S4-Experts Unternehmensentwicklung und Projektmanagement
Autor: Dipl.-Wirt.-Inf. Timo Götte
Das PDF-Profil von Herr Götte und Referenzen finden Sie im Menüpunkt Consulting und Executives über den Eintrag SAP-Partnermanager.
Herr Götte ist Associate Principal Partner und verfügt über eine herausragende Expertise im SAP-Produktions- und Logistikumfeld. Seit 2004 hat er sich ein tiefgehendes, interdisziplinäres Verständnis für Geschäftsprozesse, Systeme und Module erarbeitet und dabei eine Vielzahl strategischer und operativer Rollen eingenommen – von der Softwareentwicklung über Beratung, Testmanagement und Projektleitung bis hin zu Führungs- und Unternehmerpositionen.
Seine Fähigkeit, komplexe Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, in mehreren Zeithorizonten und im übergreifenden Zusammenhängen zu denken, schafft den Rahmen für emergente Lösungen und Synergien, die nachhaltigen Mehrwert generieren.
Als Topmanager fokussiert er sich auf SAP Unternehmensgründungen (Franchising), den Software und Unternehmenshandel (Store), die Produkt- und Organisationsentwicklung, Skalierungsstrategien (Outsourcing, Recruiting, PR, Branding, Marketing- und Vertriebslösungen) bzgl. der SAP Dienstleitungsbranche sowie Strategieberatung und SAP-Projektleitung bzgl. Post-Merger Unternehmenseingliederungen bzw. der digitalen Transformation von SAP Anwenderunternehmen innerhalb der Industrie.
Die elf von ihm entwickelten SAP Unternehmen (teilweise Marktführer), innovativen Softwarelösungen und optimierten Dienstleistungsmodelle setzen neue Maßstäbe in Bezug auf Kosteneffizienz, Effektivität und Qualität. Seine multiple Hochbegabung im strategisch-systematischen, meta-kognitiven, multidisziplinären, sprachlich-ästhetischen, kreativen, intuitiven, sozialen und emotionalen Bereich machen Herrn Götte - in Verbindung mit seinen Wissenslösungen und KI - zum führenden Experten auf dem Weltmarkt.
Alle SAP Accelerators finden Sie auf S4-Experts in einer Tabelle zusammengetragen. Es gibt derart viele Dokumente und Vorlagen für eigene Dokumente, dass eine Darstellung in einem Artikel leider zu unübersichtlich wäre. Sparen Sie viel Zeit beim Projektmanagement, indem Sie sich einen Überblick über die vielen Templates verschaffen. Eine professionelle Variante zu individualisieren und zu optimieren, spart nicht nur Zeit, sondern ist zudem dem qualitativen Gesamtauftritt des Projektmanagements zuträglich. In der Tabelle finden Sie einerseits Hyperlinks, die Sie oft auf Inhalte der SAP SE weiterleiten, und andererseits Metadaten (Beschreibung, Workstream, Dateityp usw.).
Hub und Buch für SAP S/4HANA Projektmanager
Als Projektleiter oder Projektmanager finden Sie im SAP Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene SAP Templates, Software, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP SolMan Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und SAP Community Solutions. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Timo Götte genau, was für Sie wichtig ist.
Die Diagrammart bezeichnet man auch als Swimlane-Diagramme. Mittlerweile hat sie sich als Standard-Modellierungsmethode im Prozessmanagement etabliert. Sie stellt eine Kombination aus Zuständigkeitsdiagrammen und klassischen Flussdiagrammen dar. In Bahnen werden dabei die Zuständigkeiten (Personen/Abteilungen und Systeme) und Prozessabfolgen dargestellt. So lassen sich die Prozessabfolge (gesamte „Beckenlänge“), Vorgänger-Nachfolgerbeziehung (Pfeile) der Prozesse/Aktivitäten (Kasten) sowie interne und externe Zuständigkeiten übersichtlich darstellen. Gehen alternative Aktivitäten/Prozesse aus einer Aktivität hervor, so können diese wahlweise über eine UND- bzw. ODER-Verknüpfung (Raute) dargestellt werden. Bei Wikipedia finden Sie eine detaillierte Darstellung mit einem guten BPMN-Beispiel (Business Process Model and Notation). Ziel ist es letztlich den Detaillierungsgrad derart zu wählen, dass man einen unkomplizierten Überblick über Zuständigkeiten, Prozessschritte, Entscheidungen, zeitliche Abfolgen, Informationsflüsse und Schnittstellen zu anderen Prozessen/Systemen bekommt.
Beispiel im SAP Best Practices Explorer
Im mittlerweile obsoleten “SAP Best Practices Explorer” fanden Sie untergliedert nach „Solution Packages“ und „Scope Items“ jeweils diverse Informationen sowie zum Download ein Testskript und ein sogenanntes Process-Flow-Diagramm. Anhand dieses Beispiels, können Sie sich auch hier einen ersten Überblick verschaffen:
Hub und Buch für SAP S/4HANA Projektleiter und Projektmanager
Als Projektleiter oder Projektmanager finden Sie im Knowledge-Hub weitere SAP Artikel zur Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Projektmanagementbuch von Timo Götte zur agilen S/4HANA-Projektleitung. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, Demos & weiterführende SAP Literatur via Link aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager FoBu, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen Projektbeschleuniger (SAP Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist.
Eine einheitliche und umfassende Projektdokumentation bietet nicht nur jederzeit einen Überblick über den Projektfortschritt, Projektumfang und Kosten, sondern reduziert Risiken. Durch regelmäßige Kontrolle und Aktualisierung, wird der aktuelle Status abgebildet und alle Beteiligten haben einen visuellen Überblick bzw. können sich diesen bei Bedarf verschaffen. Regelmäßige Meetings für die Aktualisierung/Review bieten den nötigen Rahmen, um deren Weiterentwicklung sicherzustellen. Als Plattformen zur Dokumentenverwaltung/-ablage, haben sich MS SharePoint, Teams, Jira, Jam und der SAP Solution Manager mit Focused Build als gängige Tools am Markt etabliert.
Grober Überblickbzgl. der S/4HANA-Projektdokumentation
Anforderungs-, Umsetzungs- und Testdokumentation
Test-, Cutover-, Schulungs-, Workshop- und Projektpläne
Status- und Testberichte, Entscheidungsvorlagen (Decision Papers)
Übersicht zu GAPs (WRICEF), Änderungen (CRs), Fehlern, Risiken etc.
Details bzgl. der S/4HANA-Projektdokumentation
Im Folgenden soll anhand von Hyperlinks und Bezugnahme auf den SAP Solution Manager, diese Übersicht weiter detailliert werden. In der Konzeptionsphase werden die aktuellen Prozesse und Anforderungen im Business Blueprint abgebildet. Erste Dokumente können z. B. die folgenden sein:
User Requirement Specifications (URS),
Functional Specifications (FRS),
Prozessdiagramme (BPMN)
SAP Solution Manager Focused Build und Collaboration-Diagrammen
Zusätzlich bietet der SAP Solution Manager über Focused Build und die Spezifikationssprache BPMN (Business Process Model & Notation) eine Möglichkeit Geschäftsprozesse in sogenannten Collaboration-Diagrammen darzustellen. Außerdem können in der Focused Build-App „Lösungsdokumentation“ u. a. die genannten Projektdokumente und Diagramme strukturiert abgelegt werden. Zudem werden zu den GAP-Zusatzanforderungen Grobkonzepte (GKs), Umsetzungs- und Detailspezifikationen erstellt, um die kundenindividuellen Ausprägungen entsprechend zu dokumentieren. Dazu gehören zum Beispiel:
All diese Dokumente können in der App „Lösungsdokumentation“ strukturiert abgelegt und eingesehen werden. Zudem werden für das gesamte Business Blueprint zusätzlich Testfälle (Test Scripts) bereitgestellt. Für die Best Practice-Prozesse bietet der SAP Best Practices Explorer bereits Testskriptvorlagen als Word-Dokumente. In diesen Testskripts finden Sie nötige Vorbedingungen, Standard-Rollen, beispielhafte Stamm- und Organisationsdaten sowie Testschrittbeschreibungen mit Transaktionen und Fiori-Apps. Für die ermittelten GAPs müssen die Eigenentwicklungen für die kundenspezifischen Anforderungen in individuelleren Testskripts ihre Berücksichtigung finden.
Nutzen Sie gerne auch die Exceldatei, um eine Filter verwenden zu können.
Prepare
Start/Finish Dates of integration testing
Prepare
Start/Finish Dates of performance testing
Prepare
Cutover date
Prepare
Hypercare timeframe
Prepare
Roll-off schedule for project team members
Prepare
Documentation Templates
Prepare
Roles and Responsibility Matrix
Explore
System Landscape Architecture Diagram
Explore
Business Process Diagrams
Explore
Business Process Design Document
Explore
Authorization Concept
Explore
Development Standards and Naming Conversion
Explore
Change Management Process
Explore
Archiving Strategy
Realize
Functional Specification
Realize
Technical Specification
Realize
Functional Specification
Realize
Technical Specification
Realize
Integration Architecture Diagram
Realize
Interface Register
Realize
Unit Testing
Realize
Integration Testing
Realize
User Acceptance Testing
Realize
Cutover Plan
Realize
Open Issue Lists
Realize
Risk Log
Realize
Data Management
Run
Troubleshooting guides
Run
Project Closure Document
Hub und Buch für SAP S/4HANA Projektleitung
Als Projektleiter oder Projektmanager finden Sie im SAP PM Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch zur Projektleitung von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie vorhandene Templates, Tools, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und SAP Inhalte kennen; Scrum, Activate, Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist.
Rollenverteilung im SCRUM-Projekt gem. SAP Activate Methode. Anhand einiger Aufgaben und Zuständigkeiten werden die verschiedenen Rollen erläutert; ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
SPOC für Change Request-Entscheidungen & Sprintstornierung
Entscheidungen zur SAP S/4HANA-Zielausbauskonkretisierung
Anforderungsabstimmung mit Business/Process Owner
Festlegung der Implementierungsreihenfolge
User Stories im Sprint-Meeting präsentieren
Anforderungsmanagement (Blueprinting)
Anforderungsumsetzung in User Stories
Entwicklungsteam
Information des Scrum Masters über Hindernisse
Ergebnispräsentation im Sprint-Review
Realisierung der User Stories
Scrum-Board-Aktualisierung
Scrum-Meetingteilnahme
Aufwandsschätzung
Organigramme
Je nach Projektkomplexität kann es sinnvoll sein das Gesamtprojekt in diverse Organigramme zu untergliedern. So z. B. nach Rolloutprojekten, Funktionsbereichen (Logistik, Produktion, Personalwirtschaft usw.) oder Teilprojekten. Ein einheitlicher Aufbau und zusätzliche Ergänzungen (Urlaubskalender, Kontaktlisten mit Telefonnummer und E-Mail usw.) optimieren die Orientierung im Projekt weiter.
Hub und Buch für SAP S/4HANA Projektleitung
Als Projektleiter oder Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, Software, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, Activate, Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist.
Um Weisungsbefugnisse für interne Mitarbeiter zu bekommen, werden insbesondere drei Projektorganisationsformen unterschieden.
Stabsorganisation
In der Stabsorganisation benötigt der Projektleiter (ohne fachliches und disziplinarisches Weisungsrecht) Unterstützung der höheren Führungsebene, um überhaupt Ressourcen in Anspruch nehmen zu können. Dem unkomplizierten Projektstart stehen ein erhöhter Koordinationsaufwand und Risiken entgegen. Bei einem SAP S/4HANA-Projekt, kann dies für einen Teil der Belegschaft (Endbenutzereinbindung in Tests und Schulungen) zur Anwendung kommen.
