SAP S/4HANA Lieferplanabwicklung mit Lieferplanabrufen

Lieferpläne können auf Kontrakten oder anderen Einkaufsbelegen basieren und werden über die Transaktion ME31L angelegt (Fiori-App Lieferplan anlegen). Später kann innerhalb der Lieferpläne, über die Transaktion ME33L oder die Fiori-App „Lieferplan anzeigen“, die Abrufdokumentation eingesehen werden. Dies setzt die Wahl einer passenden Vertragsart (Belegtypen siehe SM30 VV_T161_VL) voraus, die die Abrufdokumentation vorsieht. So können dann z.B. aktuelle Lieferplanabrufe mit vergangenen verglichen werden, um z.B. Mengenabweichungen zu analysieren. Neben den in Einkaufsbelegen üblichen Einträgen (Gültigkeit, Incoterms, Zahlungsbedingungen, Konditionen usw.), finden Sie auch Fixierungshorizonte. Mit deren Hilfe können Sie Verbindlichkeitsgrade pflegen sowie die automatischen Änderungen im Bedarfsplanungslauf aussteuern. Da es bei kurzfristigen Änderungen ggf. zu Produktions- und Materialerstattungsansprüchen seitens der Lieferanten kommen kann, werden automatische Änderungen von MRP im kurzfristigen Horizont bevorzugt ausgeschlossen.

S/4HANA Lieferplanabwicklung Lieferplaneinteilungen Lieferplanabrufe

Die Grafik veranschaulicht inwiefern der Disponent in den Prozess eingreifen muss bzw. kann (blau). Später kann fast alles im Hintergrund laufen (grau) und der Disponent muss sich nur noch um Ausnahmen kümmern. Die vier orangen Prozessschritte werden im Folgenden näher erläutert:

Einerseits können via ME38 manuell Einteilungen angelegt oder automatisch über die Fiori-App „MRP Live“ bzw. Transaktion MD01N angelegt werden. Der Bedarfsplanungslauf kann später via Job erfolgen, sodass Einteilungen automatisch erzeugt werden. Die Transaktion MD04 wurde in S/4HANA um eine Fiori-App „Bedarfs-/Bestandsliste überwachen“ ergänzt. Mit dessen Hilfe die Einteilungen nicht nur überwachst, sondern auch direkt geändert werden können.

Die direkte Übermittlung der Einteilungen an den Lieferanten ist eher unüblich, aber möglich. Es werden meist zusätzlich Lieferplanabrufe angelegt; manuell z.B. via ME84 oder via Fiori-App „Lieferplanabruf anlegen“. Die Ergänzung um stundengenaue Feinabrufe wäre auch noch möglich, soll hier aber nicht weiter betrachtet werden.  Die automatische Erzeugung von Lieferplanabrufen kann später über einen Job (RM06EFLB) eingeplant werden. Die Einteilungen bleiben im vorgestellten Szenario also interne Belege und zur externen Kommunikation werden Lieferabrufe eingesetzt.

Für diese Lieferabrufe kann dann zusätzlich ein „Stopping“ implementiert werden (SM30: V_T163P). So kann bei großen Mengenabweichungen zu anderen Lieferplanabrufen, bei geändertem Revisionsstand des Materials oder gültig werden eines Nachfolgematerials ein sogenanntes „Stopping“ ausgelöst werden. Der Disponent muss dann über die Transaktion ME89 explizit eine Entscheidung (Freigabe) treffen. Dies ist der einzige Schritt, welcher später zwingend manuell durchgeführt werden muss.

Denn auch das Versenden des Lieferabrufs, kann über einen Job (RM06ENDR_ALV) erfolgen. Manuell kann dies aber auch über die Fiori-App „Lieferplanabrufe drucken“ oder Transaktion ME9E veranlasst werden. 

SAP´s User Experience am Beispiel Beschaffungsübersicht veranschaulicht!

Fiori-App: Beschaffungsübersicht

Anhand einer Fiori-App soll SAP´s User Experience veranschaulicht werden. Die Fiori-App zur Beschaffungsübersicht bietet einen High-Level-Überblick zu allen Einkaufs-KPIs. Sie bekommen sowohl analytische, als auch operative Informationen. S/4HANA hilft dem Einkäufer den Blick auf das aktuell Relevante zu lenken und gleichzeitig einen Überblick zu bewahren.  Im Beispiel beschränken wir uns auf die Warengruppe „Dienstleistungen“. Der Filter kann natürlich individuell via „Filter anpassen“ angepasst werden und man kann so ganz andere Betrachtungswinkel selektieren.

Nach dem Sie die Auswahl getroffen haben, bekommen Sie folgenden Überblick.

So erkennen Sie z.B. auf einen Blick:

  • Kritische Dienstleistungskontrakte (Gültigkeit oder Zielwert/-menge)
  • Laufende Ausschreibungsprozesse (Anfragen und Angebote)
  • Offene Bestellanforderungs- und Bestellpositionen
  • Eingegangene Lieferantenbestätigungen
  • Lieferantenbewertungen/-leistungen
  • Offene Aktivitäten
  • Bestellausgaben

Via Klick auf eine Kachel, gelangen sie jeweils in die Detailansicht. Teilweise können Sie sogar die Gesamtübersicht (oranges Feld 1) oder Einzelübersicht (oranges Feld 2) wählen.

Klicken Sie z.B. in das Feld 1, so bekommen Sie diese Übersicht angezeigt:

Via Drilldown (Lieferant, Werk usw.) und Anzeigeeinstellungen (Kategorien, Achse 1 und Achse 2), können Sie die Anzeige und betrachteten Details ändern. Zudem kann die Sortierung und grafische Ausgabe (z.B. Balken-, Säulen- oder Kreisdiagramm) konfiguriert werden. Auch der Export in Excel oder das Öffnen einer Tabellenansicht innerhalb der Fiori-App ist möglich. Sie können sogar Benachrichtigungen abbonieren, Mini-Diagramme einblenden, auf die Säulen klicken und so in Detailansichten navigieren usw.

Wechseln Sie wieder zurück in die Cockpitübersicht, so können Sie via Klick auf das Feld 2 in die Einzelansicht zum Lieferanten (hier S4-Experts) navigieren.

Klicken Sie z.B. auf „Ausgaben außerhalb des Kontrakts“, so können Sie die aktuelle Auswahl ändern:

Die Einstellungsmöglichkeiten sind sehr umfangreich, aber dank dieser intuitiven Konfigurationsmöglichkeiten dennoch einfach zu verstehen und anzuwenden. In einer anderen Kachel werden Ihnen z.B. Bestellanforderungspositionen ohne Bezugsquellenzuordnung angezeigt. Via Klick auf diese, können Sie in die Bestellanforderungsverwaltung navigieren und zum Beispiel einen Lieferanten zuordnen. In der Kontraktübersicht wird Ihnen zum Beispiel angezeigt, inwiefern ein Rahmenvertrag aufgebucht wurde (Wert-/Mengengrenze). So können Sie bereits vor Erreichung einer Wert- oder Mengengrenze die Nachverhandlung mit dem Lieferanten einleiten. Um solch ein Meeting mit einem Lieferanten vorzubereiten, reicht es diesen oben einzugeben:

Damit bekommen Sie alle Informationen zum Lieferanten auf einen Blick. Kontrakte, Ausgaben, offene Belege (hier unbeantwortete Anfragen) etc. Wäre zum Beispiel eine Lieferantenbewertung vorhanden, könnte man Erkenntnisse daraus auch in die Verhandlungen mit einbeziehen. So könnte man zum Beispiel zusätzlich die zuverlässigere Einhaltung von Lieferterminzusagen via Service Level Agreements anstreben.  Für den betrachteten Lieferanten gibt es noch keine Lieferantenbewertung. Eine mögliche Übersicht bzgl. Preis, Menge, Termintreue und Qualität würde zum Beispiel folgendermaßen aussehen. Auch hier kann man die Darstellung konfigurieren.

SAPs „User Experience“ ist also kein leeres Versprechen geblieben. Hier hat sich das System weiterentwickelt und ist benutzerfreundlicher geworden. Dies App ist gleichzeitig ein sehr umfassendes Werkzeug und dennoch gut zu beherrschen.

Wie konfiguriert man die klassische SAP Verfügbarkeitsprüfung?

In diesem Artikel wird zunächst die klassische Verfügbarkeitsprüfung vorgestellt, um dann später die Neuerungen innerhalb von S/4HANA vorstellen zu können. Die Verfügbarkeitsprüfung kann innerhalb verschiedener Geschäftsbereiche ausgeführt werden. Innerhalb der Produktion dient Sie z.B. dazu sicherzustellen, dass alle für die Produktion benötigten Komponenten verfügbar sind. Anhand der Stückliste wird die Verfügbarkeit der Komponenten geprüft und ggf. eine Fehlteilliste für den Disponenten ausgegeben. Dieser kann geeignete Maßnahmen, wie die interne Produktion der Komponente oder der Baugruppe bzw. deren externe Beschaffung, wählen. Nachdem die Materialverfügbarkeitsprüfung für einen Produktionsauftrag durchgeführt wurde, ändert sich dessen Status von NMVP auf MABS (Material bestätigt) oder FMAT (fehlendes Material).

