Aktueller Stundensatz von S/4HANA-Freiberuflern

Der durchschnittliche Stundensatz von SAP S/4HANA-Freiberuflern liegt 2022 bei 127€. Der Stundensatz ist von verschiedenen Faktoren abhägnig; so z.B. Erfahrung, Wissen, Referenzen, Soft Skills, Region, Modul, Branche, Ausbildungen, Zertifikate usw. Einen detaillierten Überblick bekommen Sie über die aktuellen Marktanalysen und die Stundensatzgeneratoren. Einerseits als Durchschnittspreiskalkulation anhand Profilauswertungen und andererseits anhand von Ihren Vorgabewerten bzgl. Auslastung und Ausgaben oder Wunschnettoeinkommen. Mehr dazu via Klick auf das Foto.

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S/4HANA-Freiberufler ist offen für ein neues Projekt

Der Freiberufler Timo Götte ist bereits ab dem 11.7. wieder offen für neue Projekte. Seine S/4HANA-Schwerpunkte „Produktion und Logistik“, ergänzt er um ein modul- und systemübergreifendes Verständnis (Gesamtprozesse und Systemarchitekturen). Daneben zeichnen ihn seine sehr selbständige, systematische und professionelle Arbeitsweise aus. Herr Götte wickelt Projekte überwiegend aus dem eigenen Büro oder lokal beim Kunden Vorort ab (Großraum Hannover).

Verschaffen Sie sich gerne einen ersten Überblick über sein Kompetenzprofil und in einem persönlichen Gespräch (Goette@S4-Experts bzw. 01522 4070046).

SAP S/4HANA und ERP Freiberufler Timo Götte

Customer-Vendor-Integration (CVI) und S/4HANA-Geschäftspartner

Geschäftspartnerstämme gibt es auch bereits im ERP-System. Diese wurden für spezifische Anwendungen (z.B. FSCM) und Industrien verwendet. Für die Brownfield-Einführung des S/4HANA-Systems müssen daher bereits in SAP ERP alle Kunden und Lieferanten mit Geschäftspartnerstammsätzen verbunden werden. Im Rahmen des SAP Readiness Checks wird geprüft, wie viele Kunden und Lieferanten noch nicht synchronisiert wurden. Dies ist eine der Voraussetzungen, bevor man ERP zum S/4HANA-System konvertieren kann.

Hilfreiche Reports

  • Konsistenzprüfung (entspricht Readiness Check) z.B. bzgl. Bankdaten, PLZ, Steuerdaten usw. (CVI_MIGRATION_PRECHK)
  • Zusammenstellung der wichtigsten SAP Notes via SAP TCI-Note 2820678
  • Für die Sandboxerstellung ohne Datenbereinigung/Readiness Check (New IMG Node)
  • Vollständigkeitsprüfung (CVI_COMPL_CHK)
  • Überprüfung der CVI-Links und des Customizings insb. nach der Massenpflege oder kurz vor der Konvertierung (CVI_UPGRADE_CHECK_RESOLVE bzw. PB_CVI_IMG_CHK)
  • CVI Massensynchronisation (MDS_LOAD_COCKPIT)
  • Die Vorprüfungen wurden von SAP im Cockpit zusammengeführt (CVI_Cockpit)
SAP Consulting und Management in Hannover bzgl. S/4HANA, Ariba und ERP

SAP´s User Experience am Beispiel Beschaffungsübersicht veranschaulicht!

Fiori-App: Beschaffungsübersicht

Anhand einer Fiori-App soll SAP´s User Experience veranschaulicht werden. Die Fiori-App zur Beschaffungsübersicht bietet einen High-Level-Überblick zu allen Einkaufs-KPIs. Sie bekommen sowohl analytische, als auch operative Informationen. S/4HANA hilft dem Einkäufer den Blick auf das aktuell Relevante zu lenken und gleichzeitig einen Überblick zu bewahren.  Im Beispiel beschränken wir uns auf die Warengruppe „Dienstleistungen“. Der Filter kann natürlich individuell via „Filter anpassen“ angepasst werden und man kann so ganz andere Betrachtungswinkel selektieren.

Nach dem Sie die Auswahl getroffen haben, bekommen Sie folgenden Überblick.

So erkennen Sie z.B. auf einen Blick:

  • Kritische Dienstleistungskontrakte (Gültigkeit oder Zielwert/-menge)
  • Laufende Ausschreibungsprozesse (Anfragen und Angebote)
  • Offene Bestellanforderungs- und Bestellpositionen
  • Eingegangene Lieferantenbestätigungen
  • Lieferantenbewertungen/-leistungen
  • Offene Aktivitäten
  • Bestellausgaben

Via Klick auf eine Kachel, gelangen sie jeweils in die Detailansicht. Teilweise können Sie sogar die Gesamtübersicht (oranges Feld 1) oder Einzelübersicht (oranges Feld 2) wählen.

Klicken Sie z.B. in das Feld 1, so bekommen Sie diese Übersicht angezeigt:

Via Drilldown (Lieferant, Werk usw.) und Anzeigeeinstellungen (Kategorien, Achse 1 und Achse 2), können Sie die Anzeige und betrachteten Details ändern. Zudem kann die Sortierung und grafische Ausgabe (z.B. Balken-, Säulen- oder Kreisdiagramm) konfiguriert werden. Auch der Export in Excel oder das Öffnen einer Tabellenansicht innerhalb der Fiori-App ist möglich. Sie können sogar Benachrichtigungen abbonieren, Mini-Diagramme einblenden, auf die Säulen klicken und so in Detailansichten navigieren usw.

Wechseln Sie wieder zurück in die Cockpitübersicht, so können Sie via Klick auf das Feld 2 in die Einzelansicht zum Lieferanten (hier S4-Experts) navigieren.

Klicken Sie z.B. auf „Ausgaben außerhalb des Kontrakts“, so können Sie die aktuelle Auswahl ändern:

Die Einstellungsmöglichkeiten sind sehr umfangreich, aber dank dieser intuitiven Konfigurationsmöglichkeiten dennoch einfach zu verstehen und anzuwenden. In einer anderen Kachel werden Ihnen z.B. Bestellanforderungspositionen ohne Bezugsquellenzuordnung angezeigt. Via Klick auf diese, können Sie in die Bestellanforderungsverwaltung navigieren und zum Beispiel einen Lieferanten zuordnen. In der Kontraktübersicht wird Ihnen zum Beispiel angezeigt, inwiefern ein Rahmenvertrag aufgebucht wurde (Wert-/Mengengrenze). So können Sie bereits vor Erreichung einer Wert- oder Mengengrenze die Nachverhandlung mit dem Lieferanten einleiten. Um solch ein Meeting mit einem Lieferanten vorzubereiten, reicht es diesen oben einzugeben:

Damit bekommen Sie alle Informationen zum Lieferanten auf einen Blick. Kontrakte, Ausgaben, offene Belege (hier unbeantwortete Anfragen) etc. Wäre zum Beispiel eine Lieferantenbewertung vorhanden, könnte man Erkenntnisse daraus auch in die Verhandlungen mit einbeziehen. So könnte man zum Beispiel zusätzlich die zuverlässigere Einhaltung von Lieferterminzusagen via Service Level Agreements anstreben.  Für den betrachteten Lieferanten gibt es noch keine Lieferantenbewertung. Eine mögliche Übersicht bzgl. Preis, Menge, Termintreue und Qualität würde zum Beispiel folgendermaßen aussehen. Auch hier kann man die Darstellung konfigurieren.

SAPs „User Experience“ ist also kein leeres Versprechen geblieben. Hier hat sich das System weiterentwickelt und ist benutzerfreundlicher geworden. Dies App ist gleichzeitig ein sehr umfassendes Werkzeug und dennoch gut zu beherrschen.

Fragenkataloge für SAP Zertifikate

Via Klick auf den Button gelangen Sie auf eine Übersicht mit verschiedenen Fragenkatalogen zur Vorbereitung auf SAP Zertifikatsprüfungen. Derzeit sind die ERP Module aufgeführt, aber SAP S/4HANA, Ariba, Fieldglass und Co. folgen später ebenso. Falls Ihnen andere Fragekataloge bzw. ein weiteres SAP Quiz bekannt ist, wären wir über einen Hinweis dankbar. So können wir die besten Angebote zusammenführen.

SAP Quiz

Was hat sich in S/4HANA Sourcing and Procurement gegenüber ERP MM geändert?

