Landscape Transformation am Beispiel Merger zweier SAP-Systeme

Mit der Systemkonvertierung oder S/4HANA-Neueinführung, kann eine Systemkonsolidierung einhergehen. Das schlanke und schnelle S/4HANA System bietet nicht nur die nötige Performance für eine größere Anzahl von Prozessen und Mitarbeitern, sondern die Konsolidierung ist ohnehin seit vielen Jahren Trendthema. Anlass sind z.B. die Zusammenführung zweier Unternehmen (Fusion), eine Reorganisation der IT-Landschaft (Harmonisierung) oder organisatorische Beweggründe; wie die Globalisierung. Die Zusammenführung parallellaufender SAP-Systeme, reduziert einerseits die Wartungs- und Betriebskosten. Andererseits lassen sich damit doppelte Datenpflege-, Update-, Konfigurations- und Implementierungstätigkeiten vermeiden. Zudem reduzieren Sie allgemein die Komplexität Ihrer Systemlandschaft und im Speziellen die Anzahl der Schnittstellen. Die Zusammenführung von SAP-Systemen, kann auch organisatorische Nachteile mit sich bringen. Haben nach der Zusammenführung deutlich mehr Mitarbeiter ein Mitspracherecht, kann dies Innovationen hemmen. Man muss sich ggf. auf einen (kleinsten) gemeinsamen Nenner einigen. Nicht zuletzt deshalb, gibt es auch gegenläufige Trends. Hier werden große SAP-Systeme in kleinere untergliedert, damit z.B. Organisationeinheiten schneller und eigenständiger über Änderungen entscheiden können. Entscheidet man sich dennoch für ein gemeinsames SAP-System, kann die Konsolidierung auch als eigenständiges Projekt vor oder nach einer S/4HANA-Einführung durchgeführt werden.  

Themenbereiche und Zielsetzungen

Systemunterschiede müssen ggf. vorab ausgeglichen werden. Wurde zum Beispiel bereits eines der Systeme auf S/4HANA umgestellt oder hat ein aktuelleres Enhancement-Package (EHP), sollte eine Umstellung des anderen Systems berücksichtigt werden. Im Rahmen der S/4HANA-Einführung ist zum Beispiel zusätzlich die Umstellung auf das neue Hauptbuch und die Geschäftspartnerstämme obligatorisch. Unterschiedliche Materialnummern, die sich auf dasselbe Material beziehen, müssen ebenso harmonisiert werden. Insbesondere im Intercompany-Prozess ausgetauschte Baugruppen, sind davon in der Praxis betroffen. Systemübergreifende Lösungen (beispielsweise Workflows) müssen geändert werden, sodass Sie später den Prozess in einem System abbilden und optimieren. Nummernkreise müssen ebenso angeglichen werden usw.

Konfigurationsübernahme und Prozessharmonisierung. Nach einer Systemanalyse, müssen gemeinsam mit den Key Usern aus den Geschäftsbereichen Unterschiede angeglichen werden. Die neue Systemkonfiguration muss die Kernanforderungen beider Vorgängersysteme erfüllen. Als Kernanforderungen sind diejenigen Anforderungen gemeint, auf die nicht verzichtet werden kann bzw. sollte. Zielsetzung der Workshops sollte es sein, Individuallösungen kritisch zu hinterfragen und Anwender in Richtung SAP-Standard zu führen.

Datenmigration mit Umsetzungsregeln zur Datenharmonisierung und einer Redundanzvermeidung. Die Migration kann ganz klassisch via Excel und LSMW oder über speziellen Softwarelösungen erfolgen. So gibt es z.B. SNP CrytalBridge, das SAP-Migrationscockpit, ein ETC-Migrationstool und den Consolidator. 

Harmonisierung von organisatorischen Abläufen, Namenskonventionen und ggf. Einigung auf eine führende Sprache (Englisch), damit zukünftige Änderungen international verständlich sind. In S/4HANA können übrigens mehrere Währungen und eine parallele Rechnungslegung, z.B. gem. der Rechnungslegungsstandards HGB und US-GAAP, implementiert werden.  

Benutzermigration und Zusammenführung der Rollenkonzepte. Ein vollständiges Reengineering der bisherigen Rollenkonzepte, kann sich als Ergebnis der Detailanalyse ergeben. Mit der Umstellung auf S/4HANA kommt dem Berechtigungskonzept ohnehin eine völlig neue Bedeutung zu. Das Launchpad und die dort enthaltenen Fiori-Apps werden nämlich abhängig von der jeweiligen Mitarbeiterrolle und dessen Berechtigungen dargestellt. Während der eine Mitarbeiter also bestimmte Informationen angezeigt bekommt oder Eingaben vornehmen kann, sieht ein anderer Mitarbeiter nicht einmal ein entsprechendes Feld oder den entsprechenden Button. Im Rahmen von SAP´s verbesserter Nutzererfahrung (User Experience), wurden unter Anderem diese Vereinfachung (Simplification) realisiert.

Schnittstellenmigration mit gleichzeitiger Komplexitätsreduzierung, da Schnittstellen zwischen den Systemen und doppelte Schnittstellen ggf. wegfallen können.

Change Management: Mit einer Systemzusammenlegung gehen viele Änderungen einher. Eine regelmäßige und zielgruppengerechte Kommunikation auf allen Ebenen ist daher essentiell. Nicht nur die Systemnutzung, sondern die Organisation an sich, Arbeitsabläufe und Aufgabenfelder können sich im Rahmen dieser Projekte ändern. Im Führungsteam muss auch im laufenden Projekt Konsens beibehalten werden und Mitarbeiter müssen z.B. konkret verstehen, was sich für Sie ändert. Die einen Mitarbeiter sollten bereits in Änderungen und/oder Entscheidungen einbezogen und die Andere müssen vorwiegend ausgebildet werden. Veränderungsbereitschaft, Unterstützung aus dem Management, Befähigung, Abbau von Widerständen usw. sollten daher ergänzend als Projektergebnisse/-ziele betrachtet werden.

Cutoverplan: Zur Sicherung des Geschäftsbetriebs muss ein detaillierter Cutoverplan für die Produktivsetzung ausgearbeitet werden. Dieser enthält unter anderem eine detaillierte Planung der Datenübertragung, ggf. eines Systemupdates bzw. einer S/4HANA Systemkonvertierung, der Schnittstellenumstellung, einen Cutovertest und eine Backupstrategie; falls einmal etwas schiefläuft. In einigen Projekten, wird im Cutoverplan sogar geplant, wer wann auf das System Zugriff hat. Es wird minutengenau geplant, wer was wann zu machen hat und welche Abstimmungen und Statusmeldungen erforderlich sind. Bei sehr komplexen Abläufen kann zudem ein Mock-Cutover sinnvoll sein. Dabei wird eine simulierte Produktivsetzung durchgespielt, um Schwachstellen im Plan zu identifizieren. So können Erkenntnisse, z.B. bzgl. der Reihenfolge von Tätigkeiten, zusätzlich nötiger Tätigkeiten bzw. Statusmeldungen oder der Ausführungsdauer, in den Plan übernommen werden.   

Resümee

Die Zusammenführung zweier Unternehmen geht meist mit einer Verschmelzung der IT-Systeme einher. Wie der Autor Herr Götte aus eigener Projektleitungserfahrung weiß, gehören solche Transformationsprojekte zu den größten Herausforderungen und zwar nicht nur innerhalb der SAP-Abteilung, sondern für den gesamten Konzern. Einerseits bedeutet es einen Mehraufwand in fast allen Abteilungen während der Umstellungsphase und andererseits wird sich das Unternehmen organisatorisch ändern. Einige Positionen wären zukünftig mehrfach besetzt. Um Synergieeffekte zu erzielen, können Arbeitsplätze wegfallen bzw. Aufgabenfelder müssen angepasst werden. Über den Erfolg solcher Projekte entscheidet somit nicht nur die IT, sondern auch ein professionelles Change Management. Eine offene Kommunikation, ein geschlossenes Auftreten des Managementteams und die dadurch erlangte Bereitschaft der Mitarbeiter Änderungen mitzutragen, ist eine wesentliche Grundlage für den Projekterfolg.

Hub und Buch zum SAP S/4HANA Projektmanagement

Als SAP Projektleiter oder Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Wordversion ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, Tools, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, Activate, Solution Manager Focused Build, Enable Now, Migrationscockpit, die vielen kostenlosen Projektbeschleuniger usw. Dank seiner Erfahrung weiß Herr Götte genau, was relevant ist. 

Was sind die wesentlichen Vorteile der neu eingebetteten S/4HANA Logistiklösungen EWM und TM?

  • Resiliente Supply Chain: Um den Herausforderungen der Lieferketten zu begegnen (Corona, Kriege usw.), können flexible Lieferantennetzwerke etabliert werden.
  • Effektivität der Supply Chain: Erweiterte Automatisierung zur Optimierung der Warenflüsse, Kapitalbindung und Lagernutzung.
  • Transparenz und Datenintegrität: Durch digitale Zwillinge, können eine bessere Bestandseinsicht und eindeutig identifizierbare Produkte abgebildet werden. Die EDIFACT-Anforderungen werden ebenso besser erfüllt.
  • Nachhaltigkeit: Durch Einsatz von „SAP Analytics“ und Emissionsauswertungen, kann die zukünftige Lieferkettenplanung durch diese Entscheidungsgrundlagen nachhaltiger geplant werden.  
  • Lagerübergreifende Be-/Entladung von LKWs: Ein Verladepunkt z.B. für LKWs kann übergreifend für alle Bestandsführungslösungen (IM, EWM und/oder STRM) verwendet werden. Nicht nur dadurch wurden die Ablaufzeiten reduziert.
  • Vereinfachte Geschäftspartnerintegration: Vollständige EDI-Unterstützung für Konsignation und Bordero (Frachtkarten für Frachtaufträge), besseres Fehlermanagement und automatisierte LKW-Beladungs- und Versandplanung.
  • Multi-pick/Multi-drop: Eine bessere Kombination aus mehreren Lade- bzw. Abladevorgängen an einem Standort, verbessert die Ausschöpfung der Transportmittelnutzung, spart Kosten und ist nachhaltiger. Lösungsübergreifend (Stock Room Management, EWM & IM) kann damit der Prozess beschleunigt und vereinfacht werden.
  • Auftragsbasierte Integration (OTR): Statt der Integration basierend auf Lieferungen (DTR), ermöglicht dieser Ansatz über Kundenaufträge, Lieferpläne, Bestellungen oder Umlagerungen die Langzeitplanung und Konsolidierung.
  • Frachteinheitenansatz: Sie können die Frachteinheiten beliebig detailliert in Freight Units (FU) untergliedern und damit die Trackinggenauigkeit definieren und den Frachtplanungsprozess optimieren.

  • IM = Inventory Management
  • EWM = Extended Warehouse Management
  • STRM = Stock Room Management
  • OTR = Order-based Transportation Requirement
  • DTR = Delivery-based Transportation Requirement
  • FO S&R = Freight Order Shipping and Receiving

Tagessätze im Consulting nach Grad der Seniorität – Bis zu 3200 Euro sind drin!

Die durchschnittlichen Tagessätze wurden gerundet, damit interessierte Leser die originale Quelle Smart News Fachverlag GmbH ebenso besuchen. Dort sind die Auswertungen sehr detailliert aufgeführt, wir möchten diese allerdings nicht einfach kopieren. So manch ein Junior könnte denken, dass wären Monatsgehälter, aber nein es sind Tagessätze.

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Dazu benötigen wir nur Ihren Namen, die E-Mail-Adresse und die Module/Schwerpunkte/Syseme, wofür Sie angesprochen werden möchten. Sobald wir eine Kundenanfrage haben, bekommen Sie eine E-Mail. Falls unsere Anforderungsbeschreibung Ihnen zusagt und Sie verfügbar sind, können wir in einem persönlichen Gespräch die Details klären.

Sie haben den Freiberufler – Wir übernehmen die Personaladministration und Verträge!

Sie wissen bereits welchen SAP Freiberufler Sie beauftragen möchten und schalten dennoch eine Personalvermittlung dazwischen. Unternehmensvorgaben, Scheinselbständigkeit, Vertragswesen, Personaladministration und Personalabrechnung sind nur einige Gründe, warum Unternehmen eine Direktbeauftragung vermeiden.

Wir betrachten die Themen SAP Personalgewinnung und Personaladministration separat. Nicht nur diese Separierung, sondern auch unsere KI-gestützte Automatisierung reduziert unsere Kosten erheblich. Unsere Preise sind zudem transparent. Auch falls Sie über uns die Personalgewinnung in Auftrag geben, haben Sie die volle Kostenkontrolle und Transparenz.

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IT-Onlinekonferenz (22.01.2025-25.01.2024) – Erfahrungsberichte von SAP S/4HANA-Kunden

SAP-Kunden berichten gemeinsam mit SAP und SAP-Partnern, wie sie den S/4HANA-Umstieg meistern, Business-Optimierungen umsetzen, die SAP Cloud-Transformation angehen und gleichzeitig Kosteneinsparungen realisieren. Die IT-Onlinekonferenz findet vom 22.-25.01.24 statt. Details finden Sie über den Button „Anmeldung“.

Redakteur Helge Sanden vom IT-Onlinemagazin wird die Moderation übernehmen und Sie bekommen von den folgenden Kunden Erfahrungsberichte: Aachener Grundvermögen, Shimadzu Europa, TECE, uvex group, Veolia, VHV Versicherungen, Wilo Group, Autobahn Tank & Rast, Covestro, ENERCON, FRoSTA, HERMA, Koehler Paper, Kyndryl, Messe Düsseldorf, Moravia und Österreichische Sozialversicherungsträger.

IT-Onlinekonferenz (22.01.2025-25.01.2024) - Erfahrungsberichte von SAP S/4HANA-Kunden

SAP S/4HANA Datenmigration nicht ohne Qualitätssicherung

Der im vorherigen Artikel vorgestellte ETL-Prozess wird in der Regel mehrfach wiederholt, um die Datenqualität zu verbessern und Fehler auszumerzen. Es wird dazu z.B. vor der Datenmigration eine Systemkopie erzeugt, um das System später immer wieder auf diesen Stand zurücksetzen zu können. So kann ein iterativer Verbesserungsprozess realisiert werden, bei dem die Datenmigrationen mehrfach erfolgen können. Die Simulation der Datenmigration hilft zusätzlich vorab Mängel zu identifizieren und diese vorher zu korrigieren. Bei der Migration (basierend auf API) erfolgen übrigens alle logischen und semantischen Prüfungen analog der manuellen Eingabe (keine Migration auf Tabellenebene). Gibt man z.B. eine Telefonnummer mit einem Buchstaben ein, erkennt das System den Fehler. Damit ist zumindest eine grundlegende Qualitätssicherung gegeben.

Funktionsumfang des Migrationscockpits

Die Konsolidierung von Daten ohne Dubletten und Verlust an Qualität und Quantität, kann für das Migrationsteam zur Herausforderung werden. Bei z.B. doppelten Daten, sollte optimalerweise keine Informationen verloren gehen und insofern es im Detail Unterschiede gibt, sollten die qualitativ hochwertigeren Daten gewählt werden. Gibt es z.B. für dasselbe Material zwei Materialnummern, muss ein Ansatz gefunden werden mit dem alle Stakeholder zurechtkommen. Bei zwei Lieferantenstämmen mit abweichenden Telefonnummern, muss die aktuellere gewählt werden usw. Die Transformation und Transition des gesamten Datenbestands auf das neue Datenmodell und die neue Datenbank, hat wesentlichen Einfluss auf die Qualität des zukünftigen S/4HANA-Systems und sollte daher mit entsprechender Sorgfalt durchgeführt werden. Daneben gilt es auch hinsichtlich der Quantität die richtigen Entscheidungen zu treffen (Datenarchivierung). Während das SAP Migrationscockpit hier an seine Grenzen stößt, gibt es alternative Lösungen mit entsprechendem Funktionsumfang. Dazu mehr im nächsten Artikel.

SAP Hub/Buch für S/4HANA Projektleiter bzw. Projektmanager

Als Projektleiter oder Projektmanager finden Sie im Hub weitere Fachartikel zur Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Fachbuch von Herrn Götte zum agilen SAP S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Wordversion ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, Demos & weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und SAP Community-Content. Dank seiner Erfahrung weiß Herr Götte genau, was relevant ist. 

SAP Ariba Spend Visibility

Analysen zu den Einkäufen/Ausgaben sind in vielen Unternehmen eingeschränkt. Oftmals sind Informationen dazu auf verschiedenen ERP-Systemen verteilt und nur auf groben Level kategorisiert. SAP Ariba und die Ariba-Teams helfen Kunden bei der

  • Datenextraktion
  • Datenzusammenführung in Ariba
  • Datenangleichung
  • Datenbereinigung und -anreicherung
  • Bereitstellung von Benchmarkdaten  
  • Datenklassifizierung gem. UNSPSC-Taxonomie

und ermöglichen damit deutlich detailliertere Auswertungen. Viele Einstellungsmöglichkeiten zu den Auswertungen sowie Dashboards mit grafischen Darstellungen, unterstützen den Anwender den für Ihn relevanten Überblick zu gewinnen. In der Magazinrubrik SAP Ariba finden Sie weitere Inhalte, aktuelle Zeitungsartikel, Videos usw.