Auswertung der Fehlteilsituation

Beim Status FMAT, kann man sich einen Überblick über das Verfügbarkeitsprotokoll (Warnungen bzgl. Fehlteile), die Fehlteilliste (fehlende Materialien inkl. Fehlmenge und ggf. verspäteten Bestätigungstermin), die Fehlteilübersicht und das Fehlteilinfosystem verschaffen. Letzteres wird via CO24 aufgerufen, wenn die Verfügbarkeitsprüfung im Hintergrund erfolgte bzw. z.B. eine Sammelverfügbarkeitsprüfung (COMAC) für viele Fertigungsaufträge durchgeführt wurde. Ansonsten bekommt man beim Ausführen der Verfügbarkeitsprüfung ein Popup-Fenster und kann zwischen den anderen drei genannten Auswertungsmöglichkeiten wählen. Die Fehlteilübersicht bietet dabei zusätzlich zur Fehlteilliste die Möglichkeit, detaillierte Informationen zum Produktionsauftrag, zur Verfügbarkeitssituation der Materialien und dessen Bedarfsmengen zu erlangen.  

Konfiguration der Materialverfügbarkeitsprüfung

Materialverfügbarkeitsprüfung ERP ATP

Bis auf die Einstellungen innerhalb des Materialstamms, erfolgt die Konfiguration im Customizing-Leitfaden:  

  • Auftragsart: So z.B. die Fertigungsauftragsart PP01
  • Verfügbarkeitsvorgang: Eröffnung oder Freigabe von Fertigungsaufträgen
  • Prüfungssteuerung (OPJK): Die Auftragsart und der Verfügbarkeitsvorgang bestimmten pro Werk die Prüfungssteuerung. Diese bestimmt, ob und wie die Verfügbarkeitsprüfung erfolgt und zwar jeweils für die Verfügbarkeitsprüfung von Material (z.B. Prüfregel PP und Sammelumsetzung 2), Fertigungshilfsmitteln (z.B. Prüfregel 01 und Sammelumsetzung 2) und Kapazitäten (z.B. Gesamtprofil SAPSFCG013 und Sammelumsetzung 2).  Die Sammelumsetzung definiert, ob bei nicht Verfügbarkeit dennoch eine Eröffnung erfolgt, keine Eröffnung erfolgt oder dies jeweils vom Anwender entschieden werden kann. Wählt man bei der Prüfungssteuerung den Vorgang „Prüfung für freigegebenen Auftrag“, so gibt es zusätzlich das Feld Statusprüfung. Setzt man dort einen Flag, so wird zunächst geprüft ob vorher bereits eine erfolgreiche Prüfung durchgeführt wurde und daher nicht erneu geprüft werden muss.  
  • Prüfregel: Legt (ggf. gemeinsam mit der Art der Komponentenprüfung) fest, wie die Materialverfügbarkeitsprüfung erfolgt. Die sogenannte ATP-Prüfung kann gegen Bestände (ggf. inkl. Zu-/Abgänge) oder gegen die Vorplanung erfolgen. Details siehe ATP-Prüfung. Da die Verfügbarkeitsprüfung nicht nur in Fertigungsaufträgen, sondern auch im Vertrieb oder der Materialwirtschaft erfolgt, können über Prüfregeln unterschiedliche Umfänge definiert werden.
  • Materialstamm (MM02): Hier hinterlegt man im Reiter MRP3 und Feld Verfügbarkeitsprüfung eine Prüfgruppe.
  • Prüfgruppe (OVZ2): Legt fest ob Einzel- oder Sammelbedarfe geprüft werden, ob während der Prüfung das Material gesperrt ist, ob keine Materialverfügbarkeitsprüfung erfolgt und ob gegen die Vorplanung geprüft wird. Diese wird in MM02 MRP3 Feld Verfügbarkeitsprüfung zugeordnet.
  • Prüfumfang (OPJJ): Der Prüfumfang ergibt sich aus der Prüfgruppen, die im Materialstamm eingetragen ist, und der Prüfregel, welche in der Prüfungssteuerung eingetragen ist. Hier wird definiert, welche Bestandsarten und Zugänge bzw. Abgänge einbezogen werden. So kann man z.B. festlegen, ob bereits die Termine und Zugangsmengen einer Bestellanforderung als hinreichend zuverlässig angesehen werden oder nicht. Oder ob der Sicherheitsbestand, Qualitätsprüfbestand usw. als Bestände berücksichtigt werden sollen oder nicht.  

ATP-Prüfung

Die aktuellen Bestände und geplanten Zugänge bilden die ATP-Menge, welche bei hinreichender Verfügbarkeit um die jeweilige Menge reduziert wird. So ist bei der nächsten ATP-Prüfung nur noch die verringerte Menge verfügbar. Etwas einfacher ist die Prüfung gegen die Vorplanung. Hier wird die benötigte Menge nicht mit dem aktuellen Bestand und Zugängen abgeglichen, sondern nur mit den in der Vorplanung ermittelten Planprimärbedarfsmengen. Diese schnelle Variante bietet sich an, wenn die Vorplanung fast immer genauso realisiert wird. Auch hier ist bei der nächsten Prüfung nur noch die verringerte Menge verfügbar.

Was hat sich in S/4HANA Sourcing and Procurement gegenüber ERP MM geändert?

Der Autor Herr Götte beschäftigt sich seit ca. 2 Jahren mit den Neuerungen des S/4HANA Moduls „Sourcing and Procurement“. Neben der praktischen Arbeit im S/4HANA-System, hat er die entsprechenden Abschnitte der Simplification List, diverse Bücher und Artikel gelesen. Außerdem nahm er an einer Ausbildung und Zertifizierung zum S/4HANA-Berater teil, war auf verschiedenen Fachmessen, Kongressen usw. und ist Autor diverser Veröffentlichungen. Mittlerweile kennt er das „neue“ Modul also bestens und möchte Ihnen daher einen Überblick über die wesentlichen Neuerungen bieten. Ziel ist dabei keine Auflistung neuer Fiori-Apps, sondern vielmehr der wesentlichen Änderungen im Sourcing and Procurement.  

  • Funktionen aus dem Supplier Relationship Management System (SRM) wurden und werden teilweise in das S/4HANA-System überführt.
  • Funktionen aus dem Supplier Lifecycle Management (SLC) werden und wurden unter dem Namen Lieferanten- und Kategoriemanagement in das S/4HANA-System überführt. Statt der bekannten SLC-Hauptkategorien, werden Warengruppen in Einkaufskategorien bereitgestellt. 
  • Die Außenhandelslösung aus dem MM- und SD-Modul wird auf Global Trade Services (GTS) vereinfacht, sodass es nur noch eine und zwar die bessere Lösung gibt. Die Intrastat-Funktionen gibt es aber immer noch im S/4HANA-System.
  • Tabellenanzahlreduzierung und das neue Datenmodell in der Bestandsführung. Die Tabelle MATDOC ersetzt nun viele Aggregation, Indizetabllen, enthält all Kopf- und Positionsdaten (statt MKPF & MSEG) sowie weitere Attribute. Damit ermöglicht sie ad-hoc Bestandsauswertungen (Aggregtionstabellen daher unnötig), verringert Sperrkonflikte und ermöglicht eine einfache Berichterstattung, da in Ihr fast alle Informationen gespeichert sind. Für die Abwärtskompatibilität gibt´s übrigens Views (Core Data Services-Views), welche eine ad-hoc Aggregation ermöglichen und von Kundeneigenentwicklungen, wie die alten Tabellen aufgerufen werden können. Weitere Details zum IM-Datenmodell finden Sie im Artikel inkl. Video. und falls Sie tiefer in die Thematik SAP HANA Datenbank und das neue Datenmodell einsteigen möchten, finden Sie dazu ebenso ein Whitepaper von Herrn Götte.
  • Das jetzt obligatorische Material-Ledger ermöglicht als Nebenbuch die Materialbewertung in mehreren Währungen sowie die parallele Rechnungslegung. Außerdem ist es die grundlegende Voraussetzung für die optionale Istkalkulation, mit jener die Materialbestände, Ware in Arbeit und Selbstkosten mit gewichteten durchschnittlichen Kosten bewertet werden. Die empfohlene Deaktivierung des statistischen gleitenden Durchschnittspreises, trägt ebenso erheblich dazu bei, den Durchsatz an Transaktionsdaten bei Warenbewegungen zu optimieren (Sperrkonflikte zu verringern). Nebeneffekt ist eine bessere Skalierbarkeit der Geschäftsprozesse sowie eine geringere Nutzung der Systemressourcen.
  • Wegfall von Transaktionen: Die MIGO-Transaktion ersetzt die vielen obsoleten MB-Transaktionen (MB01, MB1Am MBST usw.). Auch die vielen Vorgängertransaktionen (ME21-ME27, ME53-ME54, ME59, MR01, MR1M) die bereits im ERP-System Nachfolgertransaktionen hatten (ME22N, ME52N etc.), wurden aus dem Support genommen. Eine lange Liste mit Transaktionen für den MM Außenhandel wurde ebenso obsolet; bis auf ein paar Ausnahmen. Neben den Nachfolgertransaktionen wurden und werden zudem Fiori-Apps und virtuelle Datenmodelle (VDM) bereitgestellt. Details via SAP Notes: Veraltete TCs zur Bestandsführung (2210569), 144081 veraltete Rechnungsprüfungstransaktion MR1M ersetzt MR01; 1803189 Support-Ende für ME21, ME51 usw.
  • Wegfalls von BAPIs: Genauso wie die Transaktionen (ME22, ME49, ME52 etc.), wurden nun auch die zugehörigen BAPIs für die Business-Objekte Bestellanforderung, Bestellung und Lieferantenrechnung obsolet. Details via SAP Note: 1803189
  • Weitere Bewertungen z.B. zum Auftragsbestand, Projekteinzelbestand, Lieferantensonderbestand usw. wurden bereitgestellt.
  • Weniger Datenbanksperren: Zum Beispiel, weil es weniger Bestandsführungstabellen gibt, Tabellenänderungen nur noch als neuer Eintrag vorgenommen werden (Datensätze werden nicht mehr gelöscht oder geändert), man den statistischen gleitenden Durchschnittspreis deaktivieren kann usw. Bei Warenbewegungen (z.B. morgens, wenn viele Lieferungen eintrafen) gab es z.B. bei Kunden zuvor regelmäßig Sperrkonflikte und Verzögerungen.
  • Materialpreise in mehreren Währungen: Dank des obligatorischen Material-Ledgers wird die Materialbewertung in mehreren Währungen ermöglicht; d.h. in MM02 und MR21 können daher in mehreren Währungen Materialpreise eingegeben werden. Da in S/4HANA Finance die Salden der Bestandskonten für jede Währung einzeln berechnet werden, wird eine konsistente Bewertung sichergestellt.
  • Stammdaten: Geschäftspartnerstammsätze statt Lieferanten- und Kundenstammsätze, Materialnummern können von 18 auf 40 Stellen via SPRO erweitert werden, Fiori-Apps zur Massenpflege/Monitoring von Kontrakten, Infosätzen usw. 
  • Ariba-Integration: Zugriff auf viele Lieferanten/Kataloge, Ausschreibungsprozesse, Guided Buying usw. Der große Funktionsumfang kann hier nur angedeutet werden. Was S/4HANA auszeichnet ist die einfache Integration dieser und ähnlicher Cloud-Lösungen sowie die nahtlose grafische Bereitstellung, über die der Anwender überhaupt nicht mehr merkt auf welchem System er gerade arbeitet.
  • Die neue Benutzeroberfläche Fiori bietet mit vielen KPIs, Analysen und rollenbasierten, auf jedes Gerät anpassbaren Oberflächen einen systemübergreifenden und attraktiven Zugang für die Anwender.
  • Ausgabemanagement und Nachrichtensteuerung: Statt der aus MM und SD bekannten Nachrichtenfindung NAST, setzt SAP zukünftig auf das Business Rule Framework (BRF+).  Details zur BRF+-Konfiguration finden Sie im SAP Note 2228611. Als Drucktechnologien werden Smart Forms und Adobe Forms (m/o Fragmenten) unterstützt. Im SAP Script Repository (SO10 und SE78) können Kunden auch weiterhin Texte und Logos zentral pflegen.  
  • Central Procurement, zentralisierter Bestellanforderungs-Hub, Kontraktverwaltungs-Hub usw.
  • Predictive Contracts mit Hilfe von Machine Learning bzgl. Kontraktinanspruchnahme
  • Workflows z.B. für den Genehmigungsprozess und viele weitere Prozesse, helfen dabei Prozesse zu beschleunigen und zu automatisieren.
  • Preisfindung und Konditionstechnik: Nur die Tabelle KONV wurde durch PRCD_Elements ersetzt, um Preisinfos persistent zu speichern. Bzgl. Eigenentwicklungen können die SAP Notes 2220005 und 2189301 weiterhelfen; ansonsten ändert sich nicht viel.
  • Sehr viele Auswertungsmöglichkeiten, vorbereitete Fact Sheets, KPIs, grafische Übersichten sowie leicht zu erstellende Auswertungen. So bekommt man z.B. einen Überblick, was noch freizugeben ist, welche Bestellanforderungen zu bearbeiten sind oder inwiefern ein Mengenkontrakt bereits ausgeschöpft wurde.

