig gute Gemeinschaft. Ich erinnere mich noch an meine erste SAP Beraterzertifizierung im Jahr 2008. Mit einigen hatte ich auch Jahre später noch gelegentlich Kontakt. Andere traf ich erneut auf weiteren SAP Schulungen usw. Die SAP Welt ist klein und daher sind SAP Schulungen immer auch Networking-Veranstaltungen. Gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten, macht einfach Spaß und verbindet. Neben den Übungsaufgaben am SAP S/4HANA-System setzen wir sogar ein eigenständiges Projekt um.
So eine SAP S/4HANA-Ausbildung ist einfach perfekt, um schnell Wissen aufzubauen. SAP stellt dafür ein SAP S/4HANA-System namens IDES zur Verfügung. Dort sind die Konfigurationen, Stammdaten und Prozesse immer genauso vorbereitet, dass man dort loslegen kann, wo der größte Lerneffekt erzielt wird. So lerne ich im September und Oktober vermutlich mehr als während eines einjährigen SAP S/4HANA-Projekts. Die Kombination aus Praxiserfahrung und Schulungen hat sich für mich bewährt. Die Praxis benötige ich, um zu wissen welches Wissen besonders wertvoll ist und die Theorie hilft dabei Wissen abzurunden. Im Arbeitsalltag muss man Anforderungen effizient umsetzen. Dabei kommt dann der Blick über den Tellerrand auch mal zu kurz. Genau dieser ist aber erforderlich, um ein erstklassiger Berater zu werden.
Gute Berater kennen nicht nur einen Weg, sondern das von SAP bereitgestellte „Lösungsportfolio“. Sie wissen nicht nur wie etwas funktioniert, sondern auch warum. Sie kennen sehr individuell entwickelte SAP-Systeme von Großkonzernen, genauso wie den SAP Standard und Best Practices. Gerade mit den SAP S/4HANA-Projekten geht in vielen Unternehmen auch ein Überdenken der Geschäftsprozesse und Systemkonfigurationen einher. Was früher nur über Eigenentwicklungen realisiert werden konnte, ist ggf. mittlerweile im Standard verfügbar. Man muss allerdings wissen, dass SAP dafür im Standard eine Lösung bereitstellt! Das Produktportfolio von SAP ist in den letzten Jahren sehr groß geworden. Und es gibt sehr viele Zusatzprodukte, wie z. B. Ariba, Fieldglass, Leonardo usw. Die Annäherung an den Standard kann also einerseits über die neuen Möglichkeiten des SAP S/4HANA-Systems aber andererseits auch durch standardisierte SAP Zusatzprodukte erreicht werden. Ich verschaffe mir mittlerweile seit fast zwei Jahren mit Begeisterung einen Überblick. Vermutlich werden all die neuen SAP-Produkte mich nahezu bis zur Rente begleiten. Die Einführung des Nachfolgesystems von SAP S/4HANA verfolge ich vermutlich nur noch aus einer Managementposition, ohne selbst konkrete Erfahrungen zu sammeln. SAP S/4HANA ist also das System, welches ganz wesentlich mein Berufsleben begleiten wird.
Meine erste Beraterzertifizierung lag übrigens bei fast 15.000 Euro; für die SAP Akademie, Hotels, Reisen usw. Glücklicherweise wurde damals noch Siemens zur Kasse gebeten. Mittlerweile bekomme ich aber kein reguläres Gehalt mehr und muss daher die entgangenen Einnahmen und erforderlichen Ausgaben im Blick behalten. Wem es ähnlich geht, dem kann ich gute Ratschläge geben. Die Kosten für solch einen Lehrgang lassen sich nämlich auf verschiedene Art und Weise erheblich reduzieren.
Zur aktuellen Ausbildung: In SAP S/4HANA wurde und wird ein Überblick für z. B. Berater, Manager und Architekten vermittelt. Aufgabe war/ist es alle Module, Kernprozesse, Organisationsstrukturen, Bewegungs- und Stammdaten im System aufzubauen, um deren Neuerungen und Integration zu verstehen. Inhalt waren SAP S/4HANA Enterprise Management inkl. Fiori bzgl. Sourcing and Procurement, Manufacturing, Sales and Distribution, Financial Accounting, Management Accounting, Inventory Management, Warehouse Management, Project System, Enterprise Asset Management und Human Capital Management. Die praktische Umsetzung am System wurde durch ein Zertifikat belegt und um eine SAP S/4HANA Beraterzertifizierung seitens der SAP SE ergänzt. Vorab und im Anschluss erfolgte/erfolgt die Vertiefung im SAP S/4HANA Procurement und Manufacturing.