Der Autor Herr Götte beschäftigt sich seit ca. 2 Jahren mit den Neuerungen des S/4HANA Moduls „Sourcing and Procurement“. Neben der praktischen Arbeit im S/4HANA-System, hat er die entsprechenden Abschnitte der Simplification List, diverse Bücher und Artikel gelesen. Außerdem nahm er an einer Ausbildung und Zertifizierung zum S/4HANA-Berater teil, war auf verschiedenen Fachmessen, Kongressen usw. und ist Autor diverser Veröffentlichungen. Mittlerweile kennt er das „neue“ Modul also bestens und möchte Ihnen daher einen Überblick über die wesentlichen Neuerungen bieten. Ziel ist dabei keine Auflistung neuer Fiori-Apps, sondern vielmehr der wesentlichen Änderungen im Sourcing and Procurement.  

  • Funktionen aus dem Supplier Relationship Management System (SRM) wurden und werden teilweise in das S/4HANA-System überführt.
  • Funktionen aus dem Supplier Lifecycle Management (SLC) werden und wurden unter dem Namen Lieferanten- und Kategoriemanagement in das S/4HANA-System überführt. Statt der bekannten SLC-Hauptkategorien, werden Warengruppen in Einkaufskategorien bereitgestellt. 
  • Die Außenhandelslösung aus dem MM- und SD-Modul wird auf Global Trade Services (GTS) vereinfacht, sodass es nur noch eine und zwar die bessere Lösung gibt. Die Intrastat-Funktionen gibt es aber immer noch im S/4HANA-System.
  • Tabellenanzahlreduzierung und das neue Datenmodell in der Bestandsführung. Die Tabelle MATDOC ersetzt nun viele Aggregation, Indizetabllen, enthält all Kopf- und Positionsdaten (statt MKPF & MSEG) sowie weitere Attribute. Damit ermöglicht sie ad-hoc Bestandsauswertungen (Aggregtionstabellen daher unnötig), verringert Sperrkonflikte und ermöglicht eine einfache Berichterstattung, da in Ihr fast alle Informationen gespeichert sind. Für die Abwärtskompatibilität gibt´s übrigens Views (Core Data Services-Views), welche eine ad-hoc Aggregation ermöglichen und von Kundeneigenentwicklungen, wie die alten Tabellen aufgerufen werden können. Weitere Details zum IM-Datenmodell finden Sie im Artikel inkl. Video. und falls Sie tiefer in die Thematik SAP HANA Datenbank und das neue Datenmodell einsteigen möchten, finden Sie dazu ebenso ein Whitepaper von Herrn Götte.
  • Das jetzt obligatorische Material-Ledger ermöglicht als Nebenbuch die Materialbewertung in mehreren Währungen sowie die parallele Rechnungslegung. Außerdem ist es die grundlegende Voraussetzung für die optionale Istkalkulation, mit jener die Materialbestände, Ware in Arbeit und Selbstkosten mit gewichteten durchschnittlichen Kosten bewertet werden. Die empfohlene Deaktivierung des statistischen gleitenden Durchschnittspreises, trägt ebenso erheblich dazu bei, den Durchsatz an Transaktionsdaten bei Warenbewegungen zu optimieren (Sperrkonflikte zu verringern). Nebeneffekt ist eine bessere Skalierbarkeit der Geschäftsprozesse sowie eine geringere Nutzung der Systemressourcen.
  • Wegfall von Transaktionen: Die MIGO-Transaktion ersetzt die vielen obsoleten MB-Transaktionen (MB01, MB1Am MBST usw.). Auch die vielen Vorgängertransaktionen (ME21-ME27, ME53-ME54, ME59, MR01, MR1M) die bereits im ERP-System Nachfolgertransaktionen hatten (ME22N, ME52N etc.), wurden aus dem Support genommen. Eine lange Liste mit Transaktionen für den MM Außenhandel wurde ebenso obsolet; bis auf ein paar Ausnahmen. Neben den Nachfolgertransaktionen wurden und werden zudem Fiori-Apps und virtuelle Datenmodelle (VDM) bereitgestellt. Details via SAP Notes: Veraltete TCs zur Bestandsführung (2210569), 144081 veraltete Rechnungsprüfungstransaktion MR1M ersetzt MR01; 1803189 Support-Ende für ME21, ME51 usw.
  • Wegfalls von BAPIs: Genauso wie die Transaktionen (ME22, ME49, ME52 etc.), wurden nun auch die zugehörigen BAPIs für die Business-Objekte Bestellanforderung, Bestellung und Lieferantenrechnung obsolet. Details via SAP Note: 1803189
  • Weitere Bewertungen z.B. zum Auftragsbestand, Projekteinzelbestand, Lieferantensonderbestand usw. wurden bereitgestellt.
  • Weniger Datenbanksperren: Zum Beispiel, weil es weniger Bestandsführungstabellen gibt, Tabellenänderungen nur noch als neuer Eintrag vorgenommen werden (Datensätze werden nicht mehr gelöscht oder geändert), man den statistischen gleitenden Durchschnittspreis deaktivieren kann usw. Bei Warenbewegungen (z.B. morgens, wenn viele Lieferungen eintrafen) gab es z.B. bei Kunden zuvor regelmäßig Sperrkonflikte und Verzögerungen.
  • Materialpreise in mehreren Währungen: Dank des obligatorischen Material-Ledgers wird die Materialbewertung in mehreren Währungen ermöglicht; d.h. in MM02 und MR21 können daher in mehreren Währungen Materialpreise eingegeben werden. Da in S/4HANA Finance die Salden der Bestandskonten für jede Währung einzeln berechnet werden, wird eine konsistente Bewertung sichergestellt.
  • Stammdaten: Geschäftspartnerstammsätze statt Lieferanten- und Kundenstammsätze, Materialnummern können von 18 auf 40 Stellen via SPRO erweitert werden, Fiori-Apps zur Massenpflege/Monitoring von Kontrakten, Infosätzen usw. 
  • Ariba-Integration: Zugriff auf viele Lieferanten/Kataloge, Ausschreibungsprozesse, Guided Buying usw. Der große Funktionsumfang kann hier nur angedeutet werden. Was S/4HANA auszeichnet ist die einfache Integration dieser und ähnlicher Cloud-Lösungen sowie die nahtlose grafische Bereitstellung, über die der Anwender überhaupt nicht mehr merkt auf welchem System er gerade arbeitet.
  • Die neue Benutzeroberfläche Fiori bietet mit vielen KPIs, Analysen und rollenbasierten, auf jedes Gerät anpassbaren Oberflächen einen systemübergreifenden und attraktiven Zugang für die Anwender.
  • Ausgabemanagement und Nachrichtensteuerung: Statt der aus MM und SD bekannten Nachrichtenfindung NAST, setzt SAP zukünftig auf das Business Rule Framework (BRF+).  Details zur BRF+-Konfiguration finden Sie im SAP Note 2228611. Als Drucktechnologien werden Smart Forms und Adobe Forms (m/o Fragmenten) unterstützt. Im SAP Script Repository (SO10 und SE78) können Kunden auch weiterhin Texte und Logos zentral pflegen.  
  • Central Procurement, zentralisierter Bestellanforderungs-Hub, Kontraktverwaltungs-Hub usw.
  • Predictive Contracts mit Hilfe von Machine Learning bzgl. Kontraktinanspruchnahme
  • Workflows z.B. für den Genehmigungsprozess und viele weitere Prozesse, helfen dabei Prozesse zu beschleunigen und zu automatisieren.
  • Preisfindung und Konditionstechnik: Nur die Tabelle KONV wurde durch PRCD_Elements ersetzt, um Preisinfos persistent zu speichern. Bzgl. Eigenentwicklungen können die SAP Notes 2220005 und 2189301 weiterhelfen; ansonsten ändert sich nicht viel.
  • Sehr viele Auswertungsmöglichkeiten, vorbereitete Fact Sheets, KPIs, grafische Übersichten sowie leicht zu erstellende Auswertungen. So bekommt man z.B. einen Überblick, was noch freizugeben ist, welche Bestellanforderungen zu bearbeiten sind oder inwiefern ein Mengenkontrakt bereits ausgeschöpft wurde.

Die Liste ist bereits lang und übersteigt langsam den Umfang eines Artikels. In einem weiteren Artikel werden noch einmal die wesentlichen Änderungen, die in der Simplification List beschrieben werden, zusammengefasst. Alles kann man leider nicht in einem Artikel aufgreifen. Ganz allgemein gilt, dass sich die ERP-Prozesse nicht wesentlich geändert haben. Aber es gibt neue Markttrends, wie die Benutzererfahrung, mobile Geräte, mehr Daten als Auswertungsgrundlage (BigData, IoT, Sensoren etc.), eine Verlagerung der Aufgaben, Individualisierung via Standardlösungen usw., denen SAP mit all den neuen Produkten (S/4HANA, SCP, Leonardo, Ariba, Fieldglass usw.) Rechnung trägt.  

