Ein kleiner Schritt für den Fiori-Entwickler, aber ein rieser Sprung für die digitale Transformation der EDEKA?!

Eine der sechs Großhandlungen von EDEKA veranstaltet halbjährlich eine sogenannte Hausmesse – für die Einzelhändler der EDEKA sowie den EDEKA Getränke-Fachhandel Trinkgut. Die Einzelhändler erhalten dort Einblicke in die aktuellen Sortimente und können Bestellungen zu vergünstigten Konditionen frühzeitig veranlassen.

Katalog in Papierform 

Bereits einige Wochen vor der Messe wurde ein Katalog in Papierform an die Einzelhändler verschickt. Mit Hilfe des Katalogs konnten sich die Einzelhändler im Vorfeld informieren und ggf. bereits Ihren Einkauf planen. Der Katalog wurde am Ende des Messetages an die Großhandlung übergeben. Die Bestellungen mussten händisch aus dem Katalog in die Systeme übernommen und dort verarbeitet werden. Die neue Fiori-App löst diesen Prozess nun ab.

Fiori-Katalog auf dem iPad 

Alle bislang im Papierkatalog abgebildeten Artikel werden über eine SAP Fiori-App erfasst. Wahlweise über einen Desktop-Computer oder über ein iPad haben die SAP Fiori App für den Großhandel Einzelhändler im Vorfeld der Messe Zugriff auf die Daten. Dort können Sie Artikel auswählen und ggf. bereits in einen digitalen Warenkorb legen. Auf der Messe selbst werden den Lieferanten iPads zur Verfügung gestellt. Am Messeempfang erhält jeder Einzelhändler ferner einen QR-Code. Dieser dient dazu, sich am Stand des Lieferanten via iPad einzuloggen und dadurch direkt Zugriff auf den eigenen Warenkorb zu erhalten. Im direkten Gespräch mit dem Lieferanten am Messestand kann der Einzelhändler Bestellmengen erfassen bzw. ändern. Diese können im Nachgang dann in Bestellungen umgewandelt werden.

Erweiterte Funktionalität

Darüber hinaus können Saisonartikel erfasst und elektronisch an die Werbeagentur weitergegeben werden. Diese kann dann die Bestellunterlagen aufbereiten und einen Saisonkatalog daraus erstellen. Mit Einführung der Lösung wurde der gesamte Prozess von der Datenerfassung über die Bestellunterlage bis zur Messe digitalisiert. Die intuitive und einfache Bedienung der Fiori-Applikationen ist bei den Anwendern gut angekommen. Die Messelösung läuft übrigens auf einem SAP CAR-System und die Stammdaten werden über SDI in die HANA-Datenbank repliziert.

Guided S/4HANA Trainings

Kennen Sie das? Sie öffnen eine Transaktion und wissen nicht genau, was Sie eingeben müssen bzw. wie diese sich beim Ausführen verhalten wird. Also fragen Sie einen Kollegen. Da nicht immer der passende Kollege zur Verfügung steht, haben Sie jetzt eine Alternative.

S4-Experts Guided S/4HANA Trainings

Sie bekommen nun über S4-Experts einen kostenlosen Zugriff auf Guided Trainings. Es wird dazu eine SAP S/4HANA Simulation bereitgestellt und über einen Assistenten werden Sie durch die Transaktionen navigiert. Zu allen Modulen, wie Sourcing and Procurement, Manufacturing, Supply Chain, Professional Services, Sales, Finance, Controlling etc., finden Sie Simulationen zu bereits sehr vielen Transaktionen. So können Sie sich interaktiv in das System einarbeiten und dies immer genau dann, wenn Sie es benötigen.

S/4HANA Guided Trainings

S/4HANA Guided Trainings

SAP S/4HANA RETAIL Stammdaten

Nachdem bereits ein Überblick über IS RETEIL im ERP-System geboten wurde und die S/4HANA Einkaufsstammdaten im Allgemeinen erläutert wurden, soll hier ein Überblick über die Neuerungen im S/4HANA RETAIL System geboten werden. In einem Whitepaper wurde bereits auf viele generelle Änderungen im S/4HANA Logistikumfeld eingegangen sowie auch im Speziellen auf die SAP HANA Datenbank. Beide Whitepapers bieten Ihnen einen schnellen Überblick.

Mit der Branchenlösung SAP S/4HANA „Retail for Merchandising Management“ für den Groß- und Einzelhandel gehen einige wesentliche Änderungen einher. Es gibt keinen herkömmlichen Retail Switch, d.h. das Industriesystem und SAP-Retail-System wurden besser zusammengeführt. Unter ERP konnte nach einem Retail-Switch keine weitere Branchenlösung aktiviert werden, die Aktivierung konnte nicht rückgängig gemacht werden, es war eine eigene Lizenz erforderlich und es kamen Funktionen hinzu (Aufteiler, Artikelstammdaten, Betriebsstammdaten, Point of Sale usw.), aber es vielen eben auch Funktionen weg (Material Ledger, Dispositionsbereiche usw.). Mit S/4HANA können Sie die Retail-Funktionen aktivieren, ohne das Funktionen verloren gehen. Auch eine weitere Branchenlösung (SAP Industrie Solution) kann aktiviert werden.