Nach Abschluss dieser Schulung stehe ich zur Verfügung und freue mich über SAP S/4HANA-Projektangebote. Da es sich um eine Präsenzschulung handelt, bin ich derzeit nur abends und via E-Mail erreichbar. PDF-Profil von Timo Götte.
S4-Experts SAP Ariba Network
SAP S/4HANA Cloud 1908 – Sourcing and Procurement
Warum Bereichsmenüs Ihren SAP Projekteinstieg verbessern können?
Wir kennen es wohl alle. Mal muss man gleich mehrere Module kennen und ein anderes Mal wird eine Branchenlösung vorausgesetzt. Die Anfrage passt nur teilweise. Der Kunde akzeptiert das zwar, aber im Projekt konkurriert man dennoch mit den alten Hasen. Da gilt es, sich schnell freizuschwimmen. Eine Möglichkeit, sich innerhalb kurzer Zeit einen fundierten Überblick über neue Themenbereiche zu verschaffen, sind die Bereichsmenüs. Daneben können Sie die auf S4-Experts zusammengestellten Übersichten zu Modulen, Transaktionen, Tabellen und Reports nutzen. SAP bietet mehr als tausend Bereichsmenüs.
Auf der Website Bereichsmenüs erfahren Sie, wie Sie
• Bereichsmenüs finden und sogar selber erstellen
• Erkenntnisse über Bereichsmenüs gewinnen
und daneben bekommen Sie direkt eine Liste mit Bereichsmenüs, die der Autor für besonders relevant hält.
10 Tipps für SAP Profis
- Änderungsbelege auswerten: Tabellenänderungen via Report (SA38) RKSE16N_CD_Display oder Objektänderungen via Report RSSCD100; beispielsweise zu den Objektklassen Einkauf (EKBELEG) und Verkauf (VERKKBELEG).
- Schlüssel in Dropdown-Listen anzeigen: Zum Beispiel damit nicht nur Terminauftrag, sondern auch TA angezeigt wird. In der SAP GUI „lokales Layout anpassen“ und Optionen wählen. Unter „Interaktionsdesign/Visualisierung 1 kann der Haken für die Schlüsselanzeige gesetzt werden.
- Periodenverschieber- und Buchungsperiodenpflege: MMPV ist der Periodenverschieber in MM, die Buchungsperiode wird in FI via OB52 und in CO via OKP1 geöffnet.
- Transaktion trotz fehlender Berechtigung starten: Oftmals kann man via SE16N und TSTC das Programm zur Transaktion ermitteln und in der SE38 lässt sich dieses dennoch ausführen. Übrigens finden Sie dort alle Transaktionen des SAP Systems; mittlerweile über 120.000. Via SM01 können Sie teilweise auch selbst Transaktionen entsperren.
- Unzulässige Passwörter ermitteln: Bei einigen Kunden müssen die Passwörter sehr regelmäßig geändert werden. Dann kann es helfen, über die Tabelle USR40 zu ermitteln, welche Passwörter man nicht mehr vergeben darf.
- Arbeitserleichterung bei gleichbleibenden Feldeingaben: Gibt es Felder, die Sie ohnehin immer mit denselben Werten füllen, dann schauen Sie sich mal die technischen Informationen zum Feld (via F1) an. In den Felddaten findet man die Parameter-Id. Auf dem Startbildschirm im Menü System/Benutzervorgaben/Eigene Daten/Reiter: Parameter können Sie die Parameter ID in die Spalte SET/GET-Parameter-ID eintragen und in die Spalte Parameterwert Ihren üblichen Eintrag. Nach dem [Speichern] wird dieser Wert für Ihren User immer als änderbarer Eintrag vorbelegt.
- Starttransaktion festlegen: Prüfen Sie ohnehin jeden Morgen zum Beispiel zuerst die Jobs (SM37), so können Sie über das Menü (Zusätze/Starttransaktion) direkt festlegen, dass diese Transaktion beim Einloggen ausgeführt werden soll.
- Markieren und kopieren in einem Schritt: Über das lokale Layout in der Navigationsleiste, kann dazu „schnell ausschneiden und einfügen“ ausgewählt werden.
- Ermittlung wie aktuell das Kundensystem ist (EHP): Im Menüpunkt „Systeme“ unter dem Menüeintrag „Status“, findet man im Popup den Abschnitt SAP-Systemdaten und kann dort die Details öffnen. Im darauf folgenden Popup finden Sie im Reiter „Installierte Softwareversionen“ die aktuelle EHP-Version.