SAP S/4HANA Simplification List

Über die Simplification List bekommen Sie einen Überblick über die Änderungen und Neuerungen, welche sich durch die Umstellung von SAP ERP auf S/4HANA ergeben. Damit ist es eines der wichtigsten Dokumente zur Vorbereitung der S/4HANA-Umstellung. Man kann sie als eine Art Nachschlagewerk verstehen, um zu prüfen ob Transaktionen, Modifikationen, Custom Code usw. noch (genauso) funktionieren. Sie bietet Input für die Projektplanung, Aufwandsschätzung, aber eben auch einen Überblick für die S/4HANA-Anwenderunternehmen, was für Sie mit dem neuen Update einhergeht.   

Struktur und Aufbau der Liste

Die Simplification List wurde in Module, Stammdaten, Übergreifendes, länderspezifische Informationen und Industrielösungen derart untergliedert, dass sich die Speziallisten auf ihren Zuständigkeitsbereich beschränken können. Betrachtet man wiederum einen dieser Teilbereiche, wie z.B. das Modul Procurement oder die Branche Automotive, so wird dieser erneut in Abschnitte untergliedert:

  • neue Funktionen, Fiori Apps, Workflows, Templates etc.
  • weggefallene Transaktionen, Funktionen usw. oder
  • Änderungen hinsichtlich Funktionen, Rollen usw.

Die Abschnitte sind vielfach ähnlich aufgebaut; unterscheiden sich allerdings natürlich auch je nach Anforderung. Vielfach findet man dort folgende Informationen:

  • Beschreibung der neuen Funktion, der Änderungen bzw. was genau obsolet geworden ist.
  • Technische Details bietet einen Überblick ob es sich um eine neue bzw. geänderte Funktion handelt, für welche Länder diese verfügbar ist, zu welchem Modul und welcher Komponente dieser Änderung gehört usw.
  • Symptome: Mal steht einfach eine neue Funktion zur Verfügung, die z.B. einen weiteren Einblick (Cockpit, KPI, Fact Sheet etc.) gewährt oder bei der Automatisierung von Geschäftsprozessen hilft. Mal finden Sie hier aber auch eine lange Auflistung von Transaktionen, die zukünftig obsolet sind. So wurde z.B. die Modullösung aus MM und SD zum Außenhandelt auf Global Trade Services (GTS) vereinfacht, weshalb viele Transaktionen wegfallen. Auch viele der ME-Transaktionen, wie ME21, ME53, ME43 usw., welche teilweise bereits unter ERP durch neue Transaktionen (ME21N, ME53N usw.) bzw. jetzt durch Fiori-Apps ersetzt wurden, findet man in solch einer Liste. Und natürlich ebenso die vielen Transaktionen zum Lieferanten und Kunden, welche alle nun auf die Transaktion BP (Business Partner) umleiten. Ein anderes Mal finden Sie eine Auflistung von Berechtigungsobjekten usw.
  • Gründe: Manchmal begründet SAP auch warum, diese Vereinfachung nötig war.
  • Vorbedingungen und Lösungen: Mal sind z. B. Customizing- oder Stammdateneinstellungen erforderlich, dann findet man wieder SAP Notes für Conversion Pre-Checks, erforderliche Rollenänderungen oder Hinweise auf die Lösungen, welche eine obsolete Lösung ablöst. Oft sind es auch Erweiterungen; so z.B. die Erweiterung von OData APIs für die Integration externer Anwendungen. Eine detaillierte Bescheibung, wie die Konfigurationen etc. vorgenommen werden müssen, finden Sie hier allerdings nicht.
  • Weiterführende Informationen: Um das ohnehin sehr umfangreiche Dokument nicht noch weiter aufzublähen, finden Sie oftmals Links z.B. zu SAP Help, SAP Notes usw. um sich tiefer in das jeweilige Thema einarbeiten zu können.

Umfang

Die Simplification List 1909 (also vom September 2019) umfasst z.B. 1032 Seiten. Als MM-Berater sollte man sich einen Überblick über die Einführung, anwendungsübergreifenden Themen und Stammdaten verschaffen (ca. 124 Seiten), danach kann man sich z.B. auf die Bestandsführung (MM-IM 43 Seiten), den Einkauf (MM-PUR 33 Seiten) und seine Branche (Automotive 24 Seiten) beschränken. Damit wird es übersichtlicher. Mit jedem Update, dass Ihr Kunde im Lauf der Projekteinführung ebenso übernehmen möchte, müssen Sie auf eine aktuellere Liste zurückgreifen und sich ggf. erneut einen Überblick verschaffen. Wie gesagt, man kann diese Listen als Nachschlagewerk auffassen und relativ gut „überfliegen“.  Der Aufbau und Umfang variiert etwas und es werden übrigens nicht grundsätzlich Englischkenntnisse vorausgesetzt, da es ebenso deutsche Versionen gibt. Manchmal ist auch ein Blick in die Vorgängerversionen der Simplification List interessant.  Die aktuelle Liste können Sie über das Stichwort „Simplification“ (SNote 2313884) direkt bei SAP abrufen:

SAP S4HANA Simplification List

S/4HANA-Beraterausbildung auch als SAP Senior Consultant?!

Diesmal wähle ich den Blog-Stil und möchte mit Euch/Ihnen einen Erfahrungsbericht zu meiner aktuell laufenden S/4HANA-Ausbildung und meinen Beweggründen teilen. Man fühlt sich etwas an die alten Zeiten als Schüler und Student zurückversetzt. Ich lerne neue Leute kennen und es bildet sich über die Zeit hinweg eine richtig gute Gemeinschaft. Ich erinnere mich noch an meine erste SAP Beraterzertifizierung im Jahr 2008. Mit Einigen hatte ich auch Jahre später noch gelegentlich Kontakt. Andere traf ich erneut auf weiteren SAP Schulungen usw. Die SAP Welt ist klein und daher sind SAP Schulungen immer auch Networking-Veranstaltungen. Gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten, macht einfach Spaß und verbindet. Neben den Übungsaufgaben am S/4HANA-System, setzen wir sogar ein eigenständiges Projekt um.

So eine S/4HANA-Ausbildung ist einfach perfekt, um schnell Wissen aufzubauen. SAP stellt dafür ein S/4HANA-System namens IDES zur Verfügung. Dort sind die Konfigurationen, Stammdaten und Prozesse immer genauso vorbereitet, dass man dort loslegen kann, wo der größte Lerneffekt erzielt wird. So lerne ich im September und Oktober vermutlich mehr, als während eines einjährigen S/4HANA-Projekts. Die Kombination aus Praxiserfahrung und Schulungen, hat sich für mich bewährt. Die Praxis benötige ich, um zu wissen welches Wissen besonders wertvoll ist und die Theorie hilft dabei Wissen abzurunden. Im Arbeitsalltag muss man Anforderungen effizient umsetzen. Dabei kommt dann der Blick über den Tellerrand auch mal zu kurz. Genau dieser ist aber erforderlich, um ein erstklassiger Berater zu werden.

Gute Berater kennen nicht nur einen Weg, sondern das von SAP bereitgestellte „Lösungsportfolio“. Sie wissen nicht nur wie etwas funktioniert, sondern auch warum. Sie kennen sehr individuell entwickelte SAP-Systeme von Großkonzernen, genauso wie den SAP Standard und Best Practices. Gerade mit den S/4-HANA-Projekten geht in vielen Unternehmen auch ein Überdenken der Geschäftsprozesse und Systemkonfigurationen einher. Was früher nur über Eigenentwicklungen realisiert werden konnte, ist ggf. mittlerweile im Standard verfügbar. Man muss allerdings wissen, dass SAP dafür im Standard eine Lösung bereitstellt! Das Produktportfolio von SAP ist in den letzten Jahren sehr groß geworden. Und es gibt sehr viele Zusatzprodukte, wie z.B. Ariba, Fieldglass, Leonardo usw. Die Annährung an den Standard kann also einerseits über die neuen Möglichkeiten des S/4HANA-Systems, aber andererseits auch durch standardisierte SAP Zusatzprodukte erreicht werden. Ich verschaffe mir mittlerweile seit fast zwei Jahren mit Begeisterung einen Überblick. Vermutlich werden all die neuen SAP-Produkte mich nahezu bis zur Rente begleiten. Die Einführung des Nachfolgesystems von S/4HANA, verfolge ich vermutlich nur noch aus einer Managementposition ohne dort konkrete Erfahrungen zu sammeln. S/4HANA ist also das System, welches ganz wesentlich mein Berufsleben begleiten wird.  