Autonome Projektorganisation
Bei der autonomen Projektorganisation, wird das Projektteam ggf. zu 100% aus den Fachabteilungen herausgelöst und dem Projektleiter unterstellt. Während das bei externen SAP-Mitarbeitern selbstverständlich ist, kann diese Vorgehensweise bezüglich interner Mitarbeiter in der Stammorganisation zu Engpässen führen. Bei der hohen Dringlichkeit und Relevanz von SAP S/4HANA-Projekten, kann es für einen Teil der Belegschaft dennoch eine sinnvolle Organisationsform sein. Eine unkomplizierte Vorgesetztenregelung (Projektleiter), erleichtert die Konzentration auf das Projekt, reduziert Konflikte und Risiken.
Matrixorganisation
Häufig findet man in SAP S/4HANA-Projekten eine Mischform vor – die Matrixorganisation – bei der die Arbeitsleistung der internen Belegschaft mit einem bestimmten Anteil den Fachabteilungen und mit einem anderen dem Projekt zugeordnet wird. Konflikten zwischen zwei Weisungsberechtigten und die Überlastung von Mitarbeitern, muss durch Kommunikation entgegengewirkt werden. Ergebnis kann eine bessere Auslastung der Mitarbeiter gegenüber der autonomen Projektorganisation sein.
Hub und Buch zum SAP S/4HANA Projektmanagement
Als SAP Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im SAP S/4HANA-Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Projektmanagementbuch von Timo Götte zum agilen SAP-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, SAP Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (SAP Accelerators) & Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist.
In diesem Artikel soll die SAP S/4HANA Projektorganisation und -strukturierung veranschaulicht werden. Durch die Projektstrukturierung und Vereinbarungen, wird die Projektkomplexität dank Übersichtlichkeit reduziert. Einheitliche Vorgehensweisen bei der Dokumentation, bei Entscheidungsprozessen und Übersichten, ermöglichen schnellere Abläufe, Nutzung von Synergien, die Reduzierung des Koordinationsaufwands und eine schnellere Orientierung z. B. in anderen SAP Teilprojekten. In großen SAP Projekten, mit guter Struktur, wird damit die Wiederverwendbarkeit ermöglicht. Dies vermeidet nicht nur doppelte Arbeit, sondern auch Inkonsistenzen und Konflikte. Verantwortlichkeiten, Entscheider und kompetente Ansprechpersonen, lassen sich leicht identifizieren und definierte Abläufe (z. B. Genehmigung eines Change Requests) gewährleisten, dass das Projekt nicht aus dem Ruder läuft. Die Erstellung von Übersichten und deren Review (Migrationsobjekte, Änderungen, Issues, Projektplan, Testplan, Schulungsplan, Cutoverplan usw.) reduziert die Wahrscheinlichkeit etwas zu vergessen. Zudem bieten diese Dokumente einen aktuellen Überblick über den Projektstatus, Kosten und Risiken. In weiteren Artikeln, sollen einige Aspekte näher erläutert werden.
Projektorganisationsformen und Weisungsbefugnisse
Projektrollendefinition und Projektorganigramme
Projektdokumentation und Kommunikationskanäle
SAP S/4HANA Projektleitung im Buch von Timo Götte
Als Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im SAP Projektmanagementhub weitere Zeitungsartikel zur Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein S/4HANA Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene SAP Templates, SAP Software, SAP Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und SAP Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist.
SAP bietet viele Lösungen (SAP Accelerators), um die eigene Projektumsetzung zu optimieren und von vorgefertigten Inhalten zu profitieren. Viele Templates, Tools und sogar kostenlose SAP Trainings unterstützen Kunden dabei, ihre Projekte effizienter durchzuführen und Kosten zu sparen. Diese Aufstellung soll Ihnen einen ersten Überblick bieten. Weitere Tools und Inhalte finden Sie auf S4-Experts.
Transformation Navigator: Hilft dabei eine kundenindividuelle Übersicht zu erstellen, die gesamte Systemlandschaft zu transformieren und die eigene IT-Strategie zu konkretisieren.
Roadmap Viewer: Bietet verschiedene Projekttemplates, als Vorlage für die individuell geplante Transformationsstrategie (Cloud, On-Premise Neueinführungen/Konvertierungen usw.). Untergliedert nach SAP Activate Projektphasen, Aufgaben, Ergebnissen und Projektbeschleunigern.
Alle SAP-Beschleuniger: Die Beschleuniger können über die Auswahl der Projektphase, Greenfield/Brownfield etc. vorselektiert werden.
SAP Readiness Check 2.0: Analysiert die aktuelle ERP-Nutzung, installierte Add-ons, Business Functions usw. sowie den Speicherbedarf und leitet daraus Fiori-App-Empfehlungen, Speicherbedarf inkl. Archivierungspotenzial, nötige Aktionen (Abgleich Simplification List mit Systemnutzung), Anpassungsbedarf der Eigenentwicklungen und Idocs sowie mögliche Optimierungspotenziale ab.
Cloud-basierter Maintenance Planner ermöglicht die Planung aller Änderungen in der Systemlandschaft
ABAP Test Cockpit (ATC) insb. für Systemkonvertierungen, um Eigenentwicklungen zu identifizieren (TCODES: SCMON & SUSG), automatisch bzw. manuell dem S/4HANA-System anzupassen bzw. obsolete Entwicklungen zu entfernen. Via SQL Monitor (SQLM) können abschließend Optimierungspotenziale bezüglich der Performance identifiziert und delegiert werden.
Simplification Check Tool, um anhand der ERP-Systemnutzung bereits zugehörige Simplification Items aufzuspüren und nötige Aktivitäten zu identifizieren.
Upgrade Dependency Analyzer analysiert sogar angebundene Systeme, um Upgrade-Empfehlungen aufzuzeigen.
Migration Cockpit bietet Excel-Templates für die Datenmigration und sogar die direkte Datenextraktion aus SAP ERP-Quellsystemen; sofern man eine Neuinstallation bevorzugt.
SmartShift AI-Lösung zur Übernahme der Kundeneigenentwicklungen.
Hilfreiche SAP Reports
Konsistenzprüfung (entspricht Readiness Check) z. B. bzgl. Bankdaten, PLZ, Steuerdaten usw. (CVI_MIGRATION_PRECHK)
Zusammenstellung der wichtigsten SAP-Notes via SAP TCI-Note 2820678
Für die Sandboxerstellung ohne Datenbereinigung/Readiness Check (New IMG Node)
Vollständigkeitsprüfung (CVI_COMPL_CHK)
Überprüfung der CVI-Links und des Customizings insb. nach der Massenpflege oder kurz vor der Konvertierung (CVI_UPGRADE_CHECK_RESOLVE bzw. PB_CVI_IMG_CHK)
CVI Massensynchronisation (MDS_LOAD_COCKPIT)
Die Vorprüfungen wurden von SAP im Cockpit zusammengeführt (CVI_Cockpit)
SAP S/4HANA Projektsteuerung
Als Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein SAP Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, Software, Demos und weiterführende SAP Literatur via Link aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager Focused Build, Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (SAP Accelerators) und SAP Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist.
Bevor das tatsächliche SAP S/4HANA-Projekt beginnt, können einige Aktivitäten im Vorfeld durchgeführt werden. Dies reduziert nicht nur die Projektlaufzeit, sondern ist auch der Mitarbeitereinarbeitung und Komplexitätsreduzierung zuträglich. So kann z. B. vorab ein SAP S/4HANA Sandbox-System aufgebaut werden, um bereits einige Aktivitäten zu analysieren und auszuprobieren. Weitere Aktivitäten könnten z. B. die Folgenden sein:
Diskussion einer möglichen Datenarchivierung zur Konsistenzcheckvereinfachung
Datenbereinigung; insbesondere bezüglich Kunden- und Lieferantenstammdaten
Verwendung von Readiness- und Prüfreports, um Dateninkonsistenzen bereits im ERP-System abzubauen.
Unicode-Umstellung und EHP-Upgrade, da die Systemkonvertierung (Brownfield) einen Mindest-Release-Standard voraussetzt.
2–3 Pseudosystemkonvertierungen (Mock Conversion) in einem Sandboxsystem inkl. neuer Systemkopie/-refresh. Sie sammeln dabei wertvolle Erfahrungen, bevor Sie das tatsächliche SAP S/4HANA-Entwicklungssystem bereitstellen. Dabei können Sie bereits einen Ablaufplan (Run Book bzw. Cutoverplan) entwickeln, der sequenzierte Aktivitäten inkl. Dauer und ggf. sogar Fehlerbehebungen beinhaltet.
Umstellung auf das neue Hauptbuch (new G/L) im Legacy SAP-System
Umstellung auf die neue SAP HANA-Datenbank
Analyse und Verwendung der SAP-Werkzeuge und Hilfsmittel
Grobe Projektumfangs- und Designdiskussion bezüglich der neuen Funktionalitäten und die „Simplification List/Items“ kennenlernen.
Erweiterte Produktionsplanung und -steuerung (PP/DS)
Erweiterte Verfügbarkeitsprüfung (aATP)
Embedded Transport Management (TM)
Fortschreibung mehrerer Währungen
Erweiterte Lagerverwaltung (EWM)
Parallele Rechnungslegung
Belegaufteilungen etc.
Entscheidung über die Einführungsstrategie und SAP Deployment-Methode
Verwendung von Tools für Analysen des aktuellen SAP-Systems sowie für die Ableitung vorbereitender Maßnahmen. Details dazu finden Sie in einem anderen Abschnitt.
Customer-Vendor-Integration (CVI)
Geschäftspartnerstämme gibt es auch bereits im ERP-System. Diese wurden für spezifische Anwendungen (z. B. FSCM) und Industrien verwendet. Für die Brownfield-Einführung des SAP S/4HANA-Systems müssen daher bereits in SAP ERP alle Kunden und Lieferanten mit Geschäftspartnerstammsätzen verbunden werden. Im Rahmen des SAP Readiness Checks wird geprüft, wie viele Kunden und Lieferanten noch nicht synchronisiert wurden. Dies ist eine der Voraussetzungen, bevor man SAP ERP zum SAP S/4HANA-System konvertieren kann.
SAP S/4HANA Projektleiter und Projektmanager
Als Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im SAP Hub weitere Zeitungsartikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein SAP Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, Demos und weiterführende SAP Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen SAP Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist.
Das sind SAP-Business-Suite-Anwendungen, die den SAP S/4HANA-Anwendungsumfang (digitalen Kern) ergänzen und in der SAP S/4HANA-Installation betrieben werden. Zweck der Compatibility Packs ist es, Kunden den Umstieg zu vereinfachen und auslaufende ECC 6.0 Lösungen vorübergehend weiterhin nutzen zu können. Hier bekommen Sie einige relevante Beispiele genannt. Über die „SAP Simplification List“, „Compatibility Scope“ und „Feature Scope Description“ können Sie später die aktuellen Details einsehen.
Engineering (R&D): Produktsicherheit, Etikettenmanagement und Gefahrgutabwicklung.
Rechnungswesen: Abschreibungen, spezielle Ledger, Profit-Center-Rechnung, elektronische Rechnungsstellung und Bezahlung, Financial Closing Cockpit und Reisemanagement.