Die Liste ist bereits lang und übersteigt langsam den Umfang eines Artikels. In einem weiteren Artikel werden noch einmal die wesentlichen Änderungen, die in der Simplification List beschrieben werden, zusammengefasst. Alles kann man leider nicht in einem Artikel aufgreifen. Ganz allgemein gilt, dass sich die ERP-Prozesse nicht wesentlich geändert haben. Aber es gibt neue Markttrends, wie die Benutzererfahrung, mobile Geräte, mehr Daten als Auswertungsgrundlage (BigData, IoT, Sensoren etc.), eine Verlagerung der Aufgaben, Individualisierung via Standardlösungen usw., denen SAP mit all den neuen Produkten (S/4HANA, SCP, Leonardo, Ariba, Fieldglass usw.) Rechnung trägt.  

Warum Bereichsmenüs Ihren Projekteinstieg verbessern können

Wir kennen es wohl alle. Mal muss man gleich mehrere Module kennen und ein anderes Mal wird eine Branchenlösung vorausgesetzt. Die Anfrage passt einfach nur teilweise. Der Kunde akzeptiert das zwar, aber im Projekt konkurriert man dennoch mit den alten Hasen. Da gilt es sich schnell freizuschwimmen. Eine Möglichkeit sich innerhalb kurzer Zeit einen fundierten Überblick über neue Themenbereiche zu verschaffen, sind die Bereichsmenüs. Daneben können Sie übrigens auch die auf S4-Experts zusammengestellten Übersichten zu Modulen, Transaktionen, Tabellen und Reports nutzen. SAP bietet mehr als tausend Bereichsmenüs.

Auf der Website Bereichsmenüs erfahren Sie, wie Sie
• Bereichsmenüs finden und sogar selber erstellen
• Erkenntnisse über Bereichsmenüs gewinnen

und daneben bekommen Sie direkt eine Liste mit Bereichsmenüs, die der Autor für besonders relevant hält.

SAP S/4HANA Procure-to-Pay-Prozess

Einführungsvideos zum Beschaffungsprozess vom S/4HANA-Guide Jonathan Harsanyi. Die gesamte Videoserie finden Sie hier. Im Prinzip können Sie aber mit der Bestellanforderung beginnen und die Videos hintereinander ablaufen lassen. Es wird der gesamte Beschaffungsprozess von der Bestellanforderung, dessen Freigabe und Umsetzung in eine Bestellnung, der zugehörige Wareneingang bis zur Lieferantenrechnungserfassung vorgeführt. So einfach wird zukünftig der Beschaffungsprozess für den Endanwender. Weitere Videos von Jonathan und anderen Guides finden Sie in der Videothek.

Welchen Mehrwert bringt S/4HANA ganz konkret für Ihre Branche und Ihren Geschäftsbereich?

Über dieses Tool und dessen Auswahlmöglichkeiten, können Sie den für Sie relevanten Mehrwert anzeigen lassen. Dazu gibt es 23 Branchen zur Auswahl (Retail, Automotive, Mill Products etc.) und 11 Geschäftsbereiche (Procurement, Manufacturing, Supply Chain etc.). Passend zu Ihrer Auswahl werden dann Vorteile, Fallbeispiele, Links, Videos usw. angezeigt.

So können Sie z.B. Retail und Procurement wählen und erhalten daraufhin eine Übersicht mit 12 Kacheln (bspw. Bestand, Datenqualität und Reporting). Diese Kacheln enthalten Informationen zum Thema Einkauf im Handel. Über einen Klick auf eine Kachel, gelangen Sie in die Details. Das Tool ist noch nicht perfekt, bietet aber eine erste Anlaufstelle und wird regelmäßig weiterentwickelt. Auch unsere Videothek oder die guided S/4HANA Simulation, sind hilfreiche Einstiegsmöglichkeiten.

SAP S/4HANA Business Value Advisor Mehrwert Neuerungen

SAP Fieldglass

SAP Fieldglass stellt die führende Cloud-Technologie für die Dienstleistungsbeschaffung und die Verwaltung externer Mitarbeiter zur Verfügung. Über eine kostenlose Registrierung, können Sie sich eine eigene Meinung bilden. Übrigens finden Sie auf S4-Experts auch einen Einstieg in das Thema Dienstleistungsbeschaffung im ERP System. Auf die Cloud gelangen Sie über einen Klick auf den Button:

SAP Fieldglass Dienstleistungsbeschaffung External Service Procurement

Prozessautomatisierung und alles Wissenswerte über Batch Jobs

Über Jobs lassen sich viele Prozesse und regelmäßige Tätigkeiten automatisieren. Einerseits können die vielen von SAP bereitgestellten Programme und andererseits auch speziell entwickelte Kundeneigenentwicklungen ausgeführt werden. Es lassen sich widerkehrende Tätigkeiten vollständig automatisieren. Beispielsweise Idocs erneut verbuchen, fehlerhafte Stammdaten prüfen und ggf. eine E-Mail an zuständige Mitarbeiter senden, SE16N-Selektionen nachts im Hintergrund durchführen, Kundenaufträge beliefern oder den Periodenverschieber einplanen.  

Auf der Website „Batch Jobs“ finden Sie z.B. folgende Informationen:

  • Joberstellung und -pflege
  • Jobmonitoring und Fehleranalyse
  • Hilfsprogramme zu Jobs
  • Wartezeiten zwischen zwei Jobs
  • Sequenzielle und parallele Jobketten
  • Relevante Job-Tabellen
  • Job-Debugging und vieles mehr

SAP Kurzbefehle im Überblick

Die auch als OK-Codes bekannten Kurzbefehle, können in das Transaktionsfeld eingeben werden.

Kurzbefehl

Erläuterung

/o

Modiübersicht inkl. der Möglichkeit einen bestehenden zu löschen oder aber einen neuen zu erzeugen.

/oTransaktion öffnet neuen Modi  inkl. Transaktion.

search_sap_menu Transaktionssuche in der Menüstruktur.
/nTransaktion

Beenden der aktuellen Transaktion und starten der neuen Transaktion. Nicht gespeicherte Daten gehen ohne Warnung verloren! Beim hellen Batch Input-Lauf (LSMW), kann damit die aktuelle Eingabe (z.B. bei Fehlern) übersprungen werden. 