Meine erste Beraterzertifizierung lag übrigens bei fast 15.000 Euro; für die SAP Akademie, Hotels, Reisen usw. Glücklicherweise wurde damals noch Siemens zur Kasse gebeten. Mittlerweile bekomme ich aber kein reguläres Gehalt mehr und muss daher die entgangenen Einnahmen und erforderlichen Ausgaben im Blick behalten. Wem es ähnlich geht, dem kann ich gute Ratschläge geben. Die Kosten für solch einen Lehrgang lassen sich nämlich auf verschiedene Art und Weise erheblich reduzieren.

Zum aktuellen Ausbildung: In S/4HANA wurde und wird ein Überblick für z.B. Berater, Manager und Architekten vermittelt. Aufgabe war/ist es alle Module, Kernprozesse, Organisationsstrukturen, Bewegungs- und Stammdaten im System aufzubauen, um deren Neuerungen & Integration zu verstehen. Inhalt waren S/4HANA Enterprise Management inkl. Fiori bzgl. Sourcing and Procurement, Manufacturing, Sales and Distribution, Financial Accounting, Management Accounting, Inventory Management, Warehouse Management, Project System, Enterprise Asset Management und Human Capital Management. Die praktische Umsetzung am System wurde durch ein Zertifikat belegt und um eine S/4HANA Beraterzertifizierung seitens der SAP SE ergänzt. Vorab und im Anschluss erfolgte/erfolgt die Vertiefung im S/4HANA Procurement und Manufacturing.

Übrigens stehe ich nach dieser Schulung zur Verfügung und freue mich über S/4HANA-Projektangebote aus der Region Hannover (100km). Da es sich um eine Präsenzschulung handelt, bin ich allerdings derzeit nur abends und via E-Mail erreichbar. PDF-Profil von Timo Götte.

Warum Bereichsmenüs Ihren Projekteinstieg verbessern können

Wir kennen es wohl alle. Mal muss man gleich mehrere Module kennen und ein anderes Mal wird eine Branchenlösung vorausgesetzt. Die Anfrage passt einfach nur teilweise. Der Kunde akzeptiert das zwar, aber im Projekt konkurriert man dennoch mit den alten Hasen. Da gilt es sich schnell freizuschwimmen. Eine Möglichkeit sich innerhalb kurzer Zeit einen fundierten Überblick über neue Themenbereiche zu verschaffen, sind die Bereichsmenüs. Daneben können Sie übrigens auch die auf S4-Experts zusammengestellten Übersichten zu Modulen, Transaktionen, Tabellen und Reports nutzen. SAP bietet mehr als tausend Bereichsmenüs.

Auf der Website Bereichsmenüs erfahren Sie, wie Sie
• Bereichsmenüs finden und sogar selber erstellen
• Erkenntnisse über Bereichsmenüs gewinnen

und daneben bekommen Sie direkt eine Liste mit Bereichsmenüs, die der Autor für besonders relevant hält.

SAP S/4HANA Bootcamp

Eine von der SAP Community für die SAP Community organsierte Schulungsreihe mit fachlichem Knowhow-Austausch und S/4HANA-Testsystem. Bisher handelt es sich um 20 SAP Berater (Freiberufler), ergänzt um eine kleine SAP Beratung und die Unterstützung einer Fachhochschule, die insbesondere S/4HANA-Zugänge ermöglicht. Geplant sind Vorträge von Erfahrungsträgern und ganz nebenbei wird sich ein gewinnbringendes Networking ergeben. Die Termine werden ab Oktober geplant und über einen längeren Zeitraum (gelegentlich) stattfinden. Dieses Angebot hat allerdings einen regionalen Fokus, daher wird auf Deutsch kommuniziert.

Einige Freiberufler suchen händeringend einen S/4HANA-Einstieg und Kunden erfahrene Experten- hier gibt´s einen Lösungsansatz für dieses Dilemma. Bis zum 13.08.2019 können Sie gerne Ihr Interesse- zum Beispiel über das Kontaktformular- kundtun. Weitere Details folgen via E-Mail.

SAP S4HANA Bootcamp Trainings Schulungen Testsystem Ausbildung Fortbildung

Mobile Architektur unter S/4HANA und ERP

SAP Mobile Architecture mobile Architektur SCP SAP Cloud Platform SMP SAP Mobile Platform oData Gateway
  1. Teil der digitalen Transformation ist auch die Einbindung der mobilen Geräte. Neben der Datenanzeige, kann auch eine Datenänderung und der entsprechende Abgleich mit einem SAP System erforderlich sein. Als mobile Endgeräte kommen nicht nur die aus den Lagern und der Produktion vielfach bereits langfristig eingesetzten Scanner in Frage, sondern z.B. auch Smartphones, Tablets, Notebooks und sogar Uhren. Fiori-Anwendungen setzen dabei lediglich einen HTML5-fähigen Browser voraus.  
  2. Sie können sich zwischen der unternehmensintern gehosteten Lösung SAP Mobile Platform (SMP) oder der extern gehosteten SAP Cloud Platform (SCP) entscheiden. Mögliche Anbieter sind z.B. SAP und Amazon (AWS). Alle Lösungen beinhalten unter anderem die Entwicklungsumgebung (SDK), die Benutzerverwaltung, Services zur Anbindung und ein Datenmanagement. Von den Anbietern bekommen Sie zudem Apps zur Anbindung für unterschiedliche Betriebssysteme (IOS, Android usw.), eine Datenbank und viele weitere Lösungen; z.B. Offline-Funktionalitäten. Die SAP Cloud Platform ist sehr unkompliziert und wird daher vom Autor empfohlen; ein späterer Wechsel auf die On-Premise-Lösung wäre unkompliziert. Schauen Sie sich gerne auch das Video zur SAP Cloud Platform an.
  3. Die Anbindung der Geräte mit der SAP Cloud Platform oder SAP Mobile Platform erfolgt über das Open Data-Protokoll (oData). Dieses Protokoll bietet alle Operationen vom Lesen bis zum Erstellen, Pflegen und Löschen und basiert wiederum auf dem HTTP-Protokoll. Die Kommunikation seitens SCP/SMP mit dem Gateway erfolgt ebenso via oData-Protokoll.
  4. Via Gateway (SAP NetWeaver Gateway) wird schließlich der Zugriff auf alle SAP-Systeme ermöglicht.
  5. Es können nicht nur ERP und S/4HANA, sondern auch SCM, SRM, Ariba, C/4HANA usw. gemeinsam eingebunden werden.

Welchen Mehrwert bringt S/4HANA ganz konkret für Ihre Branche und Ihren Geschäftsbereich?

Über dieses Tool und dessen Auswahlmöglichkeiten, können Sie den für Sie relevanten Mehrwert anzeigen lassen. Dazu gibt es 23 Branchen zur Auswahl (Retail, Automotive, Mill Products etc.) und 11 Geschäftsbereiche (Procurement, Manufacturing, Supply Chain etc.). Passend zu Ihrer Auswahl werden dann Vorteile, Fallbeispiele, Links, Videos usw. angezeigt.

So können Sie z.B. Retail und Procurement wählen und erhalten daraufhin eine Übersicht mit 12 Kacheln (bspw. Bestand, Datenqualität und Reporting). Diese Kacheln enthalten Informationen zum Thema Einkauf im Handel. Über einen Klick auf eine Kachel, gelangen Sie in die Details. Das Tool ist noch nicht perfekt, bietet aber eine erste Anlaufstelle und wird regelmäßig weiterentwickelt. Auch unsere Videothek oder die guided S/4HANA Simulation, sind hilfreiche Einstiegsmöglichkeiten.

SAP S/4HANA Business Value Advisor Mehrwert Neuerungen

Prozessautomatisierung und alles Wissenswerte über Batch Jobs

Über Jobs lassen sich viele Prozesse und regelmäßige Tätigkeiten automatisieren. Einerseits können die vielen von SAP bereitgestellten Programme und andererseits auch speziell entwickelte Kundeneigenentwicklungen ausgeführt werden. Es lassen sich widerkehrende Tätigkeiten vollständig automatisieren. Beispielsweise Idocs erneut verbuchen, fehlerhafte Stammdaten prüfen und ggf. eine E-Mail an zuständige Mitarbeiter senden, SE16N-Selektionen nachts im Hintergrund durchführen, Kundenaufträge beliefern oder den Periodenverschieber einplanen.  