Personalwesen: Personaladministration, Organisationsmanagement, Entgeltabrechnung, Employee- und Manager-Self-Services, Arbeitgeberleistungen, Vergütungsmanagement, Talentmanagement und Zeitwirtschaft.
SAP S/4HANA Projektsteuerung
Als SAP Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im SAP-Projektmanagementhub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, Software, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist.
Erstes wesentliches Kriterium den SAP Projektumfang festzulegen, ist eine Aufnahme der aktuell beim Kunden vorhandenen Prozesse. In der Regel wird ein Großteil der vorhandenen Prozesse und Funktionen weiterhin benötigt, weshalb diese eine gute Ausgangsbasis sind. Weitere Einflussfaktoren sind alle vom Kunden gewünschten Änderungen, die in das Projekt mit einfließen sollen. Dazu gehören Umgestaltungen der Systemlandschaft, des Unternehmens selbst und die Einführung möglicher Innovationen bzw. zusätzlicher Funktionen. Hier wird insbesondere eine Aufstellung der möglicherweise zusätzlichen SAP S/4HANA-Funktionen geboten, da dazu in allen Projekten eine bewusste Entscheidung getroffen werden sollte.
SAP Simplification List, Readiness Check & Compatibility Packs
Mittlerweile gibt es bereits über Tausend Änderungen in SAP S/4HANA. Details finden Sie in der SAP Simplification List. Über den SAP Readiness Check können Sie übrigens die für Sie relevanten Änderungen ermitteln. Außerdem werden einige Funktionalitäten vorübergehend im SAP S/4HANA-System weiterhin angeboten (SAP Compatibility Packs), um den initialen Umstieg für die Kunden zu erleichtern. Sich darüber einen Überblick zu verschaffen und eine bewusste Entscheidung zu treffen, ist sehr sinnvoll. Die Abwägung zwischen dem Mitnehmen von Synergieeffekten bzw. der Projektkomplexitätsreduzierung, sollte kein Zufall bleiben.
Besonders relevante Neuerungen in SAP S/4HANA
Aus Gründen der Übersicht, kann auf S4-Experts nur ein Überblick über die besonders relevanten Änderungen geboten werden. Ziel ist es ein SAP S/4HANA Projektmanagement-Hub aufzubauen und schrittweise weiterzuentwickeln. Zu einem Thema sind ggf. mehrere Hyperlinks vorhanden, die Sie jeweils zu nützlichen Inhalten weiterleiten. So werden und wurden zu den einzelnen Themen bereits Artikel geschrieben, es gibt hilfreiche SAP-Notes, Tutorials, Videos usw.
SAP Logistikmodule
Datenmodellvereinfachung z. B. bzgl. der Bestandsführung (MM-IM). 26 Tabellen wurden zur MATDOC-Bewegungsdatentabelle zusammengeführt. Die technischen Änderungen erlauben schnelle ad-hoc Auswertungen, neue Bestandsarten usw. Technische Details finden Sie in den PDF-Dokumenten HANA und HANA-Tabellen von Timo Götte
In SD wurde der Dokumentenfluss vereinfacht, weniger Aggregations- und keine Indextabellen, weniger Redundanzen und somit eine stabilere Auftragsbearbeitung, Performanceverbesserung usw.
SAP S/4HANA Output Management (Output Control) hinsichtlich EDI, XML, E-Mail und Druck basiert auf Geschäftspartnerstämmen, Workflows und Business Event Handling. Die Nachrichtenfindung (NAST) ist aber ebenso noch verfügbar. Siehe dazu auch BRF+
MRP Live ist performanter dank HANA und dem parallelen Lesen von Tabellen ohne Tabellensperren. Daher können MRP-Läufe untertägig durchgeführt werden und man arbeitet mit aktuelleren Daten. MRP Live ist besser mit der erweiterten Planung integriert (PP/DS) und bietet z. B. über die Fiori-App Materialdeckungsmonitor (Monitor Material Coverage) eine ansprechende Benutzeroberfläche, Echtzeitauswertungen inkl. Identifizierung und grafischer Hervorhebung kritischer Situationen usw.
Cockpitlösungen als Fiori-Apps: Manage Sales Plans, Sales Management Overview, Manage Usage Decisions, Quality Technician Overview, Schedule Production, Manage Buffer Levels, Procurement Overview, Manage Purchase Orders, Transfer Stock – Cross Plant und Overdue Materials – Stock in Transit. Um nur einige Apps zu nennen. Details folgen in eigenen Artikeln.
Advanced Available-to-Promise (aATP): Ergänzt die ERP-Verfügbarkeitsprüfung (ATP) um Lieferkontingentenverwaltung auf mehreren Ebenen, Echtzeitverfügbarkeitsprüfung sowie Rückstandsbearbeitung und interaktive Neuplanung; um Kunden abhängig von Ihrer Relevanz ggf. zu bevorzugen. Siehe dazu die SAP-Note 2642047; das Video oder einen Artikel zu den ATP-Grundlagen.
Predictive MRP (pMRP): Langzeitsimulationen, vergleichbar mit der Langfristplanung im ERP, um zukünftige Nachfragesituationen und Kapazitätsbedarfe betrachten zu können.
Demand-Driven MRP (DDMRP): Bedarfsgesteuerte Materialbedarfsplanung (MRP) ist ein Ansatz, der sich auf die Variabilität heutiger Lieferketten konzentriert und nicht auf Prognosen basiert (Details).
Extended Warehouse Management (EWM); siehe dazu Gegenüberstellung ERP WM und EWM; die SAP-Notes 2911449, 1606493 und 2840129 bzgl. der Deployment-Alternativen. Embedded EWM weist übrigens einige Besonderheiten auf. Für die EWM-QM-Integration, gibt es die SAP-Note 2806070 und übrigens bucht man QM-Bestand von MM-IM via QAC2 ins EWM. Wareneingänge können nur vor der Einlagerung storniert werden und bzgl. der WE-Korrekturen war die SAP-Note 2551912 sehr hilfreich. Für die Migration gibt es das SAP Best Practice 1FU, um z. B. Bestände zu übernehmen.
Datenmodellvereinfachung u. A. via Universal Journal (ACDOCA); siehe dazu die SAP Notes 2270333 und 2344012
Intercompany Matching and Reconciliation (ICMR): Via Workflows, Reports und Fiori-Apps, wurde ICR in SAP S/4HANA optimiert.
Intelligent Robotic Process Automation (iRPA): IRPA kann sich z. B. automatisch in mehrere SAP-Instanzen einloggen, Bestellanforderungen selektieren und einem zentralen Team zur Weiterbearbeitung übergeben.
Neues Contract Management u. v. m.
Weitere Quellen zur Einarbeitung in die SAP S/4HANA Innovationen
Als Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Herrn Götte zum agilen SAP S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den SAP S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager Focused Build, Enable Now, Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (SAP Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist.
In kleinen Unternehmen mit wenig Anpassungsbedarf, können Neueinführungen bereits nach 6 bis 15 Monaten erfolgen. Systemkonvertierungen nehmen dort 4 bis 12 Monate in Anspruch. Großunternehmen müssen teilweise mehrere Jahre einplanen. Einflussfaktoren sind neben der Projektkomplexität auch die Einführungsstrategie, das SAP-Team, verwendete Werkzeuge und ob der Kunde bereits SAP im Einsatz hatte. SAP-Neukunden aus dem Mittelstand haben z. B. oftmals weniger spezifische Anforderungen und diskutieren daher weniger. Man bleibt also üblicherweise näher an den SAP Best-Practice-Prozessen (SAP Standard), das Template und der Blueprint (Anforderungszusammenstellung), bleiben insgesamt übersichtlicher. Wenn die Backlog-Liste mit Delta-Anforderungen (nicht im Standard abbildbare Anforderungen) übersichtlich bleibt, kann dies einer kurzen Einführungszeit sehr zuträglich sein (Paretoprinzip). Viele Entscheidungsträger und kundenindividuelle Wünsche, lassen dagegen Projekte komplexer werden. Bei Neueinführungen ist die Datenaufbereitung sowie das Change-Management inkl. Mitarbeiterschulung aufwändiger. Handelt es sich bereits um einen SAP-Kunden, so verursachen die vorhandenen kundenindividuellen Entwicklungen und deren Übernahme bzw. Ablösung (RICEFW) ggf. viel Aufwand. Change-Management bedeutet dann unter anderem auch dem Kunden SAP-Standardlösungen näher zu bringen.
Meilensteine
Meilensteine ergeben sich ebenso aus verschiedenen Parametern, wie der Einführungsstrategie, der Bereitstellungsmethode, Projektkomplexität, Unternehmensgröße usw. Aus deren Vorbedingungen (nötige Aktivitäten) usw. lassen sich weitere Einträge im Projektplan ableiten. Als erste Untergliederungsmöglichkeit sollen die Phasen der SAP Activate-Methode herangezogen werden. In weiteren Abschnitten wird anhand dieses Leitfadens ein möglicher Projektablauf und -plan skizziert.
Hub und Buch zum SAP S/4HANA Projektmanagement
Als Projektleiter oder Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen SAP S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den SAP S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und SAP Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was wichtig ist.
Man unterscheidet verschiedene Bereitstellungsformen (Deployment Models). So kann man SAP S/4HANA On-Premise im eigenen Rechenzentrum betreiben oder von SAP bzw. einem Service Provider (Drittanbieter) aus der Cloud beziehen. Weiter kann zwischen der „Private Cloud“ (Lizenz ab 150 User) und „Public Cloud“ (Lizenz ab 25/50 User) unterschieden werden. Bei Zweiterem teilt man sich ein SAP-System mit weiteren Unternehmen und die Anpassungsmöglichkeiten sind stark eingeschränkt.
Schlanke Lösungen z. B. für KMUs
Cloud-Lösungen zeichnen sich durch regelmäßige Updates und die üblichen Vorteile einer gehosteten Lösung aus. Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) mit wenig Individualisierungsbedarf und bei denen zudem der eigenständige Systembetrieb unverhältnismäßig aufwändig wäre, können von Public Cloud Lösungen (Software-as-a-Service) profitieren.
Anspruchsvolle Lösungen z. B. für Großkonzerne
Großkonzerne werden überwiegend die Lösung mit der größten Individualisierungsmöglichkeit (On-Premise bzw. ggf. SAP HANA Enterprise Cloud) wählen. Auch weil bei denen ein eigener Betrieb inkl. Desaster Recovery (zweites Rechenzentrum für den Katastrophenfall) usw. ggf. sogar kostengünstiger realisiert werden kann. Großkonzerne zeichnen sich oft auch durch einen hohen Individualisierungsanspruch und sehr spezifische Vorgaben an den GRC-Systembetrieb aus (Government, Risk & Compliance).
Ein Betrieb in der „Private Cloud“, kann durchaus auch bei einigen Großkonzernen als Alternative betrachtet werden. Diese wird exklusiv für ein Unternehmen angeboten und ordnet sich hinsichtlich der Anpassungsmöglichkeiten in der Mitte ein. Modifikationen, wie bei der On-Premise-Bereitstellung, sind nicht erlaubt. Während die Public-Cloud nur über Schnittstellen Erweiterungen ermöglicht, erlaubt die Private-Cloud zusätzlich Eigenentwicklungen.
Als vierte Option kann noch die SAP HANA Enterprise Cloud genannt werden. Dort wird die Infrastrukturbereitstellung der privaten Cloud von einem Provider übernommen (vergleichbar mit On-Premise). Von den Drittanbietern können zusätzlich hohe GRC-Anforderungen, Upgrades und weitere Dienstleistungen gemäß Service Level Agreements (SLAs) gebucht werden.