- Aktuell im System angemeldete User ermitteln: Üblicherweise wird dafür die SM04 aufgerufen, aber diese listet nur die Benutzer einer bestimmten Instanz auf. Da sich Berater oft im Testsystem aufhalten, erliegen Sie gerne dem Trugschluss, dass die SM04 mit der AL08 gleichzusetzen ist. Testsysteme haben nämlich oftmals nur eine Instanz. Im produktiven System erfolgt jedoch die Lastverteilung vielfach auf verschiedene Instanzen und dann kommt der Unterschied zum Tragen. Via AL08 können Sie eine systemweite Übersicht zu aktuell angemeldeten Usern aufrufen. Die Instanz können Sie via SM51 wechseln.
Die Übersicht zu den Kurzbefehlen könnte für Sie ebenso interessant sein.
Whitepaper zum SAP S/4HANA-Datenmodell und zur SAP HANA-Datenbank
Im Whitepaper bekommen Sie einen Einblick in das neue SAP S/4HANA Datenmodell und die SAP HANA Datenbank. Am Beispiel Bestandsführung (SAP S/4HANA Inventory Management) wird die Vereinfachung des neuen Datenmodells veranschaulicht. Außerdem bekommen Sie einen Überblick über die existierenden SAP Tabellenbrowser sowie eine detaillierte Erläuterung des neuen SE16H-Tabellenbrowsers. Auf die Ermittlung, Pflege und Analyse von Tabellen wird ebenso eingegangen. Außerdem bekommen Sie einen Einblick, welche Erkenntnisse (zum Beispiel hinsichtlich des Customizings) auf Tabellenebene gewonnen werden können. Via Klick können Sie das PDF öffnen:

SAP S/4HANA Procure-to-Pay-Prozess
Einführungsvideos zum Beschaffungsprozess des SAP S/4HANA Guides Jonathan Harsanyi. Die gesamte Videoserie finden Sie hier. Im Prinzip können Sie mit der Bestellanforderung beginnen und die Videos hintereinander ansehen. Es wird der gesamte Beschaffungsprozess von der Bestellanforderung, deren Freigabe und Umsetzung in eine Bestellung, der zugehörige Wareneingang bis zur Lieferantenrechnungserfassung vorgeführt. So einfach wird der Beschaffungsprozess zukünftig für den Endanwender. Weitere Videos von Jonathan und anderen Guides finden Sie in der Videothek.
SAP S/4HANA Bootcamp
Eine von der SAP Community für die SAP Community organisierte Schulungsreihe mit fachlichem Know-how-Austausch und SAP S/4HANA-Testsystem. Bisher handelt es sich um 20 SAP Berater (Freiberufler), ergänzt um eine kleine SAP Beratung und die Unterstützung einer Fachhochschule, die insbesondere SAP S/4HANA-Zugänge ermöglicht. Geplant sind Vorträge von Erfahrungsträgern und ganz nebenbei wird sich ein gewinnbringendes Networking ergeben. Die Termine werden ab Oktober geplant und über einen längeren Zeitraum (gelegentlich) stattfinden. Dieses Angebot hat allerdings einen regionalen Fokus, daher wird auf Deutsch kommuniziert.
Einige Freiberufler suchen händeringend einen SAP S/4HANA-Einstieg und Kunden suchen erfahrene Experten- hier gibt es einen Lösungsansatz für dieses Dilemma. Bis zum 13.08.2019 können Sie gerne Ihr Interesse, zum Beispiel über das Kontaktformular, kundtun. Weitere Details folgen via E-Mail.

Mobile Architektur unter SAP S/4HANA und ERP

- Teil der digitalen Transformation ist auch die Einbindung der mobilen Geräte. Neben der Datenanzeige kann auch eine Datenänderung und der entsprechende Abgleich mit einem SAP System erforderlich sein. Als mobile Endgeräte kommen nicht nur die aus den Lagern und der Produktion vielfach bereits langfristig eingesetzten Scanner in Frage, sondern z. B. auch Smartphones, Tablets, Notebooks und sogar Uhren. Fiori-Anwendungen setzen dabei lediglich einen HTML5-fähigen Browser voraus.