[Strg][n]: Neuen Modus ohne Maus öffnen.

/*Transaktion Beenden der aktuellen Transaktion und starten der neuen Transaktion. Hier wird allerdings der erste Bildschirm der neuen Transaktion direkt übersprungen. Also falls Sie z.B. aus der MM03 direkt die MM02 öffenen möchten, kann dieser Kurzbefehl sinnvoll sein. Falls Sie bereits bei der MM03 die Materialnummer usw. eingegeben hatten, wird diese Eingabe für MM02 genutzt und Sie gelangen direkt in die Materialstammpflege (in den Reiter Grunddaten). 
/i

Beendet den aktuellen Modus. Nicht gespeicherte Daten gehen ohne Warnung verloren!

/iModus: Beendet den angegebenen Modus. Nicht gespeicherte Daten gehen ebenso ohne Warnung verloren!

[Strg][SHIFT][7] Fokus aufs Transaktionsfeld.
/nend Beendet die aktuelle Sitzung und schließt alle offenen Modi. Beim hellen Batch Input-Lauf (LSMW), kann damit der komplette Batch Input-Lauf beendet werden.
/nex Beendet die aktuelle Sitzung ohne Nachfrage. Alle offenen Modi werden ohne Nachfrage geschlossen, Daten können daher verloren gehen.
.xyz Traversieren der Menü-Shortcuts (Hotkeys)
/h

Debugger öffnen.  Im R/2-System war es übrigens noch das ‘h’ und man nannte es damals »Hoppeln«.

/hs:  In den Debugger springen.

%_GCADDF Während eine Transaktion geöffnet ist, kann man im Eingabefeld
%_GCADDF eingeben und damit wir die Transaktion in den
eigenen Favoriten aufgenommen.
/$SYNC Synchronisieren aller Puffer. Durch diese Funktion kann die Performance erheblich verringert werden!
/$TAB Synchronisiert den Tabellenpuffer. Durch diese Funktion kann die Performance negativ beeinflußt werden.
/$CUA Synchronisiert den CUA-Puffer. Durch diese Funktion kann die Performance ebenso negativ beeinflußt werden.
/$NAM Synchronisiert den NAMTAB-Puffer. Durch diese Funktion kann ebenfalls die Performance negativ beeinflußt werden.
/$DYNP Synchronisiert den Dynpro-Puffer und kann die Performance auch negativ beeinflussen.
[Strg] + [Y] Via Tastenkombination (Shortcut) mehrere Zeilen markieren.
/bend Batch-Input beenden, dabei können Sie mit [Wiederaufnahme] in die Transaktion SM35 zurückspringen.

/p–

/p-

/p+

/p++

Auf die erste Seite einer Liste springen.

Eine Seite rückwärts blättern.

Zur nächsten Seite vorblättern.

Auf die letzte Seite springen.

[STRG][S]

[F8]

[F4][F2]

[F3]

[Shift][F3]

[F12]

Speichern

Ausführen 

 Trägt das aktuelle Datum ins Datumsfeld ein. 

Zurück

Beenden

Abbrechen

[F2] Statt Doppelklick via Maus.
[Strg][N] Öffnet neuen Modus
%pc Liste downloaden.
%sc In der Liste suchen.
%pri

Angezeigte Liste drucken.

Weitere Arbeitserleichterungen finden Sie auf der Seite: 10 Tipps für SAP Profis.

MM Modulintegration mit anderen ERP Modulen

Das Zusammenspiel der Module soll anhand des Moduls MM und der Komponente MM-SRV veranschaulicht werden. Es werden regelmäßig Dienstleistungen in Anspruch genommen. Für diesen Prozess bietet SAP im Modul MM ein umfassendes Werkzeug. Einerseits um wiederkehrende Tätigkeiten zu reduzieren und andererseits um den Prozess vom Ursprung, zum Beispiel einem Serviceauftrag oder Instandhaltungsauftrag, bis hin zur Abrechnung optimal ausgestalten zu können. Da diese Komponenten unberechtigterweise ein Schattendasein fristet, wurde bewusst dieses Beispiel aufgegriffen, um das Zusammenspiel der Module zu veranschaulichen.

Integration

Die Komponente Dienstleistung ist an die SAP-Module Kundenservice, Instandhaltung, Vertrieb, Projektsystem usw. gekoppelt. Dadurch ist es möglich, Bestellanforderungen für Dienstleistungen z.B. im Rahmen einer Instandhaltungsmaßnahme oder eines Projekts zu erstellen und dann dem Einkauf zu übermitteln; ohne zusätzliche Arbeit bei der Datenpflege. Das Zusammenspiel der Module MM, CS, SD, PS, PM, CO und FI spart Zeit, Aufwand und reduziert zudem die Fehlerhäufigkeit.

Modulintegration MM-CO

Ein Beispiel für die Integration zwischen MM und CO ist das Bestellobligo. Der erwartete Wert ungeplanter Leistungen sowie geplanter Dienstleistungen wird aus MM an CO übergeben, damit ein Bestellobligo aufgebaut und verwaltet werden kann. Dadurch kann das entsprechende Budget für Beschaffungsmaßnahmen rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden.

Modulintegration MM-PM

Für die Integration von MM-SRV und PM bietet SAP sowohl für die geplante, als auch für die ungeplante Instandhaltung Optimierungsmöglichkeiten. So gibt es zum Beispiel für beide Fälle Rahmenbestellungen, mit deren Hilfe sich der Aufwand innerhalb des Einkaufs reduzieren lässt. Zudem kann im Rahmen der geplanten Instandhaltung mit Wartungsplänen der manuelle Erfassungsaufwand zusätzlich reduziert werden.

Modulintegration MM-SD

Aus dem Vertrieb (SD) wäre z.B. eine Streckenbestellung denkbar, die z.B. eine Produktlieferung um sinnvolle Dienstleistungen Dritter ergänzt. Aus dem Projektstrukturplan eines Projektes und dem Kundenservice, können sich ebenso Dienstleistungsanforderungen ergeben. Die Dienstleistungsbeschreibung kann entweder direkt innerhalb dieser Belege bzw. bei der Bestellerzeugung genauer spezifiziert werden kann.

Was ist neu im SAP S/4HANA Retailsystem?

In einem 18-Seitigen S4-Experts-Whitepaper bekommen Sie einen Überblick über die Neuerungen der IS Retail-Lösung. Der Autor Herr Götte arbeitet derzeit selbst in einem Retailprojekt und kennt daher die Herausforderungen der Handelsbranche. Während auf der Webseite viele Detailinformationen geboten werden, inklusive einem S/4HANA Retail Demosystem, interaktiven Schulungen und Videos, bekommen Sie im Whitepaper einen Überblick. Von den Organisationsstrukturen, Geschäftspartnern (Lieferanten und Kunden), Betriebstämmen, Artikelstämmen über Kontraktmanagement und Einkaufsanalysen bis hin zum Aufteiler (der Warenverteilung im Handel), werden die wesentlichen Änderungen aufgezeigt.

Stammdaten der Dienstleistungsabwicklung

Nachdem ein genereller Überblick über den Dienstleistungsprozess geboten wurde, sollen hier die Dienstleistungsstammdaten erläutert werden. Wiederkehrende Dienstleistungen können detailliert erfasst und zukünftig als Datengrundlage genutzt werden. Mit Fokus auf die Besonderheiten des Dienstleistungsprozesses, sind insbesondere folgende Stammdaten zu betrachten:

  • Lieferanten
  • Dienstleistungsstämme
  • Musterleistungsverzeichnisse (M-DLV)
  • Standardleitungsverzeichnisse (St-DLV)
  • Kontrakte mit Dienstleistungsverzeichnis
  • Dienstleistungskonditionsschemata und Konditionen

Lieferanten

Auf die Pflege der Lieferanten soll nicht detailliert eingegangen werden. Der Hinweis, dass über den Lieferanten die leistungsbezogene Rechnungsprüfung ausgesteuert werden kann, sollte hinreichend sein. Damit erreichen Sie, dass die Rechnungen nicht ohne Leistungsabnahme bezahlt werden. Die anderen Einsellungen sind analog zur Materialbeschaffung vorzunehmen.

Dienstleistungsstämme

Als Alternative zu Materialstämmen, gibt es für den Dienstleistungsprozess Dienstleistungsstämme. Diese sind insbesondere eine Erfassungshilfe, da hier Vorschlagswerte (Formeln, Langtexte, Bewertungsklassen etc.) hinterlegt werden können. Optionale Berechtigungsgruppen können festlegen, welcher Benutzer zur Auswahl der jeweiligen Dienstleistung berechtigt ist. Es lassen sich Dienstleistungen über einen Einkaufsstatus temporär sperren und so weiter.