Cloud-Servicemodelle
Bei Software-as-a-Service (SaaS), wird die komplette Software über das Internet und einen Browser-Zugriff bereitgestellt. Provider der Dienstleistung Platform-as-a-Service (PaaS), bieten wiederum Entwicklern eine Plattform, um Software zu entwickeln und zu betreiben. Zu guter Letzt gibt es noch die Infrastructure-as-a-Service Anbieter, welche z. B. die nötigen Server hosten. Mittlerweile nutzen viele Unternehmen hybride Landschaften, bei denen On-Premise-Lösungen, mehrere Cloud-Angebote (Multi-Cloud) und verschiedene Servicemodelle kombiniert wurden.
On-Premise
Upgrades mit Ausfallzeiten
Anpassungen bis hin zu Modifikationen
Lizenz-, Wartungs- und Administrationskosten
Private Cloud
Lizenzmodell pro User (ab 150 User)
Voller Funktionsumfang inkl. Änderungen, aber ohne Modifikationen
Public Cloud
Lizenzmodell pro User (ab 25 User bei der Finance Cloud bzw. ansonsten ab 50 User)
Eingeschränkter Funktionsumfang und Erweiterung nur via Schnittstellen
SAP HANA Enterprise Cloud (Private Cloud)
Lizenz- und Servicepaketkosten
Infrastruktur und Dienstleistungen via Drittanbieter
On-Premise-Alternative mit vollem Funktionsumfang inkl. Systemkopie
Hub und Buch zur SAP S/4HANA Projektleitung
Als Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein SAP Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, SAP Demos und weiterführende SAP Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist.
Als grobe Unterscheidung der Einführungsstrategien hat sich die Neueinführung (Greenfield), Systemkonvertierung (Brownfield) und Systemlandschaftstransformation etabliert. Daneben gibt es diverse Konkretisierungen und Varianten, wie z. B. die Bluefield Transformation (Datentransformation mit spezieller Software). Oder auch Transformation & Transition-Projekte, bei denen die SAP S/4HANA-Umstellung mit vielen Änderungen einhergeht.
Wann ist welche Einführungsstrategie zu bevorzugen?
Greenfield
Prozessneugestaltung in vielen Prozessen erforderlich; z. B. um Eigenentwicklungen durch gleichwertige/bessere Standardlösungen zu ersetzen.
Schrittweise Einführung bevorzugt. Beim Brownfield-Ansatz ist eine Aufteilung in Releases oder MVPs (selbständig lauffähige Teilbereiche) ggf. umständlich und komplex. Beim Greenfieldansatz ist eine relativ einfache Untergliederung in Rolloutprojekte (Standorte oder Länder) umsetzbar, bei der weniger Aufwände und Kosten für Übergangslösungen anfallen.
Bevorzugte Vorgehensweise bei der Umstellung der Bereitstellungsform von On-Premise auf Cloud
Bei einer Neueinführung hat man zwei parallele Systemschienen und die Produktivsetzung erfordert weniger Zeit. Stamm- und Bewegungsdaten können größtenteils vorab eingespielt werden, sodass man sich am Go-live-Wochenende überwiegend auf die Übertragung der aktuell noch offenen Bewegungsdaten konzentrieren kann.
Brownfield
Viele Prozesse erfüllen bereits die aktuellen und voraussichtlich auch zukünftigen Anforderungen. Es kann daher überwiegend auf eine Prozessüberarbeitung verzichtet werden. Man muss sich also nur um die im Readiness Check ermittelten Aktionen (Ableich ERP-Systemnutzung mit Simplification List) kümmern. Beispielsweise die Geschäftspartnerumstellung, nötige Anpassungen der Eigenentwicklungen/Idocs oder die Einführung des neuen Hauptbuchs.
Die kürzere Transformationszeit wird dem direkten Mehrwert durch Innovationen vorgezogen. In nachgelagerten Projekten können ggf. Optimierungen nachgeholt werden. Die Untergliederung in weitere Projekte reduziert deren Komplexität. Es wird allerdings ggf. auf Synergieeffekte verzichtet.
Big-Bang-Einführung ohne weitere Aufteilung in Rollouts oder Releases ist akzeptabel bzw. es besteht die Bereitschaft die zusätzlichen Kosten und Aufwände einer Übergangslösung (Release bzw. MVP) zu tragen.
Die längere nicht Verfügbarkeit des SAP-Systems, während der Konvertierung, ist akzeptabel. Bei einer Neueinführung könnte man zwei parallele Systemschienen realisieren und die Produktivsetzung erfordert i. d. R. weniger Zeit. Stamm- und Bewegungsdaten können größtenteils vorab eingespielt werden, sodass man sich am Go-live-Wochenende überwiegend auf die Übertragung der aktuellen/offenen Bewegungsdaten konzentrieren kann. Die Konvertierung dauert bei einigen Kunden ziemlich lange und kann daher tatsächlich ein Problem werden; da man schlicht nicht so lange auf das SAP-System verzichten kann/will. Die Reduzierung der Migrationszeit erfordert zusätzliche Investitionen, die man berücksichtigen muss. Tipp: Downtime-Optimierung für Brownfield-Einführungen; siehe dazu die SAP-Notes 2293733 (Downtime-Optimized Conversion), 693168 (Near-Zero Downtime Technology) und 2547309 (Downtime-Optimized Database Migration Cockpit).
Beibehaltung der Bereitstellungsform On-Premise wird bevorzugt.
Bluefield™
Ist ein individueller Ansatz von der SNP SE und IBM, bei der SNP CrystalBridge® mit einem Regelwerk zur Datentransformation zum Einsatz kommt. Diese Lösung grenzt sich von der Migration Workbench durch eine bessere Performance, eigene Archivierungsstrategien und Plausibilitätschecks (Qualitätssicherung) ab. Inkonsistenzen können auf unterschiedlichen Ebenen identifiziert werden: Datenbankebene (Datentyp vom Feld passt nicht), Anwendungsebene (Sonderbeschaffung Lohnbearbeitung, aber keine Stückliste vorhanden) bis hin zur Berichtsebene. Der selektive Migrationsansatz von SNP, bei dem Daten und Prozesse für die Migration ausgewählt werden, verbindet die Vorteile des Greenfield- und Brownfieldansatzes. Altdaten können z. B. durch Beibehaltung stillgelegter Systeme bzw. günstige Speicherlösungen archiviert werden.
Orangefield
Dieser individuelle Ansatz, powered by S4-Experts, ergänzt die zuvor genannten Einführungsstrategien, um eine systematische Optimierung der Projektsteuerung. Ein digitaler Projektmanagement-Guide hilft, innerhalb jeder der SAP Activate-Phasen, die Projektsteuerung zu optimieren. Zur Einarbeitung innerhalb weniger Tage und für den Gesamtüberblick, wird ein kompaktes Buch bereitgestellt. Im weiteren Verlauf des Projekts unterstützt Sie ein digitaler Guide Schritt für Schritt die nötigen Informationen, Vorlagen, Projektbeschleuniger, Tools und Systeme auszuwählen. Der hierarchische Aufbau des Guides kombiniert diverse Detaillierungsgrade. Zunächst bekommen Sie eine Kurzzusammenfassung der relevantesten Informationen, pro Phase bzw. Themenschwerpunkt, und danach werden Absprünge in diverse Details angeboten:
Videos & Webinare
Detailerläuterungen
Dokumentenvorlagen
PowerPoint-Präsentationen
Simulierte Best Practice Systemdurchläufe
Kostenlose und kostenpflichtige Softwarelösungen
Vorbereitete Schulungen zu SAP-Standardprozessen
Zeit ist Geld. Sowohl interne, als auch externe Aufwände können damit reduziert werden. Wer gut informiert ist, kann besser Projekte steuern, profitiert von Lessons Learned, kennt vorhandene Lösungen, seitens SAP und der SAP-Community, und muss das Rad nicht neu erfinden. Übersichtliche Darstellungen erleichtern die Lösungssuche und Entscheidungsfindung. Kombinieren Sie dies bestenfalls mit einem S4-Experts Projektleiter, der dieses Tool bestens kennt.
Landscape Transformation
Mit dem SAP S/4HANA-Projekt soll zusätzlich eine Umgestaltung der Systemlandschaft einhergehen. So kann es z. B. sein, dass Systeme zusammengelegt werden sollen, um einen kostengünstigeren Betrieb zu realisieren. Systemaktualisierungen und Korrekturen, sind danach nur noch in einem System erforderlich. Oder aber man, möchte einen Split durchführen z. B. nach Gesellschaften, Sektoren, Werken oder Funktionsbereichen (Logistik, Rechnungswesen und Personalwirtschaft). Ziel ist meist eine Dezentralisierung, damit die genannten Einheiten unabhängiger über Änderungen entscheiden können und flexibler werden. Der kleinste gemeinsame Nenner, kann nämlich zum Innovationshemmer werden. Auch Entscheidungen, was man aus der Hand geben möchte (Cloud-Lösungen) und besser im eigenen Haus bleibt (Datenschutz), kann zu einer Entscheidung in Richtung Systemtransformation führen. Die Bereitschaft bestimmte Bereiche vollständig neu zu denken (Neueinführung) und andere größtenteils beibehalten zu wollen, kann ebenso eine Aufteilungsentscheidung beeinflussen.
Transformation & Transition
Viele SAP S/4HANA-Projekte zeichnen sich durch eine Mischform der obigen Einführungsstrategien aus und wurden zudem durch weitere Maßnahmen ergänzt, um zusätzlich die digitale Transformation voranzutreiben. Mit großen SAP-Projekten, geht meist auch die Umgestaltung eines Unternehmens einher. So z. B. die Ausgliederung von Fertigungsbereichen oder die finale Eingliederung eines aufgekauften Unternehmens. Derartige Aktivitäten zusammenzulegen, folgt meist dem Leitgedanken Synergieeffekte zu realisieren bzw. nötige mit wertschöpfenden Aktivitäten (Innovationen) zusammenzulegen. Wertschöpfung bzw. Kosteneinsparung sind gute Argumente für die Finanzierung größerer Projektvorhaben.
Hub und Buch zum SAP S/4HANA Projektmanagement
Als Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im SAP PM Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Herrn Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, Solution Manager FoBu, Enable Now, Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Timo Götte genau, was für Sie wichtig ist.
Zu den Projektvorbereitungsmaßnahmen gehören einerseits die übliche Konkretisierung der Projektressourcen, des Projektplans (Meilensteine und Termine), der Projektorganisation (Kommunikationskanäle, Projektsystemlandschaft etc.) usw. und andererseits gibt es für SAP S/4HANA-Projekte einige spezifische Vorbereitungsmaßnahmen, die zur Anwendung kommen können bzw. müssen. Einige dieser Inhalte sollten bereits im Projektauftrag aufgeführt sein. In weiteren Artikeln werden die Details erläutert.
Einführungsstrategieauswahl
Auswahl der Bereitstellungsmethode
Projektdauer, Meilensteine und Projektplan
Festlegung des SAP S/4HANA-Projektumfangs
Vorbereitungstätigkeiten bzw. -projekte im Legacysystem
Analyse und Auswahl von SAP-Inhalten (Accelerators & Templates)
Hub und Buch zum SAP S/4HANA Projektmanagement
Als Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur SAP Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein SAP S/4HANA Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, SAP Software, SAP Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen SAP Methoden, SAP Tools und Inhalte kennen; Scrum, SAP Activate, SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist.