Auf der Website „Batch Jobs“ finden Sie z.B. folgende Informationen:

  • Joberstellung und -pflege
  • Jobmonitoring und Fehleranalyse
  • Hilfsprogramme zu Jobs
  • Wartezeiten zwischen zwei Jobs
  • Sequenzielle und parallele Jobketten
  • Relevante Job-Tabellen
  • Job-Debugging und vieles mehr

SAP Kurzbefehle im Überblick

Die auch als OK-Codes bekannten Kurzbefehle, können in das Transaktionsfeld eingeben werden.

Kurzbefehl

Erläuterung

/o

Modiübersicht inkl. der Möglichkeit einen bestehenden zu löschen oder aber einen neuen zu erzeugen.

/oTransaktion öffnet neuen Modi  inkl. Transaktion.

search_sap_menu Transaktionssuche in der Menüstruktur.
/nTransaktion

Beenden der aktuellen Transaktion und starten der neuen Transaktion. Nicht gespeicherte Daten gehen ohne Warnung verloren! Beim hellen Batch Input-Lauf (LSMW), kann damit die aktuelle Eingabe (z.B. bei Fehlern) übersprungen werden. 

[Strg][n]: Neuen Modus ohne Maus öffnen.

/*Transaktion Beenden der aktuellen Transaktion und starten der neuen Transaktion. Hier wird allerdings der erste Bildschirm der neuen Transaktion direkt übersprungen. Also falls Sie z.B. aus der MM03 direkt die MM02 öffenen möchten, kann dieser Kurzbefehl sinnvoll sein. Falls Sie bereits bei der MM03 die Materialnummer usw. eingegeben hatten, wird diese Eingabe für MM02 genutzt und Sie gelangen direkt in die Materialstammpflege (in den Reiter Grunddaten). 
/i

Beendet den aktuellen Modus. Nicht gespeicherte Daten gehen ohne Warnung verloren!

/iModus: Beendet den angegebenen Modus. Nicht gespeicherte Daten gehen ebenso ohne Warnung verloren!

[Strg][SHIFT][7] Fokus aufs Transaktionsfeld.
/nend Beendet die aktuelle Sitzung und schließt alle offenen Modi. Beim hellen Batch Input-Lauf (LSMW), kann damit der komplette Batch Input-Lauf beendet werden.
/nex Beendet die aktuelle Sitzung ohne Nachfrage. Alle offenen Modi werden ohne Nachfrage geschlossen, Daten können daher verloren gehen.
.xyz Traversieren der Menü-Shortcuts (Hotkeys)
/h

Debugger öffnen.  Im R/2-System war es übrigens noch das ‘h’ und man nannte es damals »Hoppeln«.

/hs:  In den Debugger springen.

%_GCADDF Während eine Transaktion geöffnet ist, kann man im Eingabefeld
%_GCADDF eingeben und damit wir die Transaktion in den
eigenen Favoriten aufgenommen.
/$SYNC Synchronisieren aller Puffer. Durch diese Funktion kann die Performance erheblich verringert werden!
/$TAB Synchronisiert den Tabellenpuffer. Durch diese Funktion kann die Performance negativ beeinflußt werden.
/$CUA Synchronisiert den CUA-Puffer. Durch diese Funktion kann die Performance ebenso negativ beeinflußt werden.
/$NAM Synchronisiert den NAMTAB-Puffer. Durch diese Funktion kann ebenfalls die Performance negativ beeinflußt werden.
/$DYNP Synchronisiert den Dynpro-Puffer und kann die Performance auch negativ beeinflussen.
[Strg] + [Y] Via Tastenkombination (Shortcut) mehrere Zeilen markieren.
/bend Batch-Input beenden, dabei können Sie mit [Wiederaufnahme] in die Transaktion SM35 zurückspringen.

/p–

/p-

/p+

/p++

Auf die erste Seite einer Liste springen.

Eine Seite rückwärts blättern.

Zur nächsten Seite vorblättern.

Auf die letzte Seite springen.

[STRG][S]

[F8]

[F4][F2]

[F3]

[Shift][F3]

[F12]

Speichern

Ausführen 

 Trägt das aktuelle Datum ins Datumsfeld ein. 

Zurück

Beenden

Abbrechen

[F2] Statt Doppelklick via Maus.
[Strg][N] Öffnet neuen Modus
%pc Liste downloaden.
%sc In der Liste suchen.
%pri

Angezeigte Liste drucken.

Weitere Arbeitserleichterungen finden Sie auf der Seite: 10 Tipps für SAP Profis.

MM Modulintegration mit anderen ERP Modulen

Das Zusammenspiel der Module soll anhand des Moduls MM und der Komponente MM-SRV veranschaulicht werden. Es werden regelmäßig Dienstleistungen in Anspruch genommen. Für diesen Prozess bietet SAP im Modul MM ein umfassendes Werkzeug. Einerseits um wiederkehrende Tätigkeiten zu reduzieren und andererseits um den Prozess vom Ursprung, zum Beispiel einem Serviceauftrag oder Instandhaltungsauftrag, bis hin zur Abrechnung optimal ausgestalten zu können. Da diese Komponenten unberechtigterweise ein Schattendasein fristet, wurde bewusst dieses Beispiel aufgegriffen, um das Zusammenspiel der Module zu veranschaulichen.

Integration

Die Komponente Dienstleistung ist an die SAP-Module Kundenservice, Instandhaltung, Vertrieb, Projektsystem usw. gekoppelt. Dadurch ist es möglich, Bestellanforderungen für Dienstleistungen z.B. im Rahmen einer Instandhaltungsmaßnahme oder eines Projekts zu erstellen und dann dem Einkauf zu übermitteln; ohne zusätzliche Arbeit bei der Datenpflege. Das Zusammenspiel der Module MM, CS, SD, PS, PM, CO und FI spart Zeit, Aufwand und reduziert zudem die Fehlerhäufigkeit.

Modulintegration MM-CO

Ein Beispiel für die Integration zwischen MM und CO ist das Bestellobligo. Der erwartete Wert ungeplanter Leistungen sowie geplanter Dienstleistungen wird aus MM an CO übergeben, damit ein Bestellobligo aufgebaut und verwaltet werden kann. Dadurch kann das entsprechende Budget für Beschaffungsmaßnahmen rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden.

Modulintegration MM-PM

Für die Integration von MM-SRV und PM bietet SAP sowohl für die geplante, als auch für die ungeplante Instandhaltung Optimierungsmöglichkeiten. So gibt es zum Beispiel für beide Fälle Rahmenbestellungen, mit deren Hilfe sich der Aufwand innerhalb des Einkaufs reduzieren lässt. Zudem kann im Rahmen der geplanten Instandhaltung mit Wartungsplänen der manuelle Erfassungsaufwand zusätzlich reduziert werden.

Modulintegration MM-SD

Aus dem Vertrieb (SD) wäre z.B. eine Streckenbestellung denkbar, die z.B. eine Produktlieferung um sinnvolle Dienstleistungen Dritter ergänzt. Aus dem Projektstrukturplan eines Projektes und dem Kundenservice, können sich ebenso Dienstleistungsanforderungen ergeben. Die Dienstleistungsbeschreibung kann entweder direkt innerhalb dieser Belege bzw. bei der Bestellerzeugung genauer spezifiziert werden kann.

Stammdaten der Dienstleistungsabwicklung

Nachdem ein genereller Überblick über den Dienstleistungsprozess geboten wurde, sollen hier die Dienstleistungsstammdaten erläutert werden. Wiederkehrende Dienstleistungen können detailliert erfasst und zukünftig als Datengrundlage genutzt werden. Mit Fokus auf die Besonderheiten des Dienstleistungsprozesses, sind insbesondere folgende Stammdaten zu betrachten:

  • Lieferanten
  • Dienstleistungsstämme
  • Musterleistungsverzeichnisse (M-DLV)
  • Standardleitungsverzeichnisse (St-DLV)
  • Kontrakte mit Dienstleistungsverzeichnis
  • Dienstleistungskonditionsschemata und Konditionen

Lieferanten

Auf die Pflege der Lieferanten soll nicht detailliert eingegangen werden. Der Hinweis, dass über den Lieferanten die leistungsbezogene Rechnungsprüfung ausgesteuert werden kann, sollte hinreichend sein. Damit erreichen Sie, dass die Rechnungen nicht ohne Leistungsabnahme bezahlt werden. Die anderen Einsellungen sind analog zur Materialbeschaffung vorzunehmen.