Musterleistungsverzeichnisse

Musterleistungsverzeichnisse bilden eine sinnvolle Gruppierung von Dienstleistungen, die regelmäßig gemeinsam selektiert werden. Es können zum Beispiel Texte, Preise, Überlieferungstoleranzen, feste Lieferanten, Mengen und Konditionen inklusive Gültigkeiten, Staffeln und Zusatzkonditionen hinterlegt werden. Auch hier gibt es die Steuerungsmöglichkeiten über Berechtigungsgruppen und Einkaufsstatus. Theoretisch können auch Dienstleistungen über Freitexte gepflegt werden. Der Autor rät davon allerdings ab, da das System Dienstleistungen ohne Leistungsstamm ungewöhnlich interpretiert. Insofern Sie zum Beispiel eine Prozessoptimierung mit Hilfe von Wartungsplänen und Rahmenbestellungen implementieren, wodurch automatisch Leistungserfassungsblätter erzeugt werden können, werden Leistungen ohne Dienstleistungsstamm als ungeplante Dienstleistungen interpretiert. Leider lassen sich diese Einträge im Leistungserfassungsblatt auch nicht nachträglich auf geplante Dienstleistungen ändern. Zudem gibt es dazu keinen SAP-Hinweis (SNote), der diese Einschränkung korrigiert.

Standardleistungsverzeichnisse

In Standardleistungsverzeichnissen können Textbausteine hinterlegt werden, die dann als Quelle für Dienstleistungsverzeichnisse und Dienstleistungsbeschreibungen dienen. Standardleistungsverzeichnisse werden teilweise von Lieferanten bereitgestellt, um eine eindeutige Kommunikation sicherzustellen. Diese sind immer dann sinnvoll, wenn sich Leistungsbeschreibungen aus unterschiedlichen Textbausteinen zusammensetzen und diese redundanzfrei abgelegt werden sollen. Gemeinsam mit Lieferanten entwickelte Standardleistungsverzeichnisse, sind auch einer eindeutigen und verständlichen Kommunikation zuträglich. Im Beispiel wurde eine mögliche Konfiguration der Leistungsbeschreibung grau hervorgehoben.

Standardleistungsverzeichnis

Die Themen Preisfindung, Konditionen sowie Kontraktmanagement werden aufgrund des Umfangs in eigenen Artikeln erläutert. Weitere Informationen zur Dienstleistungsbeschaffung bekommen Sie im Whitepaper und zusätzlich können Sie das von Herrn Götte geschriebene Buch (201 Seiten) direkt hier erwerben. Ferner könnte Sie in diesem Zusammenhang auch das SAP System Fieldglass interessieren.

S/4HANA Dienstleistungsbeschaffung

Neben der Materialbeschaffung, bietet SAP eine umfangreiche Komponente für die Dienstleistungsbeschaffung.

Einerseits um wiederkehrende Tätigkeiten zu reduzieren und andererseits um den Prozess vom Ursprung, z.B. einem Serviceauftrag oder Instandhaltungsauftrag, bis hin zur Abrechnung optimal ausgestalten zu können. Diese Komponente ermöglicht eine detaillierte Kommunikation, Überwachung und Auswertung hinsichtlich komplexer Dienstleistungsanforderungen. Aufgrund der Wiederverwendbarkeit der Stammdaten, zeigen sich zunehmend im Rahmen der täglichen Arbeit deren Vorteile. Beschreibungen können einmal in hoher Qualität erfasst und langfristig verwendet werden, was den Kommunikationsaufwand teilweise erheblich reduziert.

Die Abnahme von Dienstleistungen bedarf oftmals sowohl einer fachlichen, als auch kommerziellen Abnahme. Um Compliance-Anforderungen umzusetzen kann ebenso ein Vieraugenprinzip oder gar ein mehrstufiges Freigabeverfahren erforderlich sein. Eine Überwachung und Auswertung der Dienstleistungen externen Personals kann mit Hilfe dieser Komponente deutlich strukturierter, transparenter und detaillierter erfolgen. Es ist ein revisionssicheres Dokumentieren der Kommunikation und aller Vorgänge möglich.

Prozessüberblick inkl. Modulintegration

Die Komponente Dienstleistung ist an die SAP-Module Kundenservice, Instandhaltung, Vertrieb, Projektsystem usw. gekoppelt. Dadurch ist es möglich Bestellanforderungen für Dienstleistungen, z.B. im Rahmen einer Instandhaltungsmaßnahme oder eines Projekts, zu erstellen und dann dem Einkauf zu übermitteln; ohne zusätzliche Arbeit bei der Datenpflege. Das Zusammenspiel der S/4HANA Module Procurement, Customer Management, Sales etc. und Finance spart Zeit, Aufwand und reduziert zudem die Fehlerhäufigkeit.

Ein Beispiel für die Integration zwischen Sourcing and Procuement und Finance (Controlling) ist das Bestellobligo. Der erwartete Wert ungeplanter Leistungen sowie geplanter Dienstleistungen wird aus Sourcing and Procuement an Finance (Controlling) übergeben, damit ein Bestellobligo aufgebaut und verwaltet werden kann. Dadurch kann das entsprechende Budget für Beschaffungsmaßnahmen rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden.

Für die Integration von Procurement und Plant Maintenance bietet SAP sowohl für die geplante, als auch für die ungeplante Instandhaltung Optimierungsmöglichkeiten. So gibt es z.B. für beide Fälle sogenannte Rahmenbestellungen, mit deren Hilfe sich der Aufwand innerhalb des Einkaufs reduzieren lässt. Zudem kann im Rahmen der geplanten Instandhaltung mit Wartungsplänen der manuelle Erfassungsaufwand ebenso reduziert werden.

Aus dem Vertrieb wäre z.B. eine Streckenbestellung denkbar, die z.B. eine Produktlieferung um sinnvolle Dienstleistungen Dritter ergänzt. Aus dem Projektstrukturplan eines Projektes und dem Kundenservice, können sich ebenso Dienstleistungsanforderungen ergeben. Die Dienstleistungsbeschreibung kann entweder direkt innerhalb dieser Belege bzw. bei der Bestellerzeugung genauer spezifiziert werden kann.

SAP ERP Dienstleistungsbeschaffung und S/4HANA Service Procurement

In einem Whitepaper (26-Seiten) wurde die ERP Dienstleistungsbeschaffung inkl. vieler Optimierungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten erläutert. Auf Anfrage können Sie gerne auch das dazugehörige Buch von Herrn Götte kaufen. Dieses beschreibt die Komponente auf über 200 Seiten umfassend. Eine Auflage des Buchs, die sich dem Thema S/4HANA Service Procurement widmet, wird dieses Jahr entwickelt.

S/4HANA Procure to Pay Services Video

https://youtu.be/xZVvGipBU5Q

SAP Preiskonditionenpflege leicht gemacht

  • Thema: Die Preiskonditionenpflege ist aufwendig und kann fehlerbehaftet sein. Winshuttle zeigt Ihnen Ansätze den Prozess zu verbessern. Die Fachabteilungen können damit selbständig Änderungen an den Preiskonditionen vornehmen und diese zudem massenhaft automatisiert m.H.v. Excel in SAP ändern. Darüber hinaus wird Ihnen gezeigt wie Staffelpreise gepflegt und geändert werden können.
  • Datum:     14.03.2019
  • Zeit:           14:00 – 15:00 (CET)
  • Anmeldung:

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SAP Einkaufs- bzw. Logistikinformationssystem

Die Auswertungsmöglichkeiten sind vielfach bzgl. der Materialeinkaufsprozesse (MM-PUR) und Dienstleistungsbeschaffung (MM-SRV) analog. An dieser Stelle kann keine detaillierte Erläuterung der gesamten Auswertungsmöglichkeiten des Logistikinformationssystems geboten werden. Anhand der Dienstleistungsbeschaffung, sollen die Möglichkeiten verdeutlicht werden. Einerseits sind viele Auswertungen vergleichbar mit der Materialberschaffung, aber andererseits gibt es auch einige Besonderheiten. So können z.B. Abnahmen und Leistungserfassungsblätter ausgewertet werden bzw. es ist eine detailliertere Betrachtung respektive Selektion auf Dienstleistungsebene möglich.

Bestellentwicklung

Lieferantenüberwachung z.B. inwiefern bereits Leistungen erfasst wurden und ob es Abweichungen hinsichtlich der Termineinhaltung, Leistungserfassung oder Rechnungen gab.

Reporting zu Leistungen 

Ermöglicht einen Überblick, welche Bestellungen es zu einem Lieferanten gibt, ob der Lieferant komplett beziehungsweise teilweise und rechtzeitig geliefert hat, ob die Rechnungen richtig waren, es ungeplante Dienstleistungen gab und so weiter.

Ausgabe einer Liste von Leistungsstämmen

Über verschiedene Selektionsmöglichkeiten, wie z.B. Waren- oder Berechtigungsgruppen, kann die Ausgabeliste angepasst werden. Der Anwender gewinnt zum Beispiel einen Überblick über den Pflegestatus der Dienstleistungsstammdaten.

Reporting zum Musterleistungsverzeichnis 

Liefert je nach Selektion alle verfügbaren Musterleistungsverzeichnisse und bietet einen ersten Überblick über deren Pflegestatus.

Reporting zu Leistungsblättern 

Für ein Monitoring über den Abnahme- und Sperrstatus der Leistungsblätter. Eine Massenpflegetransaktion bietet überdies die Möglichkeit, diesen Status zu ändern. Hier können die dem Mitarbeiter zugehörigen Leistungsblätter gemeinsam gepflegt werden.

Dienstleistungskontraktauswertungen 

Auswertungen hinsichtlich existierender Kontrakte, um z.B. zu erfahren inwiefern diese bereits ausgeschöpft wurden und welchen Status die einzelnen Beschaffungsvorgänge haben. Man erkennt direkt, ob häufig ungeplante Dienstleistungen erfasst wurden usw.

Das Einkaufsinformationssystem bietet auch noch weitere Reports zu Einkaufsbelegen, Warengruppen etc. die hier aber nicht alle erläutert werden sollen. Einen detaillierten Überblick zur Dienstleistungsbeschaffung bekommen Sie im Whitepaper von Herrn Götte und zusätzlich können Sie das von Herrn Götte geschriebene Buch (201 Seiten) direkt hier erwerben.