Ein Projektantrag bzw. Projektvorschlag kann in einen formalen Projektauftrag bzw. Projektvertrag übergehen. Der SAP Projektantrag ist ein grober Überblick über Ausgangslage, Projektziele (Projektergebnisse), Projektlaufzeit und das Budget (Projektkosten). Auch erste Ressourcenzuweisungen, Annahmen, Beschränkungen, detailliertere Terminvorgaben, Auftraggeber, Projektbezeichnung und -beschreibung usw., können Teil dieser Projektleitervereinbarung sein. An dieser Stelle sei zudem auf den Abschnitt Projektvorbereitung verwiesen, indem Sie ebenso relevante Inhalte für einen Projektauftrag finden. Durch die Unterschrift des Stakeholders bzw. der Stakeholder, wird schließlich der formale Projektstart eingeleitet. Weitere Details und eine gute Vorlage, bekommen Sie über das Project Charter Template.
Nehmen Sie bei der Vertragsgestaltung eine pessimistische Haltung ein, d.h. gehen Sie von Konflikten aus, klären Sie die Zuständigkeiten inkl. Konflikt- und Eskalationsmanagement usw. Es sollte präzise festgelegt werden, was die Zielsetzungen sind und welcher Umfang nicht Zielsetzung ist. Die Struktur der Zusammenarbeit mit klaren Zuständigkeiten, verhindert nicht nur einen Rechtsstreit sondern stockende Prozesse. Berücksichtigen Sie Verzögerungen und verhandeln Sie entsprechend (Staffelpreise, Nutzungslizenzen, Betriebskosten etc.).
Unsererseits bekommen Sie wertvolle Hinweise; jedoch bleibt die Rechtsberatung ausgebildeten Juristen vorbehalten. Rechtsberatung macht zumeist 10-20% des Gesamtaufwands aus.
Tipps zur Vertragsgestaltung
Verträge sind nicht nur der Form halber nötig. IST-Zustandserfassung und Planung erfordern Zeit und gute Verträge definieren die Struktur und das Rahmenwerk der Zusammenarbeit.
Interne und externe Ressourcenzusicherung, d.h. konkrete Personen definieren. Der Mensch ist ein sehr wesentlicher Erfolgsfaktor.
Eine pessimistische Haltung einnehmen, um Konflikte und ungeklärte Themen besser zu antizipieren.
Verhandlung und Klärung nicht auf später verschieben.
Kritische Auswahl des Implementierungspartners.
Grobversion eines Projektvertrags
Übrigens können Sie anhand dieses Beispiels sehen, was KI bereits leiten kann. Nutzen Sie gerne obiges MS Word-Template und diese Anregungen.
VERTRAGSVORLAGE: PROJEKTAUFTRAG ZUR UMSTELLUNG VON ERP AUF SAP S/4HANA
(Mustervertrag – individuell anzupassen und durch rechtliche Prüfung abzusichern)
Gegenstand dieses Vertrags ist die Erbringung von Beratungs- und Implementierungsleistungen zur Umstellung des bestehenden ERP-Systems des Auftraggebers auf SAP S/4HANA. Dies umfasst insbesondere:
Analyse der bestehenden ERP-Landschaft
Strategische und technische Beratung zur Migration
Durchführung einer Machbarkeitsanalyse und Systembewertung
Erarbeitung eines Migrationskonzepts (Greenfield, Brownfield, Selective Data Transition)
Unterstützung bei der Implementierung und Datenmigration
Test- und Qualitätssicherungsmaßnahmen
Schulung und Change-Management
3. Vertragsdauer und Meilensteine
Laufzeit: Der Vertrag tritt mit Unterzeichnung in Kraft und ist gültig bis zur vollständigen Leistungserbringung oder bis zur Kündigung gemäß Abschnitt 9.
Detaillierte Projektzeitpläne werden in einem gesonderten Dokument („Projektplan“) definiert.
4. Vergütung & Zahlungsmodalitäten
Vergütungsmodell: [Festpreis / Time & Material]
Tagessatz / Gesamtpreis: [Betrag]
Zahlungsbedingungen: Zahlung in [Anzahl] Raten gemäß Meilensteinen oder monatliche Abrechnung nach Aufwand
Reisekosten & Spesen: Regelung zur Erstattung gemäß [Reisekostenrichtlinie / Pauschale]
5. Leistungsumfang & Abgrenzungen
Die im Projektumfang enthaltenen Leistungen sind in einem separaten Leistungsbeschrieb definiert. Nicht enthaltene Leistungen müssen gesondert beauftragt werden.
6. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber verpflichtet sich, folgende Voraussetzungen zu erfüllen:
Bereitstellung der erforderlichen technischen und personellen Ressourcen
Benennung eines verantwortlichen Ansprechpartners
Sicherstellung der notwendigen System- und Datenzugänge
Bereitstellung relevanter Dokumentationen und Informationen
Unterbleiben wesentliche Mitwirkungen, kann dies Auswirkungen auf Termine und Kosten haben.
7. Abnahme & Mängelmanagement
Die Abnahme erfolgt je Meilenstein oder nach Projektabschluss.
Mängel werden in einer Fehlerklassifizierung kategorisiert und innerhalb vereinbarter Fristen behoben.
8. Haftung & Gewährleistung
Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit gemäß gesetzlicher Bestimmungen.
Begrenzung der Haftung auf [Summe] EUR, außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
Keine Haftung für indirekte Schäden oder entgangenen Gewinn.
9. Kündigung & Vertragsbeendigung
Ordentliche Kündigung: Mit einer Frist von [X] Wochen zum Monatsende.
Außerordentliche Kündigung: Bei grober Pflichtverletzung oder Insolvenz einer Partei.
Abrechnung bereits erbrachter Leistungen erfolgt anteilig.
10. Vertraulichkeit & Datenschutz
Beide Parteien verpflichten sich zur Vertraulichkeit aller projektbezogenen Informationen und zur Einhaltung der geltenden Datenschutzvorschriften (DSGVO).
11. Sonstige Bestimmungen
Änderungen dieses Vertrags bedürfen der Schriftform.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen bestehen.
Gerichtsstand & anwendbares Recht: [Ort, Land]
12. Schlussbestimmungen
Ort, Datum: [__________]
Auftraggeber [Name, Unterschrift]
Auftragnehmer [Name, Unterschrift]
Diese Vorlage bildet eine allgemeine Vertragsstruktur ab. Sie sollte individuell angepasst und rechtlich geprüft werden.
Hub und Buch zum SAP S/4HANA Projektmanagement
Als Projektleiter oder Projektmanager finden Sie im Hub weitere Artikel zur Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, Software, Demos und weiterführende SAP Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den S/4HANA-Projekten üblichen SAP Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, Activate, SAP SolMan Focused Build, SAP Enable Now, SAP Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist.
Zu den wesentlichen Vorteilen der SAP S/4HANA-Einführung gehören ein Performancezugewinn und die Big Data-Readiness (Datenbankmanagementsystem & SAP HANA), Mobilität dank der neuen Fiori-Benutzeroberfläche, viele neue Funktionen (aATP, PP/DS, EWM usw.), Machine-Learning- und Internet-of-Things-Anwendungen, Software-as-a-Service-Option (SAP aus der Cloud) usw. Als Herausforderungen kann man z. B. die Projektkomplexität, das Change Management, Kosten, Wegfall einiger Funktionen (SAPs Simplification), die Kompatibilität bzgl. Subsysteme, Add-ons und Eigenentwicklungen nennen.
In den nächsten Monaten wird auf S4-Experts ein Projekt-Hub entwickelt, um Lesern einen gezielten Zugriff auf relevante Inhalte zu bieten. Die Hyperlinks werden entsprechend erst aktiv, insofern bereits der zugehörige Artikel veröffentlicht wurde. Der Mehrwert liegt einerseits darin einen spezifischen Einstieg in das SAP S/4HANA-Projektmanagement zu ermöglichen. Andererseits soll das Hub einen Zugriff auf viele weiterführende Inhalte und Tools bieten. So kann sich der Leser über einen Klick auf die eingebetteten Hyperlinks gezielt tiefer in die jeweils relevanten Themen einarbeiten.
Hub und Buch zum SAP S/4HANA Projektmanagement
Als Projektleiter oder SAP Projektmanager finden Sie im Projekt-Hub weitere Artikel zur Projektleitung. Zusätzlich gibt es ein Buch von Timo Götte zum agilen SAP S/4HANA-Projektmanagement. Dieses wird übrigens zusätzlich als Word-Version ausgeliefert. So können Sie direkt vorhandene Templates, Software, SAP Demos und weiterführende Literatur via Hyperlink aufrufen und sich detailliert einarbeiten. Lernen Sie die in den SAP S/4HANA-Projekten üblichen Methoden, Tools und Inhalte kennen; Scrum, Activate, Solution Manager Focused Build, Enable Now, Migrationscockpit, die vielen kostenlosen SAP Projektbeschleuniger (Accelerators) und Community-Lösungen. Dank seiner langjährigen Erfahrung weiß Herr Götte genau, was für Sie wichtig ist.
In der Magazinrubrik SAP Ariba finden Sie nicht nur zum SAP Supplier Lifecycle and Performance Management (SLP) aktuelle Zeitungsartikel, Videos und Inhalte, sondern z. B. auch zu diesen Funktionalitäten:
S4-Experts ist ein Unternehmen mit Sitz in Gehrden, das sich auf SAP-Lösungen spezialisiert hat. Mit seinem erfahrenen Team aus Experten bietet S4-Experts eine breite Palette von Dienstleistungen, von SAP-Beratung über Systemintegration bis hin zu Customizing und Schulungen.
Durch seine langjährige Erfahrung in der SAP-Branche ist S4-Experts in der Lage, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die auf die individuellen Bedürfnisse seiner Kunden zugeschnitten sind. Dabei setzt das Unternehmen auf die neuesten Technologien und Innovationen, um immer einen Schritt voraus zu sein.
Neben seinen technischen Kompetenzen zeichnet sich S4-Experts durch seine hohe Kundenorientierung aus. Das Unternehmen legt großen Wert darauf, eine vertrauensvolle Beziehung zu seinen Kunden aufzubauen und diese langfristig zu betreuen. Hierbei werden alle Projekte stets termingerecht und innerhalb des vereinbarten Budgets umgesetzt. Insgesamt ist S4-Experts ein zuverlässiger und innovativer Partner für alle SAP-Projekte. Wer auf der Suche nach hochwertigen SAP-Lösungen ist und gleichzeitig einen exzellenten Kundenservice schätzt, der ist bei S4-Experts aus Gehrden genau richtig.
Zur Zeit werden Phishing-Mails versendet, die als andere E-Mails getarnt sind. U.a. mit dem Betreff „RECHNUNG SEPA“. Diese E-Mails sind Fälschungen! Es werden dabei andere Beratungshäuser vorgetäuscht.Bitte reagieren Sie nicht auf die Nachrichten und löschen Sie diese umgehend.