S/4HANA Retail Organisationsstrukturen

Die Organisationsstrukturen für die Bestandsführung (Mandant, Betrieb und Lagerort) sowie im Verkauf (Mandant, Verkaufsorganisation, Vertriebslinie und Sparte), haben SAP S/4HANA Retail Storesich in S/4HANA RETAIL nicht wesentlich geändert. Insofern Sie die Bestandsführung um eine detaillierte und umfangreichere Lagerverwaltungslösung ergänzt haben bzw. dies planen, ergeben sich hier wesentliche Änderungen. Extended Warehouse Management (EWM) wird das Warehouse Management (WM) ablösen und ist nun nicht mehr nur Teil des SAP SCM-Systems, sondern in S/4HANA integriert. Vertriebslinien bilden sich aus der Kombination Verkaufsorganisation und Vertriebsweg; die Sparte wird in Retail nicht genutzt.

S/4 HANA Geschäftspartner statt Lieferanten- und Kundenstämme

Die separaten Kreditoren- und Debitorenstämme wurden von SAP als Geschäftspartnerstammsätze zusammengeführt (SAP´s Principle-of-One). Beim Aufruf der obsoleten Pflegetransaktionen (FK0x, FD0x, XD0x, VD0x, XK0x und MK0x) wird der Anwender auf die Transaktion BP umgeleitet. Die Zusammenführung aller Informationen in Geschäftspartnern vermeidet nicht nur redundante SAP S/4HANA Lieferanten Pflegeaktivitäten, sondern erleichtert auch die Zuordnung. So z.B. eines erstellten Belegs in der Buchhaltung; mit Hilfe der zentralen Geschäftspartnernummern können diese unkompliziert zugeordnet werden. Über die aus ERP bekannten Partnerrollen können die verschiedenen Geschäftszwecke abgebildet werden. Es werden immer mindestens zwei Rollen erzeugt. Einerseits automatisch die Rolle „Geschäftspartner (allg.)“ und andererseits eine manuell gewählte Rolle, wie z.B. „Lieferant“. Abhängig von der gewählten Rolle sind unterschiedliche Reiter und Felder zu pflegen. So wird bei der Partnerrolle „Lieferant“ der Reiter Beschaffungsmonitoring angezeigt; beim „Lieferant (Finanzbuchhaltung)“ hingegen nicht. Hier können übrigens die Materialverfügbarkeit und Informationen zum Transportweg eingesehen werden. Neu ist eine zeitabhängige Adresssteuerung, wodurch Adressänderungen transparenter sind. Der umständliche Weg über Änderungsbelege ist daher nicht mehr erforderlich.

In SAP Retail gibt es zwei wesentliche Arten von Geschäftspartnerrollen: Kunden und Lieferanten. Das Besondere in SAP IS Retail ist, dass diese mit den Betrieben verbunden sind.

Kundenstammdaten

  • Anonyme Endverbraucher ohne Stammsatz
  • Interne Kunden (eigene Betriebe)
  • Externe Kunden mit Stammsatz
  • Betriebe

Lieferantenstammdaten

  • Interne Lieferanten, wie z.B. Verteilzentren
  • Externe Lieferanten mit Stammsatz

S/4HANA RETAIL Betriebsstammdaten

Der Betrieb ist eine bestandsführende und selbst disponierende Organisationseinheit, die mit dem Geschäftspartnerstammsätzen verbunden ist. Betriebe haben entweder die Aufgabe Waren bereitzustellen (Verteilzentren, Großhandelslager oder Zentrallager) oder zum Verkauf zu präsentieren (Filialen oder Märkte). Bei der Betriebsanlage via WB01 wird dies über das Werksprofil definiert; sowie die Nummernvergabe und welche Angaben im Stammsatz gepflegt werden müssen. Der Filiale bzw. dem Markt ist, im Gegensatz zu den Verteilzentren, als Geschäftspartner nur ein Debitor zugeordnet. Denn hier müssen nur Verkaufsfunktionen (z.B. Lieferungen, Fakturen usw.) verwendet werden. Die Verteilzentren bekommen darüber hinaus zusätzlich Geschäftspartner mit der Rolle Lieferant zugeordnet, damit diese auch Filialen beliefern können.