Dienstleistungsstämme

Als Alternative zu Materialstämmen, gibt es für den Dienstleistungsprozess Dienstleistungsstämme. Diese sind insbesondere eine Erfassungshilfe, da hier Vorschlagswerte (Formeln, Langtexte, Bewertungsklassen etc.) hinterlegt werden können. Optionale Berechtigungsgruppen können festlegen, welcher Benutzer zur Auswahl der jeweiligen Dienstleistung berechtigt ist. Es lassen sich Dienstleistungen über einen Einkaufsstatus temporär sperren und so weiter.

Musterleistungsverzeichnisse

Musterleistungsverzeichnisse bilden eine sinnvolle Gruppierung von Dienstleistungen, die regelmäßig gemeinsam selektiert werden. Es können zum Beispiel Texte, Preise, Überlieferungstoleranzen, feste Lieferanten, Mengen und Konditionen inklusive Gültigkeiten, Staffeln und Zusatzkonditionen hinterlegt werden. Auch hier gibt es die Steuerungsmöglichkeiten über Berechtigungsgruppen und Einkaufsstatus. Theoretisch können auch Dienstleistungen über Freitexte gepflegt werden. Der Autor rät davon allerdings ab, da das System Dienstleistungen ohne Leistungsstamm ungewöhnlich interpretiert. Insofern Sie zum Beispiel eine Prozessoptimierung mit Hilfe von Wartungsplänen und Rahmenbestellungen implementieren, wodurch automatisch Leistungserfassungsblätter erzeugt werden können, werden Leistungen ohne Dienstleistungsstamm als ungeplante Dienstleistungen interpretiert. Leider lassen sich diese Einträge im Leistungserfassungsblatt auch nicht nachträglich auf geplante Dienstleistungen ändern. Zudem gibt es dazu keinen SAP-Hinweis (SNote), der diese Einschränkung korrigiert.

Standardleistungsverzeichnisse

In Standardleistungsverzeichnissen können Textbausteine hinterlegt werden, die dann als Quelle für Dienstleistungsverzeichnisse und Dienstleistungsbeschreibungen dienen. Standardleistungsverzeichnisse werden teilweise von Lieferanten bereitgestellt, um eine eindeutige Kommunikation sicherzustellen. Diese sind immer dann sinnvoll, wenn sich Leistungsbeschreibungen aus unterschiedlichen Textbausteinen zusammensetzen und diese redundanzfrei abgelegt werden sollen. Gemeinsam mit Lieferanten entwickelte Standardleistungsverzeichnisse, sind auch einer eindeutigen und verständlichen Kommunikation zuträglich. Im Beispiel wurde eine mögliche Konfiguration der Leistungsbeschreibung grau hervorgehoben.

Standardleistungsverzeichnis

Die Themen Preisfindung, Konditionen sowie Kontraktmanagement werden aufgrund des Umfangs in eigenen Artikeln erläutert. Weitere Informationen zur Dienstleistungsbeschaffung bekommen Sie im Whitepaper und zusätzlich können Sie das von Herrn Götte geschriebene Buch (201 Seiten) direkt hier erwerben. Ferner könnte Sie in diesem Zusammenhang auch das SAP System Fieldglass interessieren.

Einsatzgebiete des SAP Leonardo Machine Learnings

Unsere Welt wird immer vernetzter und über die vielen Sensoren, Kameras usw. werden völlig neue Geschäftsanwendungen und Erkenntnisse ermöglicht. Allerdings gilt es die große Menge an unstrukturierten Daten sinnvoll zu nutzen. So sind die Gesichtserkennung und Ableitung der Stimmung einer Person möglich. Aber auch die vielen Daten im Shop Floor (der Produktion) können zu KPIs (Key Performance Indicators) aggregiert und für Aussagen über den Ausschuss und Verschleiß von Maschinen genutzt werden. Die Zuordnung von SAP Rechnungen zu Zahlungseingängen ist ein bereits vielfach implementierter Anwendungsfall. Eine Klassifizierung von Servicetickts, was heutzutage oftmals noch von einem Mitarbeiter übernommen wird, ist ebenso bereits keine große Herausforderung mehr.

SAP Leonardo Machine Learning Foundation

Im Rahmen von SAP Leonardo stellt SAP auf Basis der SAP Cloud Platform die sogenannte Machine Learning Foundation zur Verfügung. Dort werden diverse Services angeboten, wie die genannte Rechnungszuordnung. Mit SAP HANA und Big Data Services sollen die unstrukturierten Datenmengen, z.B. in Form von Texten und Bildern, als Grundlage für eine Lernphase (Machine Learning) genutzt werden. So lassen sich Muster und Regeln ableiten. Darüber hinaus ist im Nachgang ein Abgleich möglich, um zukünftige Aussagen zu präzisieren. Genau das ist Machine Learning!

Fusion zweier Unternehmen via SAP Post-Merger-Integration

Die Zusammenführung zweier Unternehmen geht meist mit einer Verschmelzung der IT-Systeme einher. Wie der Autor Herr Götte aus eigener Erfahrung weiß, gehören solche Transformationsprojekte zu den größten Herausforderungen und zwar nicht nur innerhalb der SAP-Abteilung, sondern für den gesamten Konzern. Einerseits bedeutet es einen Mehraufwand in fast allen Abteilungen während der Umstellungsphase und andererseits wird sich das Unternehmen organisatorisch ändern. Einige Positionen wären zukünftig mehrfach besetzt. Um Synergieeffekte zu erzielen, können Arbeitsplätze wegfallen bzw. Aufgabenfelder müssen angepasst werden. Über den Erfolg solcher Projekte entscheidet somit nicht nur die IT, sondern auch ein professionelles Change Management. Eine offene Kommunikation, ein geschlossenes Auftreten des Managementteams und die dadurch erlangte Bereitschaft der Mitarbeiter Änderungen mitzutragen, ist eine wesentliche Grundlage für den Projekterfolg.

Projektsplit

Die Trennung von Carve-outs und Post-Merger-Integrationen kann sinnvoll sein. So wird für die Carve-outs meist ein fester Zeitrahmen vorgegeben, weshalb die Einhaltung von Deadlines einen hohen Stellenwert bekommen kann. Die Zerlegung von Großprojekten in mehrere Teilprojekte reduziert einerseits die Komplexität und Risiken, ermöglicht andererseits aber auch Spielraum für eine optimale Zusammenführung der Unternehmen (Fusion). Im zweiten Schritt lassen sich die Synergieeffekte einer Fusion ausschöpfen. Bei besonders komplexen Projekten sollten zudem weitere Teilprojekte abgeleitet werden, um diese in Multiprojekten bzw. Projektprogrammen weiter zu untergliedern. Abhängigkeiten der Projekte untereinander gilt es dabei zu berücksichtigen und im Rahmen der Planung aufzugreifen. Insbesondere für Meilensteine, bei denen viele Abhängigkeiten aufeinandertreffen, müssen realistische Puffer eingeplant werden. Wenn gleich mehrere Voraussetzungen aufeinandertreffen, addieren sich deren Wahrscheinlichkeiten hinsichtlich einer Projektverschiebung. Meist bewirken wiederum Projektverschiebungen zusätzliche Aufwände, die durch ein geschicktes Projektmanagement unnötig wären. Das entsprechende Stakeholder-Management kann eine Herausforderung werden.

Migration der SAP Systeme

Während einige IT-Lösungen schlicht ersetzt werden, sind Fusionen gerade hinsichtlich der SAP-Systemlandschaften sehr aufwändig. Im ersten Schritt gilt es die Systeme anzugleichen. So können zwei SAP Systeme unterschiedlich aktuell sein. Möglicherweise sind es dabei nicht nur unterschiedliche Enhancement Packages, sondern Altsysteme wie z.B. SAP R/3, ERP oder CRM müssen zunächst auf S/4HANA, C/4HANA usw. transformiert werden. Dies kann in allen Geschäftsbereichen wesentliche Änderungen seitens der Geschäftsprozesse bedeuten; beispielsweise die Umstellung auf das neue Hauptbuch (new G/L) oder die Einführung einer neuen Lagerverwaltung (Extended Warehouse Management). Auch eine Harmonisierung der Stammdaten, Namenskonventionen, von Arbeitsabläufen bis hin zur Unternehmenskultur tritt nun in den Fokus. Ein guter Know-how-Austausch der neu zusammengeführten Mitarbeiter, kann viele Potentiale freisetzen und wesentlich zum Erfolg des neu gebildeten Konzerns beitragen.