Nicht nur aufgrund der SAP S/4HANA-Projekte und digitalen Transformation, gehört das Änderungsmanagement und eine zukunftsfähige Ausbildungsstrategie zum erfolgskritischen Bausteins, um als Unternehmen erfolgreich zu bleiben. Änderungen werden eher noch weiter an Fahrt aufnehmen. Das lebenslange Lernen gehört für viele Mitarbeiter bereits zum Berufsalltag. Einerseits gilt es Innovationen in das Unternehmen zu tragen und andererseits durch attraktive Ausbildungsangebote einen weiteren Aspekt der Mitarbeiterbindung zu etablieren. SAP bietet mit SAP Enable Now einen Ansatz SAP-Ausbildungen genau dann anzubieten, wenn Sie benötigt werden (SAP Microlearnings) und trifft damit den Zahn der Zeit. Nicht nur die geringeren Abstände zwischen den Innovationszyklen, sondern auch die voraussichtlich zunehmende Fluktuation erfordern neue Strategien. Aufgrund des demografischen Wandels verstehen bereits heute weit mehr Mitarbeiter einen Arbeitgeberwechsel als Chance und nicht mehr als Risiko. Es gilt daher neue Einarbeitungs- und Weiterbildungsstrategien zu etablieren, die einmal etabliert mitarbeiterübergreifend effektiv sind. Investitionen in Aus- und Fortbildungen gehen dabei nur noch teilweise verloren und bei einem Mitarbeiterwechsel bleibt mehr Know-how im Unternehmen.
Die neue Arbeitswelt wird zunehmend aus hybriden Teams bestehen, in denen interne und externe Mitarbeiter tätig sind. Die Optimierung des Onboardings externer Mitarbeiter muss in den Fokus rücken und darf sich nicht auf Kennenlernrunden und Systemzugänge beschränken. Das Einarbeiten eines internen oder externen Mitarbeiters in die eigenen Prozesse, sollte keine mühevolle Einzelarbeit bleiben. Wissen gilt es zugänglich zu machen und Wissenssilos systematisch abzubauen. Sie entwickeln damit nicht nur ein resilientes Unternehmen, sondern fördern zudem introvertierte Talente. Loyales Gold, das es zu schürfen gilt, bevor es ein anderer tut.
Bereitstellung von Wissen direkt in der Anwendung via Web-Assistent: Dieser bietet z. B. Erklärungen für Bildschirmelemente, Prozessführung und Lerninhalte. Im Gegensatz zum formellen Lernen, lernt man damit genau dann, wann man das Wissen benötigt (kontextsensitiv).
Bearbeitung in der SAP S/4HANA Cloud: Somit ist jetzt auch das Einbinden eigener Inhalte in der Cloud möglich.
Mehrstufige Publizierung: Es kann damit z. B. eine Qualitätssicherung vor der endgültigen Veröffentlichung eingebunden werden.
Desktop-Assistent: Im Gegensatz zum Web-Assistenten, funktioniert dieser sogar für jede Anwendung. Der Funktionsumfang ist bei Non-SAP-Anwendungen ähnlich.
Auf diverse Detailanpassungen, wie die Möglichkeit der Anpassung des Farbschemas, neue Sprachunterstützung (Koreanisch und Norwegisch) und die Bildung von Lern-Communities (wie z. B. SAP Jam), wird aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht weiter eingegangen.
Knowledge Content Management
Über Referenzen werden Inhalte an unterschiedlichen Orten verfügbar gemacht und der Projektexplorer stellt wiederum sicher, dass man über diese Orte einen Überblick behält. Der entscheidende Vorteil ist, dass Änderungen nur einmal durchgeführt werden müssen und alle Ausgabeformate automatisch angepasst werden.
Learning Content
Zudem gibt es neue Designs (Bubblestyles), eine automatische Anpassung der Dokumente an Bildschirme („responsive“), Verbesserungen hinsichtlich der Tabellen- und Videoerstellung sowie nun auch eine Volltextsuche mit Suchoperatoren (AND, OR und NOT). SAP zeigt also erste Ergebnisse bzgl. der „responsive“ Strategie.
Signavio Integration
Die Prozessstruktur dieser Business Process Management (BPM) Lösung war beim Solution Manager bereits derart beliebt, dass Sie nun auch in SAP Enable Now eingebunden wurde.
DSGVO/GDPR
Es können Einverständniserklärungen eingeholt/widerrufen werden, es gibt einen Report über die Nutzung der persönlichen Daten und eine Möglichkeit der Datenlöschung.
Verschaffen Sie sich gerne einen detaillieren Überblick über die folgenden kostenlosen Angebote:
Im März finden die S4-Experts („SAP Enable Now“-Wochen statt. In vier spannenden Artikeln bekommen Sie einen Überblick über diese SAP-Lösung. Übrigens bieten wir neben der kostenlosen Akademie auch vollständige B2B-Schulungskonzepte an. Bei diesen bekommen Sie nicht nur individuelle Schulungen, sondern auch auf Ihr Unternehmen zugeschnittene SAP Enable Now Simulationen sowie die erforderliche Dokumentation in unterschiedlichen Formaten. Verschaffen Sie sich gerne über die kostenlosen Simulationen einen Überblick, wie die Ergebnisse aussehen werden.
Ein Klick auf den Button im Launchpad öffnet den Web-Assistent. Dieser bietet unterschiedliche Möglichkeiten sich weiterzubilden. So z. B. beschreibende Texte, Video-Tutorials, Guided Tours im produktiven System oder als Demo, PDF-Downloads, Absprung ins Learning Center usw. Abhängig von der jeweiligen Rolle, öffnet sich allerdings auch eine andere Variante des Web-Assistenten für Autoren.
SAP Web-Assistent für den Anwender
SAP Web-Assistent für den Autor
Im SAP Web-Assistent für Autoren, kann man neue Inhalte hinzufügen.
Wählt man z. B. „Add Tile“ aus, so lässt sich ein Name vergeben und man kann über einen Link z. B. ein YouTube-Video zum Abruf bereitstellen.
Über „Add Help Tile“ lassen sich sogenannte „Hot Spots“ hinzufügen. Dies sind beschreibende Texte, Tabellen, Videos, Bilder usw., die irgendeinem Bereich oder z. B. SAP-Button zugeordnet werden. Später erkennt der Benutzer eine diskrete Hervorhebung und sobald er auf diesen Bereich mit der Maus navigiert, bekommt er weitere Informationen von SAP Enable Now angeboten.
Via „Add Tour” kann man „Guided Tours“ erstellen, indem man eine Einzelschrittanleitung mit weiterführenden Informationen hinterlegt.
Verschaffen Sie sich gerne einen detaillieren Überblick über die folgenden kostenlosen Angebote:
Im März finden die S4-Experts „SAP Enable Now“-Wochen statt. In vier spannenden Artikeln bekommen Sie einen Überblick über diese SAP-Lösung. Übrigens bieten wir neben der kostenlosen Akademie auch vollständige B2B-Schulungskonzepte an. Bei diesen bekommen Sie nicht nur individuelle Schulungen, sondern auch auf Ihr Unternehmen zugeschnittene SAP Enable Now Simulationen sowie die erforderliche Dokumentation in unterschiedlichen Formaten. Verschaffen Sie sich gerne über die kostenlosen Simulationen einen Überblick, wie die Ergebnisse aussehen werden.
Nach einer Qualitätskontrolle erfolgt die Veröffentlichung
Für diese Aktivitäten sollte man mindestens fünf Wochen einplanen. Sofern ein großer Teil der Standardinhalte angepasst und gegebenenfalls eigene erstellt werden sollen, muss entsprechend mehr Zeit eingeplant werden. Für die Standardinhalte wird eine Instanz des Servers reserviert. Sofern Sie Anpassungen vornehmen möchten, wird dies über eine weitere Instanz abgebildet.
Auf dem Education Server von SAP bekommen Sie die „Standard Work Areas“. Diese beinhalten alle von SAP bereitgestellten Standardinhalte. Um Anpassungen durchführen zu können, erzeugt man zunächst auf dem eigenen Server eine „Connected Work Area“. Dies ist eine nicht änderbare Momentaufnahme (Snapshot) der SAP-Serverinhalte. Ergänzt wird diese um „Extended Work Areas“ ebenso auf einem eigenen Server, die dann Änderungen zulassen. Damit erreicht man eine automatische Aktualisierung der SAP-Inhalte, gestattet unternehmensintern aber gleichzeitig eine Anpassung vor der Veröffentlichung. An dieser Stelle soll es nicht zu technisch werden, daher verweist der Autor auf das kostenlose SAP Enable Training. In diesem Training können sowohl die Autoren als auch die Administratoren ausgebildet werden.
Änderungen erfolgen in der „Extended Work Area“, indem man auf den Button [Fetch] klickt und damit das zu ändernde Objekt in die „Extended Work Area“ lädt. Für die Änderungen gibt es drei unterschiedliche Methoden:
SAP Enable Now Producer
Web Editor
In-App
Den Producer [Open Producer] und Web Editor [Edit] erreicht man über die beiden genannten Buttons im Enable Now Manager. In-App bedeutet, dass man direkt innerhalb der App, wo man auf Schulungsinhalte zugreift, auch Änderungen einleiten kann.
Verschaffen Sie sich gerne einen detaillierten Überblick über die folgenden kostenlosen Angebote:
Im März finden die S4-Experts „SAP Enable Now“-Wochen statt. In vier spannenden Artikeln bekommen Sie einen Überblick über diese SAP-Lösung. Übrigens bieten wir neben der kostenlosen Akademie auch vollständige B2B-Schulungskonzepte an. Bei diesen bekommen Sie nicht nur individuelle Schulungen, sondern auch auf Ihr Unternehmen zugeschnittene SAP Enable Now Simulationen sowie die erforderliche Dokumentation in unterschiedlichen Formaten. Verschaffen Sie sich gerne über die kostenlosen Simulationen einen Überblick, wie die Ergebnisse aussehen werden.
Die digitale Transformation stellt auch die Mitarbeiterweiterbildung vor neue Herausforderungen. Gerade bei Cloud-Lösungen mit einer hohen Standardisierung können die Einführungszeiten stark reduziert werden. Zudem werden z. B. bei den SAP S/4HANA-Cloud-Systemen quartalsweise Aktualisierungen in Form von neuen Funktionalitäten und möglichen Prozessänderungen angeboten. Diese sich ständig ändernde Arbeitswelt erfordert eine kontinuierliche Weiterbildung. SAP Enable Now bietet dafür eine intelligente und kontextsensitive Anwenderführung direkt in der Anwendung. Sie ermöglicht damit, sich immer genau dann weiterzubilden, wenn dies erforderlich ist. Die Schulung kommt sozusagen zum Anwender und ist jederzeit möglich.
In einer App oder Transaktion finden Sie nicht nur textuelle Beschreibungen, sondern auch digitale Assistenten. Diese helfen bei der Durchführung (guided Tours) mit Hinweisen und Anweisungen. Eingebettete Lerninhalte (embedded Learning) in Form von z. B. Videos und Tutorials bzw. einem Absprung ins Learning Center ergänzen dieses Angebot zusätzlich. Die von SAP ausgelieferten Schulungsinhalte können auf individuelle Bedürfnisse angepasst und ergänzt werden. Im Whitepaper „SAP Enable Now und SAP S/4HANA“ von Herrn Götte finden Sie weitere Details. Verschaffen Sie sich gerne einen detaillierten Überblick über die folgenden kostenlosen Angebote:
Im März finden die „SAP Enable Now“-Wochen bei S4-Experts statt. In vier spannenden Artikeln bekommen Sie einen Überblick über diese SAP-Lösung. Übrigens bieten wir neben der kostenlosen Akademie auch vollständige B2B-Schulungskonzepte an. Dabei erhalten Sie nicht nur individuelle Schulungen, sondern auch auf Ihr Unternehmen zugeschnittene SAP Enable Now Simulationen sowie die erforderliche Dokumentation in unterschiedlichen Formaten. Verschaffen Sie sich gerne über die kostenlosen Simulationen einen Überblick, wie die Ergebnisse aussehen werden.