Wir unterstützen Sie gerne! 

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10 Tipps für SAP Profis

  1. Nutzungsanalyse z.B. zur Transaktion oder zu einem Zeitraum: Über die SE03N können verschiedene Analysen ausgeführt werden, sodass Sie z.B. ermitteln können welche Transaktionen regelmäßig genutzt werden. Es kann z.B. bei einer geplanten S/4HANA-Migration ein erster Überblick gewonnen werden, wie viele Eigenentwicklungen noch aktiv genutzt werden.
  2. Shortcuts und SAP-Kurzbefehle: Neuer Modus (/o), Transaktion ersetzen (/n), mehrere Zeilen markieren (Strg + Y), Debugger öffnen (/h), Modus schließen (/i) Transaktion inkl. Historie- z.B. dem letzten Kundenauftrat- starten (z.B. /*VA03) und Modi beenden ohne Rückfrage (/nex). Über F4 und F2 kann in Datumsfeldern direkt das aktuelle Tagesdatum eingegeben werden.
  3. Ping aus SAP senden: Über die Transaktion SM49 können Kommandos ausgeführt werden; so z.B. ein PING. Als zusätzlichen Parameter übergibt man: -c 1 <IP-Adresse/Hostname> Auch die OS01 leistet hier gute Dienste.
  4. Änderungsbelege auswerten: Mit dem Report RSSCD100 kann man Änderungsbelege, z.B. aus dem Einkauf via Objektklasse EKBELEG und dem Verkauf via Objekteklasse VERKKBELEG, auswerten.
  5. Tabellenänderungen aufdecken: Mit dem Report RKSE16N_CD_DISPLAY kann ermittelt werden, ob jemand direkt auf Tabellenebene Änderungen durchgeführt hat.
  6. Tabelle zur Struktur finden: Ermitteln Sie das Datenelement via F1, welches in der Transaktion SE11 eingegeben werden muss. Über den Button Verwendungsnachweis und die Selektion Tabellenfelder, kann die Suche ausgeführt werden.
  7. Schlüssel in Dropdownlisten anzeigen: Um in Dropdownlisten den Schlüssel anzuzeigen, wählt man in der SAP GUI rechts das Icon „Lokales Layout anpassen“ und „Optionen“. Unter Interaktionsdesign/Visualisierung 1 setzt man schließlich den Flag „Schlüssel in Dropdown-Listen anzeigen“.
  8. Transportauftrag suchen: Die Transaktion SE03 öffnen und auf „Objekte in Aufträgen suchen“ klicken. Danach einen Haken beim Eintrag „Tabelle“ setze, z.B. MARC eintragen und die Transaktion ausführen.
  9. Via SAP Popup-Fenster einen Kollegen kontaktieren: Via SM04 ermitteln, ob der Kollege gerade am System angemeldet ist. Mit Hilfe der SU01D kann ggf. der User zum Namen ermittelt werden. SE37 FuBa „TH_POPUP“ ausführen und es folgt dann auf dem Desktop des Kollegen ein Popup mit z.B. dem eingegebenen Text „12 Uhr Treffen beim Mittagesessen?“
  10. Transaktion ohne Berechtigung starten: Über die Tabelle TSTC oder die Transaktion SE93 kann z.B. das Programm zur Transaktion ermittelt werden. Oftmals funktioniert die Programmausführung via SA38 trotzdem.

SAP Fieldglass Dienstleistungsbeschaffung

Mittlerweile bietet SAP diverse Lösungen für die Dienstleistungsbeschaffung. Bereits im ERP-System gab es dazu eine umfangreiche Komponente (MM-SRV). Über die Weiterentwicklung im S/4HANA System werden ebenso zukünftig Artikel verfasst. Neben der Cloud-Lösung SAP Ariba, zu der mittlerweile bereits mehrere Artikel veröffentlicht wurden, gibt es ebenso die Cloud-Lösung SAP Fieldglass, welche den besonderen Anforderungen besser gerecht wird.

SAP ERP Dienstleistungsbeschaffung 

In einem Whitepaper (35-Seiten) wurde die Dienstleistungsbeschaffung inkl. vieler Optimierungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten bereits allgemein erläutert. Sie könne gerne auch das dazugehörige Buch vom Autor Timo Götte kaufen. Dieses beschreibt die MM-SRV Komponente auf über 200 Seiten umfassend. Eine Auflage des Buchs, die sich dem Thema S/4HANA Service Procurement widmet, wird zudem 2019 entwickelt.

SAP Fieldglass Video

S/4HANA katalogbasierte Beschaffung

Nachdem bereits der S/4HANA Beschaffungsprozess erläutert wurde, soll nun ein Überblick über die katalogbasierte Beschaffung geboten werden. Diese kann den Einkauf entlasten. Da eingebundene Artikel einem bereits verhandelten Rahmenvertrag unterliegen, ist eine zusätzliche Einbindung des Einkaufs maximal hinsichtlich einer nötigen Genehmigung erforderlich. Es gibt unterschiedliche Kataloglösungen, die an dieser Stelle kurz vorgestellt werden sollen.

Unterschiedliche Kataloglösungen

  • Intern gehostete Kataloge (z.B. SAP Procurement Catalog): Diese funktionieren sogar ohne Internetanbindung im eigenem Netzwerk und es besteht eine gute Kontrolle über z.B. die Preise. Mit den Vorteilen der zentralen Pflege geht aber auch ein erhöhter, interner Ressourcenaufwand einher. Einige Rohstoffe unterliegen z.B. starken Preisschwankungen (Öl) oder es gibt einen häufigen Sortimentswechsel. Dann sind extern gehostete Kataloge i.d.R. die bessere Wahl.
  • Externe gehostete Kataloge (Punch-out-Kataloge): Hier ist der Lieferant für die Pflege und Inhalte verantwortlich. Aktuelle Preise und eine Übersicht über verfügbare Artikel können deutlich besser ermöglicht werden. Die Preiskontrolle sowie katalogübergreifende Suchmöglichkeiten sind hier jedoch mögliche Kritikpunkte. Die Suche und Auswahl von Artikeln über mehrere Lieferantenkataloge kann eine Anforderung sein.
  • Extern angebundene Marktplätze: Diese Lösung ermöglicht eine lieferantenübergreifende Beschaffung von Artikeln und Dienstleistungen. Dazu gehören z.B. auch „SAP Ariba“ und „SAP Fieldglass“. Die Vor- und Nachteile von Marktplätzen können aus der obigen Darstellung abgeleitet werden.

Katalogintegration

Die sogenannte OCI-Schnittstelle (Open Catalog Interface) ermöglicht die Integration von Katalogen in den S/4 HANA Beschaffungsprozesse. In der Gruppe „Einkaufskonfiguration“ finde sie dazu die App „Einstellungen für Web Services“.

 

S/4 HANA Ausschreibungsprozess

Wurde von einem Mitarbeiter ein Bedarf über eine Bestellanforderung an den Einkauf kommuniziert und dieser findet keine passende Bezugsquelle bzw. möchte vor der Bestellung verschiedene Angebote einholen, kann der neue Ausschreibungsprozess vorgeschaltet werden.

Ausschreibungsprozess in SAP ERP

Bisher wurden in ERP, ggf. mit Bezug zur Bestellanforderung, Anfragen angelegt und möglichen Lieferanten zugestellt. Die eingegangenen Angebote wurden erfasst, im Preisspiegel verglichen und es konnten Zuschläge erteilt sowie via Flagsetzung den anderen Lieferanten automatische Absageschreiben zugestellt werden. Für den bzw. die Lieferanten mit erteiltem Zuschlag erzeugte der Einkäufer Bestellungen. Die dafür nötige Nachrichtenfindung, Formularentwicklung und falls gewünscht auch Lieferantenbewertung, musste zuvor implementiert werden.

Ausschreibungsprozess in SAP S/4HANA

S/4HANA

Ein möglicher Ablauf im neuen Systemverbund aus S/4 HANA und Ariba kann folgendermaßen aussehen.

Anfragen

Der Einkäufer legt in S/4 HANA eine Anfrage an, die über cXML-Nachrichten (commerce eXtensible Markup Language) und das Ariba Network an Ariba Sourcing weitergeleitet wird.

Gebotsrunden

Im Ariba Sourcing übernimmt der Beschaffungsmanager die weitere Verarbeitung. Er generiert dazu eine Beschaffungsanforderung, die wiederum Basis für ein Beschaffungsprojekt ist. In diesem Projekt können ein oder mehrere Lieferanten, in ein oder mehreren Gebotsrunden ihre Angebote abgeben, bis einer oder mehrere Lieferanten den Zuschlag erhalten. Alle anderen Lieferanten bekommen ein Absageschreiben über das Ariba Network.

Angebotszuschläge

Die Angebote mit dem erteilten Zuschlag werden via cXML-Nachrichten zurück an das S/4 HANA-System gesendet. Hier können Sie automatisch in Bestellungen umgesetzt werden.