- Sie können sich zwischen der unternehmensintern gehosteten Lösung SAP Mobile Platform (SMP) oder der extern gehosteten SAP Cloud Platform (SCP) entscheiden. Mögliche Anbieter sind z. B. SAP und Amazon (AWS). Alle Lösungen beinhalten unter anderem die Entwicklungsumgebung (SDK), die Benutzerverwaltung, Services zur Anbindung und ein Datenmanagement. Von den Anbietern bekommen Sie zudem Apps zur Anbindung für unterschiedliche Betriebssysteme (iOS, Android usw.), eine Datenbank und viele weitere Lösungen; z. B. Offline-Funktionalitäten. Die SAP Cloud Platform ist sehr unkompliziert und wird daher vom Autor empfohlen; ein späterer Wechsel auf die On-Premise-Lösung wäre unkompliziert.
- Die Anbindung der Geräte mit der SAP Cloud Platform oder SAP Mobile Platform erfolgt über das Open Data-Protokoll (OData). Dieses Protokoll bietet alle Operationen vom Lesen bis zum Erstellen, Pflegen und Löschen und basiert wiederum auf dem HTTP-Protokoll. Die Kommunikation seitens SCP/SMP mit dem Gateway erfolgt ebenso via OData-Protokoll.
- Via Gateway (SAP NetWeaver Gateway) wird schließlich der Zugriff auf alle SAP-Systeme ermöglicht.
- Es können nicht nur SAP ERP und SAP S/4HANA, sondern auch SCM, SRM, Ariba, SAP C/4HANA usw. gemeinsam eingebunden werden.
Welchen Mehrwert bringt SAP S/4HANA ganz konkret für Ihre Branche und Ihren Geschäftsbereich?
Mittlerweile hat SAP das Tool abgeschaltet.
Über dieses Tool und dessen Auswahlmöglichkeiten können Sie den für Sie relevanten Mehrwert anzeigen lassen. Dazu gibt es 23 Branchen zur Auswahl (Retail, Automotive, Mill Products etc.) und 11 Geschäftsbereiche (Procurement, Manufacturing, Supply Chain etc.). Passend zu Ihrer Auswahl werden dann Vorteile, Fallbeispiele, Links, Videos usw. angezeigt.
So können Sie z. B. Retail und Procurement wählen und erhalten daraufhin eine Übersicht mit 12 Kacheln (bspw. Bestand, Datenqualität und Reporting). Diese Kacheln enthalten Informationen zum Thema Einkauf im Handel. Über einen Klick auf eine Kachel gelangen Sie in die Details. Das Tool ist noch nicht perfekt, bietet aber eine erste Anlaufstelle und wird regelmäßig weiterentwickelt. Auch unsere Videothek oder die guided SAP S/4HANA Simulation, sind hilfreiche Einstiegsmöglichkeiten.

Prozessautomatisierung und alles Wissenswerte über SAP Batch-Jobs
Über Jobs lassen sich viele Prozesse und regelmäßige Tätigkeiten automatisieren. Einerseits können die vielen von SAP bereitgestellten Programme und andererseits auch speziell entwickelte Kundeneigenentwicklungen ausgeführt werden. Es lassen sich wiederkehrende Tätigkeiten vollständig automatisieren. Beispielsweise IDocs erneut verbuchen, fehlerhafte Stammdaten prüfen und gegebenenfalls eine E-Mail an zuständige Mitarbeiter senden, SE16N-Selektionsläufe nachts im Hintergrund durchführen, Kundenaufträge beliefern oder den Periodenverschieber einplanen.
Auf der Website „Batch Jobs“ finden Sie z. B. folgende Informationen:
- Joberstellung und -pflege
- Jobmonitoring und Fehleranalyse
- Hilfsprogramme zu Jobs
- Wartezeiten zwischen zwei Jobs
- Sequenzielle und parallele Jobketten
- Relevante Job-Tabellen
- Job-Debugging und vieles mehr
SAP S/4HANA Cloud 1905 News
SAP Kurzbefehle, SAP Abkürzungen, Shortcuts bzw. Short Cuts
Die auch als OK-Codes bekannten Kurzbefehle, können in das Transaktionsfeld eingegeben werden.