Der SAP Best Practices Explorer wird voraussichtlich am 30.06.2023 auslaufen. Wer also noch auf die Inhalte zugreifen möchte, sollte dies berücksichtigen.
Über S4-Experts bekommen Sie nicht nur Schulungskonzepte, Trainer usw., sondern auch individuell auf Ihr Unternehmen zugeschnittene SAP Enable Now Simulationen. Verschaffen Sie sich gerne über die kostenlosen Simulationen einen Überblick, wie die Ergebnisse aussehen werden.
Nachdem Ihnen in vorherigen Artikeln das Shopfloor-Integrationssystem MII (Manufacturing Integration and Intelligence) und PCo (Plant Connectivity) erläutert wurden, widmet sich dieser Artikel dem Modul SAP ME (Manufacturing Execution). Alle drei Komponenten der SAP Manufacturing Execution Suite dienen der Industrie 4.0 Initiative, welche die Vernetzung und Optimierung (Effizienz und Effektivität) des produktionsnahen Umfelds zum Ziel hat. Während in SAP S/4HANA bzw. SAP ERP nur über manuell erfasste Rückmeldungen die Vorgangszeiten und der Materialverbrauch mitgeschrieben werden, bietet SAP ME deutlich mehr Möglichkeiten.
SAP ME Funktionsumfang
Fertigungsausführung durch Arbeitsvorbereitung, Materialidentifikation, Arbeitsanweisungen & Fertigungsleistung
Optimierung der Anlagenleistung durch Arbeitsplatzplanung, Arbeitsplanung & Produktionsmetriken
Compliance (Einhaltung von Pausenzeiten, Dokumentationspflichten GMP GxP usw.)
Identifikation von Gründen für Ausschuss und Maschinenausfälle
Unternehmensweite Transparenz über die Produktion in Echtzeit
Rückverfolgbarkeit von WIP, Chargen- und Seriennummern
Qualitätsmanagement zur Reduzierung von Abweichungen
Produkthistorien ggf. sogar von mehreren Standorten
Flexible Prozessmodellierung für kleinste Losgrößen
Monitoring von Arbeitsschritten in der Produktion
Reporting & Anzeige von Produktionsberichten
Mehr als 50 Reports zur KPI- und Datenanalyse
Prozesskontrolle und QM in der Produktion
Bereitstellung via Cloud oder On-Premise
Teilschritte (Substeps) aus Arbeitsplänen
Funktionen für konfigurierbare Produkte
Stücklisten und Stücklistenversionen
Echtzeitdatenerfassung & -reporting
Integration von Geschäftsprozessen
Anzeige von Arbeitsanweisungen
Automatisierte Datenerfassung
Produkt- und Materialtracking
Genealogie eines Produktes
Änderungsmanagement
Bestandsüberwachung
Serialisierung
SAP ME Alleinstellungsmerkmale
Neben über 150 MES-Systemen von Fremdherstellern (gem. Frauenhofer-Institut), bietet SAP mit dem Modul ME (Manufacturing Execution) ebenso eine Lösung die Fertigungsabläufe zu steuern und zu überwachen. Informationen und Unterstützung zur MES-Auswahl, finden Sie über den Hyperlink.
SAP-Standardintegration spart Entwicklungskosten
Aufwandsreduzierung durch SAP Best Practices
Einfache Integration mit SAP MII
Garantierte Releasefähigkeit
SAP ME Produktionsrouten und Aktivitäten
Über die grafische Routing-Engine können Produktionsrouten konfiguriert werden. Es sind nicht nur sequenzielle Abläufe, sondern auch komplexe Routen mit Schleifen und möglicher Nacharbeit (abhängig von Routing-Aktionen wie z.B. Nichtkonformität) abbildbar. Über Aktivitäten (Start, Datenerfassung, Prüfung, Abschluss usw.) wird entlang der Route festgelegt, wo Aktionen erforderlich sind. Aktionen können zudem über externe Webservices ausgelöst werden. Über Shop Floor Control IDs (SFC), welche mit einer Charge oder Produktlosgröße verknüpft ist, werden schließlich die gesammelten Daten im Produktionsprozess zusammengeführt und damit eine Produktionsaufzeichnung und Produkthistorie abgebildet.
SAP Digital Manufacturing Suite (Industrie 4.0)
Das volle Potential entfalten Sie über die Einführung der gesamten SAP-Produktsuite für die Produktion, welche miteinander integriert wird und die Grundlage für die intelligente Fabrik (Smart Factory) der Zukunft bietet.
SAP S/4HANA, APO bzw. ERP (PP, MM, PM, QM, EWM & HCM)
SAP Manufacturing Execution ERP Integration (SAPMEINT)
SAP Manufacturing Integration and Intelligence (SAP MII)
SAP Plant Connectivity (SAP PCo)
SAP NetWeaver (J2EE)
MES steuert und überwacht Produktionsabläufe, MII dient als Datendrehscheibe und macht die Fertigung intelligenter (Analyse, KPI-Berechnung und Workflow-Werkzeuge), PCo integriert Systeme und Maschinen unterschiedlicher Hersteller (Sensoren, Maschinensteuerung, SCADA etc.), SAPMEINT dient dem Stammdatenaustausch (S/4HANA –> ME) usw.
Nachdem im vorherigen Artikel SAP MII (Manufacturing Integration and Intelligence) erläutert wurde, soll in diesem Artikel PCo näher beleuchtet werden.
SAP Plant Connectivity (PCo) ermöglicht den Datenaustausch zwischen einem SAP-System und branchenspezifischen Standarddatenquellen unterschiedlicher Hersteller; wie z. B. Prozessleitsysteme, Plant Historian-Systeme, SPC-Systeme usw. Über PCo können Sie Datenpunkte (Tags) und Ereignisse aus Shop Floor-Systemen empfangen und an SAP S/4HANA weiterleiten. Es lassen sich sogar via PCo Methodenabrufe gem. OPC UA (Standard für den Datenaustausch ) senden bzw. empfangen, d.h. auch komplexe Koordinierungsaufgaben zur Maschinensteuerung (SPS) sind abbildbar. Der PCo Web-Server erlaubt zusätzlich die Bereitstellung von selbst-definierten Methoden, die als Web-Service-Operationen aufgerufen werden können. Auch die Konfiguration der Anbindung mehrerer Shop Floor-Systeme in unterschiedlichen Werken ist realisierbar.
Unterstützte Quellsysteme via SAP Plant Connectivity (PCo-Agenten)
Open Database Connectivity (ODBC)
OPC Historical Data Access
GE Fanuc Proficy Historian
OPC Unified Architecture
OPC Alarms & Events
File Monitor-Agent
Dateisystem-Agent
Asset Framework
OPC Data Access
OSIsoft PI
Modbus
OLE DB
Socket
Citect
IP21
Unterstützte Zielsysteme via SAP Plant Connectivity (PCo)
SAP Event Stream Processor (SAP ESP) bzw. SAP HANA Smart Data Streaming
Business Suite-System, z. B. SAP S/4HANA, ERP oder SAP EWM
SAP Manufacturing Integration and Intelligence (SAP MII)
Nachdem Ihnen das Shopfloor-Integrationssystem MII (Manufacturing Integration and Intelligence) und Plant Connectivity (PCo) erläutert wurden, widmet sich der dritte Artikel dem Modul SAP Manufacturing Execution (SAP ME).
SAP Manufacturing Integration and Intelligence ist eine webbasierte Plattform, die Daten aus unterschiedlichen Quellen extrahiert und die Produktion (Systeme und Maschinen) mit dem SAP S/4HANA-System integriert. Über das SAP MII Cockpit können z. B. Produktions-, Kapazitäts- oder Qualitätsprobleme besser erkannt werden. Außerdem dient es der Integration von Stammdaten (Stücklisten, Arbeitspläne, Arbeitsplätze etc.) und Bewegungsdaten (Fertigungs- bzw. Prozessaufträge etc.). Die Definition von KPIs (Key Performance Indicators), Ampeln, Kontroll-, Spezifikations- und Ziellinien für die Daten, individueller Dashboards, Alerts usw. bietet den Verantwortlichen aus dem Management, der Produktion und Instandhaltung einen individuell auf Ihre Bedürfnisse anpassbaren Einblick in die Performance und Qualität (KPI) Ihrer Fertigungsebene.
SAP MII-Komponenten
SAP Self Service Composition Environment (SAP SSCE)
Overall-Equipment-Effectiveness Management (OEE)
Framework für Kennzahlen und Benachrichtigungen
Visualisierungen & Dashboards
Werksinformationskatalog
Fertigungsdatenobjekte
Business Logic Services
Nachrichtenservices
Quality Engine
Datenservices
SAP MII Integration via Datenservices
Quellsysteme (SAP HANA, OPC-basierte Systeme etc.) lassen sich über Datenservices (Logic Services), Queries und SAP Plant Connectivity (SAP PCo) anbinden. Innerhalb der Fertigungsebene können Daten automatisch via ME, MES, Fertigungsleitsystemen oder manuell bspw. via Scanner oder Terminal erfasst werden (Betriebs- und Maschinendatenerfassung). Die automatische Integration bietet in Echtzeit Materialflussübersichten, Anlagenmonitoring, Leitstandübersichten, Dashboards, Cockpits und Kennzahlen (KPI z. B. OEE Reports). Über Automatisierungsmöglichkeiten können zudem Reaktionen auf bestimmte Ereignisse oder Schwellenwerte gesteuert werden. Business Logic Services erlauben die Modellierung von betriebswirtschaftlichen Abläufen. Man kann z. B. über einen Sensor die Temperatur einer Maschine auslesen. Ab einem bestimmten Schwellenwert könnte z. B. über ein Event die Laufleistung der Maschine reduziert werden.
SAP MII Ergebnisse/Zielsetzungen
Fundierte Entscheidungen dank Echtzeitanalysen und -prognosen
Mehr Maschinenverfügbarkeit/weniger Maschinenausfälle
Arbeitskräfte werden effizienter eingesetzt
Optimierung der Maschinenwartung
Reduzierte Produktionszykluszeiten
Weniger Materialverschwendung
Im nächsten Artikel wird SAP Plant Connectivity als zweiter Teil der SAP Manufacturing Suite erläutert.
Genau vor fünf Jahren wurde das erste SAP S/4HANA-Magazin gegründet. Mittlerweile konnten wir im Hauptmagazin rund 460.000 Leser gewinnen und ein großes und spezifisches SAP-Netzwerk aufbauen. Folgen Sie gerne unserem Newsletter oder lassen Sie uns bezüglich einer möglichen Zusammenarbeit ins Gespräch kommen. Viele Partnerschaften sowie die Zusammenarbeit mit SAP-Anbietern als Reseller haben wir bereits etabliert. In Erinnerung an die Gründungsphase; unser erstes Video:
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Die Prognoserechnung kann u. a. im Einkauf, in der Produktionsplanung, Ergebnis- und Marktsegmentrechnung zum Einsatz kommen. Aus Vergangenheitsdaten lassen sich damit zukünftige Bedarfe abschätzen. Für verbrauchsgesteuerte Dispositionsverfahren, wie z. B. die stochastische und rhythmische Disposition, ist vor der Materialbedarfsplanung die Durchführung der Prognose erforderlich. Auch bei der Bestellpunktdisposition kann die Prognose zur Berechnung des Meldebestands zum Einsatz kommen. Hier wird im Gegensatz zur Stücklistenauflösung (Ableitung aus Planprimärbedarfen) der zukünftige Bedarf anhand vergangener Komponentenverbräuche abgeleitet. Die Prognose kann aber auch den Planprimärbedarf beeinflussen, indem eine Prognose für die verkaufsfähigen Produkte durchgeführt wird. Für die Absatz- und Produktionsgrobplanung (Standard-SOP und flexible Planung) gibt es mittlerweile eine attraktivere Lösung aus der Cloud. Im Artikel „Interaged Business Planning“ können Sie sich gerne darüber informieren.