S/4Hana RETAIL Artikelstammdaten

Langfristig sollen Artikel- und Materialstammsätze zum Produkt harmonisiert werden. Derzeit erfolgt die Anlage, Pflege und Anzeige aber noch getrennt über die SAP S/4HANA RETAIL Artikelstamm bekannten Transaktionen (MM41, MM42 und MM43 bzw. beim Material MM01, MM02 und MM03) oder via Fiori-Apps. Über Artikelarten können Artikel gruppiert werden; z.B. nach Elektronik, Frischeprodukte, Handelsware usw. Die Gruppierung ist ebenso über Warengruppen möglich, hier könne sogar Warengruppenhierarchien angelegt werden. Vorlageartikel können zudem zur Erleichterung der Artikelstammanlage genutzt werden. Diese schlagen dann bereits viele Werte vor und nur einige individuelle Daten müssen gepflegt werden (EANs, Preise usw.).

Über den Artikeltyp wird der Artikel näher beschrieben:

Einzelartikel: So z.B. ein Notebook, das an den Kunden verkauft wird.

Sammelartikel: Zusammenfassung mehrerer Artikel, die sich nur hinsichtlich bestimmter Merkmale unterscheiden. So z.B. T-Shirts in verschiedenen Farben oder Größen. Die Unterscheidung erfolgt über Varianten (Konfigurationsklassen und -arten), um den Artikelstammpflegeaufwand zu minimieren.

Strukturierte Artikel bestehen aus mehreren Artikeln und können weiter untergliedert werden in:

  • Displays: Mehrere Einzelartikel/Sammelartikelvarianten mit eigener Artikelnummer, ein gemeinsamer Einkaufspreis, die Zerlegung für den Verkauf ist möglich und diese sind oft Teil von Aktionen. Und Displays werden oft über den zentralen Einkauft zugeteilt. Die Bestandsführung in der Filiale erfolgt oft auf Komponentenebene, während sie im Verteilzentrum auf Displayebenen geführt wird. Beispielweise ein Aufsteller (Verpackung) mit 50 Überraschungseiern (Vollgut).
  • Verkaufssets: Der Einkauf erfolgt als Set und der Verkauf als Set oder Einzelartikel; z.B. ein Wohnzimmerschrank aus den Komponenten Vitrine, Highboard und Fernsehschrank.
  • Lots: Feste Mengeneinteilungen der Varianten oder mehrere Sammelartikel; z.B. 3 blaue, 4 gelbe und 4 grüne Paar Schuhe.

SAP

S/4HANA RETAIL- Warenverteilung von Verteilzentren an die Märkte

Eine Besonderheit im Groß- und Einzelhandel ist es, dass in der Regel Waren von zentralen Lägern (Verteilzentren) auf eine große Anzahl von Filialen (Märkten) verteilt werden müssen. Der von SAP dafür bereitgestellte Aufteiler, kann unter S/4HANA bereits mit Hilfe von verschiedenen Fiori-Apps gepflegt werden. Über den Aufteiler kann die Ware nach definierten Regeln verteilt werden. Einsatzbereiche des Aufteilers sind z.B.

  • Erstverteilung von Artikeln: Zum Beispiel beim SAP Rollout in einen Markt bzw. bei Neugründung eines Marktes.
  • Streckenbestellungen: Hier werden die Filialen ausschließlich von externen Lieferanten direkt beliefert.
  • Saisonale Ware: So kann z.B. zur Weihnachtszeit Tannenbaumschmuck vorübergehend im Sortiment aufgenommen werden.
  • Lagerabbau: Keine direkte Lieferung von externen Lieferanten, sondern Warenbereitstellung über Verteilzentren (Auslieferungen bzw. Umlagerungsbestellungen). Die Aufteilungsbearbeitung, wie z.B. die Suche nach bestehenden Aufteilern, Aufteilungsregelpflege, Filialrückmeldungen, Zuständigkeiten für die Auftragserfüllung usw., kann bereits mit Hilfe von Fiori-Apps erfolgen.
  • Aktionen: Von besonderen Verkaufssets (Zusammenstellung von mehreren Artikeln, wie z.B. einem Autopflegeset) bis hin zu abweichenden Verpackungsgrößen mit Angebotspreisen, ist hier vieles möglich.

Über die im Customizing definierten Aufteilungsarten, werden unterschiedliche Varianten des Aufteilers definiert.

Aufteilungsarten des Aufteilers

  • Nachschubaufteiler
  • Retourenaufteiler
  • Aktionsaufteiler
  • Normalaufteiler
  • und viele mehr

Aufteilungsverfahren in S/4HANA Retail

Für die Planung und Durchführung der Warenverteilung bietet SAP verschiedene Verfahren.