Kurzbefehl | Erläuterung |
|
/o | Modiübersicht inkl. der Möglichkeit einen bestehenden zu löschen oder aber einen neuen zu erzeugen. /o Transaktion öffnet neuen Modus inkl. Transaktion. |
| search_sap_menu | Transaktionssuche in der Menüstruktur. |
| /n |
Beenden der aktuellen Transaktion und starten der neuen Transaktion. Nicht gespeicherte Daten gehen ohne Warnung verloren! Beim hellen Batch Input-Lauf (LSMW), kann damit die aktuelle Eingabe (z.B. bei Fehlern) übersprungen werden. [Strg][n]: Neuen Modus ohne Maus öffnen. |
| /* | Beenden der aktuellen Transaktion und starten der neuen Transaktion. Hier wird allerdings der erste Bildschirm der neuen Transaktion direkt übersprungen. Also falls Sie z. B. aus der MM03 direkt die MM02 öffnen möchten, kann dieser Kurzbefehl sinnvoll sein. Falls Sie bereits bei der MM03 die Materialnummer usw. eingegeben hatten, wird diese Eingabe für MM02 genutzt und Sie gelangen direkt in die Materialstammpflege (in den Reiter ‚Grunddaten‘). |
| /i | Beendet den aktuellen Modus. Nicht gespeicherte Daten gehen ohne Warnung verloren! /i Modus: Beendet den angegebenen Modus. Nicht gespeicherte Daten gehen ebenso ohne Warnung verloren! |
| [Strg][SHIFT][7] | Fokus aufs Transaktionsfeld. |
| /nend | Beendet die aktuelle Sitzung und schließt alle offenen Modi. Beim hellen Batch Input-Lauf (LSMW), kann damit der komplette Batch Input-Lauf beendet werden. |
| /nex | Beendet die aktuelle Sitzung ohne Nachfrage. Alle offenen Modi werden ohne Nachfrage geschlossen, Daten können daher verloren gehen. |
| .xyz | Traversieren der Menü-Shortcuts (Hotkeys) |
| /h |
Debugger öffnen. Im R/2-System war es übrigens noch das ‘h’ und man nannte es damals »Hoppeln«. /hs: In den Debugger springen. |
| %_GCADDF | Während eine Transaktion geöffnet ist, kann man im Eingabefeld %_GCADDF eingeben und damit wird die Transaktion in den eigenen Favoriten aufgenommen. |
| /$SYNC | Synchronisieren aller Puffer. Durch diese Funktion kann die Performance erheblich verringert werden! |
| /$TAB | Synchronisiert den Tabellenpuffer. Durch diese Funktion kann die Performance negativ beeinflusst werden. |
| /$CUA | Synchronisiert den CUA-Puffer. Durch diese Funktion kann die Performance ebenso negativ beeinflusst werden. |
| /$NAM | Synchronisiert den NAMTAB-Puffer. Durch diese Funktion kann ebenfalls die Performance negativ beeinflusst werden. |
| /$DYNP | Synchronisiert den Dynpro-Puffer und kann die Performance auch negativ beeinflussen. |
| [Strg] + [Y] | Via Tastenkombination (Shortcut) mehrere Zeilen markieren. |
| /bend | Batch-Input beenden, dabei können Sie mit [Wiederaufnahme] in die Transaktion SM35 zurückspringen. |
|
/p– /p- /p+ /p++ |
Auf die erste Seite einer Liste springen. Eine Seite rückwärts blättern. Zur nächsten Seite vorblättern. Auf die letzte Seite springen. |
|
[STRG][S] [F8] [F4][F2] [F3] [Shift][F3] [F12] |
Speichern Ausführen Trägt das aktuelle Datum ins Datumsfeld ein. Zurück Beenden Abbrechen |
| [F2] | Statt Doppelklick via Maus. |
| [Strg][N] | Öffnet neuen Modus |
| %pc | Liste downloaden. |
| %sc | In der Liste suchen. |
| %pri |
Angezeigte Liste drucken. |
Weitere Arbeitserleichterungen finden Sie auf der Seite: 10 Tipps für SAP Profis.
Unser richtiges SAP Abkürzungsverzeichnis finden Sie über den Hyperlink.
SAP S/4HANA Cloud 1905 Sourcing and Procurement
MM Modulintegration mit anderen SAP ERP Modulen
Das Zusammenspiel der Module soll anhand des Moduls MM und der Komponente MM-SRV veranschaulicht werden. Es werden regelmäßig Dienstleistungen in Anspruch genommen. Für diesen Prozess bietet SAP im Modul MM ein umfassendes Werkzeug, das einerseits wiederkehrende Tätigkeiten reduziert und andererseits den gesamten Prozess – vom Ursprung, etwa einem Service- oder Instandhaltungsauftrag, bis hin zur Abrechnung – optimal unterstützt. Da diese Komponente unberechtigterweise ein Schattendasein fristet, wurde bewusst dieses Beispiel aufgegriffen, um das Zusammenspiel der Module zu veranschaulichen.