SAP Prognoseparameter
Neben den Vergangenheitsdaten benötigt man dazu diverse Prognoseparameter, die im Folgenden näher erläutert werden. Diese Parameter werden individuell pro Material im Materialstamm (MM02) in der Sicht „Prognose“ gepflegt bzw. in einem Prognoseprofile (MC96) im Customizing hinterlegt.
Periodenkennzeichen: Granularität der Prognose (Monats-, Wochen- oder Tageswerte)
Vergangenheitsperioden: So z. B. Prognose auf Basis der letzten 24 vergangenen Monate
Prognoseperioden: So z. B. Vorhersage der nächsten 12 Monate
Prognosemodell: Konstantmodell (D), Trendmodell (T), Saisonmodell (S), Trend-Saison-Modell (X) oder gleitender Mittelwert (G). Für die automatische Prognoseauswahl (Modellauswahl A und Modellauswahlverfahren 2) sind Vergangenheitsdaten erforderlich, was in einem S/4HANA Neueinführungsprojekt berücksichtigt werden muss.
SAP Prognosedurchführung
An dieser Stelle möchte es der Autor bei der Erläuterung der Grundeinstellungen belassen, um dem Leser einen ersten Überblick zu gewähren. Über die Drucktasten [Prognose durchführen], [Prognosewerte] und [Verbrauchswerte] können direkt aus dem Materialstamm Prognosen durchgeführt sowie die Vergangenheits- und Prognosewerte bearbeitet werden. Über die Transaktionen können ebenso Einzelprognosen (MP30, MP31 und MP32) bzw. Gesamtprognosen (MP38) angestoßen und bearbeitet werden. Letztere ermöglicht es zudem den Planungsumfang zu definieren (Werke, Materialien, ABC-Kennzeichen usw.). So lassen sich die besonders relevanten A-Materialien gemäß ABC-Kennzeichen regelmäßiger prognostizieren.
SAP Planungsebenen
Unternehmen mit einem weit gestreuten Produktspektrum stehen vor der Herausforderung den Absatz für eine Vielzahl von Produkten zu planen. Anstatt Einzelprodukte zu planen, kann es sich z. B. anbieten auf Ebene von Produktgruppen zu planen (so z. B. häufig in der Serienfertigung) bzw. auf Ebene häufig verwendeter Materialien. Die Prognose kann man dazu auf Basis von Lieferungen, Verkauf, Verbrauch, Zahlungseingängen usw. aufbauen. Innerhalb der Standard-SOP können also nicht nur Absatzmengen für Einzelmaterialien, sondern auch Produktgruppen prognostiziert werden. Es werden dabei Verbrauchswerte auf Produktgruppenebene aggregiert. Bei der flexiblen Planung können beliebige Kennzahlen im Customizing angelegt und genutzt werden. In einem Prognoseprofil (MC96) können für die Planung die nötigen Daten vorbelegt werden, welche sich interaktiv aber auch noch ändern lassen.
SAP Prognose des Absatzplans
Absatzprognose erstellen, ggf. Parameter vorab anpassen und Ergebnisse danach anpassen (MC64 und MC65)
Planungstypzuordnung (MC8B)
Übergabe der Prognoseergebnisse an die Programmplanung bzgl. Standard-SOP (MC74 und MC75) bzw. bzgl. flexibler Planung (MC90)
Bei der Ergebniserstellung (MC64) definiert man den Ergebnistyp (kumulativ bzw. proportional), Ergebnisstatus (aktiv bzw. inaktiv), die Länge der Ergebnisperiode (z. B. 1 Monat) und ordnet eine passende Info-Struktur zu (z. B. S997). Die Planungstypzuordnung (MC8B) erfolgt über die Drucktaste [Ereignis] und den Radiobutton z. B. auf Ziellagerbestand. In dieser Kennzahl, der gewählten Info-Struktur, werden dann die Planungsergebnisse gespeichert.
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Die vielen Quellen, seitens der SAP SE und innerhalb der SAP-Community, waren für Herrn Götte zu unübersichtlich und daher beschloss er aufzuräumen. Das Buch zum SAP S/4HANA-Projektmanagement bietet einen Überblick zu den Methoden, Tools und SAP Inhalten inkl. SAP Solution Manager Focused Build, SAP Enable Now, SAP Activate, Migrationscockpit und der agilen Projektmethodik nach Scrum. Sie bekommen nicht nur ein Buch, sondern ein Hub für das SAP S/4HANA-Projektmanagement. Dazu wird Ihnen zusätzlich eine Word-Version mit Hyperlinks zur Verfügung gestellt, über die Sie direkt Demos, Videos, Software, Präsentationen, PDFs usw. aufrufen können. Über 1000 Seiten an optionaler Vertiefung stehen Ihnen damit zur Verfügung.
Das SAP Event-Hub bietet einen Überblick über die anstehenden SAP Veranstaltungen. Fokus sind fachlich zum S/4HANA Magazin passende Events, Messen, Seminare und Kongresse. In der Rubrik Events werden vorrangig Veranstaltungen aufgeführt, die irgendwo vor Ort stattfinden. An den SAP Webinaren können Sie online teilnehmen und diese nehmen in der Regel auch weniger Zeit in Anspruch. Bei S4-Experts bekommen Sie einen Überblick über die gesamte SAP Community.
Mittlerweile gibt es bereits über Tausend Änderungen in SAP S/4HANA. Details finden Sie in der Simplification-Liste. Über den Readiness Check können Sie übrigens die für Sie relevanten Änderungen ermitteln. Zielsetzung dieser Übersicht ist es über die besonders relevanten Änderungen einen Überblick zu bieten und auf weiterführende Informationen hinzuweisen. So werden und wurden zu den einzelnen Themen bereits Artikel geschrieben, es gibt hilfreiche SAP Notes, Tutorials, Videos usw. Ziel ist es ein SAP S/4HANA-Hub aufzubauen und schrittweise weiterzuentwickeln. Zu einem Thema sind ggf. mehrere Hyperlinks vorhanden, die Sie jeweils zu nützlichen Inhalten weiterleiten.
In SD wurde der Dokumentenfluss vereinfacht, weniger Aggregations- und keine Indextabellen, weniger Redundanzen und somit eine stabilere Auftragsbearbeitung, Performanceverbesserung usw.
SAP S/4HANA Output Management (Output Control) hinsichtlich EDI, XML, E-Mail und Druck basiert auf Geschäftspartnerstämmen, Workflows und Business Event Handling. Die Nachrichtenfindung (NAST) ist aber ebenso noch verfügbar. Siehe dazu auch BRF+
MRP Live ist performanter dank HANA und dem parallelen Lesen von Tabellen ohne Tabellensperren. Nun können MRP-Läufe untertägig durchgeführt werden und man arbeitet mit aktuelleren Daten. MRP Live ist besser mit der erweiterten Planung integriert (PP/DS) und bietet z. B. über die Fiori-App Materialdeckungsmonitor (Monitor Material Coverage) eine ansprechende Benutzeroberfläche, Echtzeitauswertungen inkl. Identifizierung und grafischer Hervorhebung kritischer Situationen usw.
Cockpitlösungen als Fiori-Apps: Manage Sales Plans, Sales Management Overview, Manage Usage Decisions, Quality Technician Overview, Schedule Production, Manage Buffer Levels, Procurement Overview, Manage Purchase Orders, Transfer Stock – Cross Plant und Overdue Materials – Stock in Transit. Um nur einige Apps zu nennen. Details folgen in eigenen Artikeln.
Advanced Available-to-Promise (aATP): Ergänzt die ERP-Verfügbarkeitsprüfung (ATP) um Lieferkontingentenverwaltung auf mehreren Ebenen, Echtzeitverfügbarkeitsprüfung sowie Rückstandsbearbeitung und interaktive Neuplanung; um Kunden abhängig von Ihrer Relevanz ggf. zu bevorzugen. Siehe dazu die SAP-Note 2642047; das Video oder einen Artikel zu den ATP-Grundlagen.
Predictive MRP (pMRP): Langzeitsimulationen, vergleichbar mit der Langfristplanung im ERP, um zukünftige Nachfragesituationen und Kapazitätsbedarfe betrachten zu können.
Demand-Driven (DDMRP): Bedarfsgesteuerte Materialbedarfsplanung ist ein Ansatz, der sich auf die Variabilität heutiger Lieferketten konzentriert und nicht auf Prognosen basiert (Details).
Extended Warehouse Management (EWM) zuzüglich Gegenüberstellung ERP WM und EWM; siehe auch die SAP-Notes 2911449, 1606493 und 2840129 bzgl. der Deployment-Alternativen. Embedded EWM weist übrigens einige Besonderheiten auf. Für die EWM-QM-Integration gibt es die SAP-Note 2806070 und übrigens bucht man QM-Bestand von MM-IM via QAC2 ins EWM. Wareneingänge können nur vor der Einlagerung storniert werden und bzgl. der WE-Korrekturen war die SAP-Note 2551912 sehr hilfreich. Für die Migration gibt es das SAP Best Practice 1FU, um z. B. Bestände zu übernehmen.
Angebote aus dem Ausland gehören zum Tagesgeschäft von jedem Freiberufler. Wie geht Ihr damit um? Verträge schreibt man immer mit dem Hintergedanken, dass etwas schief gehen könnte. Sobald der Vertrag unterschrieben ist, kann man gerne wieder zum Optimisten werden. Ich wurde bisher immer nur von deutschen Agenturen beauftragt. Und stelle mir nicht nur deshalb die Frage, ob sich Beauftragungen aus dem Ausland lohnen?! Wie sind Eure Erfahrungen? Wir können gemeinsam viel lernen, wenn die SAP-Community fleißig kommentiert. Wer hat bereits gute oder schlechte Erfahrungen gesammelt? Sind die erzielbaren Stundensätze vergleichbar? Derzeit bekomme ich mehrere Anfragen aus der Schweiz. Dort scheint die Nachfrage überzuquellen. Könnt Ihr euch mit dieser Arbeitnehmerüberlassung anfreunden (Schweizer Modell)? Ich fühle mich da immer über den Tisch gezogen. Immerhin müssen wir Akquise, Jahresabschluss, Ausbildungen und Projektlücken selber finanzieren. Dabei Festanstellungsgehälter als Vergleichsgröße heranzuziehen, ist sehr fragwürdig.
Der durchschnittliche Stundensatz von SAP S/4HANA-Freiberuflern liegt 2022 bei 127€. Der Stundensatz ist von verschiedenen Faktoren abhängig; so z. B. Erfahrung, Wissen, Referenzen, Soft Skills, Region, Modul, Branche, Ausbildungen, Zertifikate usw. Einen detaillierten Überblick bekommen Sie über die aktuellen Marktanalysen und die Stundensatzgeneratoren. Einerseits als Durchschnittspreiskalkulation anhand Profilauswertungen und andererseits anhand von Ihren Vorgabewerten bzgl. Auslastung und Ausgaben oder Wunschnettoeinkommen. Mehr dazu via Klick auf das Foto.
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