Webniar zur SAP-Systemzusammenlegung

Ein darauf spezialisiertes Unternehmen- mit dem auch Herr Götte als Manager bereits in Carve-Ins/Carve-Outs zusammengearbeitet hatte- stellt sich nächsten Donnerstag in einem einstündigen Webinar vor:

Agenda

  • Erzielung von Synergieeffekten in der IT und den Geschäftsprozessen
  • Ergebnisoptimierung durch frühzeitige und offene Kommunikation
  • Zusammenführung von Anwendungen und Geschäftsdaten

Zeit: 14:00 – 15:00 (CET)
Ort: Online Webinar
Datum: 11.04.2019
Anmeldung: N/A
Preis: Kostenlos

S4-Experts Post-Merger-Integration Carve-outs Carve-Ins Migrationen Fusionen Unternehmenseingliederungen

S/4HANA Dienstleistungsbeschaffung

Neben der Materialbeschaffung, bietet SAP eine umfangreiche Komponente für die Dienstleistungsbeschaffung.

Einerseits um wiederkehrende Tätigkeiten zu reduzieren und andererseits um den Prozess vom Ursprung, z.B. einem Serviceauftrag oder Instandhaltungsauftrag, bis hin zur Abrechnung optimal ausgestalten zu können. Diese Komponente ermöglicht eine detaillierte Kommunikation, Überwachung und Auswertung hinsichtlich komplexer Dienstleistungsanforderungen. Aufgrund der Wiederverwendbarkeit der Stammdaten, zeigen sich zunehmend im Rahmen der täglichen Arbeit deren Vorteile. Beschreibungen können einmal in hoher Qualität erfasst und langfristig verwendet werden, was den Kommunikationsaufwand teilweise erheblich reduziert.

Die Abnahme von Dienstleistungen bedarf oftmals sowohl einer fachlichen, als auch kommerziellen Abnahme. Um Compliance-Anforderungen umzusetzen kann ebenso ein Vieraugenprinzip oder gar ein mehrstufiges Freigabeverfahren erforderlich sein. Eine Überwachung und Auswertung der Dienstleistungen externen Personals kann mit Hilfe dieser Komponente deutlich strukturierter, transparenter und detaillierter erfolgen. Es ist ein revisionssicheres Dokumentieren der Kommunikation und aller Vorgänge möglich.

Prozessüberblick inkl. Modulintegration

Die Komponente Dienstleistung ist an die SAP-Module Kundenservice, Instandhaltung, Vertrieb, Projektsystem usw. gekoppelt. Dadurch ist es möglich Bestellanforderungen für Dienstleistungen, z.B. im Rahmen einer Instandhaltungsmaßnahme oder eines Projekts, zu erstellen und dann dem Einkauf zu übermitteln; ohne zusätzliche Arbeit bei der Datenpflege. Das Zusammenspiel der S/4HANA Module Procurement, Customer Management, Sales etc. und Finance spart Zeit, Aufwand und reduziert zudem die Fehlerhäufigkeit.

Ein Beispiel für die Integration zwischen Sourcing and Procuement und Finance (Controlling) ist das Bestellobligo. Der erwartete Wert ungeplanter Leistungen sowie geplanter Dienstleistungen wird aus Sourcing and Procuement an Finance (Controlling) übergeben, damit ein Bestellobligo aufgebaut und verwaltet werden kann. Dadurch kann das entsprechende Budget für Beschaffungsmaßnahmen rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden.

Für die Integration von Procurement und Plant Maintenance bietet SAP sowohl für die geplante, als auch für die ungeplante Instandhaltung Optimierungsmöglichkeiten. So gibt es z.B. für beide Fälle sogenannte Rahmenbestellungen, mit deren Hilfe sich der Aufwand innerhalb des Einkaufs reduzieren lässt. Zudem kann im Rahmen der geplanten Instandhaltung mit Wartungsplänen der manuelle Erfassungsaufwand ebenso reduziert werden.

Aus dem Vertrieb wäre z.B. eine Streckenbestellung denkbar, die z.B. eine Produktlieferung um sinnvolle Dienstleistungen Dritter ergänzt. Aus dem Projektstrukturplan eines Projektes und dem Kundenservice, können sich ebenso Dienstleistungsanforderungen ergeben. Die Dienstleistungsbeschreibung kann entweder direkt innerhalb dieser Belege bzw. bei der Bestellerzeugung genauer spezifiziert werden kann.

SAP ERP Dienstleistungsbeschaffung und S/4HANA Service Procurement

In einem Whitepaper (26-Seiten) wurde die ERP Dienstleistungsbeschaffung inkl. vieler Optimierungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten erläutert. Auf Anfrage können Sie gerne auch das dazugehörige Buch von Herrn Götte kaufen. Dieses beschreibt die Komponente auf über 200 Seiten umfassend. Eine Auflage des Buchs, die sich dem Thema S/4HANA Service Procurement widmet, wird dieses Jahr entwickelt.

S/4HANA Procure to Pay Services Video

https://youtu.be/xZVvGipBU5Q

SAP Einkaufs- bzw. Logistikinformationssystem

Die Auswertungsmöglichkeiten sind vielfach bzgl. der Materialeinkaufsprozesse (MM-PUR) und Dienstleistungsbeschaffung (MM-SRV) analog. An dieser Stelle kann keine detaillierte Erläuterung der gesamten Auswertungsmöglichkeiten des Logistikinformationssystems geboten werden. Anhand der Dienstleistungsbeschaffung, sollen die Möglichkeiten verdeutlicht werden. Einerseits sind viele Auswertungen vergleichbar mit der Materialberschaffung, aber andererseits gibt es auch einige Besonderheiten. So können z.B. Abnahmen und Leistungserfassungsblätter ausgewertet werden bzw. es ist eine detailliertere Betrachtung respektive Selektion auf Dienstleistungsebene möglich.

Bestellentwicklung

Lieferantenüberwachung z.B. inwiefern bereits Leistungen erfasst wurden und ob es Abweichungen hinsichtlich der Termineinhaltung, Leistungserfassung oder Rechnungen gab.

Reporting zu Leistungen 

Ermöglicht einen Überblick, welche Bestellungen es zu einem Lieferanten gibt, ob der Lieferant komplett beziehungsweise teilweise und rechtzeitig geliefert hat, ob die Rechnungen richtig waren, es ungeplante Dienstleistungen gab und so weiter.

Ausgabe einer Liste von Leistungsstämmen

Über verschiedene Selektionsmöglichkeiten, wie z.B. Waren- oder Berechtigungsgruppen, kann die Ausgabeliste angepasst werden. Der Anwender gewinnt zum Beispiel einen Überblick über den Pflegestatus der Dienstleistungsstammdaten.

Reporting zum Musterleistungsverzeichnis 

Liefert je nach Selektion alle verfügbaren Musterleistungsverzeichnisse und bietet einen ersten Überblick über deren Pflegestatus.

Reporting zu Leistungsblättern 

Für ein Monitoring über den Abnahme- und Sperrstatus der Leistungsblätter. Eine Massenpflegetransaktion bietet überdies die Möglichkeit, diesen Status zu ändern. Hier können die dem Mitarbeiter zugehörigen Leistungsblätter gemeinsam gepflegt werden.

Dienstleistungskontraktauswertungen 

Auswertungen hinsichtlich existierender Kontrakte, um z.B. zu erfahren inwiefern diese bereits ausgeschöpft wurden und welchen Status die einzelnen Beschaffungsvorgänge haben. Man erkennt direkt, ob häufig ungeplante Dienstleistungen erfasst wurden usw.

Das Einkaufsinformationssystem bietet auch noch weitere Reports zu Einkaufsbelegen, Warengruppen etc. die hier aber nicht alle erläutert werden sollen. Einen detaillierten Überblick zur Dienstleistungsbeschaffung bekommen Sie im Whitepaper von Herrn Götte und zusätzlich können Sie das von Herrn Götte geschriebene Buch (201 Seiten) direkt hier erwerben.

Wir unterstützen Sie gerne! 

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SAP Fieldglass Dienstleistungsbeschaffung

Mittlerweile bietet SAP diverse Lösungen für die Dienstleistungsbeschaffung. Bereits im ERP-System gab es dazu eine umfangreiche Komponente (MM-SRV). Über die Weiterentwicklung im S/4HANA System werden ebenso zukünftig Artikel verfasst. Neben der Cloud-Lösung SAP Ariba, zu der mittlerweile bereits mehrere Artikel veröffentlicht wurden, gibt es ebenso die Cloud-Lösung SAP Fieldglass, welche den besonderen Anforderungen besser gerecht wird.

SAP ERP Dienstleistungsbeschaffung 

In einem Whitepaper (35-Seiten) wurde die Dienstleistungsbeschaffung inkl. vieler Optimierungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten bereits allgemein erläutert. Sie könne gerne auch das dazugehörige Buch vom Autor Timo Götte kaufen. Dieses beschreibt die MM-SRV Komponente auf über 200 Seiten umfassend. Eine Auflage des Buchs, die sich dem Thema S/4HANA Service Procurement widmet, wird zudem 2019 entwickelt.

SAP Fieldglass Video

Guided S/4HANA Trainings

Kennen Sie das? Sie öffnen eine Transaktion und wissen nicht genau, was Sie eingeben müssen bzw. wie diese sich beim Ausführen verhalten wird. Also fragen Sie einen Kollegen. Da nicht immer der passende Kollege zur Verfügung steht, haben Sie jetzt eine Alternative.

S4-Experts Guided S/4HANA Trainings

Sie bekommen nun über S4-Experts einen kostenlosen Zugriff auf Guided Trainings. Es wird dazu eine SAP S/4HANA Simulation bereitgestellt und über einen Assistenten werden Sie durch die Transaktionen navigiert. Zu allen Modulen, wie Sourcing and Procurement, Manufacturing, Supply Chain, Professional Services, Sales, Finance, Controlling etc., finden Sie Simulationen zu bereits sehr vielen Transaktionen. So können Sie sich interaktiv in das System einarbeiten und dies immer genau dann, wenn Sie es benötigen.

S/4HANA Guided Trainings

S/4HANA Guided Trainings

SAP S/4HANA Sourcing and Procurement Whitepaper

Auf 17 Seiten bekommen Sie einen Überblick über die S/4HANA Stammdaten zum Einkauf, den Beschaffungsprozess, Kontraktmanagement, Employee-Self-Services (ESS), den Ausschreibungsprozess inkl. der SAP Ariba-Integration, die katalogbasierte Beschaffung und die neuen Einkaufsanalysen. Dazu bietet wir „Guided S/4HANA Trainings„, einen Demosystemzugriff und viele weiterführende Informationen. Sie können alternativ auch die Videothek nutzen. Dort gibt es bereits viele Videos zum S/4HANA Einkauf.

S4 HANA Einkauf

S/4HANA Stammdaten

Für den Einkauf ergeben sich einige Neuerungen innerhalb der SAP S/4HANA Stammdaten. Die vielen Fiori-Apps bieten allerdings einen hohen Wiedererkennungswert und an die wenigen Umstrukturierungen gewöhnt man sich schnell.

S/4HANA Geschäftspartner

Die separaten Kreditoren- und Debitorenstämme wurden von SAP als Geschäftspartnerstammsätze zusammengeführt (SAP´s Principle-of-One). Beim Aufruf der obsoleten Pflegetransaktionen (FK0x, FD0x, XD0x, VD0x, XK0x und MK0x) wird der Anwender auf die Transaktion BP umgeleitet. Die Zusammenführung aller Informationen in Geschäftspartnern vermeidet nicht nur redundante Pflegeaktivitäten, sondern erleichtert auch die Zuordnung; z.B. eines erstellten Belegs in der Buchhaltung.

Über die aus ERP bekannten Partnerrollen können die verschiedenen Geschäftszwecke abgebildet werden. Es werden immer mindestens zwei Rollen erzeugt. Einerseits automatisch die Rolle „Geschäftspartner (allg.)“ und andererseits eine manuell gewählte Rolle, wie z.B. der „Lieferant“. Abhängig von der gewählten Rolle sind unterschiedliche Reiter und Felder zu pflegen. So wird bei der Partnerrolle „Lieferant“ der Reiter Beschaffungsmonitoring angezeigt; beim „Lieferant (Finanzbuchhaltung)“ hingegen nicht. Hier können übrigens die Materialverfügbarkeit und Informationen zum Transportweg eingesehen werden.

Neu ist eine zeitabhängige Adresssteuerung, wodurch Adressänderungen transparenter sind. Der umständliche Weg über Änderungsbelege ist daher nicht mehr erforderlich.

S/4HANA Materialstamm

Für den Materialstamm kann nun optional eine 40-stellige Materialnummer aktiviert werden. Dies sollte wohlüberlegt erfolgen, da eine Deaktivierung später schwierig ist und Auswirkungen auf Schnittstellen oder Erweiterungen daher vorab analysiert werden sollten. Als zweite wesentliche Änderung kann der WebGUI-Datei -Browser genannt werden. Statt im nativen Dateisystem, werden nun die Methoden Download, Upload, Ausführen usw. im eignen Dateisystem des Browsers ausgeführt.

Stammdatenmassenänderungen

Über die App „Massenänderungen an Einkaufsinfosätzen“, können Sie die Felder mehrerer Einkaufsinfosätze auf einmal ändern. Änderungsprotokolle bieten zudem eine Kontrollmöglichkeit. Die App „Massenänderungen an Lieferplänen“ ermöglicht es Felder mehrere Lieferpläne auf einmal zu ändern. Auch hier gibt es Änderungsprotokolle.

S/4HANA Information Lifecycle Management (ILM)

Insbesondere innerhalb der Stammdaten werden ggf. auch personenbezogene Daten hinterlegt. Um der neuen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) gerecht zu werden, bietet SAP via „Information Lifecycle Management“ daher eine Lösung für das Sperren beziehungsweise Löschen von personenbezogenen Daten.

 

 

 

S/4 HANA Kontraktmanagement

Die Gruppe „Einkaufskontraktbearbeitung“ enthält z.B. Apps bzgl. Lieferplanverwaltung, Lieferplaneinteilungen, Lieferplanabrufe, Einkaufsjobs und Kontraktverwaltung. Einige Umstrukturierungen wurden vorgenommen, jedoch findet sich der geübte Anwender schnell zurecht. Das Anlegen eines Kontrakts erfolgt analog zum ERP-System.

Die App „Einkaufskontrakte verwalten“ bietet einen Überblick über alle Kontrakte bzw. je nach Selektion eine Teilmenge. Öffnet man einen dieser Kontrakten findet man alle aus ERP bekannten Daten, welche jedoch auf mehr Bildschirme aufgeteilt wurden. Die Abrufmenge findet man z.B. jetzt unter dem Reiter „Positionen“ und der jeweiligen Detailübersicht.

Die üblichen Funktionen stehen weiterhin zur Verfügung

  • Kontraktvorlagen anzeigen, anlegen, bearbeiten oder löschen
  • Kontrakte manuell oder mithilfe einer Kontraktvorlage anlegen
  • Konditionen zum bestehenden/neuen Datumsbereich hinzufügen
  • Rechtsvorgänge eines Kontrakts anzeigen

Wenn der Nettopreis für eine Position in einem Infosatz gepflegt ist, wird automatisch eine Standardkondition mit Konditionsart Bruttopreis angelegt und der Gültigkeitszeitraum aus dem Einkaufsinfosatz übernommen. Andernfalls müssen Sie den Nettopreis für die Kontraktposition manuell pflegen und der Gültigkeitszeitraum wird aus dem Kontrakt übernommen.

Interessante Fiori-Apps zum Kontraktmanagement

Rechtsvorgänge anzeigen: Neben der Anzeigemöglichkeit des Rechtsinhalts, können Sie die zugeordneten Rechtsvorgänge, deren Bewertung (z.B. „Ausstehend“ oder „Planmäßig“) und den letzten Bearbeiter inkl. Änderungsdatum einsehen.

Mit der App „Massenänderungen an Einkaufskontrakten“, können Sie die Felder mehrerer Einkaufskontrakte auf einmal ändern. Eine anschließende Kontrollmöglichkeit bieten die Änderungsprotokolle.

Die „Einkaufskontraktpositionen überwachen“-App bietet ein Monitoring der Kontraktpositionen. Im Standard wird eine Diagramm- und Tabellensicht mit aggregierten Werten von Kontraktpositionen für Materialgruppen angezeigt.

 

S/4 HANA without Registration!

Would you like to try SAP´s new and great “User Experience”? On our website you get a direct system access as a demo and also a lot of useful information about S/4 HANA, its database, free training possibilities etc. Apropos you can change the language of the website via the menu item.

.     Fiori Demo

SAP S4 HANA Release 1802

SAP Dienstleistungsbeschaffung

In diesem Whitepaper wird die Komponente SAP ERP MM-SRV zur Dienstleistungsbeschaffung mit allen Integrations- und Optimierungsmöglichkeiten erläutert. Ein Buch, welches das Thema umfassend behandelt, ist bereits in Entwicklung (derzeit 202 Seiten). Das Buch wird die Dienstleistungsbeschaffung im SAP-Umfeld umfassend erläutern; von SAP ERP, über S/4 HANA bis hin zu den Cloudlösungen Ariba und Fieldglass soll ein Gesamtüberblick geboten werden.

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