UNSPSC-Taxonomie = United Nations Standard Products and Services Code-Klassifizierungslehre

SAP Ariba für den strategischen Einkauf

SAP S/4HANA Migrationsansätze bzw. Migrationsstrategien im Migration Cockpit inkl. Migrationsobjektmodellierer

Migration über Stagingtabellen und Dateien

Stagingtabellen werden z.B. via XML- oder CSV-Dateien (SAP-Exceltemplates) oder durch ein ETL-Tool (SAP Data Services, SDI, ABAP, diverse Drittanbieterlösungen etc.) gefüllt. Hinsichtlich der Quell- und Zielsysteme (On-Premise oder Cloud) gibt es keine Einschränkung. Ablauf:

  1. Projekterstellung und Auswahl der Migrationsobjekte
  2. Stagingtabellen werden automatisch erzeugt
  3. Die automatische Validierung und Konvertierung erfordert ggf. Korrekturmaßnahmen
  4. Mapping von Datenfeldern (Quell- und Zielfeld)
  5. Simulation und ggf. Korrektur
  6. Migration (API)
  7. Validierung im Zielsystem

Die Migrationsprojekte können übrigens transportiert werden. Mappingwerte werden hingegen via Download und Upload in neue Projekte übernommen. Ggf. müssen die Mappingwerte dafür angepasst werden, damit z.B. nicht die Nummerierung aus einem anderen System übernommen wird. 

Details: Video 1, Video 2, PowerPoint, SAP-Hinweis 2747566, KBA 3065607 und das Transportkonzept

Direktübertragung

Dieser Ansatz basiert auf ABAP und ist für die RFC-Datenmigration in ein On-Premise S/4HANA-System und Private Clouds vorgesehen. Die Extraktion und Bereinigung kann vor der Migration erfolgen und aufgrund der Automatisierung ist diese Lösung für jedes Datenvolumen realisierbar. Die möglichen Quellsystem sind: ERP, AFS, EWM, CRM und/oder APO SPP. Ablauf:

  1. Installation des SAP Add-ons „DMIS“ (SAP-Hinweis 2973957)
  2. Definition einer RFC-Verbindung vom Quellsystem (ERP, AFS, EWM, CRM oder APO SPP) zum S/4HANA-Zielsystem
  3. Projekterzeugung inkl. RFC-Quellsystemeingabe, Entwicklungspaketzuordnung und Migrationsobjektauswahl (siehe SAP-Hinweis 3092921)
  4. Im „Job Management“ die Gesamtanzahl und zusätzlich die Anzahl der Jobs pro Migrationsobjekt definieren.
  5. Im „Monitoring“ ggf. Logs überprüfen
  6. Mapping von Datenfeldern (Quell- und Zielfeld)
  7. Simulation und ggf. Korrektur
  8. Migration via API
  9. Validierung im Zielsystem

Die Migrationsprojekte können übrigens transportiert werden. Mappingwerte werden hingegen via Download und Upload in neue Projekte übernommen. Ggf. müssen die Mappingwerte dafür angepasst werden, damit z.B. nicht die Nummerierung aus einem anderen System übernommen wird. 

Details: Video, SAP Hinweis 2537549, KBA 3056885, Transportkonzept und SAP Help

Migrationsobjektmodellierer

Benutzerdefinierte Objekte und Erweiterungen (z.B. zusätzliche Felder) ermöglicht der Migrationsobjektmodellierer (Transaktion LTMOM). Man kann nicht nur bestehende Objekte ergänzen, sondern zusätzlich benutzerdefinierte Objekte erstellen. Dort können Quell- und Zielsystemstrukturen durch „Drag & Drop“ bzw. Regeldefinition und Übersetzungsobjekte gemappt werden. Es gibt Mappingregeln, die direkt von SAP ausgeliefert werden und andere die man selber erstellt. Diese muss man jedoch nur einmal definieren und kann Sie dann in allen Migrationsobjekten nutzen. Definiert man z.B. den Länderschlüssel für das Migrationsobjekt „Bank“, so ist diese Regel auch für die anderen Objekte mit diesem Datenfeld effektiv. Ablauf:

  1. Migrationsobjektmodellierer (LTMOM) öffnen
  2. Das zu ändernde Migrationsobjekt auswählen
  3. Feld zur Quellstruktur hinzufügen
  4. Feldverknüpfung mit einem API-Feld (Mapping)
  5. Generierung und Speicherung des Funktionsbausteins
  6. Migrationscockpit (LTMO) öffnen und das neue Template runterladen
  7. Durchführung des üblichen Migrationsprozesses

Details:

Hub & Buch für SAP S/4HANA Projektleiter und Manager

Als SAP-Projektleiter oder SAP-Projektmanager finden Sie im Hub weitere Zeitungsartikel zur SAP-Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP-Software, SAP-Demos & weiterführende Literatur via Link aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den SAP S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, Activate, Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migration Cockpit, die vielen kostenlosen SAP–Projektbeschleuniger (SAP Accelerators) und Community-Angebote. Dank seiner mehrjährigen SAP-Projektleitungserfahrung weiß Timo Götte genau, was relevant ist. 

Alternative Migrationswerkzeuge zum Tool SAP Migration Cockpit

Das Migrationscockpit kann übrigens nicht für eine fortlaufende Datensynchronisation, den Datenaustausch oder ein Integrationsszenario genutzt werden. Einige Anwenderunternehmen nutzen dafür z.B. das Master Data Governance System (MDG-Demos), welches eine fortlaufende Datenverteilung ermöglicht und in der Regel von einem zentralen Team verwaltet wird. SAP MDG hilft nicht nur bei der S/4HANA-Einführung die Datenqualität zu optimieren, sondern auch später im Betrieb. Alternativ gibt es dafür auch Central Finance, Product Data Replication, SAP LT Replication Server, SAP Data Itelligence usw. Das Migration Cockpit bietet nur sehr eingeschränkte Lösungen für die Qualitätssicherung und ist bisher nicht für den Datenaustausch zweier S/4HANA-Systeme geeignet. Eine weitere Alternative ist z.B. auch CrystalBridge® von Schneider-Neureither und Partner (SNP SE). Diese Lösung grenzt sich vom Migrationscockpit durch eine bessere Performance, eigene Archivierungsstrategien und Plausibilitätschecks (Qualitätssicherung) ab.

Die Wahl eines geeigneten Migrationswerkzeugs hängt von den individuellen Anforderungen, der Komplexität der bestehenden Systeme und der gewünschten Migrationstrategie ab. Das SAP S/4HANA Migration Cockpit und das SAP Rapid Data Migration haben sich natürlich als die am häufigsten gewählten Werkzeuge etabliert. Diverse weitere Tools bieten eine umfassende Palette an Funktionen, um Kunden bei der Migration von SAP ECC nach S/4HANA zu unterstützen.

Zunächst soll es bei einer Kurzübersicht bleiben, die wir über die Zeit weiterentwickeln werden. Insbesondere die Erläuterung der Lösungen unserer Agenturkunden, wird zukünftig weiter ausgebaut. Gleichzeitig möchten wir einer unabhängigen Übersicht gerecht werden, was wir mit dieser Kurzübersicht erreichen.

1. SAP S/4HANA Migration Cockpit

  • Beschreibung: Das zentrale Werkzeug für die Migration, das eine benutzerfreundliche Oberfläche und vordefinierte Migrationsinhalte bietet.
  • Relevanz: Es ist besonders relevant, da es den Kunden eine einfache Migration von Daten und Geschäftsprozessen ermöglicht und eine Vielzahl vorgefertigter Migrationsobjekte bereitstellt.
  • Begründung: Ideal für Unternehmen, die Daten einfach und effizient übertragen möchten, während die Integrität der Daten gewährleistet bleibt.

2. SAP Rapid Data Migration

  • Beschreibung: Ein Werkzeug, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Daten vor der Migration zu bereinigen und zu transformieren.
  • Relevanz: Besonders nützlich für Organisationen, die große Datenmengen von verschiedenen Quellen migrieren und dabei die Datenqualität sicherstellen möchten.
  • Begründung: Die Möglichkeit, Daten effizient zu bereinigen, minimiert Risiken und verbessert die Qualität der migrierten Daten.

3. SAP Landscape Transformation (SLT)

  • Beschreibung: Ein Real-Time Data Replication Tool, das dafür sorgt, dass in Echtzeit oder nahezu in Echtzeit Änderungen aus dem Quellsystem in S/4HANA abgebildet werden.
  • Relevanz: Besonders relevant für Unternehmen, die eine schrittweise Migration planen oder einen „Big Bang“ vermeiden möchten.
  • Begründung: Minimiert Downtime und bietet Flexibilität bei der Migration.

4. SAP Data Services

  • Beschreibung: Ein ETL-Tool (Extract, Transform, Load), das sich zur Integration und Qualitätssicherung von Daten eignet.
  • Relevanz: Nützlich für komplexe Datenmigrationen, bei denen umfangreiche Transformationen erforderlich sind.
  • Begründung: Bietet umfassende Funktionen für die Datenbereinigung und -integration, was eine hohe Datenqualität sicherstellt.

5. SAP Business Objects Data Integration

  • Beschreibung: Ein weiteres ETL-Tool, das Daten aus verschiedenen Quellen integrieren und bereinigen kann.
  • Relevanz: Eignet sich gut für Unternehmen mit heterogenen Datenlandschaften.
  • Begründung: Bietet robuste Funktionen im Bereich Datenmanagement und Berichterstattung.

6. SAP BW Migration Cockpit

  • Beschreibung: Ein spezialisiertes Werkzeug zur Migration von BW-Daten in S/4HANA.
  • Relevanz: Relevant für Unternehmen, die SAP BW verwenden und in S/4HANA migrieren möchten.
  • Begründung: Optimiert die Übertragung von Analyse- und Reporting-Daten in die S/4HANA Umgebung.

7. SAP S/4HANA Migration Assessment Tool

  • Beschreibung: Ein Tool, das Unternehmen hilft, ihre aktuellen Systeme im Hinblick auf die Migration zu bewerten.
  • Relevanz: Es ermöglicht eine einfache Analyse der Abhängigkeiten und benötigten Änderungen vor der Migration.
  • Begründung: Hilfreich für die strategische Planung der Migration und Risikominderung.

8. SAP S/4HANA Cloud SDK

  • Beschreibung: Ein SDK für die Entwicklung von Erweiterungen und Anpassungen im S/4HANA Cloud-Umfeld.
  • Relevanz: Relevant für Unternehmen, die Cloud-Migrationen in Betracht ziehen und spezifische Anpassungen benötigen.
  • Begründung: Bietet Flexibilität und Anpassungsfähigkeit in der Cloud-Umgebung.

9. SAP Fiori Migration Tools

  • Beschreibung: Tools, die speziell für die Migration von Benutzeroberflächen und Anwendungen zu SAP Fiori entwickelt wurden.
  • Relevanz: Besonders wichtig für Unternehmen, die die Benutzererfahrung bei der Migration verbessern möchten.
  • Begründung: Stellt sicher, dass die Endbenutzer eine moderne und intuitive Oberfläche erhalten.

10. SAP Roadmap Viewer

  • Beschreibung: Ein Werkzeug, das Unternehmen hilft, ihre Migrationsstrategie visuell darzustellen und zu planen.
  • Relevanz: Nützlich für die langfristige Planung und Strategieentwicklung.
  • Begründung: Hilft Unternehmen, eine klare visuelle Darstellung ihrer Migrationsreise zu erhalten.

11. SNP Transformation Backbone

  • Beschreibung: Ein umfassendes Werkzeug zur Planung, Durchführung und Nachverfolgung von Systemtransformationen.
  • Relevanz: Besonders geeignet für große Unternehmen, die komplexe Migrationen oder Transformationen über verschiedene Systeme hinweg durchführen müssen.
  • Begründung: Bietet umfangreiche Funktionen zur Automatisierung und Dokumentation von Migrationsprozessen.

12. SNP CrystalBridge

  • Beschreibung: Eine Plattform für die Planung und Durchführung von IT-Transformationen, die auch Migrationsszenarien zu S/4HANA umfasst.
  • Relevanz: Besonders relevant für Unternehmen, die eine detaillierte Analyse ihrer bestehenden Systeme und eine strategische Planung der Migration benötigen.
  • Begründung: Unterstützt End-to-End-Transformationsprozesse und ermöglicht eine visuelle Darstellung der Migrationsstrategie.

13. AXc (Accelerated Cross-Platform Migration)

  • Beschreibung: Ein Tool zur automatisierten Migration und Transformation von Daten zwischen verschiedenen Systemen und S/4HANA.
  • Relevanz: Bietet eine automatisierte Lösung, die die Wiederverwendbarkeit von Migrationslogik unterstützt.
  • Begründung: Reduziert den Aufwand und die Fehlerquote bei der Migration.

14. Invenio Migrationswerkzeuge

  • Beschreibung: Bietet eine Reihe von Werkzeugen zur Unterstützung bei Datenmigration, Tests und Validierung während des S/4HANA-Migrationsprozesses.
  • Relevanz: Relevant für Kunden, die eine flexible und spezifisch anpassbare Migrationslösung wünschen.
  • Begründung: Fokussiert auf Qualitätssicherung und analysiert die Datenintegrität während des gesamten Migrationsprozesses.

15. ITM (IT Transformation Methodology) von NTT DATA

  • Beschreibung: Ein umfassender Ansatz, der Werkzeuge und Methoden umfasst, um die Migration zu S/4HANA zu unterstützen.
  • Relevanz: geeignet für Unternehmen, die strukturiert und methodisch vorgehen möchten.
  • Begründung: Bietet eine integrierte Palette an Leistungen, die eine ganzheitliche Sicht auf den Migrationsprozess ermöglichen.

16. RDS (Rapid Deployment Solutions) für S/4HANA

  • Beschreibung: Vordefinierte Best Practices und Lösungen von SAP für eine schnellere und effizientere Implementierung.
  • Relevanz: Besonders für Kunden, die einen schnellen und effektiven Übergang anstreben.
  • Begründung: Reduziert die Implementierungszeit und bietet bewährte Verfahren für den Übergang zu S/4HANA.

17. SAP HANA Cockpit

  • Beschreibung: Ein Werkzeug zur Verwaltung von HANA-Datenbanken und zur Optimierung der Performanz.
  • Relevanz: Hilfreich für Unternehmen, die ihre HANA-Umgebung nach der Migration überwachen und optimieren möchten.
  • Begründung: Ermöglicht eine proaktive Überwachung und Verwaltung, um Systemstabilität zu gewährleisten.

18. fme – fme Transfer

  • Beschreibung: Ein Migrationswerkzeug, das Datenmigration und Integration unterstützt, speziell angepasst an SAP-Systeme.
  • Relevanz: Es bietet Lösungen für Unternehmen, die spezifische Anforderungen an die Datenmigration haben.
  • Begründung: Bietet maßgeschneiderte Lösungen, die auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden eingehen.

19. Rizing Migrationswerkzeuge

  • Beschreibung: Ein Toolkit, das für die Migration von SAP-Lösungen, einschließlich ECC zu S/4HANA, konzipiert ist.
  • Relevanz: Bietet spezifische Ressourcen und Werkzeuge zur Optimierung des Migrationsprozesses.
  • Begründung: Rizing bietet Erfahrung in der Implementierung von SAP-Lösungen und kann auf umfangreiche Best Practices zurückgreifen.

20. Third-party ETL-Tools (z.B. Talend, Informatica)

  • Beschreibung: Drittanbieter-Tools, die ETL-Funktionen zur Transformation und Integration von Daten bieten.
  • Relevanz: Nützlich, wenn Organisationen bereits diese Tools nutzen oder wenn erweiterte Datenintegrationsanforderungen vorliegen.
  • Begründung: Flexibel und kraftvoll für Unternehmen mit komplexen Datenlandschaften.

21. SYNiti

  • Beschreibung: SYNiti bietet eine suite von Tools für Datenmigration, Datenqualität und Datenmanagement speziell für SAP-Umgebungen.
  • Relevanz: In Anbetracht der Kritikalität von Datenqualität bei Migrationen ist SYNiti eine wertvolle Lösung für Unternehmen, die zu SAP S/4HANA wechseln.
  • Begründung: Der Fokus auf Datenqualität und Governance erleichtert die erfolgreiche Migration von großen Datenmengen.

22. Migrate Your Business (MYB)

  • Beschreibung: MYB bietet spezifische Tools und Dienstleistungen zur Unterstützung von Migrationen zu SAP S/4HANA und anderen SAP-Lösungen.
  • Relevanz: Mit zunehmender Nachfrage nach Migration zu neuen SAP-Lösungen ist MYB eine relevante Lösung, die bewährte Praktiken und Erfahrungen bietet.
  • Begründung: MYB hat sich auf SAP-Migrationen spezialisiert und bietet umfassende Unterstützung für Unternehmen auf dem Weg zur digitalen Transformation.

23. Dataloader.io

  • Beschreibung: Dataloader.io ist ein cloudbasierter Datenmigrationstool, der sich gut dafür eignet, Daten in SAP-Systeme zu importieren und zu exportieren.
  • Relevanz: Für Unternehmen, die häufig Daten zwischen Cloud-Anwendungen und SAP verschieben, ist Dataloader.io eine intuitive Lösung.
  • Begründung: Die einfache Benutzeroberfläche macht es Nutzern ohne technische Kenntnisse leicht, Daten zu übertragen.

23. Skyvia

  • Beschreibung: Skyvia ist ein cloudbasiertes Datenintegrationstool, das eine einfache Lösung zur Synchronisation und Integration von Daten zwischen Cloud-Diensten und lokalen SAP-Systemen ermöglicht.
  • Relevanz: Flexibilität und Cloud-Fähigkeit machen es für moderne Unternehmensstrategien besonders wertvoll.
  • Begründung: Die Möglichkeit, Daten ohne Programmierung zu migrieren, ist ein großer Vorteil für Unternehmen, die IT-Ressourcen einsparen möchten.

24. Meltwater

  • Beschreibung: Meltwater bietet umfassende Datenmanagement-Lösungen, die bei der Aggregation und Migration von Daten in SAP-Systeme helfen.
  • Relevanz: In datengetriebenen Unternehmen kann Meltwater zur effizienten Migration und Verwaltung von geschäftskritischen Daten beitragen.
  • Begründung: Meltwater fördert die schnelle Anpassung an sich ändernde Anforderungen durch effektives Datenmanagement.

25. Gartner Magic Quadrant Tools

  • Beschreibung: Verschiedene Tools, die im Gartner Magic Quadrant als führend im Bereich Datenmigration aufgeführt sind, bieten umfassende Funktionen zur Migration von SAP.
  • Relevanz: Diese Tools sind anerkannt und werden von mehreren Unternehmen genutzt, die SAP bereitstellen.
  • Begründung: Die Einhaltung der Gartner-Kriterien für Exzellenz schafft Vertrauen in die Lösungen.

26. Cloudingo

  • Beschreibung: Cloudingo ist ein Tool zur Datenbereinigung und -migration, das die Notwendigkeit der Aufrechterhaltung der Datenintegrität in SAP-Umgebungen unterstützt.
  • Relevanz: Unternehmen, die zu SAP migrieren, müssen sicherstellen, dass ihre Daten bereinigt und konsistent sind.
  • Begründung: Die einfache Handhabung von Cloudingo hilft Unternehmen, Überflüssige Daten zu eliminieren, bevor sie in SAP transferiert werden.

27. Data Loader

  • Beschreibung: Data Loader ist ein weiteres Tool, das insbesondere für einen nahtlosen Datentransfer in und aus SAP-Systemen entwickelt wurde.
  • Relevanz: Die einfache Benutzeroberfläche für die Durchführung von Bulk-Uploads von Daten macht es nützlich für Migrationen.
  • Begründung: Da es schnell und zuverlässig ist, ist das Tool besonders für Unternehmen nützlich, die große Datenmengen verarbeiten müssen.

28. Russell-T Group

  • Beschreibung: Russell-T Group bietet Beratung und Tools zur Unterstützung der digitalen Transformation, einschließlich SAP-Datenmigration.
  • Relevanz: Beratungsfirmen mit Tools zur Unterstützung der SAP-Umgebungen können wertvolle Erkenntnisse und Strategien anbieten.
  • Begründung: Die Kombination von Beratung und Tools schafft eine solide Grundlage für erfolgreiche Migrationen.

29. ExactTarget

  • Beschreibung: ExactTarget ist ein Tool zur Integration von Email-Marketing-Daten in SAP-Umgebungen und ermöglicht somit eine nahtlose Migration von Marketingdaten.
  • Relevanz: Unternehmen mit starkem Fokus auf Marketingdaten müssen sicherstellen, dass ihre SAP-Systeme Aktualität und Integrität der Daten gewährleisten.
  • Begründung: Durch den Fokus auf relevante Daten wird der Migrationsprozess auf wichtige Unternehmenswerte ausgerichtet.

30. CData Software

  • Beschreibung: CData bietet Treiber und Tools zur Integration von Echtzeitdaten in Systeme wie SAP, wodurch eine reibungslose Datenmigration gewährleistet wird.
  • Relevanz: Die Fähigkeit, in Echtzeit auf Daten zuzugreifen, ist entscheidend für große Unternehmen, die Probleme mit verzögerten Migrationen minimieren wollen.
  • Begründung: Echtzeitdatenzugriff verbessert nicht nur die Effizienz, sondern auch die Entscheidungsfähigkeit während der Migration.

SAP Hub/Buch zum S/4HANA Projektmanagement

Als Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im SAP Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein SAP Buch von Herrn Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, Migration Cockpit, die vielen freien SAP Projektbeschleuniger (SAP Accelerators) und Community-Angebote. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Timo Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

S/4HANA Testmanagement inkl. SAP Solution Manager

Der SAP Solution Manager bietet Fiori-Apps zur Testplanung, -durchführung, -überwachung und -dokumentation sowie zur automatischen Durchführung von Regressionstests, Einbindung von weiteren Testsystemen, für das Testdatenmanagement, Analysen, Auswertungen etc. Focused Build ergänzt diesen Funktionsumfang dahingehend, dass aus den Anforderungen bzw. Arbeitspaketen Testpläne abgeleitet werden können und die Fiori-Apps „My Test Execution“ und das erweiterte „Test Suite Dashboard“ zur Verfügung stehen.

Fiori-Apps zum Testmanagement

  • Change & Release Management
  • Solution Administration
  • Test Plan Management
  • Test Suite Dashboard
  • Test Step Designer
  • My Text Execution
  • Administration
  • Assign Testers
  • Check Report
  • My Defects
  • Test Suite

Testmanagementabwicklung im Solution Manager

In Focused Build können Projekte mit Ihren Anforderungen angelegt und dokumentiert (App Solution Documentation) sowie in Arbeitspaketen zusammengeführt werden. Den Prozessschritten und damit auch Arbeitspaketen ordnet man Testfälle zu. Üblicherweise bildet man pro Arbeitspaket ein Testpaket. Aus Arbeitspaketen, die bereit für Tests sind (gem. Statussetzung), können dann wiederum die Testpläne abgeleitet werden. Mit der Testerzuordnung, kann die Testplanung schließlich abgeschlossen werden. Aufgrund dieser Zuordnung findet jeder Tester seine Testfälle im Arbeitsvorrat (Fiori-App: My Test Execution), führt die Tests manuell oder automatisch aus, dokumentiert die Ergebnisse (inkl. Statussetzung) und erfasst ggf. Fehler (Fiori-App: My Defects). Im Rahmen von Korrekturen und Nachtests findet eine Weiterbearbeitung so lange statt, bis ein positiver Teststatus für den Testfall gesetzt werden kann. Die Solution Manager Fiori-Apps zur Testplanauswertung und -analyse, wurden um das übersichtliche Test Suite Dashboard ergänzt. Dort sieht man insbesondere den Testfortschritt/Status des Testplans, der Testpakete, Testfälle und erfassten Fehler.

Einordnung der Testarten in den agilen Kontext von SAP Activate

  • DEV: Einzeltests (Work Items)
  • QAS: Funktionstests (Arbeitspakete)
  • QAS: UAT und ggf. Nachtests (aller Arbeitspakete einer Welle)
  • PRE: Integrations- & Regressionstests (alle Arbeitspakete einer Welle)
  • PRD: Smoke-Test (kritische Funktionen, Schnittstellen, Datenmigration usw.)

Einzeltests bzgl. der Work Items (Unit Test) erfolgen bereits während einzelner Sprints, während zum Sprintende Funktionstests bzgl. der Work Packages eingeplant werden. Mehrere Sprints werden wiederum zu Waves zusammengefasst und diese werden mit einem (User) Acceptance Test (AT) mit Bezug zu den Anforderungen und optional zusätzlich einem Rollen- und Integrationstest abgeschlossen. Während vorgelagerte Tests ggf. ohne Vorbereitung und Planung durchgeführt werden, ist der UAT von besonderer Bedeutung und wird daher vorbereitet und geplant. Hier werden nämlich die Endanwender einbezogen und via Statussetzung eine Entscheidung getroffen, welche Anforderungen (Transporte) später produktiv gesetzt werden. Mehrere Waves können wiederum zu einem Release bzw. MVP zusammengefasst werden. Dies ist ein Projektumfang der produktiv gesetzt werden soll. In größeren Projekten kann die Produktivsetzung des Zielsystems nämlich in mehrere Einzelschritte unterteilt werden. Während zuvor die Testumgebung üblicherweise ein Q-System ist, werden im Sinne von SAP Activate die Integrations- und Regressionstests auf einem vorproduktiven System durchgeführt. Im Integrationstest werden komplette Wertschöpfungsketten (E2E) getestet und im Rahmen von Regressionstests erneut bereits produktive Prozesse und Funktionen überprüft. So kann man Seiteneffekte (Fehler), durch die neu hinzugekommenen Umfänge, ausschließen. Beim Go-live kann ein kurzer Test in der produktiven Umgebung zusätzlich eingeplant werden. Dieser dient als Entscheidungsgrundlage, um ggf. eine Fallbackstrategie einleiten zu können. Im Cutoverplan bereitet man z.B. bei einer Systemkonvertierung (Brownfield-Ansatz) eine Rückkehr zu einer Systemkopie vor und berücksichtigt die Zeit, die dafür benötigt wird (Point-of-no-Return).

Test Suite Dashboard

Das Test Suite Dashboard bietet einen Überblick über die verschiedenen Tests. Inwiefern welcher Test durchgeführt wurde, welche Testfälle noch fehlerhaft sind, wie viele Fehler erfasst wurden usw.

Zugriff auf den SAP Solution Manager inkl. Focused Build

Auf dieser Seite können Sie sich einen User inkl. Passwort aussuchen, um auf dem kostenlosen Testsystem Erfahrungen sammeln zu können. Ergänzt wird dieses kostenlose Angebot zusätzlich durch Simulationen, damit Sie sich unabhängig von einem Trainer einarbeiten können.

SAP S/4HANA Test Management via Solution Manager

SAP Hub bzw. SAP Buch bezüglich S/4HANA Projekte

Als Projektleiter/Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und SAP Community-Angebote. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was wichtig ist. 

SAP Templates (Vorlagen) zu den Migrationsobjekten

Im SAP Help Portal finden Sie alle verfügbaren Migrationsobjekte inkl. der jeweiligen Vorbedingungen (z.B. Materialstammmigration vor der Stücklistenmigration), Einschränkungen, Migrationsumfang, Nachbearbeitung inkl. Validierung usw. Zudem gibt es von SAP vorbereitete Excel-Templates für alle Migrationsobjekte (Stücklisten, Arbeitspläne, Materialstämme, Geschäftspartner usw.) im SAP Migrationscockpit. Via Migrationsobjektmodellierer vorgenommene Änderungen, werden in diese Excelvorlagen übernommen bzw. zu neu erstellten Objekten sind dann zusätzliche Excelvorlagen verfügbar. Zu jedem Datenobjekt gibt es also mindestens eine Exceldatei, welche in Reitern gruppierte Datenfelder inkl. der nötigen Metadaten (Beschreibung, Feldtyp, Feldlänge usw.) enthält.

SAP Hub/Buch zum SAP S/4HANA Projektmanagement

Als Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zur agilen SAP S/4HANA-Projektleitung. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, Demos & SAP Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen SAP Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Solutions. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

SAP S/4HANA Datenmigration und das Migrationscockpit

Da man das Migrationscockpit mit dem S/4HANA-System geliefert bekommt und dieses zusätzlich die Legacy System Migration Workbench (LSMW) ablöst, soll in den nächsten Artikeln dieses Tools erläutert werden. Alternative Lösungen werden kurz thematisiert. Einflussfaktoren für die Wahl der Migrationsstrategie und des Migrationswerkzeugs sind z.B. die Anzahl der zu übertragenden und zu konvertierenden Datenobjekte und jeweils deren Quantität, wie lange ein Systemausfall akzeptabel ist, die Datenqualität in den Quellsystemen, erforderliche Datenänderungen/Datenoptimierungen, die Bereitstellungsform des Zielsystems (Cloud oder On-Premise), wie viele und welche Quellsysteme es gibt usw.  Auch inwiefern später im S/4HANA-Betrieb das Datenmanagement organisiert werden soll, kann die Entscheidung beeinflussen.

ETL-Prozssablauf

Die Datenübernahme (extract) aus einem Legacy-System, sollte durch eine Validierung, Bereinigung und Anreicherung (transform) ergänzt werden. So können Dubletten & Datenmängel reduziert, Daten archiviert, Informationsfelder hinzugefügt und sogar neue Prozesse abgebildet werden. Schließlich erfolgt das Laden (load) in das SAP S/4HANA-System. Das folgende Schaubild veranschaulicht diesen Prozess im S/4HANA-Einführungsprojekt, wenn man das von SAP bereitgestellte Migrationscockpit verwendet.

Details finden Sie über die folgenden Hyperlinks

Hub und Buch für SAP S/4HANA Manager und Koordinatoren

Als Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen SAP-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, Demos und weiterführende Literatur via Link aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den SAP S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen freien SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Angebote. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

Solution Readiness Dashboard in SAP Focused Build

Für einen umfassenden und kostenlosen Einstieg in Focused Build und den Solution Manager, sei auf den Kurs „Agile Project Delivery with Focused Build for SAP Solution Manager“ von OpenSAP verwiesen. Der Autor hat diesen Kurs selbst belegt und kann ihn empfehlen. Der zentrale Einstiegspunkt für den Projektmanager ist das Solution Readiness Dashboard. Über dieses Dashboard, bekommen Sie einen Überblick über den Projektstatus, die wesentlichen KPIs und können dieses im Projektstatusmeeting mit einbeziehen.

Überblick im Solution Readiness Dashboard

  • Projektstatus
  • Status der Teilprojekte
  • Arbeitstage bis zum nächsten Q-Gate
  • Anzahl Arbeitspakete, Aufgaben und Gabs
  • Fertigstellungsstatus der Einzeltests (Unit Tests)
  • Übersicht zu Risiken, Fehlern, Change Resquests etc.
  • Fertigstellungsstatus der Entwicklungsdokumentation
  • Prozentuale Fertigstellung des aktuellen Arbeitspaketes/Welle

Hub und Buch zum SAP S/4HANA Projektmanagement

Als Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager FoBu, Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und SAP Community Solutions. Dank seiner langjährigen SAP Erfahrung weiß Timo Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

Welche SAP-Technologien für Kundenerweiterungen gibt es?

Aufgrund der Relevanz des Themas Kundenerweiterungen, sollte auch ein Projektmanager einen Überblick haben. Es gibt verschiedene Technologien, um modifikationsfrei Kundenerweiterungen anzubieten. Modifikationen gilt es zu vermeiden, da diese Einflüsse auf zukünftige Updates (manuelle Nacharbeit via Transaktion SPAU) und SAP-seitigen Support bzw. deren Wartung haben. Die im Standard verfügbaren Zugriffmöglichkeiten, können über Eigenentwicklungen und Modifikation zusätzlich erweitert werden, falls die Kundenanforderungen darüber hinaus gehen. Alle Modifikationen finden man übrigens via SE16N MODACT bzw. TCode SE95. Bei der Wahl der Kundenerweiterungstechnologie sollte man in umgekehrter Reihenfolge die modernere Variante bevorzugen: User Exits, Customer Exits, Business Transaction Events, BADI’s, New BADI’s, Enhancement Spots/Points etc. Die älteste Technologie (User Exits) ging noch mit einer Modifikation einher und gehört daher auch nicht zu den sogenannten Enhancements (modifikationsfreie Erweiterung des SAP Standards).

  • User Exits sind eine klassische Variante für kundenspezifische Erweiterungsmöglichkeiten. Diese erlauben über softwareseitige Zugriffmöglichkeiten (Form-Routinen), die Erweiterung von Standardprogrammen bzw. Prozessen. Der Eingriff in den Programmablauf erfolgt an definierten Stellen bzw. zu definierten Ereignissen/Zeitpunkten. Im SD wurde früher übrigens häufig diese Technologie verwendet. Im Programm (SE38) bzw. Repository Browser (SE80) findet man User Exits in der Objektliste unter den Form-Routinen (Unterprogrammen/Subroutines) und diese werden über Standard-Includes (nicht Z/Y) in Programme eingebunden. User Exits sind allerdings Modifikationen und keine Enhancements, d. h. sie erfordern bei Updates eine Nachbearbeitung (SPAU). Alle User Exits zu einer Transaktion finden.
  • Customer-Exits: Diese werden durch Funktionsbausteine in Z-Includes realisiert und sind im Gegensatz zu User Exits wiederverwertbar. Über die Transaktion SMOD kann nach Kundenerweiterungen gesucht werden bzw. alle Customer Exits, findet man auch in der Tabelle MODSAP(T). Über die Transaktion CMOD kann die Erweiterung zu einer Anwendung (z.B. zur Bestellanforderung) eingebunden und aktiviert werden, sodass diese beim Aufruf der Transaktion (z.B. ME51N) zusätzlich ausgeführt wird. Im Detail werden dabei Function Module Exits (z.B. Erweiterung von SAP Funktionsbausteinen), Menu Exits (z. B. Hinzufügen von Links zum Subsystem, Reports etc.), Screen Exits (z.B. Erweiterung des Standardbildschirms um kundenspezifische Felder), Field Exits (z.B. Ergänzung von Prüfungen und Eingaberegel) etc. unterschieden. Implementierung eines Customer Exits.
  • BAdIs: Die klassischen Business Add-Ins findet man im Customizing (IMG) und diese können einem Transportauftrag und einer Erweiterungsimplementierung (Transaktion SE19) zugewiesen werden. Die Suche kann auch über die Transaktion SE24 und Klasse „CL_EXITHANDLER“ erfolgen. Mit der Transaktion SE18 lässt sich die Definition betrachten. BAdIs sind die Weiterentwicklung von den mittlerweile veralteten User/Customer Exits für die modifikationsfreie, objektorientierte Softwareentwicklung. Diese basieren auf Klassen und Objekten. Zudem zeichnen Sie sich genauso wie die Customer Exits durch Ihre Wiederverwendbarkeit aus.
  • Enhancement Points: Diese etwas aktuellere Technologie bietet systemseitig Erweiterungsoptionen (diverse Repository Objekte). Einerseits gibt es implizite Erweiterungsmöglichkeiten, diese werden direkt vom Enhancement Framework bereitgestellt. Andererseits gibt es explizite Erweiterungen, d. h. der Entwickler fügt diese manuell in den Quelltext ein und muss diese im Zielsystem über Erweiterungsspots (Container) bekannt machen.  
  • Business Transaction Events: Innerhalb der Finanzbuchhaltung bzw. des Kontokorrentsystems, stehen BTEs über die Transaktion FIBF zur Verfügung. Dies sind Absprung-Zeitpunkte (Events), bei denen ein Funktionsbaustein (SAMPLES) angesprungen wird.

Tutorials und Auflistung zu den Kundenerweiterungstechnologien

  • BAdIs
  • User-Exits
  • Customer-Exits
  • Enhancement Points
  • Business Transaction Events

SAP Kundenerweiterung, Customer und User Exit, Funktionsmodul, Modifikation, Business Add-In und BTE

Hub/Buch zum SAP S/4HANA Projektmanagement

Als Projektleiter oder SAP Manager finden Sie im Projekthub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Herrn Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migration Cockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner umfassenden Erfahrung weiß Timo Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

SAP Change Management und Empathie

Mit der Einführung des neuen S/4HANA-Systems gehen ganz wesentliche Änderungen einher. Ein erfolgskritischer Faktor ist dabei das Change Management. Parallel zur S/4HANA-Einführung muss daher das Veränderungsmanagement eingeplant und umgesetzt werden. Während die SAP Knowhow-Träger aus den Geschäftsbereichen (Key User) im Rahmen von Workshops und User Acceptance Tests (UATs) eingebunden werden, bieten sich für die weiteren Anwender z.B. Schulungen an.

Einbindung der Key User

Die Key User vertreten die jeweiligen Geschäftsbereiche und haben wesentlichen Einfluss auf die zukünftigen Prozesse, Implementierungen und Konfiguration. Im Rahmen von Workshops werden mögliche Lösungsansätze diskutiert und schließlich Entscheidungen getroffen. Nachdem die vereinbarten Änderungen seitens der SAP-Abteilung umgesetzt und getestet wurden, kann ein Review bzw. eine Abnahme seitens der Geschäftsbereiche im Rahmen von UATs erfolgen. In größeren Projekten werden dazu umfassende Testszenarien (Testfälle) mit Testdaten vorbereitet. Ziel ist es dabei Fehler und Unregelmäßigkeiten frühzeitig zu erkennen. Diese können dann korrigiert und über Nachtests abgenommen werden. Daneben wird in Workshops und bei dem Testen im Rahmen der UATs sichergestellt, dass der Anforderungsumfang vollständig abgebildet wurde. In größeren S/4HANA Projekten können sogar mehrere UATs nötig sein, da viele Fehler und Abhängigkeiten einen Regressionstest erforderlich machen. Wurden viele Fehler korrigiert, sind sogenannte Seiteneffekte besonders wahrscheinlich. So kann die Korrektur den Fehler beheben, aber in einem anderen Prozess einen neuen Fehler bewirken. Im Rahmen wiederholender Tests lernen die Key User daher ggf. die Prozesse sehr gut kennen und können anschließend die weiteren Anwender nach der Umstellung unterstützen. Außerdem können Sie das Veränderungsmanagement stärken, indem Sie als fachlicher Meinungsführer agieren.

Ausbildung der Endanwender

Damit nach der Produktivsetzung auch die bisher nicht eingebundenen Anwender die neuen Prozesse und wesentlichen Änderungen kennen, sollten vorab Schulungen angeboten werden. Je nach Zielgruppe gibt es dafür unterschiedliche Ansätze. Den Gabelstablerfahrern genügen ggf. eine 1 bis 2-stündige Einweisung und die Übergabe eines Handzettels (Klickanleitung). Controller, die eigenständig auch komplexe Auswertungen im System erstellen, benötigen längere Schulungen mit Übungen und einem Handbuch. Bei sehr vielen Anwendern können auch Web-based Trainings (Simulationen) oder Videos eine sinnvolle Ergänzung sein. Weniger relevante Inhalte bzw. weiterführendes Wissen, kann auch nach der Produktivsetzung vermittelt werden. Das Lernen im Alltag („training on the job“ bzw. „lerning by doing“), kann über kontextbasierte Schulungslösungen ergänzt werden. So gibt es z.B. SAP Enable Now, worüber Schulungen direkt in die Anwendung eingebunden werden. Der Anwender kann sich damit über einen digitalen Guide, Simulationen usw. bei der Einarbeitung Unterstützung holen, was die Key User entlastet. Über die Einholung von Rückmeldungen (Feedbackbögen), stellen Sie sicher, dass die Anwender sich gut abgeholt fühlen, Änderungen annehmen und nach der Produktivsetzung kein Chaos ausbricht.

Phasen und Handlungsfelder

  1. Im ersten Schritt muss ein Gefühl der Dringlichkeit vermittelt werden. Ziel dieser Phase ist die Bereitschaft Änderungen mitzutragen.
  2. Zudem müssen Sie eine Führungskoalition aufbauen, denn nur mit den richtigen Unterstützern lassen sich große Veränderungsprozesse vorantreiben.
  3. Durch die Beteiligung in Auswahl- und Entscheidungsprozesse, kann man die Unterstützung stärken und zudem optimale (Kompromiss-)Lösungen identifizieren.
  4. Vision kommunizieren und zwar abhängig von der Gruppe mehr oder weniger detailliert und regelmäßig.
  5. Widerstände erkennen und Hindernisse aus dem Weg räumen. Dazu in einen regelmäßigen Austausch mit den verschiedenen Ansprechpartnern treten und Rückmeldungen einholen.
  6. Erfolge sichtbar machen und Fortschritte kommunizieren. Auch damit sich die Macht der Gewohnheit nicht wieder einstellt und fortschreitende Veränderungsprozesse präsent bleiben.
  7. Veränderungen weiter vorantreiben und im Unternehmen verankern. Die zeitlichen Vorgaben für Veränderungsprozesse werden in Unternehmen immer enger. Neben Mergers & Acquisitions und anderen organisatorischen Änderungen, steigt der Innovationsdruck und die digitale Transformation ist mit der Einführung des SAP S/4HANA-Systems noch lange nicht abgeschlossen. Veränderungen sollte man nicht als Ausnahme betrachten, sondern als Teil des regelmäßigen Geschäfts.  

Stabilisierung von Änderungsprozessen via externer Change Manager

Für die Begleitung der Veränderungsprozesse, wird teilweise auf externe Unterstützung zurückgegriffen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und steht Veränderungen oft skeptisch gegenüber. Gefahren und Risiken werden regelmäßig überschätzt und verantwortliche Manager geraten in die Schusslinie. Auch wenn das Change Management zu den klassischen Führungsaufgaben gehört, kann die Beauftragung eines externen Managers sinnvoll sein. Ein distanzierter Berater, der sich vollständig dieser Aufgabe widmet, kann den internen Manager ergänzen und entlasten. Durch die regelmäßige Einbindung der Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse sowie ein zielgruppenspezifisches Angebot an Schulungen und Informationen, kann der Change Agent die nötige Sicherheit im Veränderungsprozess herstellen. Alle Beteiligten müssen verstehen, dass Veränderungen erfolgreich vorangetrieben werden, alle kritischen Besonderheiten berücksichtigt wurden und das mit den Veränderungen Verbesserungen einhergehen. Die Veränderungen müssen greifbar werden, dazu müssen alle Beteiligten verstehen, was sich für Sie konkret ändert und wie Ihre Prozesse zukünftig sein werden.

Je größer das Gefühl der Sicherheit ist, desto geringer werden die Widerstände. Das Veränderungsmanagement kann sehr zeitaufwändig sein und erfordert daher regelmäßig externe Unterstützung. Ggf. übernehmen auch SAP-Trainer einen Teilbereich dieser Rolle.

Änderungsanforderungen

Ein weiterer Aspekt des Veränderungsmanagements ist es, dass sich im Laufe des Projektes Änderungsanforderungen ergeben. Zu Beginn eines komplexen SAP S/4HANA-Projektes, können nicht immer direkt alle Anforderungen erfasst werden. Ein ordentlicher Prozess trägt diesem Umstand Rechnung. Wurden z.B. innerhalb eines Workshops Änderungswünsche (Change Requests) bzgl. des Projektumfangs identifiziert, sollte ein Änderungsprozess deren Auswirkungen (Zeit, Kosten und Risiken) gezielt erfassen und eine formale Freigabe voraussetzen. Damit stellt man sicher, dass die nötigen Freigaben für das Budget eingeholt wurden, Auswirkungen auf die Projektlaufzeit und Seiteneffekte berücksichtigt sind und Projektinhalte dahingehend angepasst wurden. Einige Änderungswünsche können nicht isoliert betrachtet werden, sondern haben zusätzlich Auswirkung auf weitere Projektinhalte, das Risikomanagement und die Ressourcenplanung.

Konsens im Top-Management

Das Stakeholder Management sollte sich nicht nur auf das Einholen von Freigaben beschränken, sondern regelmäßige Statusberichte gehören ebenso zum Beziehungsmanagement. Aufgrund der Relevanz von S/4HANA-Projekten, muss die Kommunikation auf allen Ebenen stattfinden. Nicht nur zu Projektbeginn, sollte Konsens innerhalb des Top Managements sichergestellt werden. Ein S/4HANA-Projekt kann mit organisatorischen Änderungen einhergehen, wie der Einführung von Shared Services, Outsourcing, Zusammenlegung (Merger) oder Trennung (Split) von Organisationseinheiten usw. Auch das Fabriklayout, Aufgabenfelder, Arbeitsplätze, Prozesse, Produktgruppen usw. landen gelegentlich auf dem Prüfstand. Nicht immer werden alle strategischen Entscheidungen direkt am Projektanfang getroffen. S/4HANA-Projekte in Großkonzernen laufen über mehrere Jahre, in denen sich auch außerhalb des SAP-Projektes für dieses relevante Änderungen und strategische Entscheidungen ergeben können.

S/4HANA Ausbildung, Change-Management und SAP Enable Now

SAP Change Management S/4HANA Ausbildungen SAP Enable Now Trainer Coach Consultant

SAP Hub und Buch für S/4HANA Change-Manager und Projektleiter

Als Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen SAP S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, SAP Demos & weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP SolMan Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migration Cockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (SAP Accelerators) & SAP Community-Lösungen. Dank seiner Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

S/4HANA Ausbildungsstrategie inkl. SAP Enable Now

Ein nicht zu unterschätzendes Thema im Rahmen der digitalen Transformation und der Einführung der neuen S/4HANA-Systemgeneration, sind die erforderlichen Schulungen und Trainings. Als Teil der Projektplanung und im Speziellen des Change-Managements, sollte auch dies Berücksichtigung finden. Dabei besteht mitunter ein hoher individueller Bedarf, damit die Mitarbeiter gezielt in die für Sie relevanten Inhalte eingewiesen werden können. Reine S/4HANA Anwenderschulungen von Bildungsträgern, können eine Ergänzung, aber nicht die einzige Lösung sein. Eine Mischung aus verschiedenen Schulungsmaßnahmen und Medien, gewährleistet erfahrungsgemäß das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis. Bei Ihrer individuellen Erstellung des Schulungskonzepts, kann die folgende Vorgehensweise gewählt werden.

Schritte der Schulungskonzepterstellung

  1. Bedarfsermittlung: In welchen Themen, Modulen bzw. Geschäftsbereichen besteht der Schulungsbedarf? Inwiefern können Mitarbeiter dazu gemeinsam ausgebildet werden?
  2. Zielgruppeanalysen: Insofern Gruppen von Mitarbeitern mit ähnlichem Schulungsbedarf gebildet wurden, muss deren Vorbildung und Vorerfahrung berücksichtigt werden.
  3. Lernziele definieren: Ein übergeordnetes, konkretes Entwicklungsziel definieren und weitere Teilziele ableiten. So muss z.B. der Lagermitarbeiter die neuen Bestandsführungsprozesse mit Hilfe der mobilen Geräte sowie direkt am S/4HANA-System selbständig durchführen und überwachen können. Daraus ergeben sich Teilziele, wie z.B. die Materialbeistellliste oder eine Kommissionierliste drucken können, den Wareneingang am Scanner und S/4HANA-System bestätigen können usw.
  4. Qualifizierungskonzept entwickeln: Stehen die übergeordneten Ziele fest, kann darauf basierend ein Feinkonzept entwickelt werden. Es ist darauf zu achten, sich auf das Wesentliche zu beschränken und insbesondere die Zielgruppe im Blick zu behalten. Der Lagermitarbeiter benötigt nicht viel mehr als eine Einweisung zu den vorzunehmenden „Klicks“ sowie ein Handout, dass er auch im Lager dabeihaben kann. Andere Mitarbeiter wiederum benötigen ein Training, welches Ihnen die nötigen Grundlagen vermittelt eigenständig tiefer in bestimmte Teilbereiche einzusteigen. Die Wahl der Medien ist dabei nicht nur abhängig von der jeweiligen Zielgruppe, sondern auch von der Anzahl der zu schulenden Mitarbeiter sowie dem verfügbaren Budget.
  5. Lernmedien und Lernunterlagen entwickeln: Eine Mischung verschiedener Medien und Vorgehensweisen ist üblich.
    • Vorkonfigurierte Szenarien, Stamm- und Bewegungsdaten im S/4HANA-Sysem für die Durchführung von Übungen direkt am SAP-System.
    • Kontextbasierte Lernmethoden, wie SAP Enable Now
    • Web Based Trainings und S/4HANA Simulationen
    • Präsenzschulungen mit Systemvorführungen
    • Klickanweisungen (Handouts)
    • Power Point-Präsentationen
    • Benutzerhandbücher
    • Videos u.v.m.
  6. Konzepte erproben: Fragebögen, persönliche Rückmeldungen bzw. bei einem größeren „Rollout“ der Schulungslösung ggf. sogar Schulungsgruppe zur Probe, können sinnvoll sein. So kann die jeweilige Schulungsmaßnahme weiterentwickelt, verbessert und vor der Veröffentlichung optimiert werden. 
  7. Maßnahmen durchführen und Erfolg kontrollieren: Es muss dabei nicht immer eine Zertifizierungsprüfung sein, sondern oft reichen auch Befragungen, Feldbeobachtungen usw. Auch dies ermöglicht ggf. die nötige Weiterentwicklung der Schulungsmaßnahme sowie Korrekturmöglichkeiten bei zukünftigen Maßnahmen.
  8. Budget schonen: Bei all den Möglichkeiten muss immer auch die Kosten-Nutzen-Analyse im Blick behalten werden. Was ist wirklich notwendig und was ist „Nice-to-have“? Welche Kosten entstehen bei der jeweiligen Maßnahme und welche bei einer günstigen Alternative? Gibt es bereits vorhandene Inhalte die man (abgewandelt) nutzen kann? Dies sind nur einige Fragen, die bei einem Schulungskonzept ebenso Berücksichtigung finden müssen.
SAP S/4HANA und ERP Sales, Reselleing, Social Media Marketing etc.

Einige SAP-Beratungen führen nicht nur Trainings durch, sondern kümmern sich um den gesamten Prozess: Abstimmung, Konzeption, Planung, SAP-Schulungsdatenaufbau, Dokumentation bis zum Support nach der Schulung/Produktivsetzung. S4-Experts ergänzt dieses Angebot durch SAP-Simulationen, guided Trainings, Videos und eine umfassende Schulungsdokumentation, die mit Hilfe von Enable Now erstellt wird. Die bereits vorgefertigten Lösungen zu den SAP-Standardprozessen, können direkt übernommen und durch individuell auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Aufzeichnungen ergänzt werden. Eine Prozessaufzeichnung genügt, um verschiedene Ausgabeformate bereitzustellen (SAP-Demo, Video, Dokumente usw.). Profitieren Sie von einem Mix aus kostenlosen Angeboten, vorgefertigten Lösungen und Individualisierung.

SAP Enable Now

Kennen Sie das? Sie öffnen eine Transaktion und wissen nicht genau, was Sie eingeben müssen beziehungsweise wie diese sich beim Ausführen verhalten wird. Also fragen Sie zum Beispiel einen Kollegen. Da nicht immer der passende Kollege zur Verfügung steht, bekommen Sie über SAP Enable Now Simulationen eine Alternative. Dank kontextsensitiver Einbindung in der jeweiligen Transaktion, kann den Anwendern der Zugriff auf Lerninhalte besonders einfach gemacht werden.  

Sie bekommen einen kostenlosen Zugriff auf SAP Guided Trainings. Es wird dazu eine S/4HANA Simulation bereitgestellt und ein digitaler Assistent unterstützt Sie bei der Durchführung. Zu fast allen Modulen- wie Sourcing and Procurement, Manufacturing, Supply Chain, Professional Services, Sales, Finance, Controlling und so weiter- bekommen Sie vorgefertigte Simulationen und Inhalte. So können Sie von vielen Inhalten ohne Erstellungsaufwand profitieren. Noch besser wird es, wenn diese Lösungen individuell auf Ihr Unternehmen und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden. Es muss dazu nur einmal eine Aufzeichnung erstellt werden und danach kann die Ausgabe in unterschiedlichen Formaten (Demos, Videos, Testfälle, Handbücher, Klickanleitungen usw.) erfolgen. Nachträgliche Änderungen sind möglich und wirken sich auf alle Formate aus. Die mehrstufige Publizierung gestattet zudem eine Qualitätssicherung vor der Veröffentlichung.

SAP Standardinhalte und Individualisierung

Auf dem Education Server von SAP bekommen Sie die „Standard Work Areas“. Diese beinhalten alle von SAP bereitgestellten Standardinhalte. Um Anpassungen durchführen zu können, erzeugt man zunächst auf dem eignen Sever eine „Connected Work Area“. Dies ist eine nicht änderbare Momentaufnahme (Snapshot) der SAP-Serverinhalte. Ergänzt wird diese um „Extended Work Areas“ ebenso auf einem eigenen Server, welche dann Änderungen zulassen. Damit erreicht man eine automatische Aktualisierung der SAP-Inhalte, gestattet unternehmensintern aber gleichzeitig eine Anpassung vor der Veröffentlichung. An dieser Stelle soll es nicht zu technisch werden, daher verweist der Autor auf das kostenlose SAP Enable Training. In diesem Training können sowohl die Autoren, als auch die Administratoren ausgebildet werden.

Angebotsmix über S4-Experts

Wir sind ferner Partner einer SAP-Ausbildungsplattform. Es können einerseits einzelne Kurse gekauft und andererseits kann auch eine Flatrate erworben werden. Größeren Unternehmen können wir ggf. individuelle Paketpreise anbieten. Das Angebot wird durch weitere Partnerschaften gelegentlich ausgebaut und zudem durch Einbeziehung kostenloser S/4HANA-Angebote angereichert. Profitieren Sie von einem Mix aus kostenlosen Angeboten, vorgefertigten Lösungen und Individualisierung. Aus Gründen der Übersichtlichkeit soll es bei einer Kurzdarstellung bleiben. Stöbern Sie gerne im Menü zur Akademie. Sie werden überrascht sein, was wir dort alles kostenlos anbieten.

S/4HANA Ausbildungen, Change Management und SAP Enable Now

SAP Hub und SAP Buch bzgl. S/4HANA Projekte

Als SAP Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, Software, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den SAP-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migration Cockpit, die vielen freien SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und SAP Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Timo Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

SAP Accelerators für die Fit-to-Standard-Analyse und Workshops

Zu den Fit-to-Standard-Workshops wurde bereits ein Artikel erstellt. Dieser soll um einige hilfreiche SAP Accelerators (Templates) und weiterführende Hyperlinks ergänzt werden. Außerdem resultieren aus den Workshops Kundenanforderungen, für deren Entwicklung ebenso diverse Dokumentenvorlagen verfügbar sind.

SAP-Beschleuniger für die Fit-to-Standard-Analyse

Entwicklungsdokumentation

Für die Dokumentation der Anforderungsumsetzung gibt es seitens SAP diverse Templates zzgl. ein Backlog Template und eine WRICEF-Liste, für den nötigen Überblick.

Classification

Design Documentation 

 

Configuration (Fit)

Enhance SAP Best Practices documentation with customer specific details.

Authorization (Fit)

Define an authorization concept and create a role authorization matrix (i.e.  Role Mapping Sample)

WRICEF Workflow

Provide details in the “FS-Workflow” template from the Functional Specifications zip file

WRICEF Report

Provide details in the “FS-Reports” template from the Functional Specifications zip file

WRICEF Interface

Provide details in the “FS-Interfaces” template from the Functional Specifications zip file

WRICEF Conversion

Provide details in the “FS-Conversions” template from the Functional Specifications zip file

WRICEF Enhancement

Provide details in the “FS-Enhancements” template from the Functional Specifications zip file.

WRICEF Form

Provide details in the “FS-Print Forms” template from the Functional Specifications zip file

Non-Functional

Provide details in a separate Non-Functional Requirement document, or in an appropriate section of the Business Scenario Design Document

Process (Gap)

Provide details in  Business Scenario Design Document

Hub und Buch für Leiter von SAP S/4HANA Projekten

Als Projektleiter, SAP Führungskraft oder Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Herrn Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene SAP-Templates, SAP-Software, SAP-Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP SolMan FoBu, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

 

SAP Template Accelerators

SAP Workstreams und SAP Solution Manager Focused Build

Das Schaubild der SAP SE bietet einen Überblick über die Aufgaben innerhalb der verschiedenen Workstreams und inwiefern der SAP Solution Manager mit seinem Add-on „Focused Bild“, dabei spezifische Funktionen bereitstellt. Auf S4-Experts bekommen Sie Zugriff auf den SAP Solution Manager inkl. Focused Build. Ergänzt wird dies um viele Simulationen zur Erklärung von dessen Anwendung. Außerdem bekommen Sie über SAP detaillierte Informationen zu den Workstreams ab Seite 37.

SAP Hub & SAP Buch zum SAP S/4HANA Projektmanagement

Als Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein SAP-Buch von Herrn Götte zum agilen SAP-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene S/4HANA Templates, SAP-Software, S/4HANA Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, Migration Cockpit, die vielen frei verfügbaren SAP-Projektbeschleuniger (SAP Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner Erfahrung weiß Timo Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

SAP – Wofür steht das? Wer kennt noch weitere Abkürzungen?

SAP Abkürzungen, Acronyms Shortcuts Abbreviations, Kurzbefehle, Short Custs,
  • SAP = Sammelbecken arbeitsloser Physiker
  • SAP = Sanduhranschauprogram
  • SAP = Sanduhranzeigerprogramm
  • SAP = Save Accounting Position
  • SAP = Save Another Programmer
  • SAP = Schreibs auf Papier
  • SAP = See Administrators Panic
  • SAP = See All Products
  • SAP = See America Plan
  • SAP = Select Another Product
  • SAP = Sell and Pray
  • SAP = Send Another Payment
  • SAP = Send Another Player
  • SAP = Seriously Annoying Process
  • SAP = Severely Aged Programs
  • SAP = Shoot A Programmer
  • SAP = Shut up and Pay
  • SAP = Sine Alios Principes
  • SAP = Siphon Away Profits
  • SAP = Siphons All Profits
  • SAP = Sit and Panic
  • SAP = Sit And Play
  • SAP = Sklaven Arbeiten Pausenlos
  • SAP = Slow and Painful
  • SAP = Slow And Problematic
  • SAP = Smile And Pay
  • SAP = Smooth And Powerful
  • SAP = So a Pfusch
  • SAP = Socially Awkard Programmers
  • SAP = Software (of) Andhra Pradesh
  • SAP = Software Against Professionals
  • SAP = Software Against Profit
  • SAP = Software aus Pakistan
  • SAP = Software aus Polen
  • SAP = Sold A Penny
  • SAP = Solution Against Progress
  • SAP = Solutions And Problems
  • SAP = Solves All Problems
  • SAP = Some Another Process
  • SAP = Some Arrogance Policy
  • SAP = Some Arrogant Programmer
  • SAP = Soon As Possible
  • SAP = Sorry About Production
  • SAP = Sorry After Purchase
  • SAP = Speed Agile Productive
  • SAP = Speed And Prompt
  • SAP = Stable And Perfect
  • SAP = Stand And Panic
  • SAP = Stand And Pray
  • SAP = Ständig andere Programme
  • SAP = Start Adding Patches
  • SAP = Start Applying Patches
  • SAP = Stop All Production
  • SAP = Stop All Progress
  • SAP = Streaming Audio Player
  • SAP = Submit (Bugs) and Pray
  • SAP = Suck All Profit
  • SAP = Suffer after Purchase
  • SAP = Suitcase And Passport
  • SAP = Super Awesome People
  • SAP = Super Awfully People
  • SAP = Supply Another Patch
  • SAP = Surrender and Pay
  • SAP = Sweet Apple Pie
  • SAP = Swift Action Plan
  • SAP = System against People
  • SAP = Salary Advancement Program
  • SAP = Some Ambiguous Process
  • SAP = Start Applying Patches
  • SAP = Submit And Pray

Übrigens haben wir auch ein richtiges Abkürzungsverzeichnis und eine Shortcut-Übersicht (SAP Kurzbefehle) auf S4-Experts!

Focused Build im SAP Solution Manager

SAP Hub und SAP Buch zum S/4HANA Projektmanagement

Als Projektleiter oder Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Fachbuch von Herrn Götte zum agilen SAP S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene SAP Templates, SAP Software, Demos und weiterführende SAP Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen SAP Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migration Cockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was relevant ist. 

Agiles Projektmanagement und Scrum Sprintplanung in S/4HANA-Projekten

In diesem Artikel wird ein Einstieg in das agile Projektmanagement via Scrum, SAP Activate und den Solution Manager mit Focused Build geboten. Insbesondere in den Artikeln zum Testmanagement und den Projektphasen, finden Sie dazu weiterführende Informationen.

Agile Projektstruktur inkl. Quality Gates

Projekte werden zunächst z.B. in MVPs/Releases bzw. Piloten/Rollouts untergliedert, dies sind Projektumfänge die gemeinsam produktiv gesetzt werden können. Die nächste Untergliederungsebene sind eine oder mehrere Wellen (Waves), welche wiederum mehrere Sprints umfassen. Sprints umfassen Work Packages, welche wiederum in Work Items untergliedert werden. Deren Qualitätssicherung (Quality Gates) erfolgt z.B. auf diesen drei Ebenen: Einzeltests (Work Items), Funktionstests (Work Packages) und die Abnahme erfolgt schließlich im UAT (Wellen), falls keine Nachbesserungsbedarf identifiziert wurde. Ergänzt wird der UAT ggf. um Regressions-, Integrations-, Rollen- und Nachtests. Wurden alle Quality Gates der Waves durchlaufen, kann die Produktivsetzung eingeleitet werden (Handover to Release). Während des Go-lives (Cutover) ist ein Smoke-Test empfehlenswert, bei dem die Datenmigration, kritische Funktionalitäten, Schnittstellen, Peripherie usw. in einem kurzen Test (z.B. zwei Stunden) auf Plausibilität und Funktion geprüft werden.

Sprintplanung und Monitoring

Als „Product Backlog“ bezeichnet man die gesammelten Anforderungen an eine Software. Man kann diese untergliedern (Work Packages and Items), bewerten, den Aufwand schätzen, priorisieren und diese weiter detaillieren. Arbeitspakete (Work Packages) umfassen den Umfang für eine Welle (Wave) und Wellen lassen sich wiederum in mehrere Sprints (Work Items) untergliedern.

In der Sprintplanung und über den Sprint Backlog ordnet man die Items den einzelnen Sprints zu. Ein Sprint Backlog umfasst noch zu erledigende Projektaufgaben, die bereits in einer Reihenfolge angeordnet wurden. Sprints umfassen z.B. Arbeitsumfänge, die vom Projektteam innerhalb von vier Wochen abgearbeitet werden können. Den Work Items werden Mitarbeiter vom Projektleiter zugeordnet oder aber diese übernehmen Work Items selbständig. Im SAP Solution Manager Focused Build, wird dabei der Status auf „in Bearbeitung“ gesetzt und der eigene User zugeordnet. Über die Statussetzung lässt sich dort der aktuelle Abarbeitungsstatus nachvollziehen.

Eine sehr detaillierte Erläuterung des agilen Projektmanagements mit SAP Activate und Focused Build, finden Sie bei SAP:

SAP Hub & Buch zum SAP S/4HANA Projektmanagement

Als Projektleiter, Koordinator oder SAP Projektmanager finden Sie im Projekthub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, SAP Demos sowie weiterführende SAP Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, Solution Manager FoBu, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Timo Götte, was für Sie wichtig ist. 

SAP Activate S/4HANA Projektphase: Run

  • Betrieb
  • Support
  • Optimierung

Schließlich pendelt sich die produktive Nutzung ein, d.h. ein Großteil der Fehler wurde gefunden und gelöst und Fragen zur Systembedienung lassen nach. Jetzt kann das Projektteam an das interne SAP-Team oder den vorgesehenen Service Provider übergeben und die Kapazitäten für die Fortführung des SAP S/4HANA Projektes umschichten. Natürlich nur insofern der Zielausbau noch nicht abgeschlossen wurde, andernfalls folgen Projektabschlusstätigkeiten. Dazu gehören ggf. ein Projektabschlussbericht, Lessons Learned-Veranstaltungen und vielleicht sogar eine Abschlussfeier. In Lessons Learned-Meetings, Workshops und Berichten, werden gewonnene Erkenntnisse zusammengeführt, analysiert und für weitere Projekttätigkeiten verfügbar gemacht. Dieses integrierte Wissensmanagement, kann auch für das Anwenderunternehmen ein wertvoller Beitrag für zukünftige Projektvorhaben sein und daher zum Bestandteil des Projektes gehören.  Empfehlenswert ist für den Autor zwischen der internen und externen Kommunikation zu unterschieden; auch aus politischen Gründen.

Hub und Buch zur SAP S/4HANA Projektleitung

Als Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im Projekthub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein SAP Fachbuch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene SAP Templates, Software, SAP Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was wichtig ist. 

S/4HANA Projektphasen nach SAP Activate

SAP Activate S/4HANA Projektphase: Deploy

  • Produktivsetzung
  • Hypercare etc.

In dieser Phase geht es darum, die implementierten Inhalte produktiv zu setzen und die anfängliche Produktivnutzung zu unterstützen. Da in der Anlaufphase mit Fehlern und Rückfragen zu rechnen ist, werden seitens der Projektmitglieder explizit Zeiten für diese Hypercare-Phase eingeplant. Je nach Implementierungsstrategie, kann die Produktivsetzung in mehreren Schritten erfolgen (z.B. MVPs und Zielausbau oder Piloten und Rollouts), weshalb bei der Planung nachgelagerter Projektaktivitäten auch diese Hypercarephase Berücksichtigung finden muss.

SAP S/4HANA Cutoverplan

Die Produktivsetzung selbst, sollte durch einen detaillierten Cutoverplan in der vorherigen Phase vorbereitet sein. Dieser Plan enthält nicht nur alle durchzuführenden Aktivitäten, sondern auch deren zeitliche Planung, Kommunikationswege, die organisatorische Planung (Räume, Verfügbarkeiten der nötigen Mitarbeiter usw.), einen Smoketest und eine Fallbackstrategie.

SAP Risikomanagement

Hier muss abhängig vom Projekt (z.B. Neueinführung oder Konvertierung) zuvor definiert werden, was genau zu prüfen ist. Insofern es im Laufe der Cutoverdurchführung oder im Smoketest zu kritischen Fehlern kommt, sollte eine Lösung vorbereitet sein, damit man zum ursprünglichen System zurückkehren kann. Bei einer Neueinführung ist dies meist trivial. Bei einer Konvertierung oder Umgestaltung der Systemlandschaft hingegen, müssen ggf. Lösungen (wie Systemkopien) vorbereitet werden. Abhängig von der Datenmigration, müssen unterschiedliche Qualitätssicherungsstrategien vorbereitet sein. Bei einer Neueinführung kann ein Großteil der Daten bereits zuvor migriert und validiert werden. Dann bleibt es meist bei den offenen Bewegungsdaten, wie z.B. noch nicht abgeschlossene Fertigungs- und Kundenaufträge oder Bestellungen. Bei z.B. der Umgestaltung der Systemlandschaft (Landscape Transformation), kann die Produktivsetzung hinsichtlich der Datenmigration deutlich aufwändiger, langjähriger und riskanter werden. Vorgelagerte Migrationsläufe in Qualitätssicherungssystemen und Mock-Cutover, können diese Risiken deutlich reduzieren.

Hub und Buch zur Planung und Durchführung von SAP S/4HANA Projekten

Als Projektleiter, Projektkoordinator oder Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein SAP Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, Software, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den SAP S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, Activate, Solution Manager Focused Build, Enable Now, Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (SAP Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte, was für Sie wichtig ist. 

S/4HANA Projektphasen nach SAP Activate

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SAP Activate S/4HANA Projektphase: Realize

  • Datenmigration
  • Testdurchführung
  • SAP-Konfiguration
  • Mitarbeiterschulung
  • Cutover-Vorbereitung
  • Rollenkonzeptumsetzung
  • RICEFW-Implementierung

Dies ist meist die umfangreichste Projektphase. Alle zuvor aufgespürten GABs, d.h. alles was aufwändig und kompliziert ist, werden spätestens jetzt aufgegriffen und umgesetzt. Neben der Implementierung erfolgen weitere Workshops, um Ergebnisse vorzustellen und sicherzustellen, dass die Lösungen mit den Kundenanforderungen deckungsgleich sind. Iterative Verbesserungszyklen können nicht nur bei den RICEFW-Implementierungen vorkommen, sondern auch hinsichtlich der Datenaufbereitung und Migration.

Untergliederung in wiederholende Abschnitte

Diese Phase kann sich in unterschiedliche und wiederholende Abschnitte untergliedern. So z.B. in Sprints (Work Items), Wellen (Waves), Releases, MVPs (selbständig lauffähige Teilmengen), Piloten/Rollouts usw. Nach den einzelnen „Abschnitten“ folgen Workshops, Tests und iterative Verbesserungsprozesse. Die kleineren Untergliederungen (Sprints und Wellen), werden in selbständig lauffähige Untergliederungen zusammengeführt. Zu unterscheiden sind MVPs (in manchen Projekten auch als Release bezeichnet), Piloten bzw. Rollouts und Gesamteinführungen (Big-bang). Dies sind jeweils Bestandteile, die produktiv gesetzt werden und daher jeweils weitere Projektschritte erfordern.

Projektaktivitäten vor einer Produktivsetzung

Dazu gehört z.B. deren Cutoverplanung, eine umfassende Durchführung von UATs, Rollen- und Integrationstests sowie die Umsetzung einer Ausbildungsstrategie. Auch eine Qualitätssicherung und Planung der Datenmigration ist essentiell, da diese viel Einfluss auf die Zeitplanung für die Produktivsetzung und das Auftreten von Fehlern im produktiven Umfeld haben kann.

Qualitätssicherung und Risikomanagement

Auf die Komplexität der Datenmigration haben verschiedene Projektentscheidungen deutlichen Einfluss. So z.B. Neueinführung/Neuaufbau (Greenfield) vs. Systemkonvertierung (Brownfield), Umgestaltung der Systemlandschaft (System Transformation z. B. Split, Merger oder Wechsel von On-Premise auf Software-as-a-Service) usw. Es haben sich Testmigrationen in Qualitätssicherungssystemen und bei komplexen Projekten zusätzlich Mock-Cutover zur Risikominimierung etabliert. Unter einem Mock-Cutover versteht man die probeweise Durchführung eines Go-live-Events, um die Vollständigkeit der geplanten Aktivitäten, deren zeitliche Dauer und den organisatorischen Ablauf (Kommunikation zwischen den Beteiligten) in einer Simulationsumgebung zu üben und Erkenntnisse in die Planung aufnehmen zu können.

Hub und Buch zur Planung und Steuerung von SAP S/4HANA Projekten

Als SAP Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein SAP Buch von Herrn Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, Software, Demos und weiterführende Literatur via Link aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (SAP Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langen SAP Erfahrung weiß Herr Götte, was wichtig ist. 

S/4HANA Projektphasen nach SAP Activate

Aufbau der SAP S/4HANA Projektsystemlandschaft und Systemschiene

Üblicherweise wird in der Projektphase „Explore“ von dem SAP-Sandbox-System in eine Projektsystemlandschaft gewechselt. Dabei können erste Ergebnisse aus der S/4HANA Sandbox übernommen werden. Im Detail unterscheiden sich die verschiedenen Systeme und zugehörigen Mandaten von Kunde zu Kunde. Oft gibt es Entwicklungssysteme, Qualitätssicherungssysteme, vorproduktive Systeme und produktive Systeme. Kunden folgen damit der SAP Activate-Methode und den Vorgaben vom SAP Solution Manager Focused Build. Während in der Vergangenheit häufig dreistufige Systemschienen realisiert wurden, sind es also mittlerweile vierstufige Systemschienen.

Untergliederung in mehrere Systemschienen

Die hintereinandergeschalteten Systeme, werden als Systemschienen bezeichnet. Mit Hilfe von unterschiedlichen Mandanten, können Softwareentwicklung, Konfiguration, Datenmigration oder verschiedene Pilotprojekte voneinander abgegrenzt werden. Insofern bereits erste Teilbereiche oder Piloten produktiv genutzt werden, können z.B. zwei Systemschienen nebeneinander existieren. Während die eine Systemschiene für die bereits produktivgesetzten Lösungen Korrekturen gestattet, kann die andere Schiene weiterhin für den Zielausbau genutzt werden. Korrekturen werden dann in die Projektsystemschiene manuell bzw. durch Einspielung der Transporte (Retrofit) übernommen.

Hub und Buch für SAP S/4HANA Projektmanager/Projektleiter

Als SAP Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, Software, Demos & weiterführende SAP Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen SAP Methoden, SAP Tools und SAP Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP SolMan Focused Build, SAP Enable Now, Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

SAP Activate S/4HANA Projektphase: Explore

  • Business Blueprint
  • FIT/GAP-Workshops
  • Anforderungsaufnahme
  • Planung der Tests und Schulungen
  • Datenanalyse und Datenaufbereitung
  • Bereitstellung der Projektsystemschiene(n)
  • GAP-Validation und T-Shirt Sizing im Backlog
  • Definition der Konfiguration, Organisationsstruktur usw.
  • Design/Konzepte bzgl. Berechtigungen, Migration, Integration etc.

Prozess- und Anforderungsaufnahme

Ziel der Projektphase „Explore“ ist die Prozess- und Anforderungsaufnahme, der Abgleich mit dem SAP Standard und die Feststellung von GAPs sowie deren Bewertung und Konzeption. In den Fit-Gap-Workshops werden Inhalte präsentiert, um einerseits sicherzustellen, dass die vorgesehenen Prozesse ausreichend sind und andererseits bildet man parallel die Key User aus. Key User oder Subject Mater Experts spielen eine Schlüsselrolle beim Change Management, um Änderungen weiter in den Konzern zu tragen. Diese sind in Ihrer Abteilung später Meinungsführer und Ansprechpartner für die Anwender. Parallel zu den Workshops werden Prototypen entwickelt und Abhängigkeiten zwischen den Teilprojekten koordiniert, um schließlich in nachgelagerten Workshops weitere Inhalte vorstellen zu können. In SAP Activate wird ein kompletter Durchlauf der Workshopserie bevorzugt, bevor alternative Lösungen zu festgestellten GAPs vorgestellt werden. Dies kann generell im Projekt bzw. im individuellen Bedarfsfall festgelegt werden. In der Praxis kommt es vor, dass unkomplizierte Lösungsalternativen zeitnah vorgestellt werden.

Konzeption (Design) und GAP-Validierung

Komplexere Themen werden im Hintergrund weiterbearbeitet. Meist werden dazu im Hintergrund Machbarkeitsstudien, Diskussionen zu Lösungsalternativen, Change Request-Prozesse usw. eingeleitet. Die Fachabteilungen werden dann vorrangig nur in die Entscheidungsprozesse mit einbezogen und sobald mögliche Lösungsalternativen präsentiert werden können. Die Implementierung der Lösungen ist vorrangig in der Realize-Projektphase vorgesehen, aber wie gesagt in der Praxis wird nicht immer eine konsequente Trennung umgesetzt.

Ergebnis der Explore-Phase

Zielsetzung der Explore-Phase ist ein konkreterer und validierter Business Blueprint (MPL-Template), eine Aufwandsschätzung (T-Shirt-Sizing), die WRICEF-Liste (GAPs) und Backlog-Liste mit zu erledigenden Projektaufgaben. Zudem werden die Organisationsstruktur, der Kontenplan, Berechtigungen, Konfiguration (FITs) usw. festgelegt, vorhandene Daten analysiert sowie deren Aufbereitung und Migration abgestimmt. In dieser Phase erfolgt ferner die Konzeption (Design) der Lösungen, Berechtigungen, Datenmigration, Integration (Schnittstellen) usw. Ein GAP erfordert eine kundenindividuelle Entwicklung, die oftmals als RICEFW bzw. WRICEF bezeichnet wird. Die Abkürzung RICEFW steht für die möglichen Lösungsalternativen (Objekte):

  • Reports (Berichte),
  • Interfaces (Schnittstellen),
  • Conversions (Datenformatkonvertierung z.B. CSV zu XML),
  • Enhancements (Standardsoftwareerweiterungen bzw. Modifikationen),
  • Forms (Formulare, wie das Bestellschreiben) und
  • Workflows (Automatisierung von Arbeitsabläufen).

Parallel zu den Workshops erfolgt seitens der BASIS der Aufbau der Projektsystemlandschaft, seitens des Projektmanagements kann bereits ein erster Entwurf der Test- und Schulungspläne erfolgen und seitens der SAP-Experten erfolgt die Konkretisierung der nötigen Systemkonfiguration und Datenaufbereitung. Der Übergang vom Sandbox-System in die Projektsystemlandschaft, inklusive der Übernahme einiger Inhalte aus dem Sandbox-System, ist ebenso Teil dieser Projektphase.

Das Blueprint kann im Solution Manager und dessen Add-on Focused Build abgebildet werden. Die SAP Solution Manager Apps “Anforderungsdokumentation” und “Lösungsdokumentation”, können in diesem Zusammenhang genutzt werden. Dort lassen sich die Ergebnisdokumente (z.B. Anforderungsspezifikationen, Grobkonzepte usw.) erstellen und ablegen.  

Am Ende der Phase sollten alle Projektbeteiligten eine sehr konkrete Vorstellung davon haben, was in der nächsten Projektphase umzusetzen ist und wie es umzusetzen ist (Konzepte).

Hub und Buch zur SAP S/4HANA Projektleitung

Als Projektleiter, SAP Koordinator oder Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein SAP Buch von Timo Götte zum agilen SAP-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, Software, Demos und weiterführende Literatur via Link aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den SAP S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Angebote. Dank seiner Erfahrung weiß Timo Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

S/4HANA Projektphasen nach SAP Activate

SAP Activate S/4HANA Projektphase: Prepare

Die Projektphase „Discover“ geht mit der Unterzeichnung des Projektauftrages in die Phase „Prepare“ über.

  • SAP-Prototypenbau
  • Projektvorbereitung
  • Team-Onboarding
  • Workshopplanung
  • Projektumfang
  • Projektorganisation
  • Projektstruktur
  • Projektplanung etc.

In der Praxis gibt es natürlich fließende Übergänge z. B. da der Projektauftrag nur ein formaler Akt und dessen Unterschrift vorhersehbar ist. Die in der vorherigen Phase eingeleiteten Aktivitäten, werden in dieser Projektphase weiter ausgebaut und detailliert. Man geht jetzt in eine sehr konkrete Planung des Projekts über. Es wird ein konkreter Projektplan mit Terminen entwickelt, intern und extern Personalbeschaffungsprozesse eingeleitet, die Projektorganisation und -struktur konkretisiert (z.B. basierend auf Jira, Solution Manager, Teams, SharePoint, Jam, Fieldglass usw.). Viel Aufwand fließt in das Blueprinting und die Entwicklung eines Templates, welches meist in Form einer MPL-Exceldatei (Master Process List) abgebildet wird. Die MPL untergliedert sich in Hauptprozesse, Prozesse, Teilprozess und Prozessvarianten. Die Varianten dienen dabei dazu z.B. Unterschiede hinsichtlich unterschiedlicher Piloten (später Rollouts) abzubilden. Je nach Unternehmen kann dazu zwischen Werken, Ländern, Sektoren, Töchtern usw. unterschieden werden. Denkbar sind natürlich auch mehrere MPL-Dateien.  

Für die Teilprojektleiter bzw. Stream Leads lassen sich daraus für Sie relevante Inhalte ableiten. Im T-Shirt-Sizing kann eine Grobeinschätzung der Aufwände erfolgen, es lassen sich Interdependenzen mit anderen Teilprojekten ableiten und die Durchführung der Workshops sequenzieren. Im ersten Schritt wählt man üblicherweise die Inhalte, welche mit relativ wenig Aufwand und eher unabhängig von anderen Teilprojekten durchführbar sind. Damit bleibt mehr Zeit für das eigene Team und die anderen Teilprojekte Vorbedingungen von Workshops zu erfüllen. So beginnt man z.B. erst einmal mit den Stammdaten oder Themen, die offensichtlich nahe dem Standard abbildbar sind. Stehen die ersten Lösungen zur Präsentation bereit, erfolgt meist ein fließender Übergang in die Explore-Projektphase.

Hub und Buch zum SAP S/4HANA Projektsteuerung

Als Projektkoordinator, Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen SAP S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene SAP Templates, SAP Software, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner Erfahrung weiß Herr Götte, was wichtig ist. 

S/4HANA Projektphasen nach SAP Activate

S/4HANA-Freiberufler ist offen für ein neues Projekt

Der Freiberufler Timo Götte ist bereits ab dem 01.09.2023 wieder offen für neue Projekte. Seine S/4HANA-Schwerpunkte „Produktion und Logistik“, ergänzt er um ein modul- und systemübergreifendes Verständnis (Gesamtprozesse und Systemarchitekturen). Daneben zeichnen ihn seine sehr selbständige, systematische und professionelle Arbeitsweise aus. Herr Götte wickelt Projekte überwiegend aus dem eigenen Büro ab.

Verschaffen Sie sich gerne einen ersten Überblick über sein Kompetenzprofil und in einem persönlichen Gespräch.

SAP Activate S/4HANA Projektphase: Discover

  • Projektauftrag
  • Grobplanung
  • Demosystem

Auf die Grobplanung und den Projektauftrag wurde bereits hinreichend eingegangen. Teil dieser Phase ist in der Regel der Aufbau eines eigenen Demosystems. Als kostenlose Alternative für SAP S/4HANA und mehrere SAP Cloud-Lösungen, finden Sie auch auf S4-Experts Demos. Sie können sich also über S4-Experts einen Überblick über S/4HANA Standardprozess und die Cloud-Lösungen SuccessFactors, Fieldglass, Concur, Ariba, MDG, Hybris usw. verschaffen. Sehr viele Simulationen, die zusätzlich um Videos und weitere Inhalte ergänzt wurde, gestatten einen guten Einblick. S4-Experts bietet für eine erste autodidaktische Vorauswahl die nötigen Inhalte.

Für sehr kostenbewusste Kunden mit reduzierten Individualisierungsansprüchen, können die Demos und Videos auf S4-Experts durchaus ausreichend sein. Meist benötigen Kunden aber ein Demosystem, indem Anpassungen möglich sind.

S/4HANA Demosystem

Üblicherweise beginnt man nicht mit einem leeren System. SAP stellt dazu Daten und Inhalte bereit. So können Sie unkompliziert ein S/4HANA-Sandboxsystem (On-Premise) bereitstellen, welches bereits Beispieldaten und eine Grundkonfiguration enthält. SAP bietet für verschiedene Branchen und Geschäftsbereiche unterschiedliche „Model Companies“, damit die Kunden eine auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittene und einsatzfähige Lösung als Ausgangsbasis bekommen. Eine kostenlose Schulung gibt es dazu ebenso (OpenSAP)

Soll später SAP in einer Cloud betrieben werden, bietet SAP den Kunden ein sogenanntes „Starter System“ als erste Ausgangsbasis. Diese Systeme dienen dann zur Fit-Gab-Analyse, Präsentation von Prozessdurchläufen im Fit-to-Standard Workshops und um erste Machbarkeitsstudien/Konzepte zu eruieren. Systemseitige Unterstützung bekommt man von SAP zusätzlich über „guided Configuration“; also die geführte Konfiguration des Systems.

Hub und Buch zum SAP S/4HANA Projektmanagement

Als Projektleiter, Projektsteuerer oder Projektmanager finden Sie im Hub weitere Zeitungsartikel zur Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, Software, Demos & weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools & Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) & Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

S/4HANA Projektphasen nach SAP Activate

SAP S/4HANA Roadmap zu den SAP Activate Projektphasen, Aufgaben und Ergebnissen

Diese SAP-Roadmap soll z.B. bei einem Implementierungsprojekt für SAP S/4HANA On Premise genutzt werden. Weitere SAP Roadmaps bzgl. Cloud, Fieldglass, Ariba, SuccessFactors, Business Warehouse, Central Finance, Analytics Cloud, Sales Cloud usw., findet man im SAP Roadmap-Viewer und über den Hyperlink zusätzlich eine Einweisung zum Roadmap-Viewer selbst.

Noch detailliertere Angaben enthält das Template zum Projektplan; wahlweise als Excel, MS Project oder Solution Manager Template. Die Dokumentation zur Roadmap hilft Ihnen ggf. auch weiter.  Die Phasen inkl. der nötigen Aktivitäten und alle verfügbaren SAP-Beschleuniger, wurden von SAP zusammengetragen. Die vielen Beschleuniger können über Selektionsmöglichkeiten (Projektphase, Neuimplementierung bzw. Systemkonvertierung usw.) auf die wesentlichen reduziert werden. Auf S4-Experts finden sie dazu ebenso eine Übersicht.

Hub zum SAP S/4HANA Projekt- und Portfoliomanagement

Als Projektleiter, Koordinator oder Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Wordversion ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene SAP Templates, SAP Software, SAP Demos und weiterführende SAP Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, Activate, Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen Projektbeschleuniger (Accelerators) sowie Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

SAP S/4HANA Projektphasen nach SAP Activate

SAP bietet mit SAP Activate eine standardisierte Vorgehensweise bei der Projektdurchführung. Eine wesentliche Zielsetzung der SAP Activate-Methode ist die höhere Beteiligung der Kunden und deren Steuerung dahingehend, dass diesen SAP Best Practice-Standardprozesse näher gebraucht werden. Es werden also bestenfalls nicht mehr Kundenprozesse in der Tiefe analysiert und abgebildet, sondern Standardprozesse vorgestellt. Dank „Guided Configuration“, wurde zudem die Grundkonfiguration des S/4HANA-Systems optimiert. Zudem sieht SAP mit SAP Activate die agile Projektmethodik vor bzw. vielmehr eine hybride Variante davon. Iterative Zyklen aus Konfiguration, Tests und Reviews, erlauben es Nachbesserungspotentiale aufzuspüren. Zum SAP Activate Framework gehören zudem diverse SAP-Templates (WRICEF Listen, Test Scripts, Migration Files etc.), SAP-Beschleuniger (SAP Accelerators), Roadmaps und Tools (siehe S4-Experts). Dies nicht nur für S/4HANA-Projekte, sondern auch für Einführungen von Ariba, Fieldglass usw.

Viele Beratungsunternehmen orientieren sich bereits an der SAP Activate-Methode und auch Focused Build im SAP Solution Manager bildet diese ab. Es sprechen also viele Gründe dafür, sich mit SAP Activate auseinanderzusetzen und die eigene Projektplanung daran anzulehnen.

S/4HANA Projektphasen nach SAP Activate

Hub und Buch zum SAP S/4HANA Projektmanagement 

Als Projektleiter, Projektkoordinator oder SAP Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Fachbuch von Timo Götte zum agilen SAP S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene SAP Templates, SAP Software, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den SAP S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP SolMan Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) & Community-Lösungen. Dank seiner Erfahrung weiß Herr Götte genau, was wichtig ist. 

SAP S/4HANA Dokumentvorlagen als Projektbeschleuniger (SAP Accelerator)

Alle SAP Accelerators finden Sie auf S4-Experts in einer Tabelle zusammengetragen. Es gibt derart viele Dokumente und Vorlagen für eigene Dokumente, dass eine Darstellung in einem Artikel leider zu unübersichtlich wäre. Sparen Sie viel Zeit beim Projektmanagement, indem Sie sich einen Überblick über die vielen Templates verschaffen. Eine professionelle Variante zu individualisieren und zu optimieren, spart nicht nur Zeit, sondern ist zudem dem qualitativen Gesamtauftritt des Projektmanagements zuträglich. In der Tabelle finden Sie einerseits Hyperlinks, die Sie oft auf Inhalte der SAP SE weiterleiten, und andererseits Metadaten (Beschreibung, Workstream, Dateityp usw.).

Hub und Buch für SAP S/4HANA Projektmanager 

Als Projektleiter oder Projektmanager finden Sie im SAP Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene SAP Templates, Software, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP SolMan Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und SAP Community Solutions. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Timo Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

SAP Solution Manager Focused Build Collaboration Diagramme

Die Diagrammart bezeichnet man auch als Swimlane-Diagramme. Mittlerweile hat sie sich als Standard-Modellierungsmethode im Prozessmanagement etabliert. Sie stellt eine Kombination aus Zuständigkeitsdiagrammen und klassischen Flussdiagrammen dar. In Bahnen werden dabei die Zuständigkeiten (Personen/Abteilungen und Systeme) und Prozessabfolgen dargestellt. So lassen sich die Prozessabfolge (gesamte „Beckenlänge“), Vorgänger-Nachfolgerbeziehung (Pfeile) der Prozesse/Aktivitäten (Kasten) sowie interne und externe Zuständigkeiten übersichtlich darstellen. Gehen alternative Aktivitäten/Prozesse aus einer Aktivität hervor, so können diese wahlweise über eine UND- bzw. ODER-Verknüpfung (Raute) dargestellt werden. Bei Wikipedia finden Sie eine detaillierte Darstellung mit einem guten BPMN-Beispiel (Business Process Model and Notation). Ziel ist es letztlich den Detaillierungsgrad derart zu wählen, dass man einen unkomplizierten Überblick über Zuständigkeiten, Prozessschritte, Entscheidungen, zeitliche Abfolgen, Informationsflüsse und Schnittstellen zu anderen Prozessen/Systemen bekommt.

Beispiel im SAP Best Practices Explorer

Im mittlerweile obsoleten “SAP Best Practices Explorer” fanden Sie untergliedert nach „Solution Packages“ und „Scope Items“ jeweils diverse Informationen sowie zum Download ein Testskript und ein sogenanntes Process-Flow-Diagramm. Anhand dieses Beispiels, können Sie sich auch hier einen ersten Überblick verschaffen:

Hub und Buch für SAP S/4HANA Projektleiter und Projektmanager

Als Projektleiter oder Projektmanager finden Sie im Knowledge-Hub weitere SAP Artikel zur Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Projektmanagementbuch von Timo Götte zur agilen S/4HANA-Projektleitung. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, Demos & weiterführende SAP Literatur via Link aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager FoBu, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen Projektbeschleuniger (SAP Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

SAP S/4HANA Projektdokumentation und Kommunikationskanäle

Eine einheitliche und umfassende Projektdokumentation bietet nicht nur jederzeit einen Überblick über den Projektfortschritt, Projektumfang und Kosten, sondern reduziert Risiken. Durch regelmäßige Kontrolle und Aktualisierung, wird der aktuelle Status abgebildet und alle Beteiligten haben einen visuellen Überblick bzw. können sich diesen bei Bedarf verschaffen. Regelmäßige Meetings für die Aktualisierung/Review bieten den nötigen Rahmen, um deren Weiterentwicklung sicherzustellen. Als Plattformen zur Dokumentenverwaltung/-ablage, haben sich MS SharePoint, Teams, Jira, Jam und der SAP Solution Manager mit Focused Build als gängige Tools am Markt etabliert.

Grober Überblick bzgl. der S/4HANA-Projektdokumentation

  • Anforderungs-, Umsetzungs- und Testdokumentation
  • Test-, Cutover-, Schulungs-, Workshop- und Projektpläne
  • Status- und Testberichte, Entscheidungsvorlagen (Decision Papers)
  • Übersicht zu GAPs (WRICEF), Änderungen (CRs), Fehlern, Risiken etc.

Details bzgl. der S/4HANA-Projektdokumentation

Im Folgenden soll anhand von Hyperlinks und Bezugnahme auf den SAP Solution Manager, diese Übersicht weiter detailliert werden. In der Konzeptionsphase werden die aktuellen Prozesse und Anforderungen im Business Blueprint abgebildet. Erste Dokumente können z.B. die folgenden sein:

  • User Requirement Specifications (URS),
  • Functional Specifications (FRS),
  • Prozessdiagramme (BPMN)

SAP Solution Manager Focused Build und Collaboration-Diagrammen

Zusätzlich bietet der SAP Solution Manager über Focused Build und die Spezifikationssprache BPMN (Business Process Model and Notification) eine Möglichkeit Geschäftsprozesse in sogenannten Collaboration-Diagrammen darzustellen. Außerdem können in der Focused Build-App „Lösungsdokumentation“ u. A. die genannten Projektedokumente und Diagramme strukturiert abgelegt werden. Zudem werden zu den GAP-Zusatzanforderungen Grobkonzepte (GKs), Umsetzungs- und Detailspezifikationen erstellt, um die kundenindividuellen Ausprägungen entsprechend zu dokumentieren. Dazu gehören zum Beispiel:

All diese Dokumente können in der App „Lösungsdokumentation“ strukturiert abgelegt und eingesehen werden. Zudem werden für das gesamte Business Blueprint zusätzlich Testfälle (Test Scripts) bereitgestellt. Für die Best Practice-Prozesse, bietet der SAP Best Practices Explorer bereits Testskriptvorlagen als Word-Dokumente. In diesen Testskripts finden Sie nötige Vorbedingungen, Standard-Rollen, beispielhafte Stamm- und Organisationsdaten sowie Testschrittbeschreibungen mit Transaktionen und Fiori-Apps. Für die ermittelten GAPs müssen die Eigenentwicklungen für die kundenspezifischen Anforderungen in individuelleren Testskripts Ihre Berücksichtigung finden.

Generelle Projektdokumente (SAP Accelerators)

Cross Streams

Übersicht nach SAP Activate Projektphase

Nutzen Sie gerne auch die Exceldatei, um eine Filter verwenden zu können. 

Prepare Start/Finish Dates of integration testing
Prepare Start/Finish Dates of performance testing
Prepare Cutover date
Prepare Hypercare timeframe
Prepare Roll-off schedule for project team members
Prepare Documentation Templates
Prepare Roles and Responsibility Matrix
Explore System Landscape Architecture Diagram
Explore Business Process Diagrams
Explore Business Process Design Document
Explore Authorization Concept
Explore Development Standards and Naming Conversion
Explore Change Management Process
Explore Archiving Strategy 
Realize Functional Specification
Realize Technical Specification
Realize Functional Specification
Realize Technical Specification
Realize Integration Architecture Diagram
Realize Interface Register
Realize Unit Testing
Realize Integration Testing
Realize User Acceptance Testing
Realize Cutover Plan
Realize Open Issue Lists
Realize Risk Log
Realize Data Management 
Run Troubleshooting guides
Run Project Closure Document

Hub und Buch für SAP S/4HANA Projektleitung

Als Projektleiter oder Projektmanager finden Sie im SAP PM Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch zur Projektleitung von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie vorhandene Templates, Tools, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und SAP Inhalte kennen; Scrum, Activate, Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist.

SAP S/4HANA Projektrollendefinition und Projektorganigramme

Rollenverteilung im SCRUM-Projekt gem. SAP Activate Methode. Anhand einiger Aufgaben und Zuständigkeiten werden die verschiedenen Rollen erläutert; ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Scrum-Master

  • Projektvorbereitung und Projektstrukturaufbau
  • Backlog inkl. Detaillierung/Aufwandsschätzung
  • Systemlandschaftsverfügbarkeit
  • Identifikation von Stakekoldern
  • Scrum-Nutzung und -Meetings
  • Sprintplanung

Projektmanager

  • Erststellung verschiedener Managementpläne 
  • Abstimmung der Projektorganisation & -pläne
  • Freigabeeinholung für Projektaufträge & -pläne
  • Projektmonitoring (Zeit, Budget und Inhalte)
  • Issue- und Risikomanagement
  • Projektauftrag/Project Charter
  • Projekt Kick-off

Product-Owner

  • SPOC für Change Request-Entscheidungen & Sprintstornierung
  • Entscheidungen zur S/4HANA-Zielausbauskonkretisierung
  • Anforderungsabstimmung mit Business/Process Owner
  • Festlegung der Implementierungsreihenfolge 
  • User Stories im Sprint-Meeting präsentieren
  • Anforderungsmanagement (Blueprinting)
  • Anforderungsumsetzung in User Stories

Entwicklungsteam

  • Information des Scrum Masters über Hindernisse
  • Ergebnispräsentation im Sprint-Review
  • Realisierung der User Stories
  • Scrum-Board-Aktualisierung
  • Scrum-Meetingteilnahme
  • Aufwandsschätzung

Organigramme

Je nach Projektkomplexität kann es sinnvoll sein das Gesamtprojekt in diverse Organigramme zu untergliedern. So z.B. nach Rolloutprojekten, Funktionsbereichen (Logistik, Produktion, Personalwirtschaft usw.) oder Teilprojekten. Ein einheitlicher Aufbau und zusätzliche Ergänzungen (Urlaubskalender, Kontaktlisten mit Telefonnummer und E-Mail usw.) optimieren die Orientierung im Projekt weiter.

Hub und Buch für SAP S/4HANA Projektleitung

Als Projektleiter oder Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, Software, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, Activate, Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

SAP S/4HANA Projektorganisationsformen und Weisungsbefugnisse

Um Weisungsbefugnisse für interne Mitarbeiter zu bekommen, werden insbesondere drei Projektorganisationsformen unterschieden.

Stabsorganisation

In der Stabsorganisation benötigt der Projektleiter (ohne fachliches und disziplinarisches Weisungsrecht) Unterstützung der höheren Führungsebene, um überhaupt Ressourcen in Anspruch nehmen zu können. Dem unkomplizierte Projektstart, stehen ein erhöhter Koordinationsaufwand und Risiken entgegen. Bei einem S/4HANA-Projekt, kann dies für einen Teil der Belegschaft (Endbenutzereinbindung in Tests und Schulungen) zur Anwendung kommen.

Autonome Projektorganisation

Bei der autonome Projektorganisation, wird das Projektteam ggf. zu 100% aus den Fachabteilungen herausgelöst und dem Projektleiter unterstellt. Während das bei externen SAP-Mitarbeitern selbstverständlich ist, kann diese Vorgehensweise bzgl. interner Mitarbeitern in der Stammorganisation zu Engpässen führen. Bei der hohen Dringlichkeit und Relevanz von S/4HANA-Projekten, kann es für einen Teil der Belegschaft dennoch eine sinnvolle Organisationsform sein. Eine unkomplizierte Vorgesetztenregelung (Projektleiter), erleichtert die Konzentration auf das Projekt, reduziert Konflikte und Risiken.

Matrixorganisation

Häufig findet man in S/4HANA-Projekten eine Mischform vor- die Matrixorganisation- bei der die Arbeitsleistung der internen Belegschaft mit einem bestimmen Anteil den Fachabteilungen und mit einem anderen dem Projekt zugeordnet wird. Konflikten zwischen zwei Weisungsberechtigten und die Überlastung von Mitarbeitern, muss durch Kommunikation entgegengewirkt werden. Ergebnis kann eine bessere Auslastung der Mitarbeiter gegenüber der autonomen Projektorganisation sein.

Hub und Buch zum SAP S/4HANA Projektmanagement

Als SAP Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im  SAP S/4HANA-Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Projektmanagementbuch von Timo Götte zum agilen SAP-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, SAP Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (SAP Accelerators) & Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

SAP S/4HANA Projektorganisation und Projektstrukturierung

In diesem Artikel soll die SAP S/4HANA Projektorganisation und -strukturierung veranschaulicht werden. Durch die Projektstrukturierung und Vereinbarungen, wird die Projektkomplexität dank Übersichtlichkeit reduziert. Einheitliche Vorgehensweisen bei der Dokumentation, bei Entscheidungsprozessen und Übersichten, ermöglichen schnellere Abläufe, Nutzung von Synergien, die Reduzierung des Koordinationsaufwands und eine schnellere Orientierung z.B. in anderen SAP Teilprojekten. In großen SAP Projekten, mit guter Struktur, wird damit die Wiederverwendbarkeit ermöglicht. Dies vermeidet nicht nur doppelte Arbeit, sondern auch Inkonsistenzen und Konflikte. Verantwortlichkeiten, Entscheider und kompetente Ansprechpersonen, lassen sich leicht identifizieren und definierte Abläufe (z.B. Genehmigung eines Change Requests) gewährleisten, dass das Projekt nicht aus dem Ruder läuft. Die Erstellung von Übersichten und deren Review (Migrationsobjekte, Änderungen, Issues, Projektplan, Testplan, Schulungsplan, Cutoverplan usw.) reduziert die Wahrscheinlichkeit etwas zu vergessen. Zudem bieten diese Dokumente einen aktuellen Überblick über den Projektstatus, Kosten und Risiken. In weiteren Artikeln, sollen einige Aspekte näher erläutert werden.

  • Projektorganisationsformen und Weisungsbefugnisse
  • Projektrollendefinition und Projektorganigramme
  • Projektdokumentation und Kommunikationskanäle

SAP S/4HANA Projektleitung im Buch von Timo Götte 

Als Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie imSAP Projektmanagementhub weitere Zeitungsartikel zur Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein S/4HANA Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene SAP Templates, SAP Software, SAP Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und SAP Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

SAP Accelerators, Tools und Inhalte für SAP S/4HANA-Projekte

SAP bietet viele Lösungen (SAP Accelerators), um die eigene Projektumsetzung zu optimieren und von vorgefertigten Inhalten zu profitieren. Viele Templates, Tools und sogar kostenlose SAP Trainings, unterstützen Kunden dabei Ihre Projekte effizienter durchzuführen und Kosten zu sparen. Diese Aufstellung soll Ihnen einen ersten Überblick bieten. Weitere Tools und Inhalte finden Sie auf S4-Experts.

  • Transformation Navigator: Hilft dabei eine kundenindividuelle Übersicht zu erstellen, die gesamte Systemlandschaft zu transformieren und die eigene IT-Strategie zu konkretisieren.
  • Roadmap Viewer: Bietet verschiedene Projekttemplates, als Vorlage für die individuell geplante Tranformationsstrategie (Cloud, On-Premise Neueinführungen/Konvertierungen usw.). Untergliedert nach SAP Activate Projektphasen, Aufgaben, Ergebnissen und Projektbeschleunigern.
  • Alle SAP-Beschleuniger: Die Beschleuniger, können über die Auswahl der Projektphase, Greenfield/Brownfield etc. vorselektiert werden.
  • SAP Readiness Check 2.0: Analysiert die aktuelle ERP-Nutzung, installierte Add-ons, Business Functions usw. sowie den Speicherbedarf und leitet daraus Fiori-App-Empfehlungen, Speicherbedarf inkl. Archivierungspotential, nötige Aktionen (Abgleich Simplification List mit Systemnutzung), Anpassungsbedarf der Eigenentwicklungen und Idocs sowie mögliche Optimierungspotentiale ab.
  • Cloud-basierter Maintenance Planner ermöglicht die Planung aller Änderungen in der Systemlandschaft
  • ABAP Test Cockpit (ATC) insb. für Systemkonvertierungen, um Eigenentwicklungen zu identifizieren (TCODES: SCMON & SUSG), automatisch bzw. manuell dem S/4HANA-System anzupassen bzw. obsolete Entwicklungen zu entfernen. Via SQL Monitor (SQLM) können abschließend Optimierungspotentiale bezüglich der Performance identifiziert und delegiert werden.
  • Simplification Check Tool, um anhand der ERP-Systemnutzung bereits zugehörige Simplification Items aufzuspüren und nötige Aktivitäten zu identifizieren.
  • Upgrade Dependency Analyzer analysiert sogar angebundene Systeme, um Upgrade-Empfehlungen bzgl. dieser aufzuzeigen.
  • Migration Cockpit bietet Excel-Templates für die Datenmigration und sogar die direkte Datenextraktion aus SAP ERP-Quellsystemen; insofern man eine Neuinstallation bevorzugt. 
  • Einarbeitung via OpenSAP oder SAP Learning Journeys.
  • SAP Best Practice Explorer u.v.m.
  • SmartShift AI-Lösung zur Übrernahme der Kundeneigenentwicklungen.

Hilfreiche SAP Reports

  • Konsistenzprüfung (entspricht Readiness Check) z.B. bzgl. Bankdaten, PLZ, Steuerdaten usw. (CVI_MIGRATION_PRECHK)
  • Zusammenstellung der wichtigsten SAP-Notes via SAP TCI-Note 2820678
  • Für die Sandboxerstellung ohne Datenbereinigung/Readiness Check (New IMG Node)
  • Vollständigkeitsprüfung (CVI_COMPL_CHK)
  • Überprüfung der CVI-Links und des Customizings insb. nach der Massenpflege oder kurz vor der Konvertierung (CVI_UPGRADE_CHECK_RESOLVE bzw. PB_CVI_IMG_CHK)
  • CVI Massensynchronisation (MDS_LOAD_COCKPIT)
  • Die Vorprüfungen wurden von SAP im Cockpit zusammengeführt (CVI_Cockpit)

SAP S/4HANA Projektsteuerung 

Als Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein SAP Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, Software, Demos und weiterführende SAP Literatur via Link aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager Focused Build, Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (SAP Accelerators) und SAP Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

Vorbereitung von SAP S/4HANA-Projekten

Bevor das tatsächliche S/4HANA-Projekt beginnt, können einige Aktivitäten im Vorfeld durchgeführt werden. Dies reduziert nicht nur die Projektlaufzeit, sondern ist auch der Mitarbeitereinarbeitung und Komplexitätsreduzierung zuträglich. So kann z.B. vorab ein S/4HANA Sandbox-System aufgebaut werden, um bereits einige Aktivitäten zu analysieren und auszuprobieren. Weitere Aktivitäten könnten z.B. die Folgenden sein:

  • Diskussion einer möglichen Datenarchivierung zur Konsistenzcheckvereinfachung
  • Datenbereinigung; insbesondere bzgl. Kunden- und Lieferantenstammdaten
  • Verwendung von Readiness- und Prüfreports, um Dateninkonsistenzen bereits im ERP-System abzubauen.
  • Unicode-Umstellung und EHP-Upgrade, da die Systemkonvertierung (Brownfield) einen Mindest-Release-Standard voraussetzt.
  • 2-3 Pseudosystemkonvertierungen (Mock Conversion) in einem Sandboxsystem inkl. neuer Systemkopie/-refresh. Sie sammeln dabei wertvolle Erfahrungen, bevor Sie das tatsächliche S/4HANA-Entwicklungssystem bereitstellen. Dabei können Sie bereits einen Ablaufplan (Run Book bzw. Cutoverplan) entwickeln, der sequenzierte Aktivitäten inkl. Dauer und ggf. sogar Fehlerbehebungen beinhaltet. 
  • Umstellung auf das neue Hauptbuch (new G/L) im Legacy SAP-System
  • Umstellung auf die neue HANA-Datenbank
  • Analyse und Verwendung der SAP-Werkzeuge und Hilfsmittel
  • Grobe Projektumfangs- und Designdiskussion bzgl. der neuen Funktionalitäten und die „Simplification List/Items“ kennenlernen.
    • Erweiterte Produktionsplanung und -steuerung (PP/DS)
    • Erweiterte Verfügbarkeitsprüfung (aATP)
    • Embedded Transport Management (TM)
    • Fortschreibung mehrere Währungen
    • Erweiterte Lagerverwaltung (EWM)
    • Parallele Rechnungslegung
    • Belegaufteilungen etc.
  • Entscheidung über die Einführungsstrategie und SAP Deployment-Methode
  • Verwendung von Tools für Analysen des aktuellen SAP-Systems sowie für die Ableitung vorbereitender Maßnahmen. Details dazu finden Sie in einem anderen Abschnitt.

Customer-Vendor-Integration (CVI)

Geschäftspartnerstämme gibt es auch bereits im ERP-System. Diese wurden für spezifische Anwendungen (z.B. FSCM) und Industrien verwendet. Für die Brownfield-Einführung des S/4HANA-Systems müssen daher bereits in SAP ERP alle Kunden und Lieferanten mit Geschäftspartnerstammsätzen verbunden werden. Im Rahmen des SAP Readiness Checks wird geprüft, wie viele Kunden und Lieferanten noch nicht synchronisiert wurden. Dies ist eine der Voraussetzungen, bevor man ERP zum S/4HANA-System konvertieren kann.

SAP S/4HANA Projektleiter und Projektmanager 

Als Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im SAP Hub weitere Zeitungsartikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein SAP Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, Demos und weiterführende SAP Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen SAP Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

SAP S/4HANA Compatibility Packs

Das sind SAP-Business-Suite-Anwendungen, die den S/4HANA-Anwendungsumfang (digitalen Kern) ergänzen und in der S/4HANA-Installation betrieben werden. Zweck der Compatibility Packs ist es Kunden den Umstieg zu vereinfachen und auslaufende ECC 6.0 Lösungen vorübergehend weiterhin nutzen zu können.  Hier bekommen Sie einige relevante Beispiele genannt, während Sie über die „Simplification List, „Compatibility Scope“ und „Feature Scope Description“ später die aktuellen Details einsehen können.  

  • Manufacturing: Qualitätskennzahlen, Absatz- und Produktionsgrobplanung (SOP), flexible Planung, klassische Materialbedarfsplanung (MRP) usw.
  • Sourcing and Procurement: Rabattabwicklung.
  • Supply Chain: Warehouse Management (WM), Versand und Transport (LE).
  • Vertrieb: Vertriebsinformationssystem, Bonusabsprachen und Produktkatalog.
  • Instandhaltung: Servicemanagement, Ersatzteillogistik und Service-Level-Agreement Management.
  • Asset Management: Instandhaltungsinformationssystem
  • Engineering (R&D): Produktsicherheit, Etikettenmanagement und Gefahrgutabwicklung.  
  • Rechnungswesen: Abschreibungen, spezielle Ledger, Profit-Center-Rechnung, elektronische Rechnungsstellung und Bezahlung, Financial Closing Cockpit und Reisemanagement.
  • Personalwesen: Personaladministration, Organisationsmanagement, Entgeltabrechnung, Employee- und Manager-Selfservices, Arbeitgeberleistungen, Vergütungsmanagement, Telentmanagement und Zeitwirtschaft.

SAP S/4HANA Projektsteuerung

Als SAP Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im SAP-Projektmanagementhub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, Software, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist. 

Festlegung und Auswahl des S/4HANA-Projektumfangs

Erstes wesentliches Kriterium den SAP Projektumfang festzulegen, ist eine Aufnahme der aktuell beim Kunden vorhandenen Prozesse. In der Regel wird ein Großteil der vorhandenen Prozesse und Funktionen weiterhin benötigt, weshalb diese eine gute Ausgangsbasis sind. Weitere Einflussfaktoren sind alle vom Kunden gewünschten Änderungen, die in das Projekt mit einfließen sollen. Dazu gehören Umgestaltungen der Systemlandschaft, des Unternehmens selbst und die Einführung möglicher Innovationen bzw. zusätzlicher Funktionen. Hier wird insbesondere eine Aufstellung der möglicherweise zusätzlichen SAP S/4HANA-Funktionen geboten, da dazu in allen Projekten eine bewusste Entscheidung getroffen werden sollte.

SAP Simplification List, Readiness Check & Compatibility Packs

Mittlerweile gibt es bereits über Tausend Änderungen in SAP S/4HANA. Details finden Sie in der SAP Simplification List. Über den SAP Readiness Check können Sie übrigens die für Sie relevanten Änderungen ermitteln. Außerdem werden einige Funktionalitäten vorübergehend im S/4HANA-System weiterhin angeboten (SAP Compatibility Packs), um den initialen Umstieg für die Kunden zu erleichtern. Sich darüber einen Überblick zu verschaffen und eine bewusste Entscheidung zu treffen, ist sehr sinnvoll. Die Abwägung zwischen dem Mitnehmen von Synergieeffekten bzw. der Projektkomplexitätsreduzierung, sollte kein Zufall bleiben.

Besonders relevante Neuerungen in S/4HANA

Aus Gründen der Übersicht, kann auf S4-Experts nur ein Überblick über die besonders relevanten Änderungen geboten werden. Ziel ist es ein S/4HANA-Projektmanagement-Hub aufzubauen und schrittweise weiterzuentwickeln. Zu einem Thema sind ggf. mehrere Hyperlinks vorhanden, die Sie jeweils zu nützlichen Inhalten weiterleiten. So werden und wurden zu den einzelnen Themen bereits Artikel geschrieben, es gibt hilfreiche SAP-Notes, Tutorials, Videos usw.

SAP Logistikmodule

  • Datenmodellvereinfachung z.B. bzgl. der Bestandsführung (MM-IM). 26 Tabellen wurden zur MATDOC-Bewegungsdatentabelle zusammengeführt. Die technischen Änderungen erlauben schnelle ad-hoc Auswertungen, neue Bestandsarten usw. Technische Details finden Sie in den PDF-Dokumenten HANA und HANA-Tabellen von Timo Götte
  • In SD wurde der Dokumentenfluss vereinfacht, weniger Aggregations- und keine Indextabellen, weniger Redundanzen und somit eine stabilere Auftragsbearbeitung, Performanceverbesserung usw.
  • S/4HANA Output Management (Output Control) hinsichtlich EDI, XML, E-Mail und Druck basiert auf Geschäftspartnerstämmen, Workflows und Business Event Handling. Die Nachrichtenfindung (NAST) ist aber ebenso noch verfügbar. Siehe dazu auch BRF+
  • MRP Live ist performanter dank HANA und dem parallelen Lesen von Tabellen ohne Tabellensperren. Daher können MRP-Läufe untertägig durchgeführt werden und man arbeitet mit aktuelleren Daten. MRP Live ist besser mit der erweiterten Planung integriert (PP/DS) und bietet z. B. über die Fiori-App Materialdeckungsmonitor (Monitor Material Coverage) eine ansprechende Benutzeroberfläche, Echtzeitauswertungen inkl. Identifizierung und grafischer Hervorhebung kritischer Situationen usw.
  • Cockpitlösungen als Fiori-Apps: Manage Sales Plans, Sales Management Overview, Manage Usage Decisions, Quality Technician Overview, Schedule Production, Manage Buffer Levels, Procurement Overview, Manage Purchase Oders, Transfer Stock – Cross Plant und Overdue Materials – Stock in Transit. Um nur einige Apps zu nennen. Details folgen in eigenen Artikeln.
  • Geschäftspartneransatz; siehe dazu die SAP-Notes 2265093 und 2713963
  • Kreditmanagement; siehe dazu die SAP-Note 2270544
  • Material-Ledger-Verwendung; siehe dazu die SAP-Note 2267834
  • Advanced Available-to-Promise (aATP): Ergänzt die ERP-Verfügbarkeitsprüfung (ATP) um Lieferkontingentenverwaltung auf mehreren Ebenen, Echtzeitverfügbarkeitsprüfung sowie Rückstandsbearbeitung und interaktive Neuplanung; um Kunden abhängig von Ihrer Relevanz ggf. zu bevorzugen. Siehe dazu die SAP-Note 2642047; das Video oder einen Artikel zu den ATP-Grundlagen.
  • Predictive MRP (pMRP): Langzeitsimulationen, vergleichbar mit der Langfristplanung im ERP, um zukünftige Nachfragesituationen und Kapazitätsbedarfe betrachten zu können.
  • Demand-Driven MRP (DDMRP): Bedarfsgesteuerte Materialbedarfsplanung (MRP) ist ein Ansatz, der sich auf die Variabilität heutiger Lieferketten konzentriert und nicht auf Prognosen basiert (Details).
  • Extended Warehouse Management (EWM); siehe dazu Gegenüberstellung ERP WM und EWM; die SAP-Notes 2911449, 1606493 und 2840129 bzgl. der Deployment-Alternativen. Embedded EWM weist übrigens einige Besonderheiten auf. Für die EWM-QM-Integration, gibt es die SAP-Note 2806070 und übrigens bucht man QM-Bestand von MM-IM via QAC2 ins EWM. Wareneingänge können nur vor der Einlagerung storniert werden und bzgl. der WE-Korrekturen war die SAP-Note 2551912 sehr hilfreich. Für die Migration gibt es das SAP Best Practice 1FU, um z.B. Bestände zu übernehmen.
  • Production Planning and Detailed Scheduling (PP/DS); siehe dazu auch die SAP-Note 2712349 und Artikel bzgl. Einführung, Szenarioaufbau, Daten und Schnittstelle (CIF) sowie zum Supply Chain Modell
  • Transportation Management (TM); siehe die SAP-Note 2714892
  • Production Engineering and Operations (PEO)
  • Central Procurement
  • Siehe auch Gegenüberstellung des ERP MM und S/4HANA S&P  sowie wesentliche Änderungen im Einkauf

SAP Rechnungswesen

  • Kompatibilitätssichten, damit Kundeneigenentwicklungen und Tabellenzugriffe weiterhin funktionieren; siehe dazu SAP-Note 1976487
  • Profitabilitäts- und Margenanalyse; siehe dazu die SAP-Notes 2349278 und 2444746
  • Profitabilitätsmerkmale; siehe dazu SAP-Note 2439201
  • Sekundärkosten als Hauptbuchkonten; siehe dazu die SAP-Notes 2270339 und 2270419
  • Geschäftspartneransatz; siehe dazu die SAP-Notes 2265093 und 2713963
  • Kreditmanagement; siehe dazu die SAP-Note 2270544
  • Material-Ledger-Verwendung; siehe dazu die SAP-Note 2267834
  • Neues Cash Management; siehe dazu die SAP-Note 2270400
  • Neue Anlagenbuchhaltung; siehe dazu die SAP Notes 270387 und 2270388
  • Neues Real Estate Management (Immobilienlösung); siehe SAP Note 2270550  
  • Global Trade Services; siehe dazu die SAP Note 2439201
  • Datenmodellvereinfachung u. A. via Universal Journal (ACDOCA); siehe dazu die SAP Notes 2270333 und 2344012
  • Intercompany Matching and Reconciliation (ICMR): Via Workflows, Reports und Fiori-Apps, wurde ICR in S/4HANA optimiert.
  • Intelligent Robotic Process Automation (iRPA): IRPA kann sich z.B. automatisch in mehrere SAP-Instanzen einloggen, Bestellanforderungen selektieren und einem zentralen Team zur Weiterbearbeitung übergeben.
  • Neues Contract Management u. v. m.

SAP Projektkoordination 

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