Die Komponente Dienstleistung ist an die SAP-Module Kundenservice, Instandhaltung, Vertrieb, Projektsystem usw. gekoppelt. Dadurch ist es möglich, Bestellanforderungen für Dienstleistungen z. B. im Rahmen einer Instandhaltungsmaßnahme oder eines Projekts zu erstellen und dann dem Einkauf zu übermitteln, ohne zusätzliche Arbeit bei der Datenpflege. Das Zusammenspiel der Module MM, CS, SD, PS, PM, CO und FI spart Zeit, Aufwand und reduziert zudem die Fehlerhäufigkeit.
Modulintegration MM-CO
Ein Beispiel für die Integration zwischen MM und CO ist das Bestellobligo. Der erwartete Wert ungeplanter Leistungen sowie geplanter Dienstleistungen wird aus MM an CO übergeben, damit ein Bestellobligo aufgebaut und verwaltet werden kann. Dadurch kann das entsprechende Budget für Beschaffungsmaßnahmen rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden.
Modulintegration MM-PM
Für die Integration von MM-SRV und PM bietet SAP sowohl für die geplante als auch für die ungeplante Instandhaltung Optimierungsmöglichkeiten. So gibt es zum Beispiel für beide Fälle Rahmenbestellungen, mit deren Hilfe sich der Aufwand innerhalb des Einkaufs reduzieren lässt. Zudem kann im Rahmen der geplanten Instandhaltung mit Wartungsplänen der manuelle Erfassungsaufwand zusätzlich reduziert werden.
Modulintegration MM-SD
Aus dem Vertrieb (SD) wäre z. B. eine Streckenbestellung denkbar, die eine Produktlieferung um sinnvolle Dienstleistungen Dritter ergänzt. Aus dem Projektstrukturplan eines Projektes und dem Kundenservice können sich ebenso Dienstleistungsanforderungen ergeben. Die Dienstleistungsbeschreibung kann entweder direkt innerhalb dieser Belege oder bei der Bestellerzeugung spezifiziert werden.
Was ist neu im SAP S/4HANA Retailsystem?
In einem 18-seitigen S4-Experts-Whitepaper bekommen Sie einen Überblick über die Neuerungen der IS Retail-Lösung. Der Autor Herr Götte arbeitet derzeit selbst in einem Retailprojekt und kennt daher die Herausforderungen der Handelsbranche. Während auf der Webseite viele Detailinformationen geboten werden, inklusive eines SAP S/4HANA Retail Demosystems, interaktiven Schulungen und Videos, bekommen Sie im Whitepaper einen Überblick. Von den Organisationsstrukturen, Geschäftspartnern (Lieferanten und Kunden), Betriebstämmen, Artikelstämmen über Kontraktmanagement und Einkaufsanalysen bis hin zum Aufteiler (der Warenverteilung im Handel), werden die wesentlichen Änderungen aufgezeigt.
SAP Leonardo Data Hub bringt Ordnung ins Big Data-Chaos!
Auf unterschiedlichen Plattformen, Systemen und Anwendungen werden riesige Mengen an Daten produziert. Mit dem Internet der Dinge und dessen Sensoren, sozialen Netzwerken, Kameras usw. explodiert die Zahl der verfügbaren Daten geradezu. Mit der Vernetzung sind die Informationen zwar vorhanden, aber man verliert sich in unstrukturierten Informationen und der schieren Masse an Daten.
Das SAP Data Hub in Kombination mit der SAP Analytics Cloud hilft Ihnen dabei, die Daten in einen Kontext zu bringen und die nötige Transparenz herzustellen. Das SAP Data Hub sorgt für einen einheitlichen Blick auf die Daten und erleichtert das Teilen von Daten. Integrationswerkzeuge erleichtern dabei die Einrichtung von neuen Verbindungen. Mit Hilfe von SAP Analytics Cloud können Dashboards gestaltet werden. Es genügt, zu wissen, welche Daten in der Analyse kombiniert werden sollen. Dies ist derart einfach, dass sogar die Mitarbeiter aus den Fachabteilungen diese Analysen selbst erstellen können.
Erstellung einer eigenen SAP Data Hub-Demoversion
- Account bei Google Cloud Platform anlegen
- Erstellung eines eigenen Google Cloud-Projekts
- Projekt mit der SAP Cloud Appliance Library verbinden
- Erzeugung einer Instanz für ein SAP Data Hub Demosystem
- Die Verbindung mit dem SAP Data Hub Launchpad herstellen
























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