  • Betriebsgruppierung: Es werden mit Hilfe des Klassensystems verschiedene Betriebe zu Betriebsgruppen zusammengefasst, um die Datenpflege für die Aufteiler zu minimieren. So könnten z.B. von Edeka alle NP-Märkte für eine bestimmte Region (Kreis, Bundesland, Norddeutschland etc.) zusammengefasst werden. Es erfolgt dann eine Gleichverteilung der Gesamtmenge auf alle Betriebe.
  • Aufteilungsregel: Wenn häufig Artikel auf die gleiche Art verteilt werden, kann mit Aufteilungsregeln gearbeitet werden. Dort hinterlegen Sie pro Betrieb, Betriebsgruppe, Artikel oder Artikelklasse von wo (Verteilzentrum) welche Artikel verteilt werden soll.
  • Aufteilungsstrategie: Bieten die Möglichkeit kundenindividuelle Lösungen zu implementieren
  • Manuelle Eingabe: Geplante Mengen für die Verteilung werden pro Betrieb manuell eingegeben.

SAP

SAP IS Retail im Überblick

In diesem Artikel soll die Industrie Solution (IS) für ERP vorgestellt werden, um dann in einem weiteren Artikel die Neuerungen hinsichtlich S/4HANA vorstellen zu können. Über einen sogenannten Retail Switch kann das ERP Industriesystem in ein SAP-Retail-System überführt werden. Diese Änderung kann nicht rückgängig gemacht werden und erfordert eine spezielle Lizenz. Das Material Ledger und die Dispositionsbreiche fallen einerseits weg. Und andererseits sind danach zusätzliche Transaktionen (MM43, WA03, WB02 etc.) verfügbar, es gibt Änderungen hinsichtlich bestehender Menüeinträge, Transaktionen und des Einführungsleitfadens.

Im Retail Business Function Set ist das allgemeine Business Function Set integriert, da in ERP immer nur ein Set pro Systeminstanz aktiviert sein kann.

IS Retail

Betriebsstammdaten

Die Organisationsstruktur im Retailsystem untergliedert sich in den Mandanten, SAP S/4Hana BetriebsstammBetriebe und Lagerorte. Betriebe haben entweder die Aufgabe Waren zu verkaufen (Filiale) oder bereitzustellen (Verteilzentrum, Großhandelslager und Zentrallager). Die Besonderheit ist, dass ein Betrieb immer eine Kombination aus Betriebsstammdaten und Geschäftspartnern darstellt. Ein Betrieb kann mit einem Kundenstammsatz (Filiale) oder einem Lieferanten- und Kundenstammsatz (Filiale und Verteilzentrum) verbunden sein. Außerdem ist ein Betrieb eine bestandsführende und selbst disponierende Organisationseinheit.

Artikelstammdaten

Die Anzeige eines Artikels erfolgt via MM43. Auch hier repräsentieren Sichten (Reiter) die Fachabteilungen. Der Artikelstamm ist allerdings komplexer und es gibt einige zusätzliche Sichten; wie z.B. „Bildbezeichnung“, „Listung“, „POS“, „Logistik: Filiale“ SAP S/4Hana Artikelstammund „Logistik: Verteilzentrum“. Über die Artikelart werden Eigenschaften des Artikels bestimmt und es kann eine Gruppierung, z.B. nach Frischeprodukte, Handelswaren usw., erfolgen. Über den Artikeltyp erfolgt eine nähere Beschreibung. Der Einzelartikel wird direkt an den Kunden verkauft. Sammelartikel bilden eine Zusammenfassung ähnlicher Artikel, die sich z.B. nur hinsichtlich der Farbe unterschieden (Varianten im SAP Klassensystem). Der strukturierte Artikel besteht aus mehreren anderen Artikeln (z.B. 3 Komponenten, die einen Wohnzimmerschrank umfassen). Außerdem kann die Artikelanlage mit Vorlageartikeln optimiert werden. Es müssen dann nur noch einige individuelle Daten (EANs, Preise usw.) gepflegt werden. Die Warengruppen wurden auf einer eigenen Seite erläutert.

Aufteilung

Über einen sogenannten Aufteiler kann die geplante Ware nach definierte Regeln verteilt werden. Einsatzbereiche des Aufteilers sind z.B. die Erstverteilung, der Lagerabbau, Aktionen, saisonale Ware und Streckenbestellungen. Während bei der Streckenbestellung grundsätzlich nur externe Lieferanten als Bezugsquelle berücksichtigt werden, gilt das Gegenteil für den Lagerabbau. Als Besonderheit der Streckenbestellung gilt, dass Betriebe bzw. Kunden direkt beliefert werden; Verteilzentren bleiben außen vor. Beim Lagerabbau können Kunden bzw. Betriebe definiert werden, die die Ware aus dem Verteilzentrum empfangen sollen. Hier wird eine Auslieferung oder Umlagerungsbestellung durchgeführt. Die Erstverteilung erfolgt bei der Einführung einer neuen Filiale.

Point of Sale (POS)

Ist die Kassenlösungen – vom Kassieren bis zur Bonauswertung.

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