In S/4 HANA gibt es dazu folgende Apps

  • Ausschreibungen verwalten: Einerseits zum Anlegen, Ändern und Löschen von Ausschreibungen und andererseits um Detailinformationen einsehen zu können; wie z.B. Rechtsvorgänge und Angebotszuschläge. Das Anlegen kann auch als Kopie einer vorhandenen Ausschreibung (mit ggf. nötigen Anpassungen) erfolgen. Sie können den Preis im Infosatz via Ausschreibungsposition aktualisieren. Und „Lean Services“ bietet eine Auswahl auf Positionsebene zwischen Material und Dienstleistung.
  • Lieferantenangebote verwalten: Bietet einen Überblick über alle Angebote zu allen Ausschreibungen, die einen Zuschlag erhalten haben. Angebote im Status „Eingereicht“ können Sie ferner stornieren und im Status „In Vorbereitung“ löschen.
  • Lieferantenangebote vergleichen: Bietet die Möglichkeit den Zielwert der Ausschreibung mit dem niedrigsten vom Lieferanten empfangenen Preis zu vergleichen. Außerdem kann eine Liste aller empfangenen Angebote für eine bestimmte Ausschreibung angezeigt werden. Zudem können Sie Informationen über die Ausschreibung einholen, Lieferantenangebote vergleichen und schließlich den Angebotszuschlag erteilen

Vorteile des Systemverbunds aus S/4HANA und SAP Ariba

Die Ausschreibung erfolgt außerhalb von S/4 HANA in Ariba, was gleich mehrere Vorteile mit sich bringt. In Ariba sind sehr viele Lieferanten angemeldet, die Infrastruktur ist bereits vorhanden und die Kommunikation kann über diese erfolgen. Außerdem können Bestellungen aus Angeboten mit erteiltem Zuschlag automatisch erzeugt werden. Dies reduziert den operativen Aufwand innerhalb der Einkaufsabteilung und beschleunigt den Prozess.

Im Ausschreibungsprozess können Sie Anlagen nun nicht nur auf Kopf- sondern auch auf Positionsebene pflegen. Dies ist immer dann sinnvoll, wenn bei Ihnen Ariba im Einsatz ist. Auf dem Ausdruck bzw. via E-Mail werden die Anlagen nämlich nicht berücksichtigt/ausgedruckt. Bisher können jedoch keine Anlagen den Angeboten hinzugefügt werden.

Mit der App „Workflows für Lieferantenangebote verwalten“ können Sie den Genehmigungsprozess optimieren. Der flexible Workflow ermöglicht die Optimierung eines mehrstufigen Genehmigungsprozesses. Innerhalb der App können Sie die Genehmiger, deren Genehmigungsreihenfolge und die Startbedingungen für jeden Genehmigungsschritt festlegen. Eine Kopie-Funktion bezüglich bestehender Workflows mit anschließender Anpassung, ermöglicht die effiziente Erstellung von weiteren Workflows.

Für systemübergreifende Ausschreibungsprozesse stellt SAP folgende Lösung bereit. Es gibt einen sogenannten OData-Service für ein Ausschreibungs-API (Application Programming Interface). Damit können Sie Ausschreibungen in SAP S/4HANA durch einen API-Abruf aus einem Quellsystem außerhalb von SAP S/4HANA anlegen. Außerdem können Sie die Daten vorhandener Ausschreibungen aus dem S/4 HANA-System lesen. Ebenso gibt es einen OData-Service für ein Lieferantenangebots-API. Damit können Sie Kopf- und Positionsdaten eines Lieferantenangebots auslesen.

Hybride SAP-Landschaften erfordern neue Teststrategien

Prozesse werden zunehmend über mehrere Systeme hinweg abgebildet, weshalb systemübergreifende (End-zu-End) Tests erforderlich sind. Wir bieten eine Lösung, die unabhängig von Ihrer Anwendung funktioniert. Zudem wurden bereits viele automatische Testdurchläufe hinsichtlich der SAP-Standardfunktionen umgesetzt. Weitere Automatisierung kann individuell realisiert werden. So können Sie Ihre Z-Entwicklungen über automatische Tests zukünftig abdecken. Ferner lassen sich systemübergreifende Tests implementieren.

Erfahren Sie mehr!

SAP Test Suite

S/4 HANA Procure-2-Pay

Der Beschaffungsprozess beginnt in der Regel mit einer Bestellanforderung. Ist die Bezugsquelle bekannt, kann der Prozess wie folgt ablaufen. Ansonsten wird der später noch erläuterte Ausschreibungsprozess in SAP S/4HANA ggf. inklusive SAP Ariba vorgeschaltet.

Bestellabwicklung

In der Fiori-Gruppe „Bestellanforderungsbearbeitung“ finden Sie Apps bezüglich Bestellanforderungen, Bezugsquellenzuordnung und Bestellumsetzung. Über die Gruppe „Bestellungsbearbeitung“ können Bestellungen alternativ auch direkt angelegt, gepflegt und ausgewertet werde. Der gegebenenfalls erforderliche Genehmigungsprozess wird ebenso über Fiori-Apps in S/4HANA abgewickelt. Über die Benutzerrolle „Einkaufsleiter“ kann in der App „Mein Eingang“ die Bestellung genehmigt und dem Lieferanten zugestellt oder aber abgelehnt, angehalten bzw. intern weitergeleitet werden.

Überwachung der Lieferentenbestätigungen

Es gibt übrigens in S/4HANA Sourcing and Procurement eine Funktion zur Überwachung der Lieferentenbestätigungen. Letztes Jahr (2017) wurde zudem ein visueller Filter eingeführt. Der Status der Bestellbestätigung kann über verschiedene Diagramme veranschaulicht werden:

  • Kreisdiagramm: Darstellung der Anzahl von Bestellpositionen nach Auftragsstatus
  • Liniendiagramm: Darstellung der Anzahl von Bestellpositionen nach Lieferplandatum
  • Balkendiagramm: Darstellung des Bestellwerts nach Lieferant

Lagerabwicklung

Die Gruppe „Lagerabwicklung“ in S/4HANA bietet schließlich eine App für die Wareneingangsbuchung. Zudem finden Sie hier auch Apps um Bestände werksintern bzw. -übergreifend umzulagern, Materialbelege anzuzeigen beziehungsweise zu drucken und Warenbewegungen zu buchen. Der grundsätzliche Beschaffungsprozess hat sich also dahingehend geändert, dass alternativ mit in Fiori-Gruppen organisierten Apps gearbeitet werden kann. Damit erreicht SAP einerseits Benutzerfreundlichkeit (SAP´s User Experience) und eine Geräteunabhängigkeit (responsive). Wesentliche Änderungen ergeben sich innerhalb der Kreditorenrechnung.

Kreditorenrechnung

Die Rechnungserfassung ist seitens des Einkaufs die letzte Aktivität. Die Kreditorenrechnungen, Zahlungsinformationen und so weiter finden Sie in der Gruppe „Kreditorenkonten“. In S/4HANA Finance werden dank des umfassenden Universal Journals deutlich weitergehende Analysemöglichkeiten angeboten. In der Finanzwirtschaft laufen gelegentlich unvollständige oder sogar fehlerhafte Buchungen auf. Für FI-Belege wurden im zugrundeliegendem Universal Journal beziehungsweise der Tabelle ACDOCA alle relevanten Informationen zusammengeführt. Wie der Autor aus eigener Erfahrung weiß, war die Fehleranalyse im SAP ERP teilweise sehr umständlich. Fehlende Berechtigungen erforderten eine abteilungsübergreifende Zusammenarbeit. Im Universal Journal findet der Anwender alle nötigen Informationen und kann daher deutlich schneller Korrekturen durchführen. Änderungen können dabei zunächst simuliert werden.

Anzahlungen

Teilweise werden seitens Logistik Anzahlungen veranlasst beziehungsweise in der Regel zumindest Anzahlungsanforderungen gebucht. Übermittelt der Lieferant eine Anzahlungsanforderung und wird diese seitens Rechnungswesen in S/4HANA gebucht, so muss diese und die Faktura in Einklang gebracht werden. Hilfreiche Apps wurden dazu in der Fiori-Gruppe „Zahlungen“ zusammengetragen.

Das S/4HANA Datenmodell anhand des Beispiels Bestandsführung einfach erklärt!

Mit S/4HANA wurde ein neues, vereinfachtes Datenmodell eingeführt. In ECC gab es z.B. für die Bestandsführung noch 26 Aggregationstabellen, 2 Stammdatentabellen und 2 Bewegungsdatentabellen. Diese 30 Tabellen werden zukünftig in S/4HANA auf 2 Stammdatentabellen (MARC und MARD) sowie eine neue, umfangreiche Bewegungsdatentabelle (MATDOC) reduziert. Die vielen Aggregationstabellen wurden durch Views ersetzt, sodass insbesondere vorhandene Z/Y-Programme darauf zugreifen können.

Technischer Hintergrund

Daten werde nun auch spaltenorientiert verwaltet und die Datenbank läuft direkt im schnellem Arbeitsspeicher (In-Memory-Technologie).

  • Tatsächlich wird ein Hybrid aus der spaltenorientierten Arbeitsweise sowie der zeilenorientierten Datenbanktechnologie eingesetzt. Aufgrund der spaltenorientierten Speicherung wurde eine erhebliche Vermeidung von Redundanz ermöglicht; mehrfach vorhandene Daten werden zusammengefasst.
  • Aufgrund der neuen Datenverwaltung und Performance, müssen Daten nicht mehr in Aggregationstabellen verdichtet werden. Der neue Ansatz ist eine große Tabelle statt vieler kleiner Tabellen mit Redundanz.
  • Größe und Preis des Arbeitsspeichers ermöglichen heutzutage, dass die gesamte Datenbank im Arbeitsspeicher laufen kann. Da alle Daten bereits im Arbeitsspeicher gehalten werden, ist nicht nur eine sehr performante Analyse von großen Datenmengen möglich, sondern es können darüber hinaus transaktionale und analytisch Prozeduren im selben System ad-hoc ausgeführt werden.

Die Datenbank konnte bei einigen Kunden teilweise um mehr als das 10-fach reduziert werden. Erfahrungsgemäß hat ein SAP ERP-System oft 600 – 800 GB Speicherbedarf und dieser kann zukünftig z.B. auf 40-70 GB reduziert werden. Ein weiteres Potential zur Speicherbedarfsreduzierung bietet übrigens die Reduzierung/Auslagerung historischer Daten.

Mehr zum Thema

Weitere Informationen, Videos und ein S/4HANA Demosystem zur neuen Datenbank, dem Datenmodell und den daraus resultierenden Möglichkeiten in S/4HANA, finden Sie auf dieser Webpage.

S/4 HANA Kontraktmanagement

Die Gruppe „Einkaufskontraktbearbeitung“ enthält z.B. Apps bzgl. Lieferplanverwaltung, Lieferplaneinteilungen, Lieferplanabrufe, Einkaufsjobs und Kontraktverwaltung. Einige Umstrukturierungen wurden vorgenommen, jedoch findet sich der geübte Anwender schnell zurecht. Das Anlegen eines Kontrakts erfolgt analog zum ERP-System.

Die App „Einkaufskontrakte verwalten“ bietet einen Überblick über alle Kontrakte bzw. je nach Selektion eine Teilmenge. Öffnet man einen dieser Kontrakten findet man alle aus ERP bekannten Daten, welche jedoch auf mehr Bildschirme aufgeteilt wurden. Die Abrufmenge findet man z.B. jetzt unter dem Reiter „Positionen“ und der jeweiligen Detailübersicht.

Die üblichen Funktionen stehen weiterhin zur Verfügung

  • Kontraktvorlagen anzeigen, anlegen, bearbeiten oder löschen
  • Kontrakte manuell oder mithilfe einer Kontraktvorlage anlegen
  • Konditionen zum bestehenden/neuen Datumsbereich hinzufügen
  • Rechtsvorgänge eines Kontrakts anzeigen

Wenn der Nettopreis für eine Position in einem Infosatz gepflegt ist, wird automatisch eine Standardkondition mit Konditionsart Bruttopreis angelegt und der Gültigkeitszeitraum aus dem Einkaufsinfosatz übernommen. Andernfalls müssen Sie den Nettopreis für die Kontraktposition manuell pflegen und der Gültigkeitszeitraum wird aus dem Kontrakt übernommen.

Interessante Fiori-Apps zum Kontraktmanagement

Rechtsvorgänge anzeigen: Neben der Anzeigemöglichkeit des Rechtsinhalts, können Sie die zugeordneten Rechtsvorgänge, deren Bewertung (z.B. „Ausstehend“ oder „Planmäßig“) und den letzten Bearbeiter inkl. Änderungsdatum einsehen.

Mit der App „Massenänderungen an Einkaufskontrakten“, können Sie die Felder mehrerer Einkaufskontrakte auf einmal ändern. Eine anschließende Kontrollmöglichkeit bieten die Änderungsprotokolle.

Die „Einkaufskontraktpositionen überwachen“-App bietet ein Monitoring der Kontraktpositionen. Im Standard wird eine Diagramm- und Tabellensicht mit aggregierten Werten von Kontraktpositionen für Materialgruppen angezeigt.

 

SAP IS Retail im Überblick

In diesem Artikel soll die Industrie Solution (IS) für ERP vorgestellt werden, um dann in einem weiteren Artikel die Neuerungen hinsichtlich S/4HANA vorstellen zu können. Über einen sogenannten Retail Switch kann das ERP Industriesystem in ein SAP-Retail-System überführt werden. Diese Änderung kann nicht rückgängig gemacht werden und erfordert eine spezielle Lizenz. Das Material Ledger und die Dispositionsbreiche fallen einerseits weg. Und andererseits sind danach zusätzliche Transaktionen (MM43, WA03, WB02 etc.) verfügbar, es gibt Änderungen hinsichtlich bestehender Menüeinträge, Transaktionen und des Einführungsleitfadens.

Im Retail Business Function Set ist das allgemeine Business Function Set integriert, da in ERP immer nur ein Set pro Systeminstanz aktiviert sein kann.

IS Retail

Betriebsstammdaten

Die Organisationsstruktur im Retailsystem untergliedert sich in den Mandanten, SAP S/4Hana BetriebsstammBetriebe und Lagerorte. Betriebe haben entweder die Aufgabe Waren zu verkaufen (Filiale) oder bereitzustellen (Verteilzentrum, Großhandelslager und Zentrallager). Die Besonderheit ist, dass ein Betrieb immer eine Kombination aus Betriebsstammdaten und Geschäftspartnern darstellt. Ein Betrieb kann mit einem Kundenstammsatz (Filiale) oder einem Lieferanten- und Kundenstammsatz (Filiale und Verteilzentrum) verbunden sein. Außerdem ist ein Betrieb eine bestandsführende und selbst disponierende Organisationseinheit.

Artikelstammdaten

Die Anzeige eines Artikels erfolgt via MM43. Auch hier repräsentieren Sichten (Reiter) die Fachabteilungen. Der Artikelstamm ist allerdings komplexer und es gibt einige zusätzliche Sichten; wie z.B. „Bildbezeichnung“, „Listung“, „POS“, „Logistik: Filiale“ SAP S/4Hana Artikelstammund „Logistik: Verteilzentrum“. Über die Artikelart werden Eigenschaften des Artikels bestimmt und es kann eine Gruppierung, z.B. nach Frischeprodukte, Handelswaren usw., erfolgen. Über den Artikeltyp erfolgt eine nähere Beschreibung. Der Einzelartikel wird direkt an den Kunden verkauft. Sammelartikel bilden eine Zusammenfassung ähnlicher Artikel, die sich z.B. nur hinsichtlich der Farbe unterschieden (Varianten im SAP Klassensystem). Der strukturierte Artikel besteht aus mehreren anderen Artikeln (z.B. 3 Komponenten, die einen Wohnzimmerschrank umfassen). Außerdem kann die Artikelanlage mit Vorlageartikeln optimiert werden. Es müssen dann nur noch einige individuelle Daten (EANs, Preise usw.) gepflegt werden. Die Warengruppen wurden auf einer eigenen Seite erläutert.

Aufteilung

Über einen sogenannten Aufteiler kann die geplante Ware nach definierte Regeln verteilt werden. Einsatzbereiche des Aufteilers sind z.B. die Erstverteilung, der Lagerabbau, Aktionen, saisonale Ware und Streckenbestellungen. Während bei der Streckenbestellung grundsätzlich nur externe Lieferanten als Bezugsquelle berücksichtigt werden, gilt das Gegenteil für den Lagerabbau. Als Besonderheit der Streckenbestellung gilt, dass Betriebe bzw. Kunden direkt beliefert werden; Verteilzentren bleiben außen vor. Beim Lagerabbau können Kunden bzw. Betriebe definiert werden, die die Ware aus dem Verteilzentrum empfangen sollen. Hier wird eine Auslieferung oder Umlagerungsbestellung durchgeführt. Die Erstverteilung erfolgt bei der Einführung einer neuen Filiale.

Point of Sale (POS)

Ist die Kassenlösungen – vom Kassieren bis zur Bonauswertung.

SAP Ariba Supplier Lifecycle and Performance (SLP)

SAP Ariba Supplier Management

Das SAP Ariba Supplier Management setzt sich aus den Module SAP Ariba Supplier Lifecycle and Performance (SLP), SAP Ariba Supplier Risk (SR) und SAP Ariba Supplier Information and Performance Management (SIPM) zusammen. Heute soll SLP kurz vorgestellt werden. In SLP kann der Lebenszyklus des Lieferanten von der Erfassung bis hin zur Ausphasung abgebildet werden. SAP spricht hier von einer 360° Sicht.

Supplier Lifecycle Process

Ein möglicher Prozess durchläuft folgende Phasen: Ein Supplier Request fordert den Einkauf zur Lieferantenprüfung auf und im positiven Fall wird der Lieferant zur Registrierung und Dateneingabe aufgefordert. Danach erfolgt die Lieferantenqualifizierung mit Hilfe von externen und internen Fragebögen und Formularen. Dabei erfolgt die Überprüfung und Untergliederung abhängige von Produkten, Dienstleistungen (Warengruppen/Kategorien) und sogar nach geografischen Beschaffenheiten. Zudem ist eine Abstufung der Lieferanten möglich, d.h. es können bevorzugte Lieferanten festgelegt werden. Beim Ausphasen werden Lieferanten ganz oder für Teilbereiche gesperrt. Im gesamten Prozess können Lieferanten Ihre Daten im Ariba Network jederzeit aktualisieren und diese werden aufgrund der nahtlosen Integration in SAP S/4HANA und ERP übernommen.

SAP Ariba SLP im Video

Videothek

SAP Ariba SLP

SAP Dienstleistungsbeschaffung

In diesem Whitepaper wird die Komponente SAP ERP MM-SRV zur Dienstleistungsbeschaffung mit allen Integrations- und Optimierungsmöglichkeiten erläutert. Ein Buch, welches das Thema umfassend behandelt, ist bereits in Entwicklung (derzeit 202 Seiten). Das Buch wird die Dienstleistungsbeschaffung im SAP-Umfeld umfassend erläutern; von SAP ERP, über S/4 HANA bis hin zu den Cloudlösungen Ariba und Fieldglass soll ein Gesamtüberblick geboten werden.

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