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S4-Experts Unternehmensentwicklung und Projektmanagement
Kennen Sie das? Sie öffnen eine App bzw. Transaktion und wissen nicht genau, was Sie eingeben müssen bzw. wie diese sich beim Ausführen verhalten wird. Also fragen Sie einen Kollegen. Da nicht immer der passende Kollege zur Verfügung steht, haben Sie jetzt eine Alternative.
Sie bekommen nun über S4-Experts einen kostenlosen Zugriff auf Guided Trainings. Es wird dazu eine SAP S/4HANA Simulation bereitgestellt und über einen Assistenten werden Sie durch die App (Transaktion) navigiert. Zu allen Modulen, wie Sourcing and Procurement, Manufacturing, Supply Chain, Professional Services, Sales, Finance, Controlling etc., finden Sie Simulationen für bereits viele Apps (Transaktionen). So können Sie sich interaktiv in das System einarbeiten und dies immer genau dann, wenn Sie es benötigen.
Sind Sie bereit für die Umstellung auf SAP S/4HANA? Omnichannel-Prozesse und Cloud-Lösungen sind Teil der digitalen Transformation. SAP S/4HANA stellt die Weichen hierfür. Für SAP-Kunden kann die Umstellung auf SAP S/4HANA somit erhebliche Möglichkeiten für die Transformation mitbringen. Mit der Definition einer Roadmap zur Umstellung ihrer SAP Systeme auf SAP S/4HANA können Unternehmen ihre digitale Transformation optimieren. Neben den Migrationsansätzen Brownfield und Greenfield gibt es weitere Alternativen, wie die IBM Bluefield-Migration powered by SNP. Dieser Ansatz bringt sowohl typischen Brownfield-Kunden, als auch Greenfield-Kunden mehr Flexibilität. Außerdem ermöglicht er frühere Tests, erlaubt die SAP Migration einfacher und schneller zu gestalten sowie Risiken zu minimieren.
Erfahren Sie von Herrn Frank Mebus und Herrn Burkhard Schröder mehr und melden Sie sich beim kostenlosen Webinar an:
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Auf 17 Seiten bekommen Sie einen Überblick über die SAP S/4HANA Stammdaten zum Einkauf, den Beschaffungsprozess, Kontraktmanagement, Employee-Self-Services (ESS), den Ausschreibungsprozess inkl. der SAP Ariba-Integration, die katalogbasierte Beschaffung und die neuen Einkaufsanalysen. Dazu bieten wir „Guided SAP S/4HANA Trainings„, einen Demosystemzugriff und viele weiterführende Informationen. Sie können alternativ auch die Videothek nutzen. Dort gibt es bereits viele Videos zum SAP S/4HANA Einkauf.

Nachdem bereits der SAP S/4HANA Beschaffungsprozess erläutert wurde, soll nun ein Überblick über die katalogbasierte Beschaffung geboten werden. Diese kann den Einkauf entlasten. Da eingebundene Artikel einem bereits verhandelten Rahmenvertrag unterliegen, ist eine zusätzliche Einbindung des Einkaufs maximal hinsichtlich einer nötigen Genehmigung erforderlich. Es gibt unterschiedliche Kataloglösungen, die an dieser Stelle kurz vorgestellt werden sollen.
Die sogenannte OCI-Schnittstelle (Open Catalog Interface) ermöglicht die Integration von Katalogen in den SAP S/4HANA Beschaffungsprozess. In der Gruppe „Einkaufskonfiguration“ finden sie dazu die App „Einstellungen für Web Services“.
Erfahren Sie, welche Aspekte die über 100 befragten Unternehmen zur Migration veranlassten, welche Vorteile diese sich für die einzelnen Funktionsbereiche erhoffen, welche Einführungsstrategie bevorzugt wurde und inwiefern externe Dienstleister involviert waren. In einer rund 30-seitigen SAP S/4HANA-Studie bekommen Sie einen detaillierten Einblick. Sprechen Sie uns gerne an und folgen Sie dem S4-Experts Newsletter, um auch weiterhin auf dem Laufenden zu bleiben. Wir sind Ihre Anlaufstelle für SAP S/4HANA Themen und bieten Ihnen aktuelle Videos, Beiträge, Whitepaper, Events und Zugriff auf erfahrene SAP S/4HANA-Experten.

Gruppen von Apps können individuell zusammengestellt werden. Anhand einiger Beispiele, die im Standard zugeordnet sind, wird ein erster Überblick geboten. Zudem werden einige weitere sinnvolle Apps vorgestellt, die wohl viele Einkäufer ansprechen werden und daher ggf. auch dieser Gruppe zugeordnet werden können.
Die S/4HANA Gruppe „Einkaufsanalysen“ bietet viele nützliche Apps, um den Einkauf übersichtlicher und effektiver zu gestalten. Öffnet man die Gruppe erhält man über Kennzahlen, z. B. „Auslaufende Kontrakte“, „Überfällige Bestellpositionen“ oder „Durchschnittliche Lieferzeit“, einen schnellen Überblick ohne überhaupt in eine App navigieren zu müssen. Durch einen Klick auf die App mit der Kennzahl, können dann die Details – meist grafisch aufbereitet – eingesehen werden.
Die Gruppe „Einkaufsanalysen“ kann durch weitere Apps ergänzt werden. So können z. B. die Apps (Gesamt-) Ausgabeabweichung/Bestellwert, kontraktabhängige Ausgaben oder eine Beschaffungsübersicht interessante Ergänzungen sein. Letztere ist so interessant, dass sie kurz vorgestellt wird. Daneben soll auch die Lieferantenbewertung kurz vorgestellt werden.
Wurde von einem Mitarbeiter ein Bedarf über eine Bestellanforderung an den Einkauf kommuniziert und dieser findet keine passende Bezugsquelle bzw. möchte vor der Bestellung verschiedene Angebote einholen, kann der neue Ausschreibungsprozess vorgeschaltet werden.
Bisher wurden in SAP ERP, ggf. mit Bezug zur Bestellanforderung, Anfragen angelegt und möglichen Lieferanten zugestellt. Die eingegangenen Angebote wurden erfasst, im Preisspiegel verglichen und es konnten Zuschläge erteilt sowie via Flagsetzung den anderen Lieferanten automatische Absageschreiben zugestellt werden. Für den bzw. die Lieferanten mit erteiltem Zuschlag erzeugte der Einkäufer Bestellungen. Die dafür nötige Nachrichtenfindung, Formularentwicklung und falls gewünscht auch Lieferantenbewertung, musste zuvor implementiert werden.
Ausschreibungsprozess in SAP S/4HANA

Ein möglicher Ablauf im neuen Systemverbund aus SAP S/4HANA und Ariba kann folgendermaßen aussehen.
Der Einkäufer legt in SAP S/4 HANA eine Anfrage an, die über cXML-Nachrichten (commerce eXtensible Markup Language) und das Ariba Network an Ariba Sourcing weitergeleitet wird.
Im Ariba Sourcing übernimmt der Beschaffungsmanager die weitere Verarbeitung. Er generiert dazu eine Beschaffungsanforderung, die wiederum Basis für ein Beschaffungsprojekt ist. In diesem Projekt können ein oder mehrere Lieferanten, in ein oder mehreren Gebotsrunden ihre Angebote abgeben, bis einer oder mehrere Lieferanten den Zuschlag erhalten. Alle anderen Lieferanten bekommen ein Absageschreiben über das Ariba Network.
Die Angebote mit dem erteilten Zuschlag werden via cXML-Nachrichten zurück an das SAP S/4HANA-System gesendet. Hier können Sie automatisch in Bestellungen umgesetzt werden.
Die Ausschreibung erfolgt außerhalb von SAP S/4HANA in Ariba, was gleich mehrere Vorteile mit sich bringt. In Ariba sind sehr viele Lieferanten angemeldet, die Infrastruktur ist bereits vorhanden und die Kommunikation kann über diese erfolgen. Außerdem können Bestellungen aus Angeboten mit erteiltem Zuschlag automatisch erzeugt werden. Dies reduziert den operativen Aufwand innerhalb der Einkaufsabteilung und beschleunigt den Prozess.
Im Ausschreibungsprozess können Sie Anlagen nun nicht nur auf Kopf- sondern auch auf Positionsebene pflegen. Dies ist immer dann sinnvoll, wenn bei Ihnen Ariba im Einsatz ist. Auf dem Ausdruck bzw. via E-Mail werden die Anlagen nämlich nicht berücksichtigt/ausgedruckt. Bisher können jedoch keine Anlagen den Angeboten hinzugefügt werden.
Mit der App „Workflows für Lieferantenangebote verwalten“ können Sie den Genehmigungsprozess optimieren. Der flexible Workflow ermöglicht die Optimierung eines mehrstufigen Genehmigungsprozesses. Innerhalb der App können Sie die Genehmiger, deren Genehmigungsreihenfolge und die Startbedingungen für jeden Genehmigungsschritt festlegen. Eine Kopie-Funktion bezüglich bestehender Workflows mit anschließender Anpassung, ermöglicht die effiziente Erstellung von weiteren Workflows.
Für systemübergreifende Ausschreibungsprozesse stellt SAP folgende Lösung bereit. Es gibt einen sogenannten OData-Service für ein Ausschreibungs-API (Application Programming Interface). Damit können Sie Ausschreibungen in SAP S/4HANA durch einen API-Abruf aus einem Quellsystem außerhalb von SAP S/4HANA anlegen. Außerdem können Sie die Daten vorhandener Ausschreibungen aus dem SAP S/4HANA-System lesen. Ebenso gibt es einen OData-Service für ein Lieferantenangebots-API. Damit können Sie Kopf- und Positionsdaten eines Lieferantenangebots auslesen.
Prozesse werden zunehmend über mehrere Systeme hinweg abgebildet, weshalb systemübergreifende (End-zu-End) Tests erforderlich sind. Wir bieten eine Lösung, die unabhängig von Ihrer Anwendung funktioniert. Zudem wurden bereits viele automatische Testdurchläufe hinsichtlich der SAP-Standardfunktionen umgesetzt. Weitere Automatisierung kann individuell realisiert werden. So können Sie Ihre Z-Entwicklungen über automatische Tests zukünftig abdecken. Ferner lassen sich systemübergreifende Tests implementieren.

Weitere Informationen zum SAP S/4HANA Einkauf und den vergangenen Releaseständen finden Sie in der SAP S/4HANA Videothek sowie im SAP S/4HANA Infocenter.
Der Beschaffungsprozess beginnt in der Regel mit einer Bestellanforderung. Ist die Bezugsquelle bekannt, kann der Prozess wie folgt ablaufen. Ansonsten wird der später noch erläuterte Ausschreibungsprozess in SAP S/4HANA ggf. inklusive SAP Ariba vorgeschaltet.
In der Fiori-Gruppe „Bestellanforderungsbearbeitung“ finden Sie Apps bezüglich Bestellanforderungen, Bezugsquellenzuordnung und Bestellumsetzung. Über die Gruppe „Bestellungsbearbeitung“ können Bestellungen alternativ direkt angelegt, gepflegt und ausgewertet werden. Der gegebenenfalls erforderliche Genehmigungsprozess wird ebenso über Fiori-Apps in SAP S/4HANA abgewickelt. Über die Benutzerrolle „Einkaufsleiter“ kann in der App „Mein Eingang“ die Bestellung genehmigt und dem Lieferanten zugestellt oder aber abgelehnt, angehalten bzw. intern weitergeleitet werden.
Es gibt übrigens in SAP S/4HANA Sourcing and Procurement eine Funktion zur Überwachung der Lieferantenbestätigungen. 2017 wurde zudem ein visueller Filter eingeführt. Der Status der Bestellbestätigung kann über verschiedene Diagramme veranschaulicht werden:
Die Gruppe „Lagerabwicklung“ in SAP S/4HANA bietet schließlich eine App für die Wareneingangsbuchung. Zudem finden Sie hier auch Apps um Bestände werksintern bzw. -übergreifend umzulagern, Materialbelege anzuzeigen beziehungsweise zu drucken und Warenbewegungen zu buchen. Der grundsätzliche Beschaffungsprozess hat sich also dahingehend geändert, dass alternativ mit in Fiori-Gruppen organisierten Apps gearbeitet werden kann. Damit erreicht SAP einerseits Benutzerfreundlichkeit (SAPs User Experience) und eine Geräteunabhängigkeit (responsive). Wesentliche Änderungen ergeben sich innerhalb der Kreditorenrechnung.
Die Rechnungserfassung ist seitens des Einkaufs die letzte Aktivität. Die Kreditorenrechnungen, Zahlungsinformationen und so weiter finden Sie in der Gruppe „Kreditorenkonten“. In SAP S/4HANA Finance werden dank des umfassenden Universal Journals deutlich weitergehende Analysemöglichkeiten angeboten. In der Finanzwirtschaft laufen gelegentlich unvollständige oder sogar fehlerhafte Buchungen auf. Für FI-Belege wurden im zugrundeliegenden Universal Journal beziehungsweise der Tabelle ACDOCA alle relevanten Informationen zusammengeführt. Wie der Autor aus eigener Erfahrung weiß, war die Fehleranalyse im SAP ERP teilweise sehr umständlich. Fehlende Berechtigungen erforderten eine abteilungsübergreifende Zusammenarbeit. Im Universal Journal findet der Anwender alle nötigen Informationen und kann daher deutlich schneller Korrekturen durchführen. Änderungen können dabei zunächst simuliert werden.
Teilweise werden seitens Logistik Anzahlungen veranlasst beziehungsweise in der Regel zumindest Anzahlungsanforderungen gebucht. Übermittelt der Lieferant eine Anzahlungsanforderung und wird diese seitens Rechnungswesen in SAP S/4HANA gebucht, so muss diese und die Faktura in Einklang gebracht werden. Hilfreiche Apps wurden dazu in der Fiori-Gruppe „Zahlungen“ zusammengetragen.
Mit SAP S/4HANA wurde ein neues, vereinfachtes Datenmodell eingeführt. In ECC gab es z.B. für die Bestandsführung noch 26 Aggregationstabellen, 2 Stammdatentabellen und 2 Bewegungsdatentabellen. Diese 30 Tabellen werden zukünftig in SAP S/4HANA auf 2 Stammdatentabellen (MARC und MARD) sowie eine neue, umfangreiche Bewegungsdatentabelle (MATDOC) reduziert. Die vielen Aggregationstabellen wurden durch Views ersetzt, sodass insbesondere vorhandene Z/Y-Programme darauf zugreifen können.
Daten werden nun auch spaltenorientiert verwaltet und die Datenbank läuft direkt im schnellen Arbeitsspeicher (In-Memory-Technologie).
Die Datenbank konnte bei einigen Kunden teilweise um mehr als das 10-fach reduziert werden. Erfahrungsgemäß hat ein SAP ERP-System oft 600 – 800 GB Speicherbedarf und dieser kann zukünftig z.B. auf 40-70 GB reduziert werden. Ein weiteres Potential zur Speicherbedarfsreduzierung bietet übrigens die Reduzierung/Auslagerung historischer Daten.
Weitere Informationen, Videos und ein SAP S/4HANA Demosystem zur neuen Datenbank, dem Datenmodell und den daraus resultierenden Möglichkeiten in SAP S/4HANA, finden Sie auf dieser Webpage.
Dieses Schaubild soll einen schnellen Überblick über die aktuell verfügbaren Branchenlösungen (SAP Industrie Solutions) und Module bieten. Auf diversen Whitepapern wurden bereits viele Grundlagen vermittelt. So sind insbesondere die Whitepapers zur HANA-Dantenbank und der SAP S/4HANA Überblick empfehlenswert. Außerdem bekommen Sie hier direkten Zugriff auf ein SAP S/4HANA Demosystem.

Für den Einkauf ergeben sich einige Neuerungen innerhalb der SAP S/4HANA Stammdaten. Die vielen Fiori-Apps bieten allerdings einen hohen Wiedererkennungswert und an die wenigen Umstrukturierungen gewöhnt man sich schnell.
Die separaten Kreditoren- und Debitorenstämme wurden von SAP als Geschäftspartnerstammsätze zusammengeführt (SAPs Principle-of-One). Beim Aufruf der obsoleten Pflegetransaktionen (FK0x, FD0x, XD0x, VD0x, XK0x und MK0x) wird der Anwender auf die Transaktion BP umgeleitet. Die Zusammenführung aller Informationen in Geschäftspartnern vermeidet nicht nur redundante Pflegeaktivitäten, sondern erleichtert auch die Zuordnung; z. B. eines erstellten Belegs in der Buchhaltung.
Über die aus ERP bekannten Partnerrollen können die verschiedenen Geschäftszwecke abgebildet werden. Es werden immer mindestens zwei Rollen erzeugt. Einerseits automatisch die Rolle „Geschäftspartner (allg.)“ und andererseits eine manuell gewählte Rolle, wie z. B. der „Lieferant“. Abhängig von der gewählten Rolle sind unterschiedliche Reiter und Felder zu pflegen. So wird bei der Partnerrolle „Lieferant“ der Reiter Beschaffungsmonitoring angezeigt; beim „Lieferant (Finanzbuchhaltung)“ hingegen nicht. Hier können übrigens die Materialverfügbarkeit und Informationen zum Transportweg eingesehen werden.
Neu ist eine zeitabhängige Adresssteuerung, wodurch Adressänderungen transparenter sind. Der umständliche Weg über Änderungsbelege ist daher nicht mehr erforderlich.
Für den Materialstamm kann nun optional eine 40-stellige Materialnummer aktiviert werden. Dies sollte wohlüberlegt erfolgen, da eine Deaktivierung später schwierig ist und Auswirkungen auf Schnittstellen oder Erweiterungen daher vorab analysiert werden sollten. Als zweite wesentliche Änderung kann der WebGUI-Datei -Browser genannt werden. Statt im nativen Dateisystem, werden nun die Methoden Download, Upload, Ausführen usw. im eignen Dateisystem des Browsers ausgeführt.
Über die App „Massenänderungen an Einkaufsinfosätzen“, können Sie die Felder mehrerer Einkaufsinfosätze auf einmal ändern. Änderungsprotokolle bieten zudem eine Kontrollmöglichkeit. Die App „Massenänderungen an Lieferplänen“ ermöglicht es Felder mehrere Lieferpläne auf einmal zu ändern. Auch hier gibt es Änderungsprotokolle.
Insbesondere innerhalb der Stammdaten werden ggf. auch personenbezogene Daten hinterlegt. Um der neuen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) gerecht zu werden, bietet SAP via „Information Lifecycle Management“ daher eine Lösung für das Sperren beziehungsweise Löschen von personenbezogenen Daten.
Dieses Schaubild soll einen schnellen Überblick über die aktuellen Innovationen bieten. Auf diversen Whitepapern wurden bereits viele Grundlagen vermittelt. So sind insbesondere die Whitepapers zur SAP HANA-Dantenbank und der SAP S/4HANA Überblick empfehlenswert. Außerdem bekommen Sie hier direkten Zugriff auf ein SAP S/4HANA Demosystem.





Nachdem bereits ein Überblick über SAP IS RETAIL im ERP-System geboten wurde und die SAP S/4HANA Einkaufsstammdaten im Allgemeinen erläutert wurden, soll hier ein Überblick über die Neuerungen im S/4HANA RETAIL System geboten werden. In einem Whitepaper wurde bereits auf viele generelle Änderungen im SAP S/4HANA Logistikumfeld eingegangen sowie auch im Speziellen auf die SAP HANA Datenbank. Beide Whitepapers bieten Ihnen einen schnellen Überblick.
Mit der Branchenlösung SAP S/4HANA „Retail for Merchandising Management“ für den Groß- und Einzelhandel gehen einige wesentliche Änderungen einher. Es gibt keinen herkömmlichen Retail Switch, d. h. das Industriesystem und SAP-Retail-System wurden besser zusammengeführt. Unter ERP konnte nach einem Retail-Switch keine weitere Branchenlösung aktiviert werden, die Aktivierung konnte nicht rückgängig gemacht werden, es war eine eigene Lizenz erforderlich und es kamen Funktionen hinzu (Aufteiler, Artikelstammdaten, Betriebsstammdaten, Point of Sale usw.) und andere fielen weg (Material Ledger, Dispositionsbereiche usw.). Mit S/4HANA können Sie die Retail-Funktionen aktivieren, ohne dass Funktionen verloren gehen. Auch eine weitere Branchenlösung (SAP Industrie Solution) kann aktiviert werden.

Die Organisationsstrukturen für die Bestandsführung (Mandant, Betrieb und Lagerort) sowie im Verkauf (Mandant, Verkaufsorganisation, Vertriebslinie und Sparte), haben sich in SAP S/4HANA RETAIL nicht wesentlich geändert. Insofern Sie die Bestandsführung um eine detaillierte und umfangreichere Lagerverwaltungslösung ergänzt haben bzw. dies planen, ergeben sich hier wesentliche Änderungen. Extended Warehouse Management (EWM) wird das Warehouse Management (WM) ablösen und ist nun nicht mehr nur Teil des SAP SCM-Systems, sondern in SAP S/4HANA integriert. Vertriebslinien bilden sich aus der Kombination Verkaufsorganisation und Vertriebsweg; die Sparte wird in Retail nicht genutzt.

Die separaten Kreditoren- und Debitorenstämme wurden von SAP als Geschäftspartnerstammsätze zusammengeführt (SAPs Principle-of-One). Beim Aufruf der obsoleten Pflegetransaktionen (FK0x, FD0x, XD0x, VD0x, XK0x und MK0x) wird der Anwender auf die Transaktion BP umgeleitet. Die Zusammenführung aller Informationen in Geschäftspartnern vermeidet nicht nur redundante Pflegeaktivitäten, sondern erleichtert auch die Zuordnung. So z. B. eines erstellten Belegs in der Buchhaltung; mit Hilfe der zentralen Geschäftspartnernummern können diese unkompliziert zugeordnet werden. Über die aus ERP bekannten Partnerrollen können die verschiedenen Geschäftszwecke abgebildet werden. Es werden immer mindestens zwei Rollen erzeugt. Einerseits automatisch die Rolle „Geschäftspartner (allg.)“ und andererseits eine manuell gewählte Rolle, wie z. B. „Lieferant“. Abhängig von der gewählten Rolle sind unterschiedliche Reiter und Felder zu pflegen. So wird bei der Partnerrolle „Lieferant“ der Reiter Beschaffungsmonitoring angezeigt; beim „Lieferant (Finanzbuchhaltung)“ hingegen nicht. Hier können übrigens die Materialverfügbarkeit und Informationen zum Transportweg eingesehen werden. Neu ist eine zeitabhängige Adresssteuerung, wodurch Adressänderungen transparenter sind. Der umständliche Weg über Änderungsbelege ist daher nicht mehr erforderlich.
In SAP Retail gibt es zwei wesentliche Arten von Geschäftspartnerrollen: Kunden und Lieferanten. Das Besondere in SAP IS Retail ist, dass diese mit den Betrieben verbunden sind.
Der Betrieb ist eine bestandsführende und selbst disponierende Organisationseinheit, die mit dem Geschäftspartnerstammsätzen verbunden ist. Betriebe haben entweder die Aufgabe Waren bereitzustellen (Verteilzentren, Großhandelslager oder Zentrallager) oder zum Verkauf zu präsentieren (Filialen oder Märkte). Bei der Betriebsanlage via WB01 wird dies über das Werksprofil definiert; sowie die Nummernvergabe und welche Angaben im Stammsatz gepflegt werden müssen. Der Filiale bzw. dem Markt ist, im Gegensatz zu den Verteilzentren, als Geschäftspartner nur ein Debitor zugeordnet. Denn hier müssen nur Verkaufsfunktionen (z. B. Lieferungen, Fakturen usw.) verwendet werden. Die Verteilzentren bekommen darüber hinaus zusätzlich Geschäftspartner mit der Rolle Lieferant zugeordnet, damit diese auch Filialen beliefern können.

Langfristig sollen Artikel- und Materialstammsätze zum Produkt harmonisiert werden. Derzeit erfolgt die Anlage, Pflege und Anzeige aber noch getrennt über die bekannten Transaktionen (MM41, MM42 und MM43 bzw. beim Material MM01, MM02 und MM03) oder via Fiori-Apps. Über Artikelarten können Artikel gruppiert werden; z.B. nach Elektronik, Frischeprodukte, Handelsware usw. Die Gruppierung ist ebenso über Warengruppen möglich, hier können Warengruppenhierarchien angelegt werden. Vorlageartikel können zudem zur Erleichterung der Artikelstammanlage genutzt werden. Diese schlagen dann bereits viele Werte vor und nur einige individuelle Daten müssen gepflegt werden (EANs, Preise usw.).
Über den Artikeltyp wird der Artikel näher beschrieben:
Einzelartikel: So z. B. ein Notebook, das an den Kunden verkauft wird.
Sammelartikel: Zusammenfassung mehrerer Artikel, die sich nur hinsichtlich bestimmter Merkmale unterscheiden. So z. B. T-Shirts in verschiedenen Farben oder Größen. Die Unterscheidung erfolgt über Varianten (Konfigurationsklassen und -arten), um den Artikelstammpflegeaufwand zu minimieren.
Strukturierte Artikel bestehen aus mehreren Artikeln und können weiter untergliedert werden in:
Dieses Schaubild soll einen schnellen Überblick über die aktuelle Nachfrage und Marktsituation bieten. Auf diversen Whitepapern wurden bereits viele Grundlagen vermittelt. So sind insbesondere die Whitepapers zur HANA-Dantenbank und der SAP S/4HANA Überblick empfehlenswert. Außerdem bekommen Sie hier direkten Zugriff auf ein SAP S/4HANA Demosystem.

When is the S/4HANA Migration Planned?
— S4-Experts.de (@ExpertsDe) October 4, 2018
Eine Besonderheit im Groß- und Einzelhandel ist es, dass in der Regel Waren von zentralen Lagern (Verteilzentren) auf eine große Anzahl von Filialen (Märkten) verteilt werden müssen. Der von SAP dafür bereitgestellte Aufteiler kann unter SAP S/4HANA bereits mit Hilfe von verschiedenen Fiori-Apps gepflegt werden. Über den Aufteiler kann die Ware nach definierten Regeln verteilt werden. Einsatzbereiche des Aufteilers sind zum Beispiel:
Über die im Customizing definierten Aufteilungsarten werden unterschiedliche Varianten des Aufteilers definiert.
Für die Planung und Durchführung der Warenverteilung bietet SAP verschiedene Verfahren.
Dieses Schaubild soll einen Überblick über die aktuellen Innovationen bieten. Auf diversen Whitepapern wurden bereits viele Grundlagen vermittelt. So sind insbesondere die Whitepapers zur HANA-Dantenbank und der SAP S/4HANA Überblick empfehlenswert. Außerdem bekommen Sie hier direkten Zugriff auf ein SAP S/4HANA Demosystem. Auch die Ausführungen zur neuen SAP S/4HANA Intelligenz könnten Sie interessieren. Siehe dazu diese Seite.


Der Tesla fährt selbstständig und wir checken mal eben, ob unser Urlaubsantrag genehmigt wurde oder ein Lieferavis angekommen ist. Es ist nicht mehr reine Fiktion. Der Tesla kann tatsächlich selbstständig fahren und SAP bietet mit dem sogenannten „Responsive Design“ die Möglichkeit Fiori-Apps mit einheitlichem Design auf verschiedenen Endgeräten laufen zu lassen. Gerne genannt werden hier Smartphones, Tablets, Smartwatches usw., aber rein technisch funktioniert das auch im Auto. Derzeit unterbindet der Tesla zwar noch solches Verhalten, fährt nach einer Warnung irgendwann rechts ran und quittiert solches Fehlverhalten mit der Deaktivierung der Autopilotfunktion. Aber es wird deutlich, wie viel heute technisch schon möglich ist. Auch SAP bietet mit dem SAP S/4HANA System und Fiori eine völlig neue künstliche Intelligenz. Durch die implementierte Erfahrung, im Hintergrund ablaufende Simulationen und die Lernfähigkeit der Software, werden gerade Routineaufgaben immer leichter und erfolgen nahezu automatisch. Damit sind wir nicht mehr weit davon weg, dass der Chefeinkäufer sich vom Auto eine Bestellung vorlesen lässt und verbal seine Freigabe erteilt.
Die Homepage ist personalisiert und aggregiert in Echtzeit Kontextinformationen aus den verschiedenen Business-Anwendungen und Analytics. Das heißt, es werden Daten übergreifend aus verschiedenen Unternehmensbereichen gebündelt und ansprechend dargestellt und zwar dort, wo Anwender sie benötigen. Analytics-Tools liefern übersichtliche Reports und Visualisierungen für die der Anwender individuelle Sichten erstellen kann, indem er die Kennzahlen über Filter oder grafische Markierungen auswählt.
Möchten Sie mehr erfahren? Dann senden Sie uns doch einfach eine Anfrage für das Whitepaper.
Wann startet Ihr Unternehmen voraussichtlich ein Migrationsprojekt nach S/4HANA? Mittlerweile ist diese Umfrage obsolet und wurde entfernt.
Die Gruppe „Einkaufskontraktbearbeitung“ enthält z. B. Apps bzgl. Lieferplanverwaltung, Lieferplaneinteilungen, Lieferplanabrufe, Einkaufsjobs und Kontraktverwaltung. Einige Umstrukturierungen wurden vorgenommen, jedoch findet sich der geübte Anwender schnell zurecht. Das Anlegen eines Kontrakts erfolgt analog zum ERP-System.
Die App „Einkaufskontrakte verwalten“ bietet einen Überblick über alle Kontrakte bzw. je nach Selektion eine Teilmenge. Öffnet man einen dieser Kontrakten findet man alle aus ERP bekannten Daten, welche jedoch auf mehr Bildschirme aufgeteilt wurden. Die Abrufmenge findet man z. B. jetzt unter dem Reiter „Positionen“ und der jeweiligen Detailübersicht.
Wenn der Nettopreis für eine Position in einem Infosatz gepflegt ist, wird automatisch eine Standardkondition mit Konditionsart Bruttopreis angelegt und der Gültigkeitszeitraum aus dem Einkaufsinfosatz übernommen. Andernfalls müssen Sie den Nettopreis für die Kontraktposition manuell pflegen und der Gültigkeitszeitraum wird aus dem Kontrakt übernommen.
Rechtsvorgänge anzeigen: Neben der Anzeigemöglichkeit des Rechtsinhalts, können Sie die zugeordneten Rechtsvorgänge, deren Bewertung (z. B. „Ausstehend“ oder „Planmäßig“) und den letzten Bearbeiter inkl. Änderungsdatum einsehen.
Mit der App „Massenänderungen an Einkaufskontrakten“, können Sie die Felder mehrerer Einkaufskontrakte auf einmal ändern. Eine anschließende Kontrollmöglichkeit bieten die Änderungsprotokolle.
Die „Einkaufskontraktpositionen überwachen“-App bietet ein Monitoring der Kontraktpositionen. Im Standard wird eine Diagramm- und Tabellensicht mit aggregierten Werten von Kontraktpositionen für Materialgruppen angezeigt.

Für den Einkauf ergeben sich einige Neuerungen innerhalb der Stammdaten. Die vielen Fiori-Apps bieten allerdings einen hohen Wiedererkennungswert und an die wenigen Umstrukturierungen gewöhnt man sich schnell.
Die separaten Kreditoren- und Debitorenstämme wurden von SAP als Geschäftspartnerstammsätze zusammengeführt (SAPs Principle-of-One). Beim Aufruf der obsoleten Pflegetransaktionen (FK0x, FD0x, XD0x, VD0x, XK0x und MK0x) wird der Anwender auf die Transaktion BP umgeleitet. Die Zusammenführung aller Informationen in Geschäftspartnern vermeidet nicht nur redundante Pflegeaktivitäten, sondern erleichtert auch die Zuordnung; z. B. eines erstellten Belegs in der Buchhaltung; mit Hilfe der zentralen Geschäftspartnernummern.
Über die aus ERP bekannten Partnerrollen können die verschiedenen Geschäftszwecke abgebildet werden. Es werden immer mindestens zwei Rollen erzeugt. Einerseits automatisch die Rolle „Geschäftspartner (allg.)“ und andererseits eine manuell gewählte Rolle, wie z. B. „Lieferant“. Abhängig von der gewählten Rolle sind unterschiedliche Reiter und Felder zu pflegen.
So wird bei der Partnerrolle „Lieferant“ der Reiter Beschaffungsmonitoring angezeigt; beim „Lieferant (Finanzbuchhaltung)“ hingegen nicht. Hier können übrigens die Materialverfügbarkeit und Informationen zum Transportweg eingesehen werden.
Neu ist eine zeitabhängige Adresssteuerung, wodurch Adressänderungen transparenter sind. Der umständliche Weg über Änderungsbelege ist daher nicht mehr erforderlich.
Für den Materialstamm kann nun optional eine 40-stellige Materialnummer aktiviert werden. Dies sollte wohlüberlegt erfolgen, da eine Deaktivierung später schwierig ist und Auswirkungen auf Schnittstellen oder Erweiterungen daher vorab analysiert werden sollten. Als zweite wesentliche Änderung kann der WebGUI-Datei -Browser genannt werden. Statt im nativen Dateisystem, werden nun die Methoden Download, Upload, Ausführen usw. im eignen Dateisystem des Browsers ausgeführt.
Über die App „Massenänderungen an Einkaufsinfosätzen“, können Sie die Felder mehrerer Einkaufsinfosätze auf einmal ändern. Änderungsprotokolle bieten zudem eine Kontrollmöglichkeit.
Die App „Massenänderungen an Lieferplänen“ ermöglicht es Felder mehrere Lieferpläne auf einmal zu ändern. Auch hier gibt es Änderungsprotokolle.
Insbesondere innerhalb der Stammdaten werden ggf. auch personenbezogene Daten hinterlegt. Um der neuen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) gerecht zu werden, bietet SAP via „Information Lifecycle Management“ daher eine Lösung für das Sperren beziehungsweise Löschen von personenbezogenen Daten.
In diesem Artikel soll die Industrie Solution Retail (IS Retail) für ERP vorgestellt werden, um dann in einem weiteren Artikel die Neuerungen hinsichtlich SAP S/4HANA vorstellen zu können. Über einen sogenannten Retail Switch kann das ERP Industriesystem in ein SAP Retail-System überführt werden. Diese Änderung kann nicht rückgängig gemacht werden und erfordert eine spezielle Lizenz. Innerhalb des SAP S/4HANA Systems gibt es diesen Retail Switch nicht mehr. Das Material Ledger und die Dispositionsbereiche fallen einerseits weg. Und andererseits sind danach zusätzliche Transaktionen (MM43, WA03, WB02 etc.) verfügbar, es gibt Änderungen hinsichtlich bestehender Menüeinträge, Transaktionen und des Einführungsleitfadens.
Im Retail Business Function Set ist das allgemeine Business Function Set integriert, da in ERP immer nur ein Set pro Systeminstanz aktiviert sein kann.


Die Organisationsstruktur im Retailsystem untergliedert sich in den Mandanten, Betriebe und Lagerorte. Betriebe haben entweder die Aufgabe Waren zu verkaufen (Filiale) oder bereitzustellen (Verteilzentrum, Großhandelslager und Zentrallager). Die Besonderheit ist, dass ein Betrieb immer eine Kombination aus Betriebsstammdaten und Geschäftspartnern darstellt. Ein Betrieb kann mit einem Kundenstammsatz (Filiale) oder einem Lieferanten- und Kundenstammsatz (Filiale und Verteilzentrum) verbunden sein. Außerdem ist ein Betrieb eine bestandsführende und selbst disponierende Organisationseinheit.

Die Anzeige eines Artikels erfolgt via MM43. Auch hier repräsentieren Sichten (Reiter) die Fachabteilungen. Der Artikelstamm ist allerdings komplexer und es gibt einige zusätzliche Sichten; wie z. B. „Bildbezeichnung“, „Listung“, „POS“, „Logistik: Filiale“ und „Logistik: Verteilzentrum“. Über die Artikelart werden Eigenschaften des Artikels bestimmt und es kann eine Gruppierung, z. B. nach Frischeprodukte, Handelswaren usw., erfolgen. Über den Artikeltyp erfolgt eine nähere Beschreibung. Der Einzelartikel wird direkt an den Kunden verkauft. Sammelartikel bilden eine Zusammenfassung ähnlicher Artikel, die sich z.B. nur hinsichtlich der Farbe unterschieden (Varianten im SAP Klassensystem). Der strukturierte Artikel besteht aus mehreren anderen Artikeln (z. B. 3 Komponenten, die einen Wohnzimmerschrank umfassen). Außerdem kann die Artikelanlage mit Vorlageartikeln optimiert werden. Es müssen dann nur noch einige individuelle Daten (EANs, Preise usw.) gepflegt werden. Die Warengruppen wurden auf einer eigenen Seite erläutert.
Über einen sogenannten Aufteiler kann die geplante Ware nach definierten Regeln verteilt werden. Einsatzbereiche des Aufteilers sind z. B. die Erstverteilung, der Lagerabbau, Aktionen, saisonale Ware und Streckenbestellungen. Während bei der Streckenbestellung grundsätzlich nur externe Lieferanten als Bezugsquelle berücksichtigt werden, gilt das Gegenteil für den Lagerabbau. Als Besonderheit der Streckenbestellung gilt, dass Betriebe bzw. Kunden direkt beliefert werden; Verteilzentren bleiben außen vor. Beim Lagerabbau können Kunden bzw. Betriebe definiert werden, die die Ware aus dem Verteilzentrum empfangen sollen. Hier wird eine Auslieferung oder Umlagerungsbestellung durchgeführt. Die Erstverteilung erfolgt bei der Einführung einer neuen Filiale.
Ist die Kassenlösung – vom Kassieren bis zur Bonauswertung.

Das SAP Ariba Supplier Management setzt sich aus den Module SAP Ariba Supplier Lifecycle and Performance (SLP), SAP Ariba Supplier Risk (SR) und SAP Ariba Supplier Information and Performance Management (SIPM) zusammen. Heute soll SLP kurz vorgestellt werden. In SLP kann der Lebenszyklus des Lieferanten von der Erfassung bis hin zur Ausphasung abgebildet werden. SAP spricht hier von einer 360° Sicht.
Ein möglicher Prozess durchläuft folgende Phasen: Ein Supplier Request fordert den Einkauf zur Lieferantenprüfung auf und im positiven Fall wird der Lieferant zur Registrierung und Dateneingabe aufgefordert. Danach erfolgt die Lieferantenqualifizierung mit Hilfe von externen und internen Fragebögen und Formularen. Dabei erfolgt die Überprüfung und Untergliederung abhängig von Produkten, Dienstleistungen (Warengruppen/Kategorien) und sogar nach geografischen Beschaffenheiten. Zudem ist eine Abstufung der Lieferanten möglich, d.h. es können bevorzugte Lieferanten festgelegt werden. Beim Ausphasen werden Lieferanten ganz oder für Teilbereiche gesperrt. Im gesamten Prozess können Lieferanten ihre Daten im Ariba Network jederzeit aktualisieren und diese werden aufgrund der nahtlosen Integration in SAP S/4HANA und ERP übernommen.

Aufgrund der nahtlosen Integration von SAP S/4HANA und SAP Ariba, werden sich zunehmend mehr Kunden mit SAP Ariba auseinandersetzen. In einem separaten Whitepaper wird später auf den gesamten Funktionsumfang, die Herausforderungen und Verbesserungspotentiale eingegangen. Hier soll lediglich ein erster Überblick über die SAP Ariba Funktionsbereiche geboten werden.

Falls Sie SAP ECC Systeme auf SAP S/4HANA migrieren wollen, ist dieses Webinar interessant. Ein reiner Greenfield oder Brownfield Ansatz ist oft nicht das Richtige, sondern Sie benötigen eine maßgeschneiderte Lösung für Ihre individuellen Anforderungen.
Geschafft; jetzt sind wir offizieller Partner der SAP AG. Als Partner im SAP PartnerEdge Open Ecosystem hat man diverse Vorteile. So bekommt man z. B. Zugriff auf:
Außerdem wird einem ein eigener S-User zugewiesen. Zuvor war die Arbeit mit einem P-User sehr eingeschränkt, da damit nicht einmal SAP-Hinweise analysiert werden konnten.

Weitere Informationen über die Herausforderungen Partner zu werden und über deren Ausdifferenzierung finden Sie hier:
Im September 2017 kam das erste deutsche SAP S/4HANA Logistikbuch auf den Markt. Das
Buch bietet einen ersten Überblick über die neuen Funktionen in Einkauf, Lager, Produktion und Vertrieb. Daneben widmet es sich den Besonderheiten der Branchenlösung IS RETAIL, Methoden und Werkzeugen zur Projektdurchführung und bietet einen Überblick aus Logistikperspektive bzgl. Finanzwirtschaft und dessen Integration. Insbesondere für Manager bietet es einen sehr guten Gesamtüberblick und lässt sich angenehm lesen. Spezialisten können das Buch für einen sanften Einstieg nutzen, müssen danach aber auf die englischsprachige Literatur ausweichen.
485 Seiten, 2017, gebunden SAP Buch, ISBN 978-3-8362-5611-7
Seit März 2018 gibt es z. B. auf Englisch ein umfassendes Werk für den Einkauf: Sourcing and Procurement in SAP S/4HANA, 503 Seiten, ISBN-10: 1493216414
Due to the high demand, a translator has now been included into the magazine.

SAP hilft mit dem „Startup-Accelerator“-Programm jungen Firmen; hauptsächlich in technologienahen Bereichen wie IoT (Internet of Things), Sensortechnologie, digitale Lieferkette (Supply Chain) und Produktion. So erhalten Startups Zugang zum SAP-Ökosystem und Kundenstamm. Mit Hilfe dieser Zusammenarbeit hilft SAP wiederum ihren Kunden, die Digitalisierung erfolgreich umzusetzen. Mehr:
Systemlandschaften sind immer mehr verflochten, was durch die Anbindung diverser Cloud-Lösungen (Ariba, Fieldglass, Hybris, SuccessFactors, Concur etc.) sich weiter verschärfen wird. SAP führt mit SAP S/4HANA zudem eine sehr regelmäßige Updatestrategie ein. Dazu gesellen sich Updates und Security-Patches der Subsysteme. Tests sind bereits jetzt eine systemkritische und zeitaufwändige Daueraufgabe. Prozesse werden zunehmend über mehrere Systeme hinweg abgebildet, weshalb systemübergreifende (End-to-End) Tests erforderlich sind.
Sie benötigen eine Lösung, die nicht nur SAP interne, sondern SAP übergreifende Testabläufe automatisch durchführt. Wir bieten eine Lösung, die unabhängig von Ihrer Anwendung funktioniert. Zudem wurden bereits viele automatische Testdurchläufe hinsichtlich der SAP-Standardfunktionen umgesetzt. Weitere Automatisierung kann individuell realisiert werden. So können Sie Ihre Z-Entwicklungen über automatische Tests zukünftig abdecken. Ferner lassen sich systemübergreifende Tests implementieren. Wie zum Beispiel eine via Bestellanforderung in SAP S/4HANA initiierte Ausschreibung, deren Durchführung in Ariba (bis hin zum Angebotszuschlag) und deren Weiterbearbeitung (Beschaffung bis Auszahlung) in SAP S/4HANA.


Es gibt aber auch noch einen anderen Ansatz!
Softwarelösung: Hier können die Funktionen und Daten in einem einzigen, nicht destruktiven Schritt migriert und aktualisiert werden. Zudem können Sie in einem einzigen Schritt Systeme harmonisch zusammenführen bzw. auch teilen. Das Teilen kann z. B. sinnvoll sein, wenn Sie SAP S/4HANA On-Premise- und Cloud-Lösungen kombinieren möchten. Dieses Migrationskonzept basiert auf einer eigenen Software, der SAP S/4HANA Projektverwaltung und einem aus unterschiedlichen Unternehmen zusammengestellten, schlagkräftigen Team. Ihre SAP S/4HANA Migration wird teilweise automatisiert sowie redundante Arbeiten und Fehler reduziert.

In diesem Whitepaper wird die Komponente SAP S/4HANA Service Procurement (SAP ERP MM-SRV) zur Dienstleistungsbeschaffung mit allen Integrations- und Optimierungsmöglichkeiten erläutert. Ein Buch, welches das Thema umfassend behandelt, ist bereits in Entwicklung (derzeit 202 Seiten). Das Buch wird die Dienstleistungsbeschaffung im SAP-Umfeld umfassend erläutern; von SAP ERP, über S/4HANA bis hin zu den Cloudlösungen Ariba und Fieldglass soll ein Gesamtüberblick geboten